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The Mortuary 7,5/10

Skurril und auch etwas morbide, ein wirklich netter Episoden-Horrorfilm. Der Film jagt einem zwar keinen Schauer über den Rücken, aber alle Episoden fand ich interessant, spannend, und atmosphärisch gut inszeniert. Und hin und wieder wird es auch schön blutig.
 
Guns Akimbo

Ein Film, der beim Zuschauer Schmerzen verursacht, wie Daniel Radcliffe sie in seiner Rolle auch erlebt.
Ich mag ab und an ja mal einen plumpen Action-Film, das Niveau wird hier aber doch unterschritten.
Es gibt sowas wie eine ganz oberflächlichliche Alibi-Story, dafür eine Kameraführung auf Speed. Die Zielgruppe ist wohl die Youtuber-Generation, die mit solchen Cuts ständig malträtiert wird. Daniel Radcliffe passt auch nicht wirklich in die Rolle.

Mit beiden Guns zudrücken gibt´s hier ne 4/10 von mir.
 
Nobody

8/10

Bester Film seit Lock Down.
Gute, geradlinige Story mit einem soliden Charakterbogen. Einige unerwartete Wendungen mit exzellenter schauspielerischer Leistung von Odenkirk :D Coole Kampfszenen mit einer ordentlichen Portion Realismus.

Eine Mischung aus Red, John Wick, und The Accountant
 
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Der Prinz aus Zamunda 2
Also ich liebe den ersten Teil wirklich und versuche ja wirklich in jedem Film / Spiel irgendwas gutes zu finden aber das hier ist völliger Pfeffer. Von vorne bis hinten. Da passt ja rein gar nichts zusammen und ist so an den Haaren herbei gezoge, grauenhaft. Während beim ersten Teil die Gags "natürlich" und irgendwie rund wirkten ist das hier alles von Anfang bis Ende gestellter Dreck. Da hat kein Gag für mich gezündet, die kleinen Anspielungen an den alten Teil sind in die Hose geschissener "Fanservice" und die Story ist genauso albern und sinnig. Snipes ist da das einzig passable, irgenwie wirken alle einfach albern... Klischees hoch 10, die Gettobraut / Mama, der missratene Sonh der dann zum Sonnenschein wird oder die enttäuschte Tochter die am Ende doch das bekommt was sie will. Ich wollte wirklich nach 30 Minuten aus machen, hab den Film zwar durchgezogen aber es am Ende schon bereut. Wirklich eine Vollkatastrophe. Schade das man das so durchgewunken hat.


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Trial of the chicago 7
Der Film erzählt die Geschichte von 7 Leuten, gegen die in Chicago im Jahr 1969 ein Prozess wegen Verschwörung und Aufhetzung lief. Ohne sich zu kennen und mit sehr unterschiedlichen Gründen, begeben sich acht Männer nach Chicago, um an Großdemonstrationen gegen den Vietnamkrieg teilzunehmen. Was dann als friedliche Demonstration beginnen sollte artete dann völlig aus was dazu führt das sich besagte Männer vor Gericht verantworten müssen. Film war klasse. Ich mag generell solche "Realverfilmungen". Die guten zwei Stunden gingen super schnell vorbei was für mich am Cast und an den Bildern liegt. Alles sehr sehr gutes Handwerk mit einem guten Spannungsbogen und einem schönen Ende. Einfach rund um ein guter Film, gibt nicht viel auszuseten.

Hab mir dann auch noch 3 Filme vom Shivers Filmfestival angeschaut, das in Kooperation mit den Rocketbeans aufgestellt wurde:

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Spree
Gleich mein Highlight. Spree zeigt einen Jungen der sich als Social Media Star ein Namen machen will. Aber seine Abo Zahlen steigen nicht besonders was ihn dazu veranlasst sich beim Unternehmen Spree (Sowas wie Uber) einen Wagen zu mieten, den mit zieg Kameras auszustatten, Leute zu befördern und sie dann möglichst spektakulär umzubringen. Das im Kern die Handlung. Klingt alles sehr albern, ist aber ein wirklich guter Killing Film der schockt und gleichzeitig echt komisch sein kann. Komisch auf Grund der ganzen Situation, ein Junge fährt rum, bringt Leute um, was aber irgendwie keinem auffällt, dann ärgert er sich weil seine Abo Zahlen nicht hoch gehen, seine "kills müssen immer brutaler und aufwendiger werden, was dann durch teilweise krasse Bilder gezeigt wird. Also der Film funktioniert. Was ihn so besonders macht ist für mich zuerst der Hauptdarsteller Joe Keery, einigen aus Stranger Things bekannt. Der passt wie die Faust aufs Auge und spielt diesen eigentlich im Grunde Looser der durch das Internet Anerkennung sucht einfach überragend. Für mich trägt er den ganzen Film. Was den Film für mich noch so gut macht, ist sind die Bilder. Der ganze Film wird quasi nur durch Handycams, Go Pros oder Überwachungskameras gezeigt. So hat man immer das Gefühl "mittendrin" zu sein. Auch diese kleinen Details, wie die ganzen Chatverläufe die im Stream gezeigt werden, alles wirkt "echt" und nachvollziehbar und ist gleichzeitig eine echte Kritik am heutigen Internet. Netter Touch: Der Regisseur hat alle (!!) Chatverläufe für den Film selbst geschrieben. So sehr wurde sich da bemüht. Nicht von den durchwachsenen Kritiken abschrecken lassen, das Ding ist eine echte Perle.


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The Dark and the wicked
Ein Farmer liegt im Sterben und seine zwei Kinder besuchen ihn und wollen ihn auf seiner letzten Reise begleiten, merken dann aber auf der Farm das etwas nicht ganz rund läuft. Das eigentlich alles was man zum Film sagen kann und sollte ohne groß was vom Plott oder der Story vorweg zu greifen. Was mir persönlich am Film gut gefallen hat, ist da er ein guten Zwischenweg zwischen insgesamt ruhiger Gangart und guten Jumpscares hat. Einige kann man zwar etwas erahnen, einige kommen völlig aus dem off, aber ich zumindest, hab bei jedem gezuckt. Dazu gibt es auch einige echt ekelhafte Szenen und eine generell gute Grundstimmung. Der Film hat es bei mir geschafft von Anfang bis Ende eine hohe Spannung zu erzeugen und auch durchweg auf einem guten Niveau zu halten. Die Filmzeit von etwas mehr als 90 Minuten wird knackig gefüllt, es gab keinen großen Leerlauf und ein geiles aber auch etwas zu frühes Ende. Bin davon recht angetan, als Horrofilm funktioniert er bestens.


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The old Ways
Hier geht es ganz "klassisch um einen Exorzisten Horror der aber sehr zu gefallen weiß weil er einfach in einem völlig anderen Setting spielt. Für mich haben sich Exorzismus Film aktuell echt abgenutzt, alles wirkt irgendwie gleich. Klar kann man das Rad nicht neu erfinden aber trotzdem hat mir sonst immer was gefehlt. Hier geht es um eine Reporterin, die nach Veracruz, Mexico reißt, um ein Artikel über die Hexerei zu verfassen. Sie wird dann entführt und es wird dann von den Entführern behauptet sie sehen in ihr einen Dämon den sie dann austreiben wollen. Was ich auch hier gut fand, wie stimmig er insgesamt war. Die Jump Scares und generell Actionszenen sind für so ein kleinen Film nett und auch hier, trägt das Setting echt zu einer positiven Überraschung bei. Der Film spielt auch nicht lange rum, es geht recht flot zur Sache. Wenn man dem Film was ankreiden kann ist es das Ende was zwar nett war aber ganz am Ende noch eine kleine Szene /Satz bringt, der alles bissl runterfährt und abschwächt. Hätte nicht sein müssen. Auch das die Geangene, egal wie gepeinigt oder gequält sie wird, aber die Frisur der Frau sitzt immer. Kleines Detail aber nicht weiter schlimm. Aber dafür dass das Exorzismus Genre aktuell so ausgelutscht ist, ist der Film hier wirklich ein positives Beispiel. Richtig gutes Ding.
 
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