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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

REC 2 ging doch einen ganz anderen Weg. Bei REC ging es ja um irgendeinen Virus, blabla und ich hatte das damals so verstanden, dass das eben Menschen mit irgendwelchen Hexen und Dämonen verwechselten. REC 2 war dann aber völlig abgedreht und viel näher am Horrorklischee. Aber habe beide Filme schon länger nicht mehr gesehen. Irgendwo habe ich hier sogar was zu REC 2 geschrieben als der Film noch frisch in meinem Gedächtnis war.
 
Der einzig andere Weg war doch, das es parallel zum ersten Film seine Handlung mit anderen Figuren erzählt, ich sehe da jetzt nicht den großen Bruch im Stil. Dieser okkulte Brimborium war schon am Ende des ersten Teils klar…also ich kenne ehrlich gesagt wenige Fortsetzungen, welche so nahtlos mit dem Vorgänger verschmelzen wie Rec 2...
 
Für mich war das hingegen ein totaler Stilbruch, ich werde mir irgendwann mal wieder beide Teile anschauen bevor ich mir den vierten reinziehe. Aber ich war damals schon sehr enttäuscht. Von der realistischen, bodenständigen Atmosphäre des ersten Teils war im zweiten nichts mehr zu spüren. Das war dann mehr Paranormal Activity.
 
Aber der paranormale Käse war doch erst komplett am Ende, bis dahin war der Film genau so "realistisch" wie sein Vorgänger…guck dir die beiden Teile am besten noch mal an, ich glaube du lässt dich da im Urteil zu stark vom Ende beeinflussen.
 
Kann sein. Ich erinnere mich ehrlich gesagt gar nicht mehr an den zweiten Teil, sondern nur an die Enttäuschung. :ugly:

Ich muss ja zugeben dass ich das Ende von Teil 2 auch nicht so geil fand, aber bis dahin war der Film gerade mit seinen Überschneidungen der Geschehnisse in Teil 1 wirklich cool, gerade in diesem Found-Footage Style. Zum Beispiel warum das Klo verschlossen war und das Zombie dahinter...
 
Teil 2 war doch genau wie 1, was gab's denn daran auszusetzen?

nope. davon hat man sich ab der ersten halben stunde von [rec]3 verabschiedet.

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A Field in England

"I think I have worked out what God is punishing us for. Everything."

Wir schreiben das Jahr 1648. Der Meteorologe Whithead wird mitten in den Unruhen des Bürgerkriegs von seinem Meister auf die Reise geschickt, um den Alchemisten O'Neil ausfindig zu machen und gestohlene Dokumente zurückzubringen. Nach sechs Monaten erfolgloser Suche schließt sich der Gelehrte drei Deserteure an, doch nach einer Pause auf einem Feld voller Pilze, ist die Gruppe plötzlich näher an dem Alchemisten dran als gedacht.

Schwarz-weiß Arthouse Kino von Amy Jump & Ben Wheatley (Kill List, Sightseers, Down Terrace) der durch seine gewaltige Optik und dem hohen Konsum an halluzinogene Pilze an die Film-Ära der 70er erinnert. Inhaltlich verschachtelt und begleitet von einem großartigen Soundrack, leisten hier die Schauspieler ein reiches Kammerspiel unter freiem Himmel ab. Kein Klassiker, aber für Liebhaber des Genres mehr als ein Blick wert und man darf gespannt sein, was das Duo Jump & Wheatley als nächstes aus dem Hut zaubert.

8 von 10 Schaufeln

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Road to Perdition

Ein geniales Meisterwerk, das heute leider kaum noch jemand kennt. Grandiose Regie, Tom Hanks und Jude Law in Höchstform und ein absolut meisterhafter Soundtrack.
Einer der Filme, bei dem man den Kinobesuch nie vergessen wird, weil er einfach gut war. Hat mich damals selbst als Teenager umgehauen. Keine Ahnung, warum er ppraktisch nie im TV läuft und auch sonst so in Vergessenheit geraten konnte.

10/10
 
Road to Perdition

Ein geniales Meisterwerk, das heute leider kaum noch jemand kennt. Grandiose Regie, Tom Hanks und Jude Law in Höchstform und ein absolut meisterhafter Soundtrack.
Einer der Filme, bei dem man den Kinobesuch nie vergessen wird, weil er einfach gut war. Hat mich damals selbst als Teenager umgehauen. Keine Ahnung, warum er ppraktisch nie im TV läuft und auch sonst so in Vergessenheit geraten konnte.

10/10
Habe den Film auf DVD, gut dass du mich daran erinnerst. Den könnte ich nochmal gucken.
 
Fruitvale Station

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Wow. Der Film hat mich mal sowas von an den Eiern gepackt, wie @Urgs es formulieren würde. Ich hab echt Rotz und Wasser geheult wie schon lange nicht mehr bei einem Film. Der Streifen ist total unter meinem Radar geflogen. Absolute Seh-Empfehlung.

Nach den Ereignissen in Ferguson auch mal wieder brandaktuell.
 
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Es gibt ja so Filme, die guckt man lieber auf Pro7. "Storm Hunters" gehört dazu.

Einerseits: völlig vorhersehbare, äußerst dünne Story, hier und da super schlecht gespielt, teils richtig miese Trickeffekte...auf der anderen Seite: hier und da richtig gut gespielt und episch geile Trickeffekte.

Ergo, mit einer Tüte Chips und paar Bier gut ansehbar, mehr aber auch nicht.
 
Habe den Film auf DVD, gut dass du mich daran erinnerst. Den könnte ich nochmal gucken.
Vor allem ist ds mal ein Film, wo Humor richtig gut eingesetzt wird...die
Bankraub
Szene ist einfach total genial :lol:

edit: Einer der besten Soundtracks ever


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Ich wusste, dass mir der Stil bekannt vorkam...Thmas Newman hat auch die Musik zu "Die Verurteilten" geschrieben.


edit2: Findet eigentlich noch jemand, dass Road to Perdition Bilder und Szenen beinhaltet, die an die alten Sergio Leone Western erinnern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles, was wir geben mussten

Ich fand den Film soweit ganz in Ordnung. Die Geschichte um die 3 Hauptpersonen war jetzt nicht unbedingt tiefgreifend, aber die Welt in der sie sich bewegten hat mich schon ein sehr neugierig gemacht. Ich habe mich permanent gefragt, warum sie nicht gegen das System rebellieren und das einfach so hinnehmen. Es würde mich interessieren, ob das Buch in diese Richtung mehr Details bietet als der Film.
 
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Es gibt ja so Filme, die guckt man lieber auf Pro7. "Storm Hunters" gehört dazu.

Einerseits: völlig vorhersehbare, äußerst dünne Story, hier und da super schlecht gespielt, teils richtig miese Trickeffekte...auf der anderen Seite: hier und da richtig gut gespielt und episch geile Trickeffekte.

Ergo, mit einer Tüte Chips und paar Bier gut ansehbar, mehr aber auch nicht.

Wie ist der denn im Vergleich zu Twister?
 
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Transformers 4: Ära des Untergangs (3D)

Ära des Untergangs... Ära des Untergangs einer einst verheißungsvollen Filmfranchise. Ich liebe Transformers 1, der noch voller öligem Roboter-Herzblut steckte und, trotz einiger kindischer Späße, immer wieder zu begeistern wusste. Die Fortsetzung war mäßig, viel zu albern, aber immerhin konsequent übertrieben und daher auch sehr ansehnlich. Den dritten Ableger fand ich hingegen wieder richtig stark. Ein wenig düsterer, Megan Fox endlich weg und noch mehr Action. Bis dahin war Transformers für mich eigentlich immer eine solide bis höchst unterhaltsame Effektorgie. Leider trifft das auf Ära des Untergangs nicht mehr zu.

Aber zunächst das Positive: Die komplett ausgewechselten Schauspieler machen ihre Sache gut. Herausragende darstellerische Leistungen darf man drehbuchbedingt natürlich nicht erwarten, aber sie nerven einfach deutlich weniger als Shia, Megan & Co. Wobei die Charaktere an sich genau so austauschbar und klischeebehaftet bleiben wie in der Vergangenheit. Wieso musste man die Tochter etwa wieder als Sexobjekt präsentieren? Wieso nicht mal eine weniger "nuttige" und vor allem stärkere Frauenfigur? Bin sicher kein feministischer Freiheitskämpfer, aber das Frauenbild, was Bay andauernd fährt ist nur lächerlich und einfallslos. Ich war so froh, dass er beim Casting vom obligatorischen weiblichen Sexy-Model-Püppchen Abstand genommen hatte und dann macht er aus der bezaubernden Nicola Peltz eben genau so eins...

Naja, nun aber wieder zurück zum Guten, das ich eigentlich erwähnen wollte: Gelungen ist ebenfalls wieder die Tricktechnik. Audiovisuell ist Transformers nach wie vor ein Brett. Auch wenn mir die mittlerweile viel zu vermenschlichten Designs nicht mehr so recht gefallen wollen.

Also, Schauspieler brauchbar, Effektarbeit gewohnt grandios. Alles andere ist hingegen unterirdisch. Angefangen bei der Story. Die war noch nie ein heißes Eisen, das weiß ich und habe es auch gar nicht anders erwartet. Aber es besteht da eben immer noch ein Unterschied zwischen einer flachen, jedoch nachvollziehbaren, sowie kurzweiligen Handlung und krampfhaft zusammengestückeltem Hirnschiss. Ära des Untergangs ist zerfahren, inhomogen, dämlich und das schlimmste: weitgehend langweilig. Die Storybausteine wollen einfach nicht zusammenpassen und wirken wie, ohne Sinn und Verstand aneinandergeschriebene, Drehbuchüberreste. Da erscheinen Charaktere und Nebenhandlungsstränge urplötzlich aus dem Nichts, tragen null zum Thema bei und verschwinden wieder. Andere, wichtigere Aspekte werden unzureichend erläutert oder durch beschämend sinnbefreite Dialoge unter Wert verkauft. Da passt nichts, das macht keinen Spaß, unterhält nicht und langweilt stattdessen nur. Dagegen ist der Spannungsbogen von Transformers 1 pures Drehbuchgold.

