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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

San Andreas - Musste mich erstmal vergewissern, dass dieser Film nicht von Emmerich war, so sehr passte der ins Schema seiner neueren Filme. Gesehen, halbwegs unterhalten worden, vergessen. 6/10

Mandela - der lange Weg zur Freiheit - Spielfilm mit Idris Elba als Mandela, der alle wichtigen Stationen in seinem Leben abhandelt. Entsprechend lang ist der Film. Dennoch, imo, sehr sehenswert. Seine Leistung und auch die von Naomie Harris sind wirklich toll. Streckenweise find ich den Film sehr emotional, da er auch schonungslos zeigt, was damals passiert ist. Tolles Ding, so macht Geschichte "Spaß"! (Beruht zwar auf Mandelas Biographie, aber der Film macht einen sehr neutralen Eindruck auf mich und klagt auch nicht an.) 10/10 und mindestens für Elbas Maske hätten sie einen Oscar verdient gehabt.
 
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#7 Akira (1988)

Nach einer atomaren Katastrophe wurde Tokio unter dem Namen Neo-Tokio wieder aufgebaut. Aber die gesellschaftliche Realität hat sich verändert. Die neue Metropole wird von Gewalt und Chaos erschüttert. Diverse Banden liefern sich immer wieder Auseinandersetzungen bis aufs Blut. Die beiden Jugendlichen Kaneda und Tetsuo gehören einer der Gangs an, die um ihren jeweiligen Einflussbereich kämpfen. Als Tetsuo durch das japanische Militär entführt wird, stellt Kaneda Nachforschungen an. Dabei kommt er einem geheimen Projekt auf die Spur, bei dem es um die Nutzung telepathischer Kräfte geht. Da sich herausstellt, dass Tetsuo über entsprechende Kräfte verfügt, behalten ihn die Verantwortlichen für das Projekt in ihrer Obhut. Schon bald entdeckt der Jugendliche, welche Macht er besitzt, und wird dadurch zu einer ernsthaften Bedrohung für Neo-Tokio. Der Film klingt von der reinen Story her recht gut zu verstehen doch das genaue Gegenteil ist hier der Fall. Ich hab mich hier mal mehr mit dem Film und den Hintergründen befasst und den genauen Kern festzusetzen ist schwer. Selbst Otoma, der sein Werk immer als unvollendet angesehen hat und sich selbst davor scheut, einen Hauptcharakter zu benennen, verschließt sich solch einem Versuch. Man muss den Film eigentlich mindestens zweimal sehen um irgendwie zu verstehen was hier eigentlich passiert und genau das, ist neben der Darstellung die große Stärke des Films. Was die hier im Jahr 1988 geschaffen haben ist schon beeindruckend. Die Detailgenauigkeit, auf die der Regisseur so großen Wert gelegt hat, der Gewaltgrad, die reine Umsetzung ist super gemacht. Überall ist Bewegung, überall kann man Kleinigkeiten entdecken, die die Atmosphäre so unglaublich verdichten, sie so real erscheinen lassen. Dieser ganz eigene Stil Otomos ist bis heute erhalten geblieben und fasziniert wie eh und je. Ebenso ist hier die Musik zu erwähnen. Komponist Shoji Yamashiro wurde bei der Entwicklung des Soundtracks völlig freie Hand gelassen, sowohl zeitlich als auch finanziell und niemand, nicht einmal Otomo selbst, hörte das Ergebnis seiner Arbeit vor dessen Fertigstellung. Lediglich einige ausgewählte Szenen dienten ihm dabei als Inspiration. Zusammen mit der Gruppe „Geinoh Yamashirogumi“ entstand so ein unvergleichlicher Mix aus klassischen japanischen Einflüssen und Synthesizer-Sound, der perfekt zum Look des Films passt und viel zur Atmosphäre beiträgt. Das Fazit des Films ist einfach: Mit Akira schuf Katsuhiro Otomo einen Meilenstein in der Geschichte des japanischen Animationsfilms. In gewaltigen Bildern wird hier eine komplexe, philosophische Geschichte erzählt, die viele spätere Werke wie Ghost in the Shell und insbesondere „Neon Genesis Evangelion“ beeinflussen und prägen sollte. Anschauen, einfach anschauen und überlegen was man da eben gesehen hat.
 
