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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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Dass die alle nicht so helle waren, fand ich in der Tat bei dem Hintergrund schon realistisch. :D
Großartige Sympathie für die Protagonisten war bei diesem Film imho gar nicht nötig, um am Ball zu bleiben. Ich hab auch gar keine Ahnung mehr, wie überhaupt irgendeiner von den Charakteren hieß. ;) Tat für mich dem Spaß am Film keinen Abbruch.
Und natürlich erfindet Green Room das Rad nicht komplett neu, auch nicht in Sachen Gewaltgrad, aber noch mehr wäre meiner Meinung nach der Atmosphäre eher abträglich gewesen. Ich fand den wirklich ziemlich stimmig. :)
 
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Air Force One
9/10

Typischer 90er Action-Blockbuster, genau mein Ding. Hier geht über zwei Stunden die Post ab, die pure Dosis Popcorn einfach. Bis auf den Absturz ins Wasser ganz am Schluss haben sich die Effekte großartig gehalten, der Score ist ein Traum, Ford und Oldman wie immer genial. Der Film bleibt einfach einer meiner Lieblinge.

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Pacific Rim 3D 9/10

Bildgewaltig, monströs, einfach eine Urgewalt dieser Film. Und in 3D ein gnadenloser Kick. Unfassbar wie geil die Bilder in 3D wirken, und das Bild ist perfekt. Null Banding, und das trotz der wilden Action. Ich liebe den Film einfach. Nur das Kettenschwert ist unfassbar plump, urplötzlich fällt denen ein "ach unser Robi hat ja auch ein Schwert...", und danach ist das Ding dann übelst effektiv. Überhaupt gingen mir die Kaijus am Ende etwas zu schnell down, ich will Klasse 7 Kaijus. Wann kommt endlich Teil 2. 2018 erst, rly?

Übrigens, bin ich bekloppt weil ich in bei den Auseinandersetzungen auf der Seite der Kaijus bin? :D
Oder gehts noch wem so?

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Harte Ziele 9/10

Neben Face/Off der beste Hollywood Film von Jon Woo. Van Damme unglaublich cool, Henriksen teuflisch böse, und Yancy Butler verdammt hübsch. Die Action ist genial. 90er Actionherz was willst du mehr.
 
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GREEN ROOM

Was für ein Ritt. Hart, kompromisslos, extrem kurzweilig, da ohne Längen und mit 1a Pacing.
Regisseur Jeremy Saulnier werde ich mal auf dem Schirm behalten. Muss mir unbedingt noch "Blue Ruin" von ihm ansehen.
Schön auch, Patrick Stewart mal so ganz anders zu sehen. Auch die anderen Schauspieler um Anton Yelchin, Imogen Poots und Co. machen einen prima Job. Eine Tragödie, dass Yelchins nicht mehr unter uns weilt.

Green Room ist über seine 95 Minuten Laufzeit durchweg spannend, dabei ordentlich brutal und sicherlich nichts für Zartbesaitete. Wen das nicht abschreckt, der sollte einen Blick riskieren.

Mich hat Green Room sehr gut unterhalten. Ein Sonderlob gibt es für die letzten Minuten, die das Gesehene für mich persönlich sehr gut abrunden.
Patrick Stewarts Ende; der Hunde, der keine Lust mehr auf Attacke hat, sondern sich nur noch zu seinem toten Menschen legen will; die Schluss-Szene mit der "Einsame-Insel-Band".


8/10
kann ich so unterschreiben. Hab mir den gestern auf Grund deiner Empfehlung angesehen und kann da auch nur sagen das er klasse war. Noch gar nix von dem Film gehört und daher völlig "blind" ran gegangen. Die Idee fand ich gut, Schauspieler haben alle gepasst obwohl da keine Monster Schauspieler waren und auch die Tode haben gepasst. Fand es gut das sie recht schnell und ohne große drum herum gekomm sind. Auch fand ich es gut das man nicht noch versucht hat ne Liebesstory oder sowas da mit rein zu setzen. Gibts ja oft das die letzten beiden sich im Film helfen usw und sich dann ineinander verlieben. Find ich immer fehl am Platz. Hier gibts ca 90 min knackigen Horror und ein guten Film.
gibt von mir auch klare 8/10
 
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Erlösung - Flaschenpost von P


Bäm! Wenn es die Amis schon nicht mehr schaffen, dann kann ich mich noch immer auf meine Skandinavier verlassen. 'Erlösung' ist der dritte Teil der Romanreihe von Jussi Adler-Olsen, um ein ungewöhnliches Ermittlerduo, welche sich auf vergessene Fälle spezialisiert haben. Im neuen Fall wird eine jahrealte Flaschenpost gefunden, die von einem damals entführten Geschwisterpaar stammt. Carl Mørck und Assad vom Sonderdezernat Q, gehen dem alten Fall nach, als wieder zwei Kinder entführt werden. Hängen beide Fälle zusammen?

'Erbarmen' war der erste Fall und fand ich vom Plot her bisher am besten. 'Schändung' wusste auch zu unterhalten, kam aber nicht ganz an Teil 1 heran, 'Erlösung' schafft das aber wieder. Richtig gut und megaspannend. Bei Adler-Olsen geht es weniger darum, wer hinter allem steckt, sondern warum? Find ich eh meist interessanter.

Das Duo wird von den beiden Hauptdarstellern wieder großartig verkörpert und Nikolaj Lie Kass ist eh einer der besten.

Bin schon richtig rattig auf Fall Nr. 4. Dauert aber sicher wieder zwei Jahre :(

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe glaub die ersten fünf Bücher hier, bin aber nie dazu gekommen sie zu lesen :|. Wenn dir die skandinavische Art und das Tempo liegen, dann biste nicht verkehrt. Kennst die Millennium-Trilogie? Geht so in die Richtung.
 
Fincher ist schon ein Meister, da würde ich beim Original nicht unbedingt von besser sprechen. Mir hat die schwedische Produktion aber trotzdem mehr zugesagt, da sie auf mich authentischer wirkte. Habe sie auch zuerst gesehen, vielleicht spielt das auch noch mit rein.

Wenn die Trilogie mal nachholen willst, dann aber darauf achten das es der Director's Cut ist, bei der Standard-Fassung fehlt zu viel. Wobei es ja noch nen vierten Roman gibt, welcher aber erst nach dem Tod des Autors fertiggestellt wurde, daher wohl erstmal zu vernachlässigen und ohnehin bisher nicht verfilmt.

Aber nochmal weg von Stig Larson und zurück zu Alder-Olsen. Wenn mal die Gelegenheit hast, geb dir ruhig den weiter oben auf der Seite angesprochenen ersten Teil 'Erbarmen'. Mich würde nämlich noch andere Meinungen dazu interessieren und die sind was skandinavische Produktionen angeht, hier ja leider Mangelware :D
 
Die Adler-Olsen-Filme müsste ich mir auch mal ansehen. Hab bisher nur die ersten beiden Bücher gelesen, fand die aber ziemlich gut.
 
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Vor ihren Augen

Remake des argentinischen Meisterwerks 'In ihren Augen'. Spar ich mir die Zeit und sage direkt, schauts euch das Original an. Alles was das, mit einem Oscar ausgezeichneten, Thriller-Drama auszeichnet, fehlt hier. Trotz des Casts eine Enttäuschung. Original schon mehrfach gesehen und bin jedes mal begeistert, Remake ließ mich komplett kalt. Die Beziehungen unter den Charakteren, wurde auf ein minimum runtergeschraubt und dabei war das im Original so wichtig für die Tiefe der Charaktere. Der Thrillerplot blieb zwar grob identisch, aber fesselt einen nicht annähernd wie beim Original.

4/10

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Hijacking

Selbe Thema wie Captain Phllips mit Tom Hanks. Fand jenen ganz gut, aber den hier fand ich noch intensiver. Top gespielt von allen Beteiligten. Und jop, die Skandinavier wieder :dhoch:

8/10
 
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The Ones Below


Puh, da weiß ich gerade nicht was ich dazu schreiben soll. Selten so ein vorhersehbares Machwerk gesehen, wo mich so dermaßen aufregt. Haltet man den Zuschauer für dermaßen dumm? Von jeder Szene, aber wirklich jeder Szene, kennt man des Ausgang. Man hätte dem Zuschauer vor Filmbeginn den ganzen Plot verraten können, es macht am Ende keinen Unterschied zum tatsächlichen Resultat.

Kurz zum Inhalt, in einem Zweifamilienhaus zieht ein neues Ehepaar ein (Eheman wird vom Governor aus TWD gespielt), welches ein Kind erwartet. Das schon dort wohnhafte Ehepaar erwartet ebenfalls ein Kind. Das erstgenannte Ehepaar verliert das ungeborene Kind. Jetzt kann man sich schon ungefähr denken worauf das ganze hinauslaufen wird. Wie sich das eine Ehepaar anstellt, ist als Zuschauer kaum zu ertragen. Selbst wenn man denen jedes mal vorher gesagt hätte was gleich passiert, hätten sie es trotzdem nicht kapiert. Wie kann man so offensichtliche Dinge nicht erkennen. Jede Wendung, wird dazu noch ewig lang zelebriert, damit der dumme Zuschauer bei der Auflösung ja bloß ins Staunen versetzt wird, nur das dies gar nicht möglich sein kann, da alles schon meilenweit im voraus klar ist. Da müsste man schon Blind, Taub und komplett Hirnlos sein, damit der Regiesseur sein Ziel erreicht.

Nee sorry, meist schreib ich eh nichts zu schlechten Filmen da mir die Zeit dafür zu schade ist, auch bin ich ja wirklich sonst keiner der oft irgendwas schlecht macht, aber sowas ist mir ja noch nie unter gekommen.

0/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Arrival

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Vorhin wieder heimgekommen und unerwartet positiv überrascht worden.

Erwartet hatte ich eigentlich typisches Hollywood Kino anno 2016, mit viel Bombast, Explosionen (an dieser Stelle möchte ich kurz einwerfen, dass man dies auf keinen Fall von Arrival erwarten sollte, denn Arrival ist ein äußerst pazifistischer Film), platten Dialogen, Kurzweile und Slap Stick, bei dem mein linkes Ei am liebsten Reißaus nehmen möchte...kurzum Kino, bei dem ich normal nicht darum herumkomme, es mit einem Lächeln auf den Lippen zu zerreißen (Marvel und co. halt) aber stattdessen bekam ich ein richtig gutes Stück Sci Fi vorgesetzt.

Bei Filmen wie Arrival werde auch ich wieder Fan vom Mainstream Kino. Er hat bewiesen, dass diese Art von Kino intelligent geschrieben sein und ganz ohne einen Großteil seiner typischen Tropes auskommen kann. Nein, das ist kein Marsianer, sondern eher mehr etwas in die Richtung eines Interstellar und zusammen mit diesem auch der beste Versuch, den Hollywood ans Sci Fi Kino in den letzten Jahren gestartet hat.

Es ist eine angenehme Mischung aus sehr dezentem Einsatz an Klischees, von an die Hand genommen werden und Denkanstoß. Kein Arthouse Film, der den Zuseher sich selbst überlässt und zu sehr experimentiert, sondern weiß, wann er die Hand des Zusehers loslassen, ihn sich selbst überlassen muss und wann er ihm diese wieder kurz reichen sollte, mit einem cleveren Kniff zum Schluss, der nicht plump eingefädelt wirkte, sondern offensichtlich die gesamte Spielzeit über lauerte - nur beachtete man ihn nicht, bis er auf eher subtile Art und Weise aufgelöst wurde.

