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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Into The Blue

Hab ihn mir wegen mittelmäßiger Kritik ewig nicht angeguckt, gestern also zum ersten mal gesehen. Fand ihn erstaunlicherweise überraschend gut, hätt ich nich erwartet. Schöne Unterwasseraufnahmen und allgemein n sehr kurzweiliger Streifen...

Solide 7/10
 
Meine Kritik zu 96 Hours:


Action-Spezialist und Erfolgsproduzent Luc Besson präsentiert uns mit „96 Hours“ einen Action-Thriller der Superlative...aber heißt der Film nicht „Taken“? „96 Hours: Taken“ oder einfach nur „96 Hours“? Egal! Warum man dem Film für Deutschland einen anderen, trotzdem englischen Titel verpasst hat, ist zwar komisch und sorgt hie und da für Verwirrung, im Großen und Ganzen ist es aber völlig latte. Zum allgemeinen Verständnis: Ich nenne den Streifen hier „96 Hours“.



Wo Luc Besson draufsteht, sind im Normalfall zwei Dinge drin: Action und Qualität. Luc Besson, ob nun als Regisseur, Drehbuchautor oder Produzent bereicherte die Kinolandschaft bereits mit Werken wie Leon- Der Profi, Das fünfte Element, Transporter oder Kiss oft he Dragon. Mit „96 Hours“ landete er erneut einen Riesenerfolg, sowohl finanziell als auch in den Herzen der Actionfreunde.

Hätte man vor eineinhalb Jahren behauptet, Liam „Qui Gon Jin“ Neeson würde in einem ultraschnellen Action-Thriller die Hauptrolle übernehmen, hätte das kaum jemand ernst genommen. Mit „96 Hours“ beweist Neeson einwandfrei, dass er nicht nur wirklich jede Rolle spielen kann, sondern für sein Alter auch noch verdammt agil ist. Der Mann ist immerhin Baujahr 1952, aber im Gegensatz zu Hollywoods "Botox-Bombe jenseits der 60 Jahre Stallone" muss Neeson kein aufgeblasener Klumpen Muskelmasse sein, um als Actionheld zu überzeugen.

Neeson spielt den Ruheständler und Ex-Agenten Bryan Mills, dessen Tochter (Maggie Grace) in Paris von albanischen Menschenhändlern entführt wird. Bryan stellt fortan unter Beweis, dass er seinen früheren Beruf noch nicht verlernt hat und räumt im Alleingang in Paris auf.

„96 Hours“ lässt sich meiner Meinung nach am aller besten mit den Bourne-Filmen vergleichen. Genau wie Jason Bourne ist Bryan ein Einzelgänger; jemand, der sich ganz alleine einer verbrecherischen Organisation gegenübersieht. Genau wie Jason Bourne ist auch Bryan stets überlegen, egal ob im Faustkampf oder im Vorrausdenken. Bryan scheint mit allen Wassern gewaschen, er kennt jeden Trick. Er weiß, wie er was wie bekommt und wie er mit einfachsten Mitteln sein Ziel erreichen kann. Außerdem ist Bryan Spezialist für Nahkämpfe. Die Kämpfe in „96 Hours“ sind hart und schnell, Bryan scheint in jedem einzelnen Augenblick alles unter Kontrolle zu haben. Kompromiss- und gnadenlos räumt er in den Reihen seiner Feinde auf. Die Action presst dem Zuschauer die Luft aus den Lungen. In perfekter Inszenierung entledigt sich Bryan seiner Feinde, schaltet mit wenigen Griffen einem nach dem anderen blitzschnell aus. Dabei nimmt man Liam Neeson auch auf der schaupielerischen Ebene seine Rolle ab. Zu Beginn erhält der Zuschauer einen kurzen Einblick in dessen einsames Leben. Er lebt getrennt von seiner Frau, hatte seine Ehe seinem Job geopfert. Bryan ist ein gebrochener Mann, der sich nichts sehnlicher wünscht als etwas mehr Kontakt zu seiner Tochter. Solche Momente sind es, die beweisen, dass Neeson einer der ganz großen Schauspieler ist. Neben ihm verblasst die Masse der anderen Darsteller, ohne deren Leistung schlecht reden zu wollen. Der gesamte Cast passt wunderbar, Liam Neeson steht eben einfach eine Stufe über seinen Schauspielkollegen.



