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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (3 Betrachter)

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Cool. Ziemlich episch geschnittener Trailer. Hab ich mir auf die Watchlist gepackt, um mir die Feiertage zu versüßen! Hab ich Bock drauf. Is aber letztlich auch ne Doku-Reihe. Finde, der Stoff hat Spielfilm-Potential!
 
Die Geschichte ist aber auch schwer verfilmbar. Von welcher Perspektive willst du das zeigen, ohne eine sympathische Rolle dazu zu erfinden?

Na ja, vielleicht müsste man mehrere reale Personen zu einer fiktiven verschmelzen. Damit diese Figur durch die verschiedenen Ebenen aufsteigt und dem Zuschauer möglichst viele Perspektiven vermittelt. Mit der Person müsste der Zuschauer das gesamte Erlebnis der Bewegung miterleben können. Sympathisch müsste sie schon sein, aber nicht ohne auch kontrovers zu wirken.
 
Klar wäre sowas möglich, aber dann wird die Geschichte schon wieder so weit verfälscht, da bleib ich lieber bei der Doku.
Wild country schon gesehen?
Sobald es zu fiktiv wird, geht für mich der Reiz einer solchen Geschichte schnell verloren, da die reale Gruppendynamik das eigentlich faszinierende ist.
Für eine eher fiktive Erzählung, die sich grob an den realen Ereignissen aufhängt, sind die Geschehnisse dann auch nicht spektakulär genug.
Ich kenne z.B. auch keine befriedigende Verfilmung der Manson Family und die Geschichte hat nochmal andere Höhepunkte.
 
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Klar wäre sowas möglich, aber dann wird die Geschichte schon wieder so weit verfälscht, da bleib ich lieber bei der Doku.
Wild country schon gesehen?
Sobald es zu fiktiv wird, geht für mich der Reiz einer solchen Geschichte schnell verloren, da die reale Gruppendynamik das eigentlich faszinierende ist.
Für eine eher fiktive Erzählung, die sich grob an den realen Ereignissen aufhängt, sind die Geschehnisse dann auch nicht spektakulär genug.
Ich kenne z.B. auch keine befriedigende Verfilmung der Manson Family und die Geschichte hat nochmal andere Höhepunkte.

Weiß ich nicht. Kann sein, dass du Recht hast. Ich denke, ein Film kann hier einen anderen Schwerpunkt setzen und daraus eine klassische Aufstieg-und-Fall-Geschichte erzählen und dem Ganzen ein Rock‘n‘Roll-Movie-Drive geben. Ich stell‘s mir eher vor wie einen Scorsese-Film. Dabei geht‘s auch nicht unbedingt um dokumentarische Echtheit, sondern mehr darum, dass da mal eine erstaunliche und kontroverse Bewegung in der westlichen Welt einen Impact hatte, dessen Nachwirkungen heute noch groß sind. Ich glaube, das ist der Kern, der für die heutige Generation sicher auch reizvoll und interessant ist. Aber klar, auch ein solcher Film wäre umstritten und könnte als Werbevideo verstanden und kritisiert werden.
 
Vorhin Top Gun Maverick geguckt...die action scenen waren geil - es gibt was zu lachen.. jennifer conelli.
Mehr brauch ich eingetlich nicht. 10 von 10 Mach.

Wir haben ihn via paramount+ durch die prime video app auf der xbox geguckt und es ist sowas von 4k das ich die poren von tom cruise gesicht sehen kann und der sound ist als ob die f18 im wohnzimmer starten und die wände wackeln.

edit: das ne kaputte f14 betankt und bewaffnet irgendwo in nem hangar steht.. klare Sache.
 
Ich hab jetzt die komplette Netflix-Doku „Wild Wild Country“ angeschaut. Richtig gute Unterhaltung! Perfekt aufbereitet, auch dank des vielen Filmmaterials aus der Zeit. Unglaublich, was ein alter Zausel bei jungen Menschen alles auslösen kann. Ich schätze, er hat wohl ein paar richtig gute Bücher geschrieben. Ansonsten stehe ich dem Phänomen eher amüsiert, verwundert und distanziert gegenüber. Vermutlich auch, weil ich überhaupt kein Mensch bin, der sich in Gruppen und Gemeinschaften verlieren kann. Aber was die da geleistet haben, wie die ne komplette Stadt mit allem drum und dran ins Nichts gebaut haben, Irre! Wobei Bagwan ja eigentlich nur segnete. Die Arbeit haben andere gemacht. Muss ohnehin sagen, dass mir seine Ausstrahlung irgendwie verwehrt bleibt. Dagegen finde ich Ma Anan Sheela faszinierend. Eine Frau die über Leichen geht. :D Kann ich auf jedenfall empfehlen. Top-Doku!
 
