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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

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Mal wieder

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die Pride and Prejudice Miniserie von BBC. Die einzig wahre Verfilmung. Hach, Mr. Darcy ...
 
Dexter - Staffel 4
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Mit Staffel 4 katapultiert sich Dexter nun endgültig in meinen Serienolymp. Da schnellt der Blutdruck in den Grenzbereich und droht das Spannungsbarometer zum explodieren zu bringen. Staffel 4 startet grandios, steigert sich im Verlauf immer weiter und verabschiedet sich mit einem Knall. Die letzten 3, 4 Folgen habe ich einfach nur lachend vor dem Fernseher gesessen. Nicht, weil die Handlung besonders lustig wäre - ganz im Gegenteil - sondern vielmehr, weil sie immer wieder überraschende Haken schlägt und mich teilweise echt unvorbereitet getroffen hat. Ich sage nur: "Hallo, Dexter Morgan." Bei der Szene habe ich mich vor Anspannung fast auf Links gedreht. :ugly: Eindeutig einer der besten Serienantagonisten überhaupt.

Mehr will ich an dieser Stelle gar nicht sagen. Dexter ist schlicht und ergreifend eine grandiose Serie, die unheimlich gut beginnt, in Staffel 3 ein wenig schwächelt, sich danach jedoch mit einem nervenzerfetzenden Knall zurückmeldet und damit in meiner Top-Liste der besten Serienstaffeln, gleich neben den zweiten Staffeln von Alias, 24 und Lost, positioniert.

Ich habe in den letzten ~ 2 Wochen nun vier Staffeln verschlungen und bin immer noch nicht gesättigt. Obwohl ich prinzipiell leicht zu begeistern bin, schaffen das trotzdem nicht viele Serien. Selbst bei Lost und Alias hatte ich weniger Druck auf der Leitung. Absolut herausragende Drama-Thriller-Serie. :huldig:

10/10 Thanksgiving-Essen


Anbei nochens meine Meinungen zu Staffel 1 - 3

Dexter - Staffel 1
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Bevor ich hier wieder anfange rumzuschwafeln, zunächst ein kurzes Fazit: Was fürn endgeiler Scheiß! :huldig:

Ich habe in den letzten Jahren ja schon viel Gutes über Dexter gehört, konnte mich aber nie wirklich dazu überwinden, mir die Serie dann auch mal anzuschauen. Wieso weiß ich gar nicht, da ich normalerweise sogar sehr auf das Krimi-Genre (Was Dexter im weitesten Sinne schließlich auch ist.) stehe. Egal, nun habe ich mich also endlich dazu aufgerappelt die Blu-ray im Player zu versenken und sofort ein "Muss. Weiter. Gucken."-Verlangen erfahren wie ich es zuletzt bei Lost verspürte.

Glücklicherweise wusste ich rein gar nichts über diese Serie, habe, bis auf die Tatsache, dass es ein "Killer-Krimi" ist, weder etwas über den Inhalt gehört, noch auch nur eine einzige TV-Vorschau gesehen. Was sich nun absolut ausgezahlt hat. Selten wurde ich von einer Serie so positiv überrascht. Dexter ist ein abgefahrener, aus einer etwas anderen, erfrischenden Perspektive erzählter, Crime-Vertreter. Blutig, zynisch, hochspannend, überraschend und sogar ein wenig systemkritisch. Dazu ein schlicht und ergreifend genialer Hauptdarsteller, der den emotionslosen, unterkühlten Killer erschreckend glaubwürdig verkörpert und, trotz seiner abartigen Leidenschaft, immerzu nachvollziehbar, fast schon sympathisch wirkt. Überhaupt sind die Charaktere überaus fein gezeichnet und fügen sich zu einem starken Charakterpuzzle zusammen, das hier nach und nach vervollständigt wird und immer wieder für außerordentliche Spannungsspitzen sorgt.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist meiner Meinung nach das Motiv des Antagonisten, welches ich im Endeffekt etwas schwach fand. Genau so wie die selten dämlichen deutschen Episodentitel, die mir dann auch die finale Wendung bereits in der Episodenauswahl präsentierten. Danke dafür, Translator Guy. :fp:

Einen positiven Aspekt hat meine jahrelange Dexter-Abstinenz ja: Ich kann nun 5 (wenn ich von den deutschen DVD-Releases ausgehe) Staffeln am Stück schauen! Und das wird mir bei einer derart grandiosen Serie sicher nicht schwer fallen. :D Morgen geht es sofort mit Staffel 2 weiter. NomNomNom!​

9/10 Müllsäcke

Dexter - Staffel 2
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Staffel 2 von Dexter macht spannungstechnisch genau da weiter, wo Staffel 1 aufhörte. Und setzt gleich zu Beginn sogar noch einen drauf. Während es in den ersten Serienfolgen noch um die Zeichnung der Charaktere ging, sind die Weichen nun bereites gestellt, sodass Dexter auch entsprechend durchstarten kann. Grandioser Staffeleinstieg und eine "Bedrohung", die dem unantastbaren Killer-Ermittler auf Augenhöhe begegnet - anstatt ihn, wie in Staffel 1, nur zu kitzeln - und damit für eine durchgehend nervenzerreißende Spannung sorgt.

Wobei es die Drehbuchautoren mit den Spannungsspitzen diesmal fast schon zu gut meinen. So wirken einige der, reichlich vorhandenen, (Neben)Handlungsstränge zeitweise doch arg konstruiert. Mitreißend, aber eben irgendwie künstlich auf "schweißtreibende Momente" zugeschrieben. Außerdem birgt Dexter's Schwester, mit ihrem losen Mundwerk, den andauernden Stimmungsschwankungen und kaum nachvollziehbaren Partnerwechseln, ein durchaus gefährliches Nervpotential.

Ansonsten gibts wieder geschliffene Dialoge, Witz und vielschichtige Charaktere, die von einigen gelungenen Neuzugängen ergänzt und von ihren Darsteller einvernehmend gespielt werden. Ich bin immer noch fasziniert wie kongenial Michael C. Hall seine Figur verkörpert. Der Spagat zwischen krankhaftem Killer und eine Rolle spielendem Sympathieträger, auf dem immerhin die gesamte Serienstruktur beruht, ist nämlich bestimmt kein leichter.

Auch Staffel 2 ist wieder absolut grandiose Serienunterhaltung. Spannend, hurmovoll und teils wunderbar böse. In Sachen Handlung sogar noch mitreißender als die erste Staffel, auch wenn hier manche Entwicklungen und (un)glückliche Zufälle schon hart an der Glaubwürdigkeitsgrenze kratzen. Die Blu-ray von Staffel 3 dreht sich jedenfalls bereits im Player und ich bin noch so gespannt wie nach der ersten Folge. Freue mich auf das, was noch kommt.​

9/10 Gurkenbrote

Dexter - Staffel 3
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Es gibt sie also doch. Die schwachen Dexter Staffeln. Wobei "schwach" in diesem Fall lediglich "sehr gut" anstatt "grandios" heißt. Unterhaltsam ist Staffel 3 nämlich ebenfalls, nur erreicht sie nie ganz die Genialität der ersten beiden. Liegt meiner Meinung vor allem an der kaum vorhandenen Bedrohung. Diesmal gibts nämlich keinen wirklichen Gegenspieler, der Dexter das Leben schwer macht, sondern vielmehr einen "komplizierten Mitstreiter". Zudem bewegen sich die grundlegenden Handlungstrukturen weg von schweißtreibenden Killer-Krimi, hin zum "Beziehungsthriller". An die Stelle des blutigen Katz-und-Maus-Spiels, treten nun verzwickte zwischenmenschliche Probleme. Das ist insgesamt immer noch sehr spannend, was vor allem auch an den grandiosen Schauspielern liegt, aber eben deutlich "harmloser" als die "Dexter gegen des Rest der Welt"-Stories der ersten beiden Staffeln.

Aber wie gesagt, das ist Meckern auf höchstem Niveau. Das Gesamtbild ist nämlich weiterhin hervorragend und lässt mich regelmäßig gebannt vor dem Fernseher zurück. Schaue täglich 3 bis 6 Folgen, bin mittlerweile schon fast mit Staffel 4, welche übrigens wieder deutlich anzieht, durch und immer noch unheimlich angefixt. Das mich eine Serie über vier Staffeln hinweg so begeistern und bei der Stange halten kann, passiert auch nicht häufig. Und dabei hat Dexter nicht mal eine sonderlich außergewöhnliche Story vorzuweisen (hier gibts nämlich keine Zeitreisen, Dimensionsüberschneidungen oder geheimnisvolle Rauchmonster). Es sind einfach die interessanten und vielschichtigen Figuren, die toll geschriebenen Geschichten und nervenzerreißenden Spannungsspitzen, die Dexter so sehenswert machen.