Höchstens die etwas fragwürdige Moral des Films, das kitschige Ende sowie die doch übertrieben Actionszene auf dem Boot, wo der Film eindeutig mit Bryans Methodik des schnellen Ausschaltens von Gegnern bricht und fasst zu einer Dauerschießerei- und Prügelei ausartet, stoßen ganz leicht negativ auf. Immerhin liefert „96 Hours“ eine perfekte Anleitung, wie man mit Hunderternägeln und einem Lichtschalter Informationen aus düsteren Gestalten herauspresst. Auch sonst verübt Bryan Selbstjustiz am laufenden Band. Wer seiner Meinung nach kein Recht auf ein weiteres Leben mehr hat, wird einfach liquidiert, ganz gleich, ob er längst kampfunfähig ist. Da wundert es mich nur, dass er am Ende wie selbstverständlich in die USA zurückreißen kann. Normalerweise müsste er die gesamte französische Polizei am Hals haben, wenn man bedenkt, was er sich in Paris alles erlaubt hat. Das Ende ist allgemein sehr kitschig geraten und will so gar nicht in den Rest des Films passen. Ich sage nur „Popstar-Ikone“.

Trotz alle dem, Luc Besson und Regisseur Pierre Morel (Ghettogangz) liefern mit „96 Hours“ eine Action-Granate der Superlative ab. Außerdem beweist der Film, dass man auch im neuen Jahrtausend noch gute Actionfilme ohne hyperschnell geschnittene Wackelkameraszenen machen kann! 4/5 Verhinderer für einen genialen Actionstreifen!
 
drizzt schrieb:
Und Reynolds kann froh sein, in Zukunft die grüne Laterne zu spielen. Diese "Version" von Deadpool möchte ich nie wieder sehen. NIE WIEDER!

Oh ja. Was die aus Deadpool gemacht haben ist nicht mehr feierlich. Die erste Szene mit ihm fand ich noch super, aber dann haben sie den Charakter total verunstaltet und verheizt.



@ Weasel:
Schöne Kritik. Sehe ich ganz genau so. :)
 
Frequently Asked Questions About Time Travel
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"F.A.Q About Time Travel" ist eindeutig einer der besten Zeitreisefilme, seit "Zurück in die Zukunft" und "Bill & Ted's verrückte Reise durch die Zeit". Zwar kommt die britische Sci-Fi-Komödie nicht an seine großen "Vorbilder" heran, kann aber trotzdem, durch charmante Charaktere, eine gelungene Inszenierung und seine unterhaltsame und der Zeitreisethematik würdigen Handlung, begeistern.

Zu dieser möchte ich garnicht viele Worte verlieren, da sie gekonnt mit einigen "Zeitreiseklischees" spielt und ich sonst noch etwas verraten würde. Nur so viel sei gesagt: Die drei nerdigen Freunde und Sci-Fi-Liebhaber Toby (Marc Wootton), Ray (Chris O'Dowd) und Pete (Dean Lennox Kelly) entdecken auf der Toilette eines Pubs einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Zusammen mit Cassie (Anna Faris), welche aus der Zukunft kommt und sich zur Aufgabe gemacht hat genau solche Risse zu beseitigen, versuchen sie einen Zusammenbruch des Universums zu verhindern.

Wie schon erwähnt beschäftigt sich "F.A.Q." mit den typischen Genreklischees, wie beispielsweise dem "Großvaterparadoxon" oder anderen Zeitreiseproblemchen. Gerade diese Elemente sorgen dafür, dass die, an sich nicht wirklich innovative, Story durchaus clever und spannend erzählt wird. Jeder kleiner "Nerd" hat sich schließlich schonmal gefragt wie die Zukunft aussehen wird, oder ob man sie beeinflussen kann.
Ein physikalisch glaubwürdiges, am besten noch mit korrektem Bezug auf die Relativitätstheorie, Bild von Zeitreisen sollte man dabei aber nicht erwarten. Es ist eine geradlinige Sci-Fi-Komödie, welche durch ihre Thematik durchaus interessant und in gewissem Maße anspruchsvoll, aber nicht wirklich "realistisch" ist.

Unterstützt wird die raffinierte Handlung von guten Darstellern und einer angenehmen Portion typisch britischen Humors. Dieser bezieht seine Lacher, im Vergleich zu vielen Hollywoodkomödien, weniger aus Slapstick und vorpubertären Witzchen, sondern vielmehr aus gelungener Situationskomik und amüsanten Dialogen. Zum Ablachen ist dieser Film also weniger geeignet, dafür aber zum entspannenden Schmunzeln.

