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Burn after reading

Omg, wie geil war der denn? Absolut unbeschreiblich. Ich kann nicht mal erklären, worum es geht. Das liegt nicht daran, dass ich die Story nicht kapiert habe, sondern dass man das wirklich kaum erklären kann. Gibt verschiedene Handlungsstränge, die für sich allein verlaufen, sich allerdings auch in zunehmendem Maße überschneiden. Dazu dann echt hammermäßige "Aus heiterem Himmel"-Einlagen, wo man sich einfach nur wegschmeißen könnte. Dazu ist das alles noch so herrlich sinnlos und das Beste ist, dass sich der Film dessen durchaus bewusst ist und darauf basierend ein paar absolut grandiose Szenen bietet.
Die Schauspieler sind der Brüller. Das ist wieder ein Film, der für alle eine Herzensangelegent und nicht nur ein Job war. Es fällt schwer, da jemanden besonders zu loben, aber Brad Pitt ist imo die Sensation des Filmes. Wie er den dämlichen Fitness-Trainer gibt, ist einfach nur göttlich. Aber wie gesagt - der Rest hinkt da keinen Millimeter hinterher.
Der Film ist mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack, zumal er sich auch sehr viel Zeit lässt, bis da überhaupt mal ein wenig was losgeht (und viel ist es dann auch nicht). Aber wer die Filme der Coen-Brüder mag, der MUSS sich den hier ansehen.

9/10

"Ich hab ein Alkoholproblem? Wissen Sie was? Ficken Sie sich doch. Sie sind Mormone. Verglichen mit Ihnen haben wir alle ein Alkoholproblem!"
 
Nach anfänglicher Begeisterung flachte das bei mir in der ersten Staffel schon relativ schnell ab, so dass ich sie nicht zu Ende gesehen habe. Das ist zwischendurch einfach stinklangweilig gewesen.
 
man sah der 2ten staffel einfach den autorenstreik extrem an. genauso wie der siebten staffel wie von scrubs. leider.

hab mir eben casino angesehen.
hm ja...scorsese, de niro und pesci halt. :D
an good fellas kommt er imo net ran...dafür passiert mir dann für die 3 stunden doch zu wenig bzw entwickelt sich das ganze net so gut wie bei good fellas.
 
Wobei ich finde, dass der Aufstieg bei GoodFellas besser inszeniert ist als der Abstieg. Im letzten Viertel geht dem Film ein wenig die Luft aus.
 
Ich hab mir gestern bei einem Kollegen Zuhause den Film In China essen sie Hunde angesehen. Kennt den wer?

Fand den ziemlich, ziemlich nett!

Das Cover sieht so aus:
20889.jpg
 
Cloverfiled


Hmm...ja, was soll ich sagen. Mag diese Filme ja eigentlich net, wo man das ganze durch so ne "Hand Kamera" sieht. Aber Cloverfiled machte das eigentlich ganz gut. Nur hätte ich mir gewünscht was das Vieh war, woher es kam und obs stirbt...

Diese Liebeskacke hat teilweise sowas von gestört...


7/10
 
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Einer seiner schwächeren Filme :kaffee:
Hier und da ein paar nette Gags, dazu ein bisschen Funk - das reicht einfach nicht.
Die Frisuren sind natürlich klasse.

6/10
 
"Ich hab Hanne umgebracht"

"Wo ist sie?"

"In der Küche ...... ..... .... und im Wohnzimmer"


den Dialog (keine Garantie auf genaue Wiedergabe) fand ich damals zum Abbrechen. Der dänische schwarze Humor ist einfach genial.
Adams Äpfel ist auch zu empfehlen.
 
Chocolate:
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"Chocolate" ist das neuste Werk von "Ong Bak" Regisseur Prachya Pinkaew. Diesmal geht es nicht um einen jungen Mann, dem irgendetwas gestohlen wird, sondern um das durchaus tragische Schicksal einer kleinen Familie:

Zin (Ammara Siripong) war in vergangenen Tagen Mitglied der Thai-Mafia. Als sie sich in einen Yakuza (Hiroshi Abe) verliebt und ein Kind von diesem erwartet, kommt es zu einem Konflikt zwischen der thailändischen und japanischen Mafia. Zin wird daraufhin von ihrem Mann verlassen, steigt aus dem Mafiageschäft aus und muss ihr Kind alleine aufziehen. Die kleine Zen (JeeJa Yanin) kommt jedoch als Autistin auf die Welt und lebt ihr Leben zurückgezogen vor dem TV, wo sie sich den ganzen Tag allerlei Martial-Arts-Filme ansieht und, bedingt durch ihre Krankheit, sehr schnell die verschiedenen Kampfsportarten erlernt. Als Zin eines Tages an Krebs erkrankt und dringend Geld für eine Behandlung braucht, kommt ihrer Tochter eine alte Liste gerade recht, auf der Namen von Personen vermerkt sind, die der erkrankten Mutter Geld schulden. Zusammen mit einem Freund macht sich Zen auf den Weg das Geld einzutreiben und so ihre Mutter zu retten.


"Chocolate" bietet eine, für "Ong Bak" Verhältnisse, überraschend dramatische und mitreißende Story. Im Prinzip wird diese aber auch nur dazu genutzt, damit sich Zen von einem Schuldner zum Nächsten prügeln kann. Und das macht die junge Thailänderin sehr eindrucksvoll. Ja, man kann wirklich sagen: "JeeJa Yanin ist Tony Jaa mit Titten!". Als Frau fehlt ihr bei Tritten und Schlägen zwar etwas der Wumms, was die Kämpfe weniger aggressiv erscheinen lässt, als in "Ong Bak" & Co, jedoch macht sie dies durch ihre Agilität wieder wett. Bei den Verrenkungen, die die Gute anstellt, kann auch kein Tony Jaa mithalten. Den Kämpfen an sich mangelt es dann aber leider an wirklich innovativen Einfällen - man hat das Meiste halt schonmal bei Kollege Jaa gesehen - überzeugen können die harten und grandios choreographierten Prügeleien aber trotzdem. Davon gibt es, nach der circa halbstündigen Einleitung, dann auch zu Genüge, sodass jeder Martial-Arts Fan auf seine Kosten kommen sollte.

"Chocolate" erfindet das Rad nicht neu und hat wie seine Genrekollegen mit einer seichten Story und nicht wirklich außergewöhnlicher schauspielerischen Leistung zu kämpfen. Trotzdem bietet der Film mit seiner weiblichen Hauptdarstellerin und einer mal etwas anderen Hintergrundgeschichte genügend Stoff, um zu überzeugen. Die rasanten Kämpfe, welche im Filmverlauf immer länger und imposanter werden, sind natürlich wieder Top - was anderes habe ich vom "Ong Bak" Team auch nicht erwartet. Genreliebhaber sollten sich diesen Film natürlich ansehen, alle Anderen, die auch schon mit "Ong Bak" ihre Schwierigkeiten hatten, werden sicherlich auch keinen Spaß an "Chocolate" haben. Ich bin Fan und vergebe daher eine Empfehlung und richtig gute

7/10 Punkte
 
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