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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Sehr guter Film; bisschen abgedreht aber sonst sehr gabs nichts zu meckern.
8/10
 
Ja, der kam doch nie Uncut im TV oder?
Außerdem hasse ich im Gegensatz zu dir Werbung und das man den Film zu einer bestimmten Zeit sehen muss.
 
OMG

also ich weiß nicht ob ich mich für dich freuen oder dich eher bemitleiden sollte.

Einerseits kennst du wohl so gut wie gar keine Filmklassiker oder Kultfilme, was schlecht ist.

Andererseits hast du jetzt noch ne riesen Auswahl an Filmen vor dir die du gucken kannst welche für andere schon Legendenstatus haben.

Ich empfehle erst mal die ersten 10 Plätze auf IMDB.com außer The Dark Knight, da der noch keine 3 Jahre alt ist wirst du den wohl schon gesehen haben.
 
From Dusk Till Dawn ist sicher alles aber kein Kultfilm. Das mögen einige verblendete Retrofans ( ;) ) sagen aber nach aktuellen Maßstäben -> nä.
Von den IMDB Top10 hab ich außerdem so gut wie alle gesehen.
 
Wir können ja mal ne Umfrage machen wer From Dusk till Dawn alles als Kultfilm ansieht.

Du weißt das nur nicht weil alles an dir vorübergegangen ist....

Du kanntest bis vor ein paar Wochen ja noch nicht mal Ghostbusters....GHOSTBUSTERS. Ich meine WTF???!!
:ugly:
 
Und?
Mein Leben ist deshalb sicherlich nicht schlechter. :P Hab ja zu Hause noch ein halbes Regal mit ungesehenen DVDs. :ugly:
 
Passengers
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Nach einem Flugzeugabsturz soll Psychologin Claire Summers (Anne Hathaway) die Überlebenden betreuen. Einer dieser, Eric (Patrick Wilson), verhält sich jedoch überraschend euphorisch, was Claires Interesse weckt. Während der Treffen kommen sich die beiden immer näher, als ihre Patienten plötzlich, Einer nach dem Anderen, spurlos verschwinden. Hat die Fluggesellschaft damit zu tun, die anscheinend versucht die wahre Absturzursache zu vertuschen? Und welche Rolle spielt, der sich so unnatürlich verhaltende, Eric?


"Passengers" beginnt zunächst wie ein (romantisches) Drama, rund um die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes. In dieser Zeit lässt sich der Film sehr viel Zeit mit den Charakteren. Zu viel Zeit, denn die teilweise schleppend inszenierte Einführung, inklusive Liebesgeschichte, nimmt annähernd die Hälfte der Laufzeit, von 89 Minuten, ein. Die überzeugenden Darsteller lassen zwar ein wenig über solche Schwächen hinwegsehen und sorgen für ausreichend Tiefe bei den Charakteren, ändern aber nichts am lahmenden Beginn, bei dem einfach keine wirkliche Spannung aufkommen will. Ich persönlich bin mit dem ruhigen Einstieg gut zurecht gekommen und habe die stimmungs-, sowie leicht geheimnisvolle Atmosphäre auf mich wirken lassen, kann mir aber vorstellen, dass manch einer hier am liebsten auf die Vorspultaste der Fernbedienung drücken möche.

Im weiteren Verlauf wandelt sich "Passengers" kurzzeitig zu einem Verschwörungsthriller, der die Spannungsschraube immer mehr anzieht, weitere undurchsichtige Charaktere einführt und schlussendlich zu einem waschechten Mysterythriller mutiert. Die letzten 20 Minuten haben mir dann auch am besten gefallen. Hier gibt es einige kleinere und größere Wendungen, die zwar ruhig etwas überraschender hätten ausfallen dürfen, im Großen und Ganzen aber trotzdem überzeugen und gelungen eingefangen wurden. Am Ende musste ich mir sogar ein kleines Tränchen wegdrücken, da das Finale gefühlvoller war, als erwartet. An sein großes "Vorbild" (welches ich bewusst nicht nenne, da ich damit die komplette Handlung von "Passengers" vorwegnehmen würde) kommt "Passengers" nicht heran, trotzdem hält er bei Laune. Vorausgesetzt man ist sich bewusst, dass es sich hier um ein ruhiges, ohne Effekte auskommendes, Mystery-Drama (mit dem schwerpunkt auf "Drama") handelt.

Die prominente Besetzung lässt über kleinere Schwächen bei der, nur soliden, Inszenierung und etwas schleppend erzählten Handlung hinwegsehen. Letztere ist eigentlich garnicht so übel, Problem ist nur, dass der Mysterykenner sie schon früh durchschauen wird. Schlecht wird der Film dadurch aber nicht, denn wie heißt es so schön: "Besser gut nachgemacht, als schlecht selbst erfunden". So bleibt eine gelungene Direct-to-DVD Veröffentlichung, die bis zum Ende fesseln kann, auch wenn sie auf allerlei bekannte Elemente zurückgreift.


Handlung: 7/10
Darsteller: 8/10
Inszenierung: 5/10
Unterhaltungswert: 6/10

Action (max. 3 Sterne): - Spannung: ** Humor: - Gefühl: ** Anspruch: **


Gesamtwertung: 6.5/10 Punkte
 
Nach dem vielen Lob hier im Thread, hab ich mir heute Gran Torino angeschaut und wurde nicht enttäuscht! Geiler Film, mit nem herausragenden Eastwood. :dhoch:

9/10
 
The perfect Dark schrieb:
Urgs schrieb:
Nach dem vielen Lob hier im Thread, hab ich mir heute Gran Torino angeschaut und wurde nicht enttäuscht! Geiler Film, mit nem herausragenden Eastwood. :dhoch:

9/10

Wie fandest du das Ende? :D

Sehr gut!
Ich hatte erst Schiss, als nach 1,5 Std. alles auf ein klassisches

Selbstjustiz-Finale

hindeutete. Das wäre eventuell noch okay gewesen, aber als der Pfaffe Abends bei ihm auftauchte, hatte ich das erstmal so verstanden, als würde er ihm dafür auch seinen Segen geben. War ein bisschen seltsam, dieses Gespräch.
Jedenfalls wäre so ein Ende schon arg klischeehaft gewesen, aber ich hatte es trotzdem so sehr erwartet, daß mich das richtige Ende dann doch überraschte, obwohl alle seine Handlungen ja förmlich danach schrien.
Sehr schön fand ich die Idee mit der doppelten Beichte,

also einmal beim Pfaffen und dann nochmal vor dem Jungen. Die Einstellung durch das Kellergitter war sehr gelungen, fand ich!
 
Urgs schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Urgs schrieb:
Nach dem vielen Lob hier im Thread, hab ich mir heute Gran Torino angeschaut und wurde nicht enttäuscht! Geiler Film, mit nem herausragenden Eastwood. :dhoch:

9/10

Wie fandest du das Ende? :D

Sehr gut!
Ich hatte erst Schiss, als nach 1,5 Std. alles auf ein klassisches

Selbstjustiz-Finale

hindeutete. Das wäre eventuell noch okay gewesen, aber als der Pfaffe Abends bei ihm auftauchte, hatte ich das erstmal so verstanden, als würde er ihm dafür auch seinen Segen geben. War ein bisschen seltsam, dieses Gespräch.
Jedenfalls wäre so ein Ende schon arg klischeehaft gewesen, aber ich hatte es trotzdem so sehr erwartet, daß mich das richtige Ende dann doch überraschte, obwohl alle seine Handlungen ja förmlich danach schrien.
Sehