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- Die Zwangsjacke
- Wiegenlied für eine Leiche
- Die Wendeltreppe
- Bis das Blut gefriert
- Schloss des Schreckens

Hab noch mehr, aber dann das nächste mal. Und noch einen den ich sehr gerne mag, aber schon in Farbe "Landhaus der toten Seelen".
 
- Die Zwangsjacke
- Wiegenlied für eine Leiche
- Die Wendeltreppe
- Bis das Blut gefriert
- Schloss des Schreckens

Hab noch mehr, aber dann das nächste mal. Und noch einen den ich sehr gerne mag, aber schon in Farbe "Landhaus der toten Seelen".
Danke. Wenn ich die durch hab wirst es hier lesen. Dann kannst mich weiter füttern. ;)

@olddeadman30

Ahja, die Filmhinweise von @dynosys schaust du dir an - die von mir nicht.
Wo ist Dr. Prügelpeitsch wenn er gebraucht wird ? :p
Ne ne Keule deine kommen auch. Ich arbeitet sie nach der Reihenfolge des posten ab. ;) keine Sorge meine Sonne
 
"Verpiss Dich, Schneewittchen"

Mit Bülent Ceylan.
Ein Comedian, über den ich seit vielen Jahre nicht mehr lachen kann.
Hatte kurz mal reingeschalten und da rang mit der Film doch tatsächlich ein müdes Lächeln ab.
Also doch mal von vorne gegeben.

Ich muss sagen, ich habe wirklich nichts erwartet und wurde trotzdem enttäuscht.
DAS muss man erst mal schaffen.
So ein Bullshit eines Filmes.
Unlustig, scheiß Schauspieler und alle zwei Minuten dachte ich, Junge, geht zu Friseur und zwar schnell.

Den Film kann man nur als Frechheit bezeichnen.

0/10
 
Point Blank (Netflix) - Handelt sich um eine neue Netflix-Eigenproduktion, nicht um den tollen "Grosse Point Blank" mit John Cusack. In dem Netflix-Film spielen Anthony Mackie und Frank Grillo die Hauptrollen.
Der Film ist ein routinierter Action-Thriller ohne richtig große Highlights. Hat ein paar nette Ideen, die aber nicht konsequent zu Ende gebracht werden. Sehr gut fand ich nur die Kamera-Arbeit. Ist unterhaltsam, muss man aber nicht gesehen haben. 7/10

Kidnapping Stella (Netflix) - Auch scheinbar eine Eigenproduktion. Hier spielen die beiden Hohlköppe aus FuckJu Göthe und Clemens Schick mit. Und das war´s, mehr sind nicht dabei. Das kleine Kammerspiel funktioniert trotzdem sehr gut. Ich fand ihn durchweg spannend und unterhaltsam. Lediglich das Ende hat mir nicht ganz so zugesagt. Die beiden Jung-Darsteller machen ihre Sache imo auch gut. 8/10
 
suspiria-remake-featurette-700x321.jpg


Suspiria 2018 10/10

Eines der am beeindruckendsten Machwerke der letzten Jahre für mich. Kein Film konnte mich nachhaltig so beschäftigen wie Suspiria dieses Jahr. Selbst mein hochgefeierter Hereditary kann da nicht mehr mithalten. Dagegen wirkt dessen Ende wie eine seichte Prinzessinnenparty. Mal abgesehen von den grandiosen Darstellern, dem tollen Soundtrack von Thom Yorke, die sich wechselnde Bildästhetik aus bekannten Klassikern (allen voran dem Original) und Moderne, die Mischung aus Guadagnino's eigenem Farbspiel und der von Argento, sowie der allgemein tollen Kameraarbeit. Allen voran zu loben sei Dakota Johnson, die ich bisher nur in "Bad Times at the El Royale" wirklich gut fand, und natürlich Tilda Swinton (3x), die wirklich die Scheiße aus sich rausspielen. Und damn, ist Dakota Johnson als Ginger hot.
Und dann dieses Ende. Ich saß lange nicht mehr so gefesselt, geradezu hypnotisiert und letztendlich verstört vor dem Fernseher. Das Teil hätte ich allzu gerne auf der großen Leinwand erlebt.

Nicht weniger interessant sind die Thematiken dahinter. Sei es nun die politische Situation zu der Zeit, wo der Film spielt. Die RAF, kalter Krieg, terroristische Anschläge, sowie die Spaltung innerhalb von Berlin, als auch dessen Bezug auf die Spaltung innerhalb der Tanzschule (/des Zirkels). Kenne mich nicht allzu gut mit der Zeit aus, war aber dann trotzdem interessant, sich nochmal mit der Thematik auseinanderzusetzen und Parallelen zur eigentlichen Geschichte zu ziehen.
Andrerseits sind da dann noch Themen wie Gleichberichtigung, Feminismus, Emanzipation (scheinbar auch im selben Zuge mit der Frauenrechtsbewegung zu der Zeit) und natürlich der psychologische Aspekt, wobei ich u.a. die mögliche Aufteilung von Freuds Instanzen auf Tilda Swintons Rollen am interessantesten fand. Macht einfach unheimlich Spaß sich mit eigenen und anderen Interpretationen auseinanderzusetzen.

Was auch immer, könnte den restlichen Abend über den Film schwärmen. Muss man ja auch nicht übertreiben. War geil, wird demnächst nochmal geguckt.
 
Perfection (Netflix) - Hm, schwierig. Die erste Hälfte fand ich noch überraschend und erfrischend, in der zweiten Hälfte fand ich die Wendungen aber etwas vorhersehbar. Richtig gestört hat mich eine sehr brutale Szene am Ende, nachdem zuvor Ähnliches nicht gezeigt wurde. Dennoch eine interessante Mischung aus Psychothriller und Horror. 7/10 Besser vorher nichts zum Inhalt lesen bzw. nicht den Trailer gucken.
 