Hut ab vor Villeneuve, nach Sicario der nächste "Big Budget Film" von ihm der mich zufrieden aus dem Kino gehen ließ. Bladerunner 2 kann kommen! Habe zumindest bereits vollstes Vertrauen in den Director dieses Projekts.
 
Whiplash

Der 19jährige Andrew ist ein ambitionierter junger Schlagzeuger, der sich auf der Musikakademie durchsetzen will. Als er in den elitären Kreis des für seine unkonventionellen Methoden bekannten Dozenten Fletcher aufgenommen wird, steigert sich sein Ehrgeiz bis ins Krankhafte...

Für mich ist es schwer zu definieren, welcher Aspekt den Reiz dieses Films ausmacht. Da ist der Dozent, der durch seine Psychospielchen und den erbarmungslosen Umgang mit den Schülern schnell zum Feindbild aufgebaut wird. Fletcher will nur die Besten und sortiert gnadenlos aus. Konflikte sind da vorprogrammiert und ergeben sich auch - nur, um später wieder in ganz anderem Licht beleuchtet zu werden. Über allem schwebt die Musik - oft unterbochen zwar, dennoch omnipräsent und in einem furiosen Finale endend.

Vielleicht ist der Film auch eine Metapher über das Scheitern, über menschliche Abgründe und Methoden, deren Zweck die Mittel heiligen.
Ich weiß nur, dass ich ihn faszinierend fand und er mich von Beginn bis Ende fesselte.

9 von 10 Drumsticks
 
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Bridget Jones' Baby

Bridget Jones (Renée Zellweger) wird 43, ist wieder single, mit ihrer Karriere als News-Produzentin zufrieden und hat ihr Wunschgewicht erreicht. Um mal von ihren gleichaltrigen Freundinnen und deren Kindern wegzukommen und ihr Singleleben zu zelebrieren, besucht Bridget mit einer jüngeren Arbeitskollegin, Miranda (Sarah Solemani), ein Musikfestival. Ziemlich betrunken torkelt Bridget in das falsche Zelt und landet bei Jack, einem attraktiven Amerikaner. Ein paar Tage später läuft Bridget ihrem langjährigen Schwarm, Mark Darcy (Colin Firth), bei einer Taufe über den Weg. Ehe sie sich versieht, landen die beiden im Hotelzimmer.
Einige Wochen und ein positiver Schwangerschaftstest später, sieht sich Bridget mit der Frage konfrontiert: Wer ist der Vater - Jack, der laut Dating-App zu 97 % zu Bridget passt? Oder Mark, der zwar nur zu 8 % ein Treffer ist, aber halt "Mr. Darcy" bleibt. Als ob das nicht genug wäre, muss sich Bridget auch noch bei der Arbeit mit den Anforderungen der neuen, jugendlichen Geschäftsführung auseinandersetzen. Es bleiben einige Fragen zu klären: Jack oder Mark, Karriere oder Muttersein?

Ich mochte die beiden Vorgänger sehr. Vor allem der erste Teil war damals unglaublich lustig (jedenfalls für mich).
Umso mehr war ich gespannt auf den dritten Teil. Bis auf Hugh Grant sind glücklicherweise wiederum alle wichtigen Schauspieler mit von der Partie. Und man fühlt sich sofort wieder im Bridget-Universum: Es gibt viele Anspielungen auf die alten Filme und sogar an Renée Zellwegers Botox-Gesicht gewöhnt man sich mit der Zeit. Der Beginn gefällt mir jetzt nicht so sehr. Zu oft muss man an Til Schweiger denken: Es folgt ein Popsong auf den nächsten. Mit der Zeit vergeht dies aber und der Film macht Laune. Nichts weltbewegendes, halt einfach eine Feelgood Komödie.

6/10 (Bridget-Fans dürfen gerne noch ein, zwei Punkte dazu geben)
 
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