Auch sonst fühlt sich alles irgendwie ausgelutscht und uninspiriert an. Die Dialoge und Gags sind, wie schon angedeutet, peinlich eindimensional ("Nimm ihn in die Hand!" Ha ha...), die Figuren allesamt Bay'sche Reißbrettcharaktere ohne Seele, die neuen Transformers wirken teilweise deplatziert, die dauernde Zeitlupen-Inszenierung nervt und sogar die Action ist nur ein lauwarmer Aufguss der vergangenen Transformers-Auseinandersetzungen. Neues, erfrischendes oder einfach nur unterhaltsames Material sucht man hier vergebens. Man hat alles schon mal gesehen, meist sogar in besser, und die paar neuen Drehbuchideen wurden entweder stümperhaft integriert oder total verheizt (bspw. Dinobots). Störend ist auch der ständige Wechsel zwischen den Bildformaten. IMAX-Aufnahmen schön und gut, aber wenn ich im Sekundentakt Balken und wieder keine Balken habe, dann reizt das meinen Sehnerv.

Nachdem mich Transformers 3 wieder mit der schwächelnden Filmreihe versöhnt hatte, setzt der Vierte nun zum Todesstoß an und begräbt die Transformers unter einem gigantischen Haufen Drehbuchmüll. Nochmal: Transformers war noch nie sonderlich intelligent oder substanzhaltig, hat sich als imposante Materialschlacht aber gut verkauft. Ära des Untergangs funktioniert aber nicht mal als hirnloser Actionfilm, da er nichts neues bietet und Bewährtes sogar noch schlechter macht. Positiv herauszuheben bleiben die unterforderten Schauspieler, die ansehnlichen Locations und die gewohnt hübschen (3D-)Effekte. Deswegen und, weil ich Optimus einfach liebe :D, gibt es gnädige

4/10 Zeitlupen
 
:D Filme müssen bei mir eigentlich nur eins: mich irgendwie unterhalten. Das können sie durch eine spannende Geschichte, unkonventionelle Einfälle, grandiose Darsteller, ihre Bilder oder manchmal auch ganz einfach durch heftige Action. Alles gemeinsam wäre natürlich super, aber auch einzelne dieser Aspekte können mich erfreuen. Da bin ich tatsächlich sehr leicht zu begeistern und deswegen auch die meist versöhnlichen Punktewertungen meinerseits.

Transformers 4 hatte leider nichts davon. Selbst der letzte Strohhalm, an den man sich bei solchen Filmen immer klammert, nämlich die Action, war mehr oder weniger für die Katz. Hätte mir Bay hier 160 Minuten brachiale, einfallsreiche Roboterkämpfe vorgesetzt, wäre ich doch schon zufrieden gewesen (siehe Pacific Rim, der ist auch nicht "intelligent", aber erfrischend anders, augenzwinkernd, bunt und imposant). Hier habe ich mich, mal abgesehen von der ersten halben Stunde, die gar nicht so übel war, nur gelangweilt und auf die Uhr geschaut. Das Finale habe ich dann sogar weggespult, weil mir meine Zeit zu schade war und ich alles bereits so ähnlich aus den anderen Transformers-Teilen kenne: Roboter prügelt Roboter; Roboter erschießt Roboter; peinliche One-Liner; nervtötende Zeitlupen, wo keine hingehören; diese bescheuerten Michael Bay-Feuerwerks-Explosionen; usw.

Siehe Foto, diese unpassenden "Funken-Silvesterraketen-Effekte". Bei Bay sieht es immer so aus als würde eine chinesische Feuerwerksfabrik in die Luft fliegen. Selbst dann, wenn ein Roboter nur mit der bloßen Faust in den matschigen Erdboden schlägt. :ugly:

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Story dumm, Charaktere dumm, Dialoge dumm, Action und Effekte durchaus hübsch, aber dermaßen ausgelutscht, dass ich mich selbst in den großen Krach-Bumm-Momenten gelangweilt habe. Selten einen überflüssigeren Film gesehen. Trägt weder was zur Transformers-Reihe noch zum allgemeinen Sehvergnügen bei. Da sind mir sogar die Tele 5 Abendprogramm-B-Movie-Perlen lieber, da die mich wenigstens erheitern können. :D
 
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Schöne Kömodie mit einer Menge schwarzen Humors. Falls ihr "Jordan Schlansky" kennt - der Hauptcharakter ist von seiner Art her genau so :D. Der Protagonist nutzt einen Trick im Regelwerk, um sich als 40jähriger bei Buchstabierwettberwerben für Kinder anzumelnden. Warum er das tut erfährt man dann später...
Innovative Idee für ein Drehbuch und gute Schauspieler, nicht perfekt, aber durchaus gelungen. Man muss halt damit klarkommen, dass der Kerl anfangs ein Arschloch ist :D.

7.5/10
 
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