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Suspiria 2018 10/10

Eines der am beeindruckendsten Machwerke der letzten Jahre für mich. Kein Film konnte mich nachhaltig so beschäftigen wie Suspiria dieses Jahr. Selbst mein hochgefeierter Hereditary kann da nicht mehr mithalten. Dagegen wirkt dessen Ende wie eine seichte Prinzessinnenparty. Mal abgesehen von den grandiosen Darstellern, dem tollen Soundtrack von Thom Yorke, die sich wechselnde Bildästhetik aus bekannten Klassikern (allen voran dem Original) und Moderne, die Mischung aus Guadagnino's eigenem Farbspiel und der von Argento, sowie der allgemein tollen Kameraarbeit. Allen voran zu loben sei Dakota Johnson, die ich bisher nur in "Bad Times at the El Royale" wirklich gut fand, und natürlich Tilda Swinton (3x), die wirklich die Scheiße aus sich rausspielen. Und damn, ist Dakota Johnson als Ginger hot.
Und dann dieses Ende. Ich saß lange nicht mehr so gefesselt, geradezu hypnotisiert und letztendlich verstört vor dem Fernseher. Das Teil hätte ich allzu gerne auf der großen Leinwand erlebt.

Nicht weniger interessant sind die Thematiken dahinter. Sei es nun die politische Situation zu der Zeit, wo der Film spielt. Die RAF, kalter Krieg, terroristische Anschläge, sowie die Spaltung innerhalb von Berlin, als auch dessen Bezug auf die Spaltung innerhalb der Tanzschule (/des Zirkels). Kenne mich nicht allzu gut mit der Zeit aus, war aber dann trotzdem interessant, sich nochmal mit der Thematik auseinanderzusetzen und Parallelen zur eigentlichen Geschichte zu ziehen.
Andrerseits sind da dann noch Themen wie Gleichberichtigung, Feminismus, Emanzipation (scheinbar auch im selben Zuge mit der Frauenrechtsbewegung zu der Zeit) und natürlich der psychologische Aspekt, wobei ich u.a. die mögliche Aufteilung von Freuds Instanzen auf Tilda Swintons Rollen am interessantesten fand. Macht einfach unheimlich Spaß sich mit eigenen und anderen Interpretationen auseinanderzusetzen.

Was auch immer, könnte den restlichen Abend über den Film schwärmen. Muss man ja auch nicht übertreiben. War geil, wird demnächst nochmal geguckt.

Geht mir auch so. Auch ein Jahr später einer der besten Filme der letzten Jahre für mich.
 
Hab mir gestern Abend Kathryn Bigelows "Detroit" angeschaut. Als Fan der Regisseurin, stand er eh schon auf meiner Watchlist und seit dieser Woche war er dann tatsächlich auch über prime schaubar. Der Film an sich ist insgesamt sehr beeindruckend und bewegend. Der Einstieg fiel mir aber schwer, da er einem anfangs fast ein bisschen überfordert. Als Zuschauer wird man regelrecht hineingeworfen in die Bürgeraufstände, früher hätte man wahrscheinlich Rassenunruhen gesagt, in Detroit im Jahre 1967. Das ganze wird mit einer dokumentarisch wirkenden, wackeligen Handkamera gefilmt, so als wäre der Kameraman eher zufällig am Ort des Geschehens. Ab und an garniert Bigelow dazu echte Nachrichtenschnipsel. Einerseits lässt sie dadurch nahezu perfekt diese Zeit wieder aufleben, anderseits ist es für den Zuschauer von heute kaum nachvollziehbar, wieso das alles passiert. "Es musste einfach passieren", wird einem im Vorspann schon vermittelt und man sitzt fassungslos vor dem Bildschirm, wenn völlig unvermittelt plötzlich die Armee mit Panzern in das Wohngebiet einfährt und die Situation bald einem Kriegsschauplatz gleicht.
Das Ganze bleibt aber nicht so, in etwa der Mitte des Films verdichtet sich die Story innerhalb eines Hotels und wird fast zu einem intimen Kammerspiel, das einen nur schwer erträglichen, rassistischen Übergriff seitens der Polizei dokumentiert, der so wohl auch tatsächlich stattgefunden hat. So unangenehm diese Szenen sind, hier packt einem der Film wirklich bei den Eiern, weil er einfach perfekt inszeniert ist. Der Blick der Kamera, die Dialoge, die Darsteller, alles stimmt hier einfach und man bekommt nun nachträglich eine völlig glaubhafte Erklärung dafür, warum das alles passieren musste. Nach 2,5 Stunden hat mich der Film ziemlich beeindruckt zurückgelassen. Frau Bigelow hat wieder mal vollständig abgeliefert und einen Film gemacht, der keinen ihrer anderen gleicht und sich vollständig dem Stoff hingibt, den er transportieren möchte.

9/10

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich weiß gar nicht, warum im Thread hier Polar bei einigen so schlecht weg kommt. Ist doch ein top Film, was geht. Die albernen Sprüche und das A-Team runden für mich die blutige Action am Ende doch total ab. Hoffe, da kommt ein Nachfolger von (dann bekommt Vanessa Hudgens vllt. auch mal eine Hauptrolle :D). Welten besser als irgend ein John Wick. Mads Mikkelsen, bester Mann.
 
Ich hab es bis heute nicht geschafft, einen John Wick Film bis zum Ende anzuschauen :p

Davon ab, dass ich Keanu Reeves für einen der überbewertesten Schauspieler überhaupt halte. Für mich hat der die Ausstrahlung von einem Stück Brot.
 
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