Nach wie vor absolut fesselnde Serie, auch wenn Staffel 3 ein wenig geschwächelt hat.​

8/10 ziemlich beste Freunde
 
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"Na bitte Vick, ist das ein Polizeihund oder ist das keiner, heh?"

Deadly Revenge aka Out for Justice 8/10

Knallhart, kantig, geradezu rustikal. :D Out for Justice ist ein schonungsloser Actionthriller, wie es ihn heute eigentlich gar nicht mehr geben kann. Brutal ohne Ende, und das auch wirklich konsequent. Wie Seagal die Gegner allesamt auseinander nimmt ist schon krass. :ugly:

Der Oberschurke (sehr fies in seiner Rolle, William Forsythe), erfüllt auch jegliche Klischees des typischen 80er/90er Schurken. Die waren halt noch viel gemeiner als die heutigen Weichkekse, und ballern auch eine unschuldige Frau einfach mal so über den Haufen. :waah:

Der Schluss mit dem Tierhasser ist auch cool. :lol:
 
dynosys schrieb:
Sag ich doch beste Staffel :grins:

MiXeR schrieb:
"Hallo, Dexter Morgan."

So geil das du genau das zitierst, ist nämlich mein absoluter Lieblingsmoment der gesamten Serie! :huldig:

Bei der Szene bin ich aber auch komplett ausgerasetet. :lol: So was intensives wie dieser Moment im Polizeirevier oder auch die Thanksgiving Folge habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Da war die Spannung greifbar. :huldig:
 
Continuum - Season 1
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Continuum ist das neuste Serienaushängeschild der kanadischen TV-Landschaft. In der Sci-Fi-Crime Serie landet Kiera Cameron (gewohnt ansehnlich: Rachel Nichols :ruby: ), ein Cop aus dem Jahre 2077, durch eine Zeitreise-Fluch von, zum Tode verurteilten, Terroristen in unserer Gegewart. Genauer gesagt in Vancouver anno 2012. Hier versucht sie nun einerseits einen Weg zurück in ihre Zeit zu finden und andererseits die Machenschaften der geflohenen Terrorzelle, genannt Liber8, zu durchkreuzen, welche versucht die Zukunft nachhaltig zu verändern.

Wir haben es also mit einem Zeitreisekrimi zu tun. Und zwar einem sehr guten. Zusammengesetzt aus Versatzstücken der jeweiligen Genre (klassische Krimi-Ermittlungsarbeit, Zeitreiseparadoxien, Sci-Fi-Gadgets, handgemachte Action, ein wenig (Familien)Drama, etc.), sorgt die Handlung dann auch für reichlich Unterhaltungswert und einen gelungenen Spannungsbogen, der vor allem im spektakulären Staffelfinale einige interessante Fragen aufwirft und so Lust auf mehr macht. Aufgewertet wird die grundsolide Terroristenjagd in der Gegenwart zudem durch allerlei sci-Fi-blockbusterwürdige Zukunfts-Gadgets (etwa einem, ins Hirn implementierten, HUD, unsichtbar machende Anzüge oder coole Ermittlungswerkzeuge) und regelmäßige Rückblicke oder hier besser "Vorblicke", welche die Geschehnisse im Jahr 2077 näher beleuchten und so nicht nur für audiovisuelle Abwechslung, sondern auch einen spannenden Rahmen sorgen.

Dazu noch eine, wie immer, überaus ansehnliche Rachel Nichols im engen Kate Beckinsale/Underworld-Gedächtnis-Outfit und einige durchaus charismatische Nebendarsteller. Lediglich kleinere Glaubwürdigkeitsungereimtheiten trüben das gelungene Gesamtbild ein wenig. Wobei sich die Story auch erst relativ spät entfaltet und das ein oder andere vermeintliche Logikloch so sicherlich noch aufgeklärt werden wird. Zeitreisegeschichten sind halt nicht so einfach umzusetzen.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Continuum in Kanada überaus gut läuft und der Sender Showcase damit sogar zahlreiche kanadische Einschaltquoten-Rekorde aufstellen konnte. Season 2 wird daher gerade bereits gedreht und der Serie dürfte, so lange die Quoten nicht schlagartig einbrechen, eine rosige Zukunft bevorstehen. Was mich nach dem spannenden Staffelfinale und vorhandenen Potential natürlich sehr freut. Von mir gibts sehr gute, wenn auch noch etwas ausbaufähige​