Also ich liebe Akira wirklich und er ist auch für mich der zweitbeste Animationsfilm (beschte ist End of Evangelion) aber wo hat er denn Neon Genesis Evangelion beeinflusst bzw. geprägt? NGE selbst ist ein Meilenstein und hat viele Serien die danach kamen massiv beeinflusst.

btw. hab ich den Manga auch hier, aber habe noch nie den Vergleich gezogen weil der Film einfach für sich gesehen ein Meisterwerk ist.
 
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#7 Akira (1988)

Nach einer atomaren Katastrophe wurde Tokio unter dem Namen Neo-Tokio wieder aufgebaut. Aber die gesellschaftliche Realität hat sich verändert. Die neue Metropole wird von Gewalt und Chaos erschüttert. Diverse Banden liefern sich immer wieder Auseinandersetzungen bis aufs Blut. Die beiden Jugendlichen Kaneda und Tetsuo gehören einer der Gangs an, die um ihren jeweiligen Einflussbereich kämpfen. Als Tetsuo durch das japanische Militär entführt wird, stellt Kaneda Nachforschungen an. Dabei kommt er einem geheimen Projekt auf die Spur, bei dem es um die Nutzung telepathischer Kräfte geht. Da sich herausstellt, dass Tetsuo über entsprechende Kräfte verfügt, behalten ihn die Verantwortlichen für das Projekt in ihrer Obhut. Schon bald entdeckt der Jugendliche, welche Macht er besitzt, und wird dadurch zu einer ernsthaften Bedrohung für Neo-Tokio. Der Film klingt von der reinen Story her recht gut zu verstehen doch das genaue Gegenteil ist hier der Fall. Ich hab mich hier mal mehr mit dem Film und den Hintergründen befasst und den genauen Kern festzusetzen ist schwer. Selbst Otoma, der sein Werk immer als unvollendet angesehen hat und sich selbst davor scheut, einen Hauptcharakter zu benennen, verschließt sich solch einem Versuch. Man muss den Film eigentlich mindestens zweimal sehen um irgendwie zu verstehen was hier eigentlich passiert und genau das, ist neben der Darstellung die große Stärke des Films. Was die hier im Jahr 1988 geschaffen haben ist schon beeindruckend. Die Detailgenauigkeit, auf die der Regisseur so großen Wert gelegt hat, der Gewaltgrad, die reine Umsetzung ist super gemacht. Überall ist Bewegung, überall kann man Kleinigkeiten entdecken, die die Atmosphäre so unglaublich verdichten, sie so real erscheinen lassen. Dieser ganz eigene Stil Otomos ist bis heute erhalten geblieben und fasziniert wie eh und je. Ebenso ist hier die Musik zu erwähnen. Komponist Shoji Yamashiro wurde bei der Entwicklung des Soundtracks völlig freie Hand gelassen, sowohl zeitlich als auch finanziell und niemand, nicht einmal Otomo selbst, hörte das Ergebnis seiner Arbeit vor dessen Fertigstellung. Lediglich einige ausgewählte Szenen dienten ihm dabei als Inspiration. Zusammen mit der Gruppe „Geinoh Yamashirogumi“ entstand so ein unvergleichlicher Mix aus klassischen japanischen Einflüssen und Synthesizer-Sound, der perfekt zum Look des Films passt und viel zur Atmosphäre beiträgt. Das Fazit des Films ist einfach: Mit Akira schuf Katsuhiro Otomo einen Meilenstein in der Geschichte des japanischen Animationsfilms. In gewaltigen Bildern wird hier eine komplexe, philosophische Geschichte erzählt, die viele spätere Werke wie Ghost in the Shell und insbesondere „Neon Genesis Evangelion“ beeinflussen und prägen sollte. Anschauen, einfach anschauen und überlegen was man da eben gesehen hat.