Die Schauspieler können, den Umständen entsprechend ("F.A.Q." ist schließlich kein Charakterdrama, oder Ähnliches), ebenfalls überzeugen. Die drei männlichen Hauptdarsteller machen einen guten Job, verkörpern ihre schrägen Figuren grandios und tragen alle einen wichtigen Teil zum Gesamtbild bei. Die bezaubernde Anna Faris spielt mit ihrer typischen, lockeren und teilweise selbstironbischen, Art und harmoniert, als einzige amerikanische Schauspielerin, perfekt mit ihren britischen Kollegen.

Auch die Inszenierung ist gelungen. Da der komplette Film fast ausschließlich in zwei Räumen (dem Gastraum und der Toilette) spielt, kann man natürlich kein großartiges Effektgewitter oder beeindruckende Kulissen erwarten. Trotzdem wurde aus den vorhandenen Ressourcen das Bestmögliche herausgeholt. Das Set wurde, den Zeitreisen entsprechend, angepasst, der Soundtrack (welcher zum Großteil aus den Charts der 80er besteht) ist wunderbar und die wenigen Effekte versprühen B-Movie-Flair.


"Frequently Asked Questions About Time Travel" ist, wie bereits eingangs erwähnt, einer der besten Zeitreisefilme der letzten Jahre. Zum einen mag das daran liegen, dass es in der letzten Zeit wenig Filme dieser Art gab, zum anderen aber an der Tatsache, dass es einfach ein guter Film ist. Sympathische Charaktere, eine clevere Handlung und eine rundum zufrieden stellende Umsetzung sprechen jedenfalls dafür.
Einige größere Storywendungen, oder etwas mehr Entwicklung der eindimensionalen Figuren hätten den Film jedoch noch besser machen können. Das hat die, mit knapp 75 Minuten sehr kurz ausgefallene, Laufzeit aber nicht zugelassen. Dafür ist der Film wenigstens angenehm kurzweilig und unterhaltsam. Freunde von britischen Komödien, oder einfach nur "Sci-Fi-Nerds" sollten sich diesen kleinen, aber feinen Film nicht entgehen lassen.


Handlung: 8/10
Darsteller: 7/10
Inszenierung: 7/10
Unterhaltungswert: 8/10

Action (max. 3 Sterne): * Spannung: * Humor: ** Gefühl: * Anspruch: ** Erotik: -


Gesamtwertung: 7.5/10 Punkte
 
Oben

Mal wieder der Wahnsinn, was Pixar da heuer abgeliefert hat. Schon beim Vorfilm möchte man sich wiehernd in die Hose machen. Der Film selbst ist dann wieder ein wunderbar erzähltes Märchen, mit wirklich rührenden Szenen und grandiosen Gags.
Ich denke, Pixa macht deswegen die besten CGI-Filme, weil sie nicht einfach nur Trickfilme machen wollen. Sie wollen richtige Filme im Zeichntrickgewand drehen und das merkt man den Ergebnissen auch an. Darüber hinaus sind die Macher dieser Filme geradezu meisterhaft in der Lage, einen bestimmten Sachverhalt zu erkennen und ihn liebevoll auf den Arm zu nehmen, ohne gleich alles in eine Karikatur seiner selbst zu verwandeln.
So bietet Oben wieder einen tollen Mix aus Spaß, Melancholie und auch ein wenig Spannung. Klare Empfehlung

10/10
 
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Hat mir beim Durchzappen überhaupt nicht zugesagt. (Außerdem ist es vom Dharma & Greg Team :skep: ) Jetzt, nachdem ich es in Ruhe gesehen habe, bin ich doch recht angetan. Aber irgendwie fürchte ich, dass die Serie schlechter wird, wenn Jake älter wird.



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Die bisher beste Best-Of mit einer großartigen Auswahl an Skits (Cork Soakers, Barry Gibb Talkshow, The Leatherman, etc.) und einer 20 minütigen Weekend Update Montage :dhoch:



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Den hatte ich deutlich besser in Erinnerung, und vor allem auch witziger. Ist aber trotzdem ein schöner, leicht überdrehter Fantasyfilm.

7/10
 
drizzt schrieb:
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Hat mir beim Durchzappen überhaupt nicht zugesagt. (Außerdem ist es vom Dharma & Greg Team :skep: ) Jetzt, nachdem ich es in Ruhe gesehen habe, bin ich doch recht angetan. Aber irgendwie fürchte ich, dass die Serie schlechter wird, wenn Jake älter wird.