7/10 Pferde
 
Crazy stupid love

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Cal Weavers (Steve Carell) ist ein typischer Mitt-Vierziger. Er hat einen langweiligen Bürojob, ein Haus, Frau, drei Kinder liebt seinen Garten und kauft sich bequeme Sachen (Sneakers, zu grosse Hemden und Hosen). So weit so spiessig.
Dies ändert als ihm seine Frau Emily (Julianne Moore) während eines Abendessens offenbart, dass sie die Scheidung will. Sie habe eh schon mit dem Arbeitskollegen David (Kevin Bacon) geschlafen, und das sei es nun gewesen. Für Cal bricht eine Welt zusammen, und er setzt sich in die nächste Bar. Frusttrinken ist angesagt.

An der Bar betrinkt er sich fortan an jeden Abend mit billigem Alkohol. Seine Annäherungsversuche verlaufen sich auch ins Nichts, da er nicht gerade die tollsten Sprüche drauf hat und die ganze Bar mit seiner Leidensgeschichte nervt. Allerdings trifft er dort auch auf den Womanizer Jacob (Ryan Gosling), der sich seiner natürlich annimmt. Cal wird neu eingekleidet, bekommt ein paar coole Sprüche verpasst und macht sich selber auf die Jagd. Sehr erfolgreich, wie sich herausstellt. Doch die One Night Stands sind nicht wirklich sein Ding, und er sehnt sich nach seinem Familienleben. Dies wird aber nicht so einfach, da Emily vermehrt Zeit mit David verbringt und als sogar der Frauenheld Jacob eine Frau fürs Herz findet, sitzt Cal erneut alleine auf dem Barhocker. Nicht wissend, dass es gleich turbulenter wird, als er es angenommen hat.

--

Das Cast ist Klasse. Zu den oben genannten gesellt sich auch noch Emma Stone dazu. Da kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Geht es auch nicht.

Die Story ist nicht die innovativste, aber trotzdem gut erzählt. Was mir sehr gefallen hat, ist dass man auf all zu viel Fäkalausdrücke verzichtet hat. Ich dacht Ryan Gosling spielt viel mehr den Macho. Aber das kommt zum Glück nicht gross vor. Sehr bemerkenswert anders in der heutigen Filmlandschaft. Nun ja, klar werden viele Klischees bedient, ein Happy End gibt es auch, aber trotzdem ist der Film irgendwie erwachsen. Nicht zu schlüpfrig, nicht zu ernst, aber auch nicht Blödelmässig. Die goldene Mitte halt. Der macht einfach Spass zu schauen.

9/10
 
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Skyfall 7/10

Traumhafte Cinematographie, schwaches Drehbuch, und leider auch recht einfallslose Action. In Sachen Action habe ich sehr viel mehr erwartet, hängen geblieben ist da nur die Sequenz vor dem typischen Intro.

Die erste Stunde bietet insgesamt auch viel zu wenig relevanten Stoff, und auch wenn Javier Bardem als Psychoschurke überzeugen kann, ist seine Filmfigur ziemlich schwach geraten. Craig selbst ist wieder recht hölzern, aber zumindest als Kampfmaschine überzeugt er. Das Bondgirl wurde völlig verschenkt, und die Duschszene war der reinste Schwachsinn. Casino Royale ist und bleibt der beste Craig, sowohl von der Handlung wie auch der Action! Skyfall schafft es aber zumindest den üblen QoS weit hinter sich zu lassen.

Craig wird langsam auch zu alt für die Rolle, ich hoffe mehr als 1-2 Filme wird er nicht mehr als 007 drehen.

Fazit: Wieder nicht der erhoffte Knaller. Zwar nicht solch ein austauschbarer 08/15 Actionfilm wie der Vorgänger, aber der moderne Bond will bei mir einfach nicht zünden. Aufgrund der traumhaften Kameraarbeit ist der Film aber zumindest sehenswert.

Der Tod von M war aber wirklich heftig, damit hätte ich niemals gerechnet. Sie begleitet uns ja nun schon seit Golden Eye in den Bondfilmen. Das war schon eine sehr emotionale Szene. :traurig:
 
Gerade aus Lincoln raus. Ich mag ja das Spielberg solche Schinken macht und daher hat mir bereits J. Edgar gefallen. Die deutsche Synchro hat mich nur an Lincoln gestört, als ob ein 20 Jähriger gerade spricht. Schönes monumentales Werk in dem man wohl die ein oder andere Kenntnis in Sachen Krieg mitbringen sollte, ich hatte so meine Schwierigkeit am Anfang.
 