Gucke gerade Smile. Halbe Stunde ist noch, aber der Film nervt mich. Die Idee ist originell, die Erzählweise langweilig und schon 100mal gesehen. Wobei das nicht ganz stimmt. Ich habe selten erlebt, wie ein Film sich so sklavisch mit Scheuklappen an seinen selbst gewählten Klischees entlang hangelt. Dadurch wirkt der Film, auch in seiner inneren Logik oft völlig unglaubwürdig. Die Hauptdarstellerin wirkt nicht wie eine Psychotherapeutin und wenn sie nicht den gesamten Film lang so komplett gestört verhalten würde, wären hier auch ganz andere Ansätze möglich. Aber sie muss wohl offenbar zum Ende hin wie eine ihrer Patienten wirken. Abgesehen davon ist in dem Film wirklich kein einziger Mensch sympathisch und die Darsteller auch allesamt höchstens durchschnittlich.
 
Wir haben gerade knifes out geguckt und ich fand den leider viel zu albern. War der erste Teil auch so schlecht?

Ich hab den gesehen, aber kann mich nicht erinnern.
 
Zuletzt bearbeitet:
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(Amazon Prime für n Euro geliehen)

Der Film spielt Ende der 70er und ein Kindesentführer treibt sein Unwesen.
Es gibt eine mystery Komponente (entführtes Kind kann mit den bereits getöteten Kindern kommunizieren und seine Schwester hat Träume die real sind), die allerdings stellenweise zu Logik Löchern führt. Eigtl fängt der Film ganz geil an, weil das Hauptelement "Kind im Keller versucht zu entkommen" einen schon packt. Aber umso länger der Film geht, desto häufiger gibt es unlogische Passagen, die mir den Film etwas vermiest haben. Im Kern war er nicht schlecht, aber am Ende dachte ich mir... Joa Durchschnitt.
 
Woodstock 99 (Netflix)
Dokumentation

Ist komplett an mir vorbei gegangen was da damals passiert ist. Sehr gute Doku mit viel Originalaufnahmen und tollen Interviews vieler Beteiligter von damals. Ganz erschreckend fand ich die unangenehme Stimmung als z.B. Limp Bizkit oder die Red Hot Chilli Peppers (Kerzen) auf der Bühne waren und wie schockierend die menschlichen Abgründe sind. Sehr informativ und ein Spiegelbild mancher Gesellschaftsgruppen unserer Welt.
Zum Einen die geldgeilen Veranstalter, die nicht ansatzweise kapiert haben um was es Woodstock damals ging, zum Anderen die Besucher bei denen es nur um Party ging. Ich fand den Begriff "verantwortungslose Freiheit" gut.

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Memories of Murder

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Der hat so viele verschiedene Ebenen. Die Art und Weise wie er mit dem Ton jongliert, fasziniert mich. In der ersten Hälfte humoristisch, teilweise gar klamaukartig, aufgelegt, aber sobald die Figuren die ersten Rückschläge erleiden, immer mehr an ihre Grenzen geraten und sich bei den Ermittlern zunehmend Frustration breit macht, verschwindet auch der ganze humoristische Aspekt. Als Zuschauer wird man quasi immer näher in die Psyche der Figuren entführt. Gegen Ende erhält der Film schließlich eine lebendige und emotionale Tiefe, die ich nur als elektrisierend und nervenaufreibend bezeichnen kann.

Für mich ist Memories of Murder immer noch Bong Joon-ho's bester Film, trotz Parasite.
 
kann man aber trotzdem schön schauen finde ich...

als ausgleich hab ich danach den kastanienmann durchgebinged...

fand ich super geil, bis auf die letzte folge...

8,5/10
Klar kann man es trotzdem schauen. Der eigentliche oberklamauk ist ja auch erst zum Ende hin.
Obwohl es am anfang auch schon kleine Andeutungen gab.
Zumal es ja eigentlich recht interessant anfängt und wenn man noch den Vorgänger gesehen hat, erwartet man eigentlich eine ernsthaftere Detektivgeschichte.

davon ist der zweite Teil meilenweit entfernt.
man hätte es einfach Glass Onion nennen sollen, ohne knives out zusatz und ohne Daniel Craig. Dann stünde der Film für sich als eigenständiges Projekt.
Aber wie es halt immer so gemacht wird, werden erfolgreiche Namen gern hergenommen um Klicks zu generieren.
 
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