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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Für mich ist das ein und dasselbe. Beides wird animiert, ob noch von Hand gezeichnet oder CGI. Der Unterschied liegt eigentlich nur in der Herkunft und dass es westliche Studios offenbar nicht gebacken bekommen, ihre hübschen Animationsfilmen auch mit etwas mehr an Inhalt zu versehen. Wobei ich das auch irgendwo verstehe: Inhaltsschwere Filme polarisieren einfach meistens sehr stark und das kann man sich bei Blockbuster-Produktionen nicht leisten, da Homogenität angestrebt wird, um an einem möglichst breiten Publikum zu verdienen.
 
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In Time

Bei Autor und Regisseur Andrew Niccol, der immerhin für Genreperlen wie Die Truman Show, Gattaca oder Lord of War verantwortlich ist, und dem brauchbaren Trailer, habe ich dann doch etwas mehr erwartet.

In Time ist ein seichter Sci-Fi-Film mit hochinteressanter Storidee (In naher Zukunft altern die Menschen ab 25 Jahre nicht mehr, müssen für ihre verbleibende Lebenszeit, die gleichzeitig die einzige Währung darstellt, jedoch arbeiten. Heißt: Zeigt deine digitale Unterarmuhr 0 an, bist du tot. Gehst du arbeiten, bekommst du 8 Stunden gutgeschrieben. Kaufst du einen Kaffee, verlierst du 30 Minuten, etc.), die jedoch kein bisschen zu Ende gedacht wurde. Vieles wirkt unüberlegt, manches dadurch gar comichaft überzeichnet. Fast schon albern. Es wird nichts erklärt, die Antagonisten sind eindimensional, das Ende ist unbefriedigend und Spannung nahezu nicht vorhanden. Was schon eine Leistung ist, da die Protagonisten doch eigentlich dauernd unter Lebenszeitbeschaffungsdruck stehen und dadurch für ein kontinuierlich hohes Spannungslevel sorgen müssten. Wie gesagt: Das Grundgerüst ist super und der Film beginnt verheißungsvoll, mit jeder weiteren Filmminute wird In Time jedoch vorhersehbarer und uninspirierter, bis er schlussendlich in einer bescheuerten, modernen Robin Hood-Interpretation gipfelt.

Dazu gibts eine unaufregende Inszenierung, einen quasi nicht vorhandenen 08/15-Soundtrack und mäßige Schauspieler. Ich kann nicht dafür, aber ich nehme Justin Timberlake seine Rollen einfach nicht ab. Er ist kein mieser Darsteller, wird aber regelmäßig von seinen Kollegen an die Wand gespielt. Hier auch. Naja, immerhin ist Olivia Wilde als 50 jährige Filmmutter von Timberlake hübsch anzusehen, Johnny Galecki (Leonard aus TBBT) darf endlich in einem Kinofilm mitspielen und Glubschauge Amanda Seyfried besticht durch ihren gewohnt glubschig-süßen Augenaufschlag. Ach ja, Cillian Murphy ist auch dabei, bleibt aber leider ebenfalls blass.

Insgesamt bin ich von In Time relativ enttäuscht. Es ist beileibe kein schlechter Film, lässt aber an allen Ecken und Enden Feinschliff vermissen und verschenkt Unmengen an Storypotential. Sonderlich spannend ist die dahinplätschernde Handlung, die gleichzeitig auf mehreren uninteressanten Hochzeiten tanzt (Flucht vor Zeitgangstern, Flucht vor Zeitpolizeit, Liebesbeziehung, bisschen Gesellschaftskritik, Vater-Tochter-Story, usw.), ebenfalls nicht und ansonsten wird auch nur durchschnittliche Kost geboten. Schade um das interessante Konzept und die wenigen gelungenen Momente.​

5/10 Stunden
 
Ging mir ähnlich. Ich fand die Idee und die Dystopie der Welt echt gelungen und hätte gerne mehr vom Hintergrund erfahren. Leider verläuft sich der Film schnell in eine 0815-Verfolgungsjagd-Story.
 
Vergiss das, Jidjid, das ist gar nicht mal so schlimm. Aber:

Jehuty79 schrieb:
@In Time
Ich fand den Film ja unterhaltsam und irgendwie auch ziemlich charmant, aber dann kam der wohl grösste CGI-Fail der letzten paar Kinojahre und hat, so komisch das jetzt auch klingen mag, alles zerstört. Über die banale Story und die ganzen Logiklöcher konnte ich locker hinwegsehen, aber das (siehe Spoiler) war echt zu viel. :D

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Fbg42qTWqas[/vid]

:ugly:

Geht gar nicht.
 
Stoker

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Vor wenigen Minuten liefen die Credits über den TV und ich bin echt sprachlos. Mit den einfachsten und grundlegensten Mitteln der Filmkunst (wozu ich nun auch augenscheinlich uninteressante Kulissen zähle, wie man sie vermutlich selbst in ähnlicher Form irgendwo in unmittelbare Nähe vorfindet) überwindet hier Park Chan-Wook mühelos die Realität und übertrumpft audiovisuell spielend leicht nahezu jeden AAA-Blockbuster, ganz gleich mit wie viel Budget dieser für Effekte, großartige Kulissen und teuerste Film-Kompositionen auffuhr.

Er tut genau das, was er am besten kann: Seine eigene kleine Welt zu erschaffen, die er liebevoll ausstilisiert und sie mit prickelnder Atmosphäre und Spannung füllt, wie kaum ein anderer. Inhaltlich weiß Stoker ebenfalls zu überzeugen, auch wenn dies nicht seine herausragenste Qualität ist und sehr viel mit Metaphern gearbeitet wird. Wie von diesem Regisseur nicht anders zu erwarten, handelt es sich bei Stoker um keine leichte Kost und darf zurecht auch als "krank" bezeichnet werden. Ebenso muss man eine Warnung für Hollywood Cineasten aussprechen, da es sich definitiv um Arthouse Kino handelt.

