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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

straikar schrieb:
@ FiscHwäcg
Ist Rec wirklich so gut? :? Hab nämlich alle anderen Filme deiner Liste gesehen und für gut befunden. ;)

Das gute an Rec ist, dass er es schafft dieses Seuchengefühl der 28-Reihe genauso intensiv in einem kleinen Appartementhaus unterzubringen. Die Kamera wirkt auch sehr viel authentischer als bei Romeros Diary of the Dead (den ich übrigens grottig finde). Insgesamt verhalten die Charaktere sich absolut glaubwürdig. Das bringt den Film und die fiktive Gefahr sehr nahe an die Realität. Hab vor ein paar Seiten schonmal was dazu geschrieben. Wenn dir die anderen Filme gefallen haben dann wirst du auch Rec mögen.

Das Ami-Remake hab ich übrigens nur zu nem Drittel gesehen. Macht einfach alles minimal schlechter/ amerikanischer als das Original. Ist halt quasi ne 1:1 Version die leicht an ein anderes Publikum angepasst wurde. Braucht man absolut nicht wenn man das Original gesehen hat.
 
Im Grunde genommen ist Quarantine wirklich ein ziemliche 1:1-Kopie, lediglich ein paar Details wurden geändert und das Finale ein wenig entmystifiziert, wenn ich das richtig in Erinnerung hatte. Ich fand das Remake aber gar nicht mal so schlecht, aber unnötig ist trotzdem.
 
24 - Season 1
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Nachdem die Serie nun ein Ende gefunden hat, habe ich endlich mit Season 1 angefangen. Obwohl 24 viele Fans hat, waren meine Erwartungen eher gering. Das liegt einfach daran, dass Kiefer Sutherland nicht gerade mein Lieblingsschauspieler ist und 24, in meinen Augen, zudem immer recht unspektakulär, also nach einer herkömmlichen Agenten-Serie, aussah.

Von der ersten Staffel wurde ich daher positiv überrascht.
Das Echtzeitkonzept funktioniert überaus gut und erzeugt durch seine flüssige Erzählweise ein hohes Spannungslevel. Hätte nicht damit gerechnet, dass eine lediglich 24 Stunden umfassende Geschichte so interessant und mitreißend sein kann.
Zudem gibt es allerlei überraschender und gut platzierter Wendungen, die zwar nicht an J.J. Abrams Mindfucks rankommen, aber dennoch wunderbar unterhalten und bei Laune halten.

Lediglich ein Punkt hat mir ganz und gar nicht gefallen: die Charaktere. Ich glaube ich habe noch nie eine derart "unsympathische" Serie gesehen. Vor allem in der ersten Staffelhälfte gibt es so gut wie keine (eine Ausnahme ist David Palmer) sympathische Figur. Eigentlich sind es sogar alles Arschlöcher, die Dreck am stecken haben, in den meisten Situationen maßlos überreagieren und nahezu immer schlecht gelaunt sind.
Zum Glück legt sich das im weiteren Verlauf ein wenig. Wenn die Fronten geklärt sind und man die Charaktere ein wenig kennt, ist es jedenfalls nicht mehr ganz so störend, wie noch zu Beginn.

Ebenfalls negativ aufgefallen sind mir einige arg konstruierte Momente. Die Sache mit der Echtzeit macht es sicherlich nicht einfach die Spannung auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Daher habe ich auch nichts gegen eine leicht übertriebene Handlung einzuwenden. Einige "Überraschungen" oder Entscheidungen fand ich aber trotzdem etwas sehr merkwürdig und künstlich (Stichwort: Gedächtnisverlust).