Finde, dass die Serie, mit zunehmenden Alter von Jake, zunächst besser wird. Der "Teenie-Jake" haut nämlich auch schonmal gerne einige geniale Sprüche raus.
Die ganz neuen Folgen (die nun auf Pro7 laufen) gefallen mir aber nicht mehr so gut, weil Jake nun langsam doch zu alt wird.

Naja, bin eh kein großer Fan der Serie. Wird eigentlich nur zwischendurch mal im TV geschaut.
 
District 9

Kein Überhit, aber doch sehr spannend und unterhaltsam... einige Szenen waren mir allerdings etwas zu kitschig, was aber auch nicht weiter tragisch ist - guter Film - 8.5/10
 
Gestern die ersten beiden Folgen Supernatural gesehen. Hatte mir die Staffel 1 mal günstig gekauft und gestern endlich Lust gehabt sie zu schauen. Bin positiv überrascht von der Serie. Dachte eher an so ne Buffyverschnitt (hatte ich irgendwo mal aufgeschnappt). Aber die ersten beiden Folgen hatten wirklich schon AkteX Gruselfaktor. Freu mich riesig wie die Serie weiter geht.
 
Glod schrieb:
Oben

Mal wieder der Wahnsinn, was Pixar da heuer abgeliefert hat. Schon beim Vorfilm möchte man sich wiehernd in die Hose machen. Der Film selbst ist dann wieder ein wunderbar erzähltes Märchen, mit wirklich rührenden Szenen und grandiosen Gags.
Ich denke, Pixa macht deswegen die besten CGI-Filme, weil sie nicht einfach nur Trickfilme machen wollen. Sie wollen richtige Filme im Zeichntrickgewand drehen und das merkt man den Ergebnissen auch an. Darüber hinaus sind die Macher dieser Filme geradezu meisterhaft in der Lage, einen bestimmten Sachverhalt zu erkennen und ihn liebevoll auf den Arm zu nehmen, ohne gleich alles in eine Karikatur seiner selbst zu verwandeln.
So bietet Oben wieder einen tollen Mix aus Spaß, Melancholie und auch ein wenig Spannung. Klare Empfehlung

10/10

Hört sich super an. Freu mich schon drauf.
 
District 9:

Empfand den Film als sehr gut, mehr aber auch nicht.
Allgemein ist es eher ein zwiespältiger Streifen, 3 von 5 Freunden fanden den Film scheisse.

Nunja mir hat er gefallen, hätte mir zwar etwas mehr Dokumentation erwartet, im großen und ganzen hat er mich aber unterhalten. :)

8/10

The Wrestler:

One-Man-Show Micky Rourke. ;)
Mal ein etwas anderes Drama, gut inszeniert und ein klasse Schauspieler. :)
Hat mir sehr gut gefallen.

8/10
 
Kla$ schrieb:
Into The Blue

Hab ihn mir wegen mittelmäßiger Kritik ewig nicht angeguckt, gestern also zum ersten mal gesehen. Fand ihn erstaunlicherweise überraschend gut, hätt ich nich erwartet. Schöne Unterwasseraufnahmen und allgemein n sehr kurzweiliger Streifen...

Solide 7/10
Hey in dem Film läuft Jessica Alba im Bikini rum das reicht schon
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Was kann man mehr von einem Film erwarten :D
 
Bin eher zufällig auf den alten Argento-Streifen "Inferno" gestoßen, der sich als surreale Suspiria-Variante entpuppte. Hat mir gut gefallen. Die Story war fast nebensächlich, nur wenige Dialoge, man sah dafür ständig nur irgendwelche hübschen 80er Jahre Frauen durch endlose Gänge und Türen wandern, bis ihnen der Garaus gemacht wird. Das alles wieder typisch bunt ausgeleuchtet, wie schon in Suspiria. Schön! So ein Videospiel wünsch ich mir mal.

7/10

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=p_wOOMdW5o0[/vid]
 
Mandos schrieb:
Gestern die ersten beiden Folgen Supernatural gesehen. Hatte mir die Staffel 1 mal günstig gekauft und gestern endlich Lust gehabt sie zu schauen. Bin positiv überrascht von der Serie. Dachte eher an so ne Buffyverschnitt (hatte ich irgendwo mal aufgeschnappt). Aber die ersten beiden Folgen hatten wirklich schon AkteX Gruselfaktor. Freu mich riesig wie die Serie weiter geht.

Soll heißen was ??? :klopf: :klopf: :klopf:
 
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