In der Nacht noch The Raid gesehen. Mal ernsthaft, das Setup ist an Schwachsinn nur schwer zu überbieten und Story, Dialoge als auch Charaktere kann man gepflegt in die Tonne treten. Außerdem sind die Kulissen unglaublich zusammengekloppt und billig, hab schon lange nicht mehr so schlecht bemalte Wände und Türen gesehen.

Aber was die Action und im Speziellen die Kampfszenen anbelangt ist der Film schon arg fett, so'n Zeug bekommt man aus Hollywood nie zu sehen, der Kampf in dem Drogenlabor oder gegen die Macheten-Truppe, alter Schwede. Dazwischen hab ich kaum hingeschaut, die Story ist schon wirklich peinlich und nach dem Endkampf hab ich auch gleich ausgemacht, den Quatsch wollt ich mir jetzt echt nicht mehr geben.

Alleine für die teilweise echt ausufernden Kampfszenen hat es sich schon gelohnt, auch wenn ich den finalen Kampf etwas seltsam fand, zwei gegen einen ist irgendwie lame.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=HITcLGS38zk[/vid]
Echt geile Sequenz :D
 
Fettes Vid. :D

Der Endkampf war sicherlich ungewöhnlich, normalerweise muß der Held gegen mehrere kämpfen, fands aber auch lame und das ausgerechnet der Schnurbartzwerg sone Maschine war. :ulgy:
 
In Time

Die Idee Zeit als Zahlungsmittel hört sich ja ganz interessant an, die Umsetzung ist es leider keineswegs. Justin Timberlake als Zeit-Robin-Hood wird zusammen mit einer bezaubernden Armanda Seyfried von einem fanatischen Timekeeper(Cilian Murphy) gejagt.

Die Story ist schlecht, die Charaktere blass und keiner der Schauspieler kann überzeugen.Dazu noch schlechte Dialoge und absolut grausame GCI Effekte

besonders diese Szene
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Fbg42qTWqas[/vid]

3/10

Ich will meine Zeit zurück :ugly:
 
darthELIAS schrieb:
Gerade aus Lincoln raus. Ich mag ja das Spielberg solche Schinken macht und daher hat mir bereits J. Edgar gefallen. Die deutsche Synchro hat mich nur an Lincoln gestört, als ob ein 20 Jähriger gerade spricht. Schönes monumentales Werk in dem man wohl die ein oder andere Kenntnis in Sachen Krieg mitbringen sollte, ich hatte so meine Schwierigkeit am Anfang.

J. Edgar ist von Eastwood ;)
 
Yzerman schrieb:
Crazy stupid love

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Cal Weavers (Steve Carell) ist ein typischer Mitt-Vierziger. Er hat einen langweiligen Bürojob, ein Haus, Frau, drei Kinder liebt seinen Garten und kauft sich bequeme Sachen (Sneakers, zu grosse Hemden und Hosen). So weit so spiessig.
Dies ändert als ihm seine Frau Emily (Julianne Moore) während eines Abendessens offenbart, dass sie die Scheidung will. Sie habe eh schon mit dem Arbeitskollegen David (Kevin Bacon) geschlafen, und das sei es nun gewesen. Für Cal bricht eine Welt zusammen, und er setzt sich in die nächste Bar. Frusttrinken ist angesagt.

An der Bar betrinkt er sich fortan an jeden Abend mit billigem Alkohol. Seine Annäherungsversuche verlaufen sich auch ins Nichts, da er nicht gerade die tollsten Sprüche drauf hat und die ganze Bar mit seiner Leidensgeschichte nervt. Allerdings trifft er dort auch auf den Womanizer Jacob (Ryan Gosling), der sich seiner natürlich annimmt. Cal wird neu eingekleidet, bekommt ein paar coole Sprüche verpasst und macht sich selber auf die Jagd. Sehr erfolgreich, wie sich herausstellt. Doch die One Night Stands sind nicht wirklich sein Ding, und er sehnt sich nach seinem Familienleben. Dies wird aber nicht so einfach, da Emily vermehrt Zeit mit David verbringt und als sogar der Frauenheld Jacob eine Frau fürs Herz findet, sitzt Cal erneut alleine auf dem Barhocker. Nicht wissend, dass es gleich turbulenter wird, als er es angenommen hat.

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Das Cast ist Klasse. Zu den oben genannten gesellt sich auch noch Emma Stone dazu. Da kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Geht es auch nicht.

Die Story ist nicht die innovativste, aber trotzdem gut erzählt. Was mir sehr gefallen hat, ist dass man auf all zu viel Fäkalausdrücke verzichtet hat. Ich dacht Ryan Gosling spielt viel mehr den Macho. Aber das kommt zum Glück nicht gross vor. Sehr bemerkenswert anders in der heutigen Filmlandschaft. Nun ja, klar werden viele Klischees bedient, ein Happy End gibt es auch, aber trotzdem ist der Film irgendwie erwachsen. Nicht zu schlüpfrig, nicht zu ernst, aber auch nicht Blödelmässig. Die goldene Mitte halt. Der macht einfach Spass zu schauen.

9/10

Wollte mich nur mal für den Tipp bedanken. Der Film ist völlig an mir vorbeigegangen und hat mir echt gut gefallen. Emma Stone ist einfach :sabber:.
 
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Das Bourne Vermächtnis 6/10

Oh man, hier war ich jetzt besonders enttäuscht. :traurig: Da kann man mal sehen wie täuschend Filmtrailer sein können, sowohl bei Skyfall wie auch bei "Bourne Nr. 4" habe ich mit fetter Agentenaction gerechnet, und in beiden Filmen gab es kaum brauchbare Action, und dazu viel zu viel Langeweile über die mehr als zwei Stunden Laufzeit.

Kein Vergleich zu der hervorragenden Damon-Trilogie, Renner macht zwar einen guten Job, seine Figur bleibt aber so blass wie eine weiße Wand. Insgesamt fehlt es dem Film einfach an Intensität, Spannung und vor allem spektakulärer Action. Mit der großartigen Kameraarbeit von Skyfall kann es der Film auch nicht annähernd aufnehmen, deswegen zieht der Film im Direktvergleich auch den Kürzeren.

Jetzt habe ich echt wieder großen Bock auf Identität-Verschwörung-Ultimatum. :cool:
 
Zerfikka schrieb:
Fettes Vid. :D

Der Endkampf war sicherlich ungewöhnlich, normalerweise muß der Held gegen mehrere kämpfen, fands aber auch lame und das ausgerechnet der Schnurbartzwerg sone Maschine war. :ulgy:

Ich hab eigentlich die ganze Zeit beim Endkampf nur darauf gewartet das der Scherge...
...den Bruder platt macht und der Protagonist dann im Rage-Modus den Schergen wiederum auseinandernimmt.
So war es eher witzlos, auch wenn der Kampf an sich natürlich beeindrucken war.
 
Freezi schrieb:
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Das Bourne Vermächtnis 6/10

Oh man, hier war ich jetzt besonders enttäuscht. :traurig: Da kann man mal sehen wie täuschend Filmtrailer sein können, sowohl bei Skyfall wie auch bei "Bourne Nr. 4" habe ich mit fetter Agentenaction gerechnet, und in beiden Filmen gab es kaum brauchbare Action, und dazu viel zu viel Langeweile über die mehr als zwei Stunden Laufzeit.

Kein Vergleich zu der hervorragenden Damon-Trilogie, Renner macht zwar einen guten Job, seine Figur bleibt aber so blass wie eine weiße Wand. Insgesamt fehlt es dem Film einfach an Intensität, Spannung und vor allem spektakulärer Action. Mit der großartigen Kameraarbeit von Skyfall kann es der Film auch nicht annähernd aufnehmen, deswegen zieht der Film im Direktvergleich auch den Kürzeren.

Jetzt habe ich echt wieder großen Bock auf Identität-Verschwörung-Ultimatum. :cool:

Ja, der hat mich auch derbe enttäuscht.
 
Super - Shut up, Crime!

Insgesamt kein besonders guter Film. Der Film hat zwar ein paar nette Szenen, aber alleine der Part von Ellen Page ist absolut zum abgewöhnen und zieht den Film massiv herunter. Selten so einen nervigen Charakter in einem Film gesehen.
Umso schöner, wie ihre Rolle im Film endet.
Dazu ist die Story auch echt ungenügend. Da hätte man sich ruhig mehr Mühe geben können das teilweise interessante Treiben in eine bessere Geschichte zu betten.
Rainn Wilson macht seinen Part sehr ordentlich.
 
APPALOOSA

Western von 2008, mit Ed Harris, Viggo Mortensen, Jeremy Irons u.a.

Hab ich schon schlechtere Western gesehen ? Mir fällt keiner ein.
Sorry, aber: Vollgurke.

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