Ansonsten hat mir Season 1 aber überaus gut gefallen. Die Geschichte ist die meiste Zeit über packend, das Tempo rasant, die Schauspieler gut und wenn Jack Bauer erstmal wütend ist, haben die Terroristen nichts mehr zu lachen. Jetzt verstehe ich endlich auch die ganzen Jack Bauer-Sprüche: Hulk wurde einmal so wütend, dass er sich in Jack Bauer verwandelt hat. :lol:

8/10 Stunden
 
Season 1 ist schon eine Weltklasse Staffel, ich würde da locker die 9/10 ziehen, und das auch nur weil Staffel 2 da noch mal ordentlich eins drauf setzt. Staffel 2 von 24 ist für mich einer der besten Serienstaffeln aller Zeiten, da können selbst Staffel 2+3 von Alias nicht mithalten, die auch über jeden Zweifel erhaben sind.

Was in 24 teilweise abgeht (natürlich genauso wie bei Alis völlig übertrieben und an den Haaren herbei gezogen) ist unglaublich... wenn du aber schon bei Staffel 1 nicht so dermaßen vom Hocker gehauen wurdest, scheint dir die Serie wohl wirklich nicht so zu liegen.

Für mich liegt sie noch ein klein wenig vor Alias.
 
Zerfikka schrieb:
Er sollte sich auf alle Fälle noch die 2. geben, in der 1. ist doch noch gar nix los, die Bedrohung überschaubar.

Dafür ist die erste sau spannend... in der zweiten geht aber einfach nur die Hölle ab. :D
Staffel 3 hat zwar ein paar Schwächen, aber die Sache mit dem Virus wird so unglaublich fesselnd und dramatisch in die Episoden eingebunden.

4+5 sind auch genial und voller Intrigen, 6+8 sind auch gut, aber die siebte ist da noch mal klar besser.

Insgesamt aber eine geniale Serie, schade dass sie nun vorbei ist. :traurig:
 
Fand ja bei 24 alles was nach Staffel 3 kam nur noch erschreckend schwach und vorhersebar und zum Teil echt an den Haaren herbei gezogen. Staffel 1 & 2 waren aber wirklich grandios und gehören mit zum Besten und Spannendsten was ich bisher in Sachen TV-Serien gesehen habe.
 
Zerfikka schrieb:
Er sollte sich auf alle Fälle noch die 2. geben, in der 1. ist doch noch gar nix los, die Bedrohung überschaubar.

Genau so kams mir nämlich vor. Sicherlich eine sehr gute Staffel, aber es gab jetzt nichts, bei dem ich dachte "Wow! Krasser Scheiß!". Alias gefällt mir bis jetzt etwas besser. Da finde ich die Charaktere sehr viel sympathischer und auch sonst war einfach mehr los (mehr Wendungen, mehr Witz, mehr Mystery). :D

Ändert aber nichts daran, dass 24 sicherlich eine der besten "reinen" Agenten-Serien (also ein reiner Agenten-Thriller, ohne Mystery, Sci-Fi oder Einfluss aus anderen Genres) ist. :dhoch:


Freezi schrieb:
Zerfikka schrieb:
Er sollte sich auf alle Fälle noch die 2. geben, in der 1. ist doch noch gar nix los, die Bedrohung überschaubar.

Dafür ist die erste sau spannend...

Das war sie auch - keine Frage. Jedoch war sie mir häufig ein wenig zu "künstlich" spannend. Fand es teilweise einfach ein wenig übertrieben. So viel Pech wie Jack und seine Familie kann ein Mensch doch gar nicht haben. :lol:
 
dweezzu schrieb:
toll freezi, du findest ja einfach alle Staffeln geil :P

Ja klar, die Serie bietet auch konstant eine klasse Unterhaltung, viel Spanung und einfach fette Jack Bauer Action. :deal:

Twenty-Four rockt, es gibt herausragende Staffeln und sehr gute, aber keine schwache. Und Logik? Man, wen juckt das... die suche ich bei Alias, Fringe, Lost, Supernatrual oder Angel auch nicht.
 
Freezi schrieb:
Und Logik? Man, wen juckt das... die suche ich bei Alias, Fringe, Lost, Supernatrual oder Angel auch nicht.

Naja, 24 wirkt auf mich schon sehr "realistisch". Und da fallen "Logiklöcher" (wobei es solche ja gar nicht sind, sondern einfach unglaubwürdige bzw. konstruierte Momente) schon verhältnismäßig negativ auf.

Aber egal. Macht ja trotzdem Laune und ich werde ganz sicher weiterschauen. :dhoch:
 
MiXeR schrieb:
Freezi schrieb:
Und Logik? Man, wen juckt das... die suche ich bei Alias, Fringe, Lost, Supernatrual oder Angel auch nicht.

Naja, 24 wirkt auf mich schon sehr "realistisch". Und da fallen "Logiklöcher" (wobei es solche ja gar nicht sind, sondern einfach unglaubwürdige bzw. konstruierte Momente) schon verhältnismäßig negativ auf.

Aber egal. Macht ja trotzdem Laune und ich werde ganz sicher weiterschauen. :dhoch:

James Bond ist auch eher auf "realistisch" gemacht, dennoch völlig überzogen. ;) Und so ist es auch bei 24. Was da passiert, würde im realen Leben niemals funktionieren. Ist aber absolut vernachlässigbar, wenn das Endresultat dermaßen geil ist. 24 ist für mich die beste Serie des neuen Jahrtausends.
 
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In einem Ghetto am Rand von Johannesburg lebt der 19-jährige "Tsotsi" (Ghettoslang für "Dieb", "Gangster") in den Tag hinein. Ohne Zukunft und ohne Vergangenheit. Denn der Chef einer kleinen Posse von Gangstern hat alle Erinnerungen an seine Jugend verdrängt und sich völlig dem verbrecherischen Hier und Jetzt verschrieben. Eines abends sieht er sich auf drastische Art mit den Folgen seiner Gewalttätigkeit konfrontiert: Als er bei einem Autodiebstahl eine junge Frau tötet, bleibt deren Neugeborenes auf dem Rücksitz zurück. Etwas in ihm sperrt sich dagegen, dieses Problem auf die übliche Weise aus der Welt zu schaffen. Er nimmt sich des Kindes an und es folgt eine atemraubende Story, voller Adrenalin erzählt zu den stampfenden Sounds des Kwaito, der Musik der Ghettokids von Johannesburg. Am Ende stehen ein flammendes Plädoyer für Liebe und Friedfertigkeit und der Sieg über Hass und die rasende Wut.

Quelle: cinefacts.de

Ich fand den Film richtig gut! :popcorn:
 
Freezi schrieb:
MiXeR schrieb:
Freezi schrieb:
Und Logik? Man, wen juckt das... die suche ich bei Alias, Fringe, Lost, Supernatrual oder Angel auch nicht.

Naja, 24 wirkt auf mich schon sehr "realistisch". Und da fallen "Logiklöcher" (wobei es solche ja gar nicht sind, sondern einfach unglaubwürdige bzw. konstruierte Momente) schon verhältnismäßig negativ auf.

Aber egal. Macht ja trotzdem Laune und ich werde ganz sicher weiterschauen. :dhoch:

James Bond ist auch eher auf "realistisch" gemacht, dennoch völlig überzogen. ;) Und so ist es auch bei 24. Was da passiert, würde im realen Leben niemals funktionieren. Ist aber absolut vernachlässigbar, wenn das Endresultat dermaßen geil ist. 24 ist für mich die beste Serie des neuen Jahrtausends.

Da funktioniert gar nix... Ich finde das total zum kotzen, man will das realistisch aufziehen & die Charaktere verhalten sich wie die letzten Deppen...
Er ist der überkrasse Superagent, aber hat eine Waffenhaltung wien Schulkind, bewegt sich in Gebäuden, als wär er unsterblich und überhaupt ist einfach alles falsch... Und das ging mir schon nach 2 Folgen so auf den Sack, dass ich nich weitergucken konnte... Ohne Flachs, bei dieser CSI-Verarschung von RTL war das echt authentischer (zB Stichwort Finger lang am Abzug).
Wenn man sich schon auf so eine Rolle vorbereitet, dann möchte man doch meinen, dass man mehr übt als den toughen Massafakkerblick...
Von den platten Charakteren und den dämlichen Dialoge abgesehen.
 
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