Den eigentlichen Kern von „Akira“ zu erfassen, ist nahezu unmöglich. Selbst Otoma, der sein Werk immer als unvollendet angesehen hat und sich selbst davor scheut, einen Hauptcharakter zu benennen, verschließt sich solch einem Versuch. Viele Hinweise zur persönlichen Interpretation finden sich schon in der Welt von „Akira“ wieder, dem Japan des 21. Jahrhunderts. Hochtechnisiert und mit gigantischen, leuchtenden Häuserfassaden zeigt sich Neo-Tokio von seiner beeindruckenden Seite. Doch unter der glänzenden Oberfläche hat die Stadt mit Kriminalität und Bürgerunruhen zu kämpfen. Die Menschen lehnen sich gegen die Oberen und das repressive Regierungssystem auf, Krawalle werden blutig niedergeschlagen, es droht ein Militärputsch. Doch das ist nur die eine, die politische Seite des Films. Die andere ist eher spiritueller Natur. Da geht es um seltsame PSI-Fähigkeiten von Menschen, die zu militärischen Experimenten verkommen sind und um universelle Machtkämpfe zwischen Gut und Böse, um Schöpfung und Zerstörung. Alles zusammen verschmilzt dann zu einer beeindruckenden Dystopie.

http://www.filmstarts.de/kritiken/6429/kritik.html

Dachte mir schon immer, dass du für die Presse arbeitest. ^^
 
Schön das man hier bloß gestellt wird. Sich an etwas zu bedienen was es gut trifft ist doch nicht verkehrt. Trotz allem steckt im ganzen Schocktober viel Arbeit, Mühe und Zeit drin, das sowas so bloß gestellt wird ist für mich sehr enttäuschend. Können sich die bekannten Leute applaudieren. Wirklich kein Wunder das man keine Lust mehr auf was hat. Können sich die Leute im Laber Fred ein abkeulen. Ich hab vorher gebeten sowas zu unterlassen und trotzdem wird es von einigen ignoriert. Wirklich schade. Für mich die Konsequenz das ich den Schocktober hier abbreche. Das man hier schon nachforscht und was findet um mir eins reinzuwürgen ist echt.... Wie gesagt, ich werde das hier beenden und nicht fortsetzen. Sowas hätte ich von Lappen Walter und Lappen Hank erwartet aber eape und Jehuty? Mit euch hab ich doch gar kein Problem und ich dacht ihr seit besser als die zwei Dödel. Aber ok, gewonnen, Schocktober ist beendet.
 
WTF?! Jetzt gubbi hier nicht rum. Ich hab auch schon ein oder zweimal fertige Texte genutzt, aber dann eher als kurze Inhaltsangabe um was es geht. Rest sollte dann schon von einem selbst kommen, gerade wenn dann jemand nachfragt wie ich. Hab mich schon gewundert was der Teil mit "und insbesondere „Neon Genesis Evangelion“ beeinflussen und prägen sollte" soll. Naja, ist ja dann geklärt. Sehe ich jedenfalls absolut nicht so.
 
Hab mich schon gewundert was der Teil mit "und insbesondere „Neon Genesis Evangelion“ beeinflussen und prägen sollte" soll. Naja, ist ja dann geklärt. Sehe ich jedenfalls absolut nicht so.

Wobei das wirklich interessant wäre. Also nicht auf Akira bezogen, denn da sehe ich auch absolut keinen Zusammenhang, sondern was Anno wirklich beeinflusst hat. Immerhin befanden sich mit NGE und Xenogears zwei Werke fast zeitgleich und unabhängig von einander in Entwicklung, die weite Teile voneinander abgeschrieben hätten können (auch wenn Xenogears insgesamt, in jeder Hinsicht, viel tiefer und komplexer ist). Irgendwie beschleicht mich hier das Gefühl, dass sich beide eine Inspirationsquelle teilen.
 
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