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Sherlock Holmes
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Zu allererst muss ich anmerken, dass ich zuvor noch nie mit "Sherlock Holmes" in Kontakt gekommen bin. Ich kenne weder die Romane, noch die Verfilmungen und Serien. Lediglich die Namen Holmes und Watson waren mir ein Begriff und ich wusste, dass er ein Detektiv ist, der sich mit unlösbar, häufig übernatürlich erscheinenden Fällen beschäftigt. Von daher war ich nicht "vorbelastet" und bin neutral an Guy Ritchies (Neu-)Interpretation herangegangen.

"Sherlock Holmes" beginnt zunächst etwas, ich nenne es mal "wirr". Da ich mich, wie gesagt, noch nie wirklich mit dieser Figur auseinandergesetzt habe, haben mich die vielen Charaktere und der schnelle Einstieg (Holmes und Watson befindet sich gerade mitten in einem Fall) ein wenig überfordert. Ungefähr eine halbe Stunde hat es gedauert, bis ich die ersten Eindrücke "verdaut" hatte. Danach funktionierte der Film immer besser und hat mir unterhaltsame 128 Minuten beschert.

Guy Ritchies Holmes ist rasant, clever, actionreich und humorvoll. Eigentlich ist er damit genau das Gegenteil von dem, was ich mir unter der Figur des Sherlock Holmes immer vorgestellt habe. Überrascht hat mich jedoch, dass der "neue" Holmes damit anscheinend weitaus mehr mit der original Romanfigur gemeinsam hat, als der Inverness-Mantel und Jagdkappe tragende Holmes, den man aus den Filmen kennt. In Conan Doyles Romanen hat er diese nämlich nie getragen und hat sich, genau so wie im Film, gerne geprügelt und gepöbelt.

Daher gibt es auch allerlei, gelungen inszenierter, Actionszenen. Besonders gut gefallen haben mir hier die Schlägereien, in denen Holmes zunächst, in einer kurzen Zeitlupenvorschau, erläutert auf welche Art und Weise er seine Gegner aus dem Weg räumen wird. Das sieht nicht nur super aus, sondern verdeutlicht auch Holmes unheimlich gute Beobachtungsgabe. Aber nicht nur die Action konnte mich begeistern, auch die Kamera, der Soundtrack (mal wieder von Hans Zimmer) und vor allem die Optik können überzeugen. Guy Ritchie hat ein rundum gelungenes, detailreiches und glaubwürdiges London des 19. Jahrhunderts geschaffen. An der handwerklichen Umsetzung gibt es wirklich nichts zu meckern.

Highlight sind aber ganz klar Robert Downey Jr. und Jude Law. Diese harmonieren wunderbar und spielen ihre Rollen mit Bravour. Der Golden Globe für Downey Jr. ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Für mehr Witz, Charme und Sympathie kann eigentlich nur ein Captain Jack Sparrow sorgen.

Zu guter letzt noch ein paar Worte zur Handlung. Diese fand ich überaus gelungen. Im Vorfeld habe ich häufig etwas von einer "schlechten Story" gelesen, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ja, sie ist zu Beginn ein wenig verwirrend und im weiteren Verlauf etwas konstruiert, aber ist ist ja auch Holmes. Dem kann man keinen handelsüblichen Kriminalfall vorsetzen. Ich habe die Handlung jedenfalls zu jeder Minute mit Spannung verfolgt und wollte wissen wie es weitergeht, wer noch damit zu tun hat und was das ganze schlussendlich sollte. Das Finale war dann sogar überraschend spektakulär und der Plot wurde gekonnt aufgelöst. Zudem gab es noch einen kleinen Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Bis auf den etwas wirren Anfang und die konstruierte Story habe ich an diesem Action-Krimi nichts auszusetzen. Schauspieler, Action, Dialoge und Inszenierung haben mir von Anfang bis Ende gefallen. "Sherlock Holmes 2" kann kommen. :dhoch:

8/10 Punkte
 
Gerade die Uncut von John Rambo gesehen! :skep: Was soll ich sagen? Die haben in der normalen echt den halben Film herausgeschnitten, die Spinner.

Und ich weiß nicht wann ich das letzte mal so beim Sound gefeiert habe. Meine Fresse ging das am Ende ab. Noch nie in einem Film so oft die Lautstärke und den Bass geregelt wie bei dem!

Dem Film kann man ja alles vorwerfen, aber langweillig war der nicht! :D

*notier* Kauf ich. Soll was heißen. Wenn mich der nächste wieder vollblubbert das man kein 5.1 braucht, setze ich den in die Mitte und dreh auf! :lachweg:
 
Sherlock Holmes

Sherlock-Holmes-movie.jpg



echt guter film.......
er hätte zwar können besser sein wenn man ihn weniger witzig gemacht hätte....aber echt gut

schöner fall.....leider nicht so spannend aber trotzdem gut
bietet viele anleihen an den "echten" holmes, aber auch neues
er kann jetzt zb. kämpfen, aber nur aufgrund von seiner guten auffassungsgabe.....

robert spielt auch echt gut.....man kann eigentlich kaum meckern....das einzige ist wie gesagt die spannung und für fans die etwas brutalere art

London wurde sehr sehr gut eingefangen....großes lob hierfür

7,5/10

was ich sehr gut finde dass holmes ums verrecken keine schlösser knacken kann :lol:

@ mixer

setz sowas mit plots und kram wenigstens in spoiler....denn wenn man es erwartet machts nur noch halb so viel spaß
 
Book of Blood

Erster Teil zu Clive Barkers "Bücher des Blutes"-Reihe. Ist ganz nett gemacht. Die Idee ist klasse, aber die Umsetzung zieht sich echt arg in die Länge. Bis es dann endlich mal soweit ist, ist man schon halb vorm TV eingepennt. Da können auch die guten Darsteller nix mehr reißen. Auch die Effekte sind ziemlich nett. Hätte man aber wesentlich mehr draus machen können.

6/10

Laid to Rest

Och bitte...nee oder? Eine neue Generation von Slasher? Ein neuer Typus von Killer? Grandiose Goreeffekte? Überall vielleicht nur nicht hier. Was für eine elende Grütze. Eine Frau wacht in einem Sarg auf und kann sich an absolut nix erinnern (eigener Name inklusive). Kaum aus dem Ding raus, wird sie von einem Typen in der Sido-Gedächtnismaske attackiert (nur das Sido im Vergleich zu dem Typen hier gefährlich wirkt). Sie kann entkommen...und über den Rest breiten wir lieber den Mantel des Schweigens. Ich habe echt noch nie SO doofe Protagonisten in einem Film gesehen. Dummerweise nimmt sich das Teil total ernst und somit kann das nicht als Persiflage durchgehen. Gerade die Hauptfigur könnte dümmer nicht sein. Zum Showdown flüchtet sie vor dem Killer in den ...*trommelwirbel*...KÜHLSCHRANK(!). Das der sich am Ende selber tötet (unsere Helding wäre dazu gar nicht imstande gewesen, da sie außer kreischend in der Hänge zu liegen rein gar nix auf die Reihe kriegt), kann man schon fast verstehen. So macht das Killerleben keinen Spaß mehr.
Nee, der Film ist echt der allerletzte Rotz. Wo immer ihr in erblickt - stehen lassen.

2/10 (nur für die Effekte, der Film kriegt gar nix
 
First Sunday

einfach ein zauberhafter film und tracy morgan ist einfach lustig ohne ende. komischerweise ist ice cube nur in filmen richtig gut, die nen wochentag im namen haben.

1/1


The Proposal

von dem film habe ich vorher nur mittelmäßiges bis schlechtes gehört und ich selbst fand den film super witzig und unterhaltsam. ich habe unzählige male laut gelacht und die vorhersehbare story hat mich auch nicht gestört. den film kann man sich gerne geben wenns das weibchen sehen will.

1/1
 
Ich hatte mir gerade auf Arte nen amerikanischen Film über die Wannsee-Konferenz angeschaut. Keine Ahnung, ob der besonders authentisch war (die Originalprotokolle sollen wohl mit eingeflossen sein), aber interessant war er schon. Schon ne perverse Bande gewesen, diese SS-Leute.
 
Habe gestern Abend ne genial Doku gesehen, über einen in England lebenden Afghanen, der alleine, mit ner Kamera ausgestattet, 10 Tage bei den Taliban verbringt.
Sehr interessant und gegen Ende hin sehr sehr witzig (Slapstick at its best). Unbedingt anschauen.
Zu gast bei feinden
 
Alias - Season 2
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BÄM! Was für ein abartiger Cliffhanger! :ugly: :huldig:

Season 2 schafft es doch tatsächlich die schon nahezu perfekte erste Staffel in fast jeder Hinsicht zu übertreffen. Wie das geht? Eigentlich ist es ganz einfach: weniger zusammenhangslose Einzelfälle, eine straffere, mit vielen (und damit meine ich nicht "einige", sondern wirklich "viele") Wendungen gespickte Handlung, überraschende Charakterentwicklungen, gute neue Darsteller und eine noch bessere, fast schon Blockbuster-würdige, Inszenierung.

Aber alles der Reihe nach:
Bestand die Story in Season 1 noch zu zwei Drittel aus, mehr oder weniger, zusammenhangslosen CIA-Fällen, welche sich erst im weiteren Verlauf zu einem dickeren roten Faden bündelten, legt die Handlung in dieser Staffel von Anfang an ein sehr hohes Tempo vor. Gleich mehrmals werden einem die überraschenden Twists um die Ohren gehauen. Immer wenn man meint "Jetzt ist es vorbei!" dreht sich der Plot um 180°. Die letzten 60 Sekunden der Staffel sorgen schließlich für den ultimativen Roundhouse-Kick, nach dem ich einfach laut loslachen musste. Serienübergreifend sicherlich eins der besten Staffelfinale, das eigentlich nur von einer einzigen TV-Produktion, nämlich Abrams Mindfuck-Maschine-#2 "Lost", übertroffen werden kann.

Wenn ich an dieser Staffel überhaupt etwas auszusetzen habe, dann ist es die Tatsache, dass es durch die gehaltvolle Handlung kaum mehr zu den, oben schon erwähnten, Einzelfällen kommt. Diese kurzweiligen und, durch die spaßigen Gadgets und Verkleidungen, überaus unterhaltsamen Einsätze habe ich geliebt. Leider fehlen sie nun fast vollständig beziehungsweise wurden durch "ernstere" Fälle ersetzt. Finde ich persönlich ein wenig schade, aber dafür gibt es jetzt eine überaus spannende und umfangreiche Story. Von daher sehe ich gerne darüber hinweg.

Weiter ist mir das anscheinend deutlich höhere Budget aufgefallen. Im Vergleich zur ersten Staffel sind die Schauplätze nämlich noch exotischer, es gibt mehr Action, diesmal auch mit allerlei schweren Schusswaffen, Verfolgungsjagten, große Explosionen und hübschere Effekte. Somit gibt es an der Inszenierung rein garnichts mehr zu kritisieren.

Auch die Anzahl an Cameos hat zugenommen. War es in Season 1 "nur" Quentin Tarantino, haben nun gleich mehrere bekannte Schauspieler (Christian Slater, Ethan Hawke, David Carradine) einen gelungenen Gastauftritt. Zudem wurde auch der Hauptcast durch einige neue (oder auch alte, die nun aber größere Rollen spielen) Gesichter ergänzt.


Eigentlich kann ich mein Fazit zur ersten Season auch für die zweite übernehmen, nur dass ich die dort verwendeten Adjektive ein mal steigern muss. Den Superlativ spare ich mir jedoch noch auf - vielleicht wird Season 3 ja noch besser. :D
Also: "Alias - Staffel 2" setzt, im Vergleich zur ersten, fast überall noch einen drauf. Sie ist noch intelligenter, actionreicher, mitreißender und nahezu perfekt in Szene gesetzt. Hier gibt es wirklich nichts zu meckern und wenn, dann nur auf einem sehr hohen Niveau.

10/10 Punkte



Musste mir nach dem unglaublich gemeinen Ende natürlich sofort die erste Folge der dritten Staffel geben: Hervorragend! Was anderes habe ich eigentlich auch garnicht erwartet. :D Ein wirklich gelungener Staffelauftakt - bin schon jetzt gespannt wie es weitergeht. :dhoch:
 
TCRS schrieb:
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Into the Wild

Sehr schoener Film. da gibt es nicht viel dazu zu sagen, muss man einfach gucken.

9/10

Wenn sie nicht damit werben würden, dass er auf wahren Tatsachen beruht, aber der Kerl in Wirklichkeit offenbar ein ziemlicher Schwachkopf war, hätte ich mir den Film schon längst angeschaut.
Aber mit dem Wissen im Hinterkopf, kann ich die Story wohl nicht genießen.
 
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