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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der kommt aber nicht im Fernsehen, oder? Muss mir ja dann die DVD kaufen. Schon wieder Geld ausgeben :traurig:

@ Urgs
Naja ok also ich fand ihn nicht so prickelnd aber evt. sind die anderen Teile ja besser :) Werde mir den zweiten Teil auf jedenfall angucken, dass steht außer Frage ^^
 
Feldw. Schroedinger schrieb:
http://www.culturemagazine.ca/joyentsite/images/The_Fall/28dayslatermovieposter.jpg[img]

Naja erinnert mich an eine Mischung aus I am Legend und Left 4 Dead Zombies.

Jim wacht nach einem Autounfall in einem Menschenleeren Krankenhaus auf. Kurzerhand muss er feststellen, dass ganz London wie ausgestorben ist. In einer Kirche findet er dann hunderte von Menschen die entweder tot oder infiziert waren. Nach einer kurzen Verfolgungsjagt zu Fuß kommen ihm zwei weitere Überlebende zur Hilfe. Zusammen versuchen sie zu überleben. Als sie wenig später noch auf Mr. Bridge und seine Tochter stoßen versuchen sie sich zu einem Militärstützpunkt durchzuschlagen.

Alles in allem nix neues

5/10
[/quote]

28 Days Later fand ich grauenhaft. Was für ein verwirrter Unsinn... Ich verstehe nicht viel von Filmen, aber irgendwie hatte dieser überhaupt kein Konzept, man hat das Gefühl, man hat sich die Story während dem Drehen ausgedacht und einfach realisiert, was einem so einfiel...

28 Weeks Later hat mir dann deutlich besser gefallen...
 
Nach detaillierter Logik frage ich bei solchen Filmen gar nicht. Finde beide Filme insgesamt superspannend inszeniert. Im ersten Teil gefällt mir der Part mit den Soldaten auch nicht so gut, vor allem, weil der Held des Films urplötzlich zum knallharten Fighter mutiert und die alle plattmacht. In Teil 2 finde ich die Stadt super in Szene gesetzt. So hätte sich Romeo sein Land of the Dead sicherlich gewünscht.
 
Weasel1988 schrieb:
Geht mir ähnlich. Nur das ich 28 Days later nicht ganz so schlecht finde wie du. Hab übrigens zu beiden Filmen Kritiken geschrieben:

28 Days Later

28 Weeks Later

Habe gerade die Kritik zu 28DaysLater gelesen - prinzipiell stimme ich zu: Viele Elemente sind eigentlich recht potenzialgeladen und auch beeindruckend. Dann gibt es aber zahlreiche, teils haarsträubende Details, die einfach alles kaputt machen. Deinen am Ende erwähnten Kritikpunkten stimme ich jedenfalls zu, könnte aber noch mehr anbringen. Ich erinnere mich

wie der Kerl am Anfang durch das leere London läuft. Ganz schön, ganz interessant. Aber es dauert fast unendlich lange. Man hat das Gefühl, die waren so stolz auf ihr leeres London, dass sie es einfach möglichst lange zeigen mussten. Er latscht also durch die Strassen und ruft, ohne Kohl, den ganzen Film hindurch sicher 280x "Hello?". Dann die von dir erwähnten Soldaten, sicherlich fast der übelste Punkt. Die Typen sind vollkommen hirnverbrannt, eigentlich in allen Szenen, in denen sie im Film auftreten. Als der "Anführer" sagt "I promised them women", wäre ich fast zusammengesunken :D Oder der schwule Koch. Ich: :wand:
Eine andere Szene, als der Hauptdarsteller mit seinen Gefolgsleuten an einer Tankstelle o.ä. anhält, um Benzin aus dem Tank eines Lasters zu gewinnen. Er muss, tatsächlich (wieder fast zusammengesunken) unbedingt in diese Scheisstankstelle reingehen, nur um fast gekillt zu werden. Wie fucking doof kann man sein?
Und später die Szene, als sie irgendwie auf einem Bauernhof o.ä. ankommen und dort anhalten und da gibt es dann diverse einzelne Szenen, z.B. die in Zeitlupe galoppierenden Pferde (WHAT. THE. FUCK. MAN?! Was will dieser Film uns sagen? Hä? Wo sind wir jetzt? Ist es jetzt ein Liebesfilm?) und wie sie alle plötzlich froh und glücklich sind... Und wie sie das Mädchen Autofahren lassen, welches, wenn ich mich recht erinnere, um womöglich seine Coolness zu beweisen (obwohl dies imo nicht zum Charakter des Kindes passt), möglichst kurz vor seinem eigenen Vater den Wagen zum Stillstand bringt (wieder fast zusammengesunken...). Und die "harte" Freundin des Hauptdarstellers, die am Ende in ihrem roten Kleid rumläuft und von den Soldaten vergewaltigt werden soll... Und die von Urgs erwähnte Entwicklung des Hauptdarstellers... K.A. mich hat so einiges gestört :D


Edit: Der 2. Teil hat imo enorm viel, viel besser gemacht. Fand den Film grösstenteils sogar recht gut. Auch wenn es ebenfalls ein paar Probleme gab.
 
Ja, Keymaker, ich kan deinen Ausführungen größenteils zustimmen. Allerdings sehe ich in dem Film auch die wirklich großen Momente. Die ganzen Jagtszenen mit den Infizierten, die Schockmomente und die Szenen, die einfach nur krass und böse sind und das hebt den Film meiner Meinung nach doch noch ein bisschen nach oben.
 
Weasel1988 schrieb:
Ja, Keymaker, ich kan deinen Ausführungen größenteils zustimmen. Allerdings sehe ich in dem Film auch die wirklich großen Momente. Die ganzen Jagtszenen mit den Infizierten, die Schockmomente und die Szenen, die einfach nur krass und böse sind und das hebt den Film meiner Meinung nach doch noch ein bisschen nach oben.

Ja, die Idee, dass die Infizierten so schnell sind und keine Schmerzen spüren, wirkt wirklich bedrohend und ist gut umgesetzt. Auch die schnelle Verbreitung des Virus' - und niemand wird verschohnt, im 1. Teil z.B.
der Vater
und im 2. Teil
die Mutter :shock: (Augen ausdrücken in Nahaufnahme) + und später der Vater.
 
Sorry, aber wer sich ernsthaft darüber aufregt, warum in einem Horrorfilm Protagonist X unbedingt in gruseliges Gebäude Y gehen muß, der sollte das mit den Horrorfilmen zukünftig sein lassen! :D

Teil 2 hat auch großartige Szenen. Die ganze Flucht, als die Seuche wieder ausbricht ist einfach nur geil. Wie die Soldaten auf alles Schiessen was sich bewegt. Einfach Hammer! :huldig:
 
Ist zwar schon lange her, seit ich "28 Days Later" gesehen habe, aber, wenn ich mich recht erinnere, hat er mir deutlich besser gefallen, als der zweite Teil. Der war zwar nicht schlecht, hat mich aber irgendwie nicht so begeistert.
 
Teil 2 ist auch allgemein bei der Kritik schlechter weggekommen. Ist letztlich auch ein gefundenes Fressen für Logik-Kritiker. Aber da steh ich bei solchen Filmen drüber. Das Mittel dient dem Zweck und der Zweck ist die Unterhaltung. Klar kann man bezweifeln, warum nun alle Überlebenden in einer Tiefgarage eingesperrt werden müssen, aber nur so kommt halt die richtige Action zustande. :D
 
Wie gesagt, Teil 2 fand ich viel besser, den Film würde ich sogar empfehlen. Der kam mir auch viel "logischer" rein, jedenfalls hat man imo an vieles gedacht und auch richtig gut umgesetzt.

Sorry, aber wer sich ernsthaft darüber aufregt, warum in einem Horrorfilm Protagonist X unbedingt in gruseliges Gebäude Y gehen muß, der sollte das mit den Horrorfilmen zukünftig sein lassen!
Hehe, ja, hast schon recht, aber imo war die Szene soooo aufgesetzt und er wird sogar noch gewarnt, er solle sich nicht entfernen etc. Und er hatte nichtmal einen Grund (z.B. irgendwas suchen, Essen, eine Waffe, ein Amulett, wasweissich) sondern verhält sich einfach nur "plain stupid" (u.a. geht er z.B. alleine rein... es passt imo einfach auch nicht zum Rest des Films) ;)
Und die Szene ging ja noch (und ausserdem gibt es die ja in den meisten Horrorfilmen in ähnlicher Form), mein Hauptkritikpunkt ist mehr, dass mir bei dem Film irgendwie total das Konzept fehlt. Für mich wechselt der Film ca. 5x das Genre :D
 
Fand Teil 1 auch besser. Bis die Überlebenden auf die Soldaten treffen war der Erstling sogar ein Kracher, atmosphärisch unglaublich dicht. Danach flachte das ganze dann etwa ab.

Bei Teil 2 konnte ich mich mit der Rolle des Vaters nicht abfinden. Fand ich einfach zu unglaubwürdig das Ganze.
Auch als er mutiert ist hat er seine Kinder durch die ganze Stadt gejagd. Das war mir dann doch etwas too much.
 
steamboat_willie.jpg


Steamboat Willie

„Steamboat Willie“ (im Deutschen auch „Dampfschiff Willie“) ist der erste vertonte Disneyfilm überhaupt, produziert im Jahre 1928. Im Film kommen neben Disneys Zugpferd Micky Mouse auch die heute noch aus dem Disney-Universum bekannten Figuren Minnie und Kater Karlo vor. Der etwa acht-minütige Film bescherte der Produktionsfirma nach seiner Uraufführung am 18.11.1928 einen gigantischen, finanziellen Erfolg, sodass der Weg für weitere Disneyfilme geebnet war. Außerdem wurde nach „Steamboat Willie“ der erste Micky-Mouse-Trickfilm Plane Crazy (Bruchlandung), ebenfalls aus dem Jahre 1928, nachträglich vertont.

Zeichner und Micky Mouse-Erfinder Ub Iwerks zeichnet für „Steamboat Willie“ verantwortlich. Walt Disney selbst lieh Micky in diesem sowie in weiteren, frühen Disneyfilmen seine Stimme.

Dabei ist die Handlung zu vernachlässigen und dient eher dazu, den auftretenden Figuren und den Gags einen Rahmen zu bieten: Micky arbeitet auf einem Dampfschiff unter der Knute des bösen Kapitäns Kater Karlo. Als das Schiff an einem Dock anlegt, nehmen sie Minnie auf, mit welcher sich Micky sogleich beschäftigt.
Der Film verzichtet fast vollständig auf einen Spannungsbogen und einen solchen zu erzeugen lag wohl auch gar nicht im Sinne der Macher. „Steamboat Willie“ begeistert vielmehr durch den charmanten und witzigen Zeichenstil, durch die liebevolle Umsetzungen und die wunderschön animierten Gags. In den frühen Disneyfilmen können alle Gegenstände wie selbstverständlich zum Leben erwachen. Der Kranhaken mutiert zur Hand und greift Minnie, um diese auf das Boot zu hieven und die Signalhörner pfeifen fröhlich in Mickys Takt und hauen sich gegenseitig eins auf die Mütze.
In jedem einzelnen Bild steckt literweise Herzblut; die Lust und Freude, die die Macher beim Zeichnen gehabt haben müssen, merkt man dem Film zu jedem Zeitpunkt an. Mir gefallen vor allem die unzähligen witzigen Einfälle und wirklich lustigen Zeichnungen bzw. Animationen. Der acht-Minuten-Film hat mehr Gags zu bieten als manche Komödie in Spielfilmlänge dieser Tage! Und letztendlich ist es auch der Zeitgeist der damaligen Zeit, den man in solchen Klassikern wiedererkennt. Heute würde man in vergleichbaren Filmen nicht mehr sehen, dass etwa Tiere gequält werden oder die Figuren Kautabak zu sich nehmen. Aber der Film stammt eben aus einer anderen Zeit, und es wäre einfach falsch, in nach heutigen Sittenregeln zu beurteilen.

Somit ist „Steamboat Willie“ ein frühes Meisterwerk des Zeichentrickfilms. Ganz klar: Ein Film, der über 80 Jahre alt ist und auch heute noch die Menschen zum Lachen bringt, muss auch einfach gut sein. 5/5 Ziegenjukeboxes!
 
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Changeling 9/10
Der fremde Sohn

Schockierend, mitreißend, dramatisch. Gefällt mir noch besser als Million Dollar Baby, und zieht gleich mit Gran Turino. Zwar kann man die Filme von Clint nicht miteinander vergleichen, aber was bleibt ist die Genialität seiner Werke.

Und die Jolie legt hier ja mal solch eine Hingabe an den Tag, einfach nur unglaublich. Megan Fox die nächste Angelina Jolie? IM ARSCH!

Keine Sekunde Langeweile, und für mich zusammen mit Gran Turino und Benjamin Button das beste Drama der vergangenen Jahre.
 
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