Park Chan-Wook ist und bleibt ein absoluter Meister seines Handwerks und ist zurecht einer meiner liebsten Filmemacher. Inszenatorisch und dramaturgisch ganz großes Kino. :huldig:


Achtung, der Trailer zeigt recht viel. Ansehen auf eigene Gefahr...
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=JNpDG4WR_74[/vid]
 
Alexicious schrieb:
GPLegend schrieb:
Da sieht man wieder wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Ich finde HTTYD einfach nur durchschnittlichen Durchschnitt. Also sowas von Muh, das kann man sich gar nicht vorstellen. Der Film hat NICHTS was hängengeblieben ist und mich NULL emotional gepackt. Und die Synchro einiger Figuren ist echt zum davonlaufen.

Ging mir genauso. Fand den auch gar nicht schlecht oder so, aber eben nix herausragendes bzw. das Meisterwerk, zu dem es alle erklären. Da ist bei mir keine einzige Szene hängen geblieben. Weiß nichtmal mehr, ob ich den auf deutsch oder englisch gesehen habe. Wahrscheinlich O-Ton. Nach den Lobeshymnen hatte ich da verdammt viel mehr erwartet. Da schau ich lieber noch 5 mal "Summer Wars".

(Toy Story 3 fand ich auch nur okay.)

Jap seh ich auch so. Besser als der restliche Dreamworks Einheitsbrei, aber hängen geblieben ist da genau nix. Mit nem wirklich gutem Film nicht vergleichbar.
 
21 Jump Street

Die Prämisse an sich ist schon geil, aber dann noch Jonah Hill ? Was will man mehr ? Der Film ist natürlich kein Hochgenuss für die Kleinhirnsynapsen aber Genau das richtige ,wenn man sich vor dem Einschlafen noch ein bissel amüsieren möchte.
Ich habe den Film auf deutsch geguckt und mir danach noch einige Szenen wie die im Schuhgeschäft auf englisch angesehen aber merkwürdiger weise konnte ich dort nichtmal schmunzeln :ugly:

7,2234/10
 
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Die fantastische Welt von Oz 7/10

Kunderbuntes Fantasyspektakel mit vielen gelungenen 3D Effekten, stellenweise aber definitiv etwas zu CGI lastig. Richtig toll ist der s/w Beginn mit kleinem Bildausschnitt, der dann etwa nach 15 Minuten fließend ins Cinemascope Format gezogen wird.

Vielleicht fehlt es dem Film etwas an Originalität, aber spaßig war es dennoch.

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Tote schlafen fest (The Big Sleep, 1946)

So langsam lerne ich immer mehr Bogards kennen, hier fällt mir eine Wertung aber nicht leicht. Ich fand den Plot mit all seinen Wendungen und Intrigen recht verwirrend, erschwerend kommt hinzu dass der Film mit sehr vielen Namen jongliert, da kommt man schon mal durcheinander. Die Handlung bewegt sich auch relativ schnell, wodurch ich zwischendurch leider den Faden etwas verloren habe. Irgendwie zieht das den Film aber nicht runter, da die Atmosphäre stimmt (es ist meistens dunkel und verregnet), und die Darsteller über jeden Zweifel erhaben sind, selbst in den kleinen Nebenrollen. Der Charme der schwarzen Serie der 40er Jahre ist einfach ein ganz Besonderer. Wird auf jeden Fall noch mal in den Player wandern. Bis dahin lasse ich die Wertung mal weg, tendiere aber schon zu einer 8/10.
 
Ziemlich beste Freunde

Ich glaube über diesen Film muss man nicht wirklich viel sagen. Ich hab auf jedenfall seit langem keinen Film mehr gesehen der so Hervorragend war. Kaum verwunderlich, dass es keine Hollywoodproduktion war.

12/10
 
Jehuty79 schrieb:
Vergiss das, Jidjid, das ist gar nicht mal so schlimm. Aber:

Jehuty79 schrieb:
@In Time
Ich fand den Film ja unterhaltsam und irgendwie auch ziemlich charmant, aber dann kam der wohl grösste CGI-Fail der letzten paar Kinojahre und hat, so komisch das jetzt auch klingen mag, alles zerstört. Über die banale Story und die ganzen Logiklöcher konnte ich locker hinwegsehen, aber das (siehe Spoiler) war echt zu viel. :D

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Fbg42qTWqas[/vid]

:ugly:

Geht gar nicht.

Mit meiner damaligen Freundin geguckt. Die Szene hab ich mit "ich krieg n Kind..." kommentiert. Unfassbar.
 
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Another Earth 7/10

Melancholisches Filmdrama über Sünde und Buße. Relativ klein gehalten, wird eine interessante Geschichte erzählt über die Theorie einer parallelen Spiegelwelt. Das Ende lässt gewiss Spielraum für Spekulationen offen, ist aber meiner Meinung nach gut getroffen.

Ich sehe das so; wenn Rhoda von Earth 2 zu "unserer" Erde kam, um William aufzusuchen, kann auf Earth 2 so gesehen doch nur dasselbe Schicksal geschehen sein?! Nur hat sie sich dort dafür entschieden, die Reise selbst anzutreten.

Somit müsste es William auf Earth 2 nun quasi 2x geben. Optimal wäre es natürlich gewesen, wenn William auf Earth 2 bei dem Unfall ums Leben gekommen wäre, und die Familie nun wieder vereint sein würde, aber diese Theorie kann eigentlich bei dem gezeigten Ende nicht aufgehen.
 
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