Hankeys schrieb:
Klasse Kampfkunstfilm, hat mir wirklich äußerst gut gefallen. Die Leichtigkeit des Ip Man ist einfach faszinierend, die Geschichte rundum gelungen, einzig die emotionale Seite wird nicht voll befriedigt, was den Film auch nicht so episch werden lässt, wie er hätte sein können. Dennoch ein super Film, der definitiv unterhält und den Lehrmeister von Bruce Lee eindrucksvoll darstellt. Ich bin sehr auf den zweiten Teil gespannt, wobei ich nicht glaube, dass der genauso gut ist.
8/10
Hab den Film auch vor kurzem gesehen weil hier davon gesprochen wurde.
Würde die gleiche Wertung geben. Toll inszeniert, klasse Charaktere, sehr strake Kampfszenen und eine schöne Spannungskurve.
Was sauer aufstößt ist die große Portion chinesische Selbstbeweihräucherung. Muss man halt ausblenden.
Die 8/10 Turbofäusten sind absolut verdient!
Gerade eben gesehen:
Wrong Turn
Langweiliges 0815 Genre-Kino. Hatte ihn mir nie angeschaut weil ich zu der Zeit mit Slasherfilmen nichts anfangen konnte. Hat mittlerweile ein wenig geändert. Einige wenige Filme des Genres gefallen mir ganz gut, allgemein steht Slasher bei mir für kurzweilige 120 Minuten die man sich einfach gibt wenn nichts anderes zutun ist.
Von Wrong Turn hatte ich noch viele begeisterte Stimmen in Erinnerung. Zuletzt hatte meine Freundin gesagt das sie ihn ziemlich hart findet. Ich bin eigentlich ein totaler Schisser was Schockeffekte angeht, bei Splatter aber doch abgehärtet. Slasherfilme bieten ja üblicherweise beides. Wrong Turn nichts davon in zufriedenstellender Dosis.
3/10 Rednecks
Night of the Living Dead (1990)
Weil ich mir das Original, auch als Zombie-Fan, wegen der fehlenden Farbe nicht antun kann, hab ich mir vor einer Woche das Remake gegeben, welches sich sehr dicht an das Original halten soll.
Insgesamt war ich doch sehr begeistert. Was ich bei Zombiefilmen suche ist nicht die billige Sozialkritik und auch nicht das stetig triefende Blut, sondern das Gefühl dieser unglaublichen Seuche, die sich über die ganze Erde ausbreitet. Das Gefühl die Welt wie man sie kannte komplett verloren zu haben und von jeder Hilfe abgeschnitten zu sein.
Night of the Living Dead zeigt die Anfänge dieser Katastrophe im Minikosmos einer kleinen verlassenen Farm in der sich verschiedene Flüchtlinge treffen. Anders als in neueren Filmen dieser Art spielt sich alles an einem kleinen Ort ab. Trotzdem kann man die Verwirrung der Hauptcharaktere über die plötzlich wandelnden Toten komplett nachvollziehen. Es braucht keine Kamerafahrt über ein leeres London oder eine im Chaos versunkene Straße um klar zu machen, wie aussichtslos alles ist.
Die Effekte gehen auch heute noch völlig ok und wirken nicht all zu künstlich (wie in vielen trashigeren Zombiefilmen). Lediglich die "Kampfszenen" sind, wie auch in der originalen of the Dead-Trilogie, manchmal zu unnatürlich.
Fazit: Das 1990er Remake vom Begründer des Genres, Night of the Living Dead, kommt definitiv auf meine Must-See-Liste für Zombiefans, die auch auf den Seuchenhorror stehen. Punkte möchte ich keine vergeben, lieber die Liste aufschreiben.
28 Days Later
28 Weeks Later
Dawn of the Dead
Dawn of the Dead (Remake: 2004)
Night of the Living Dead (Remake: 1990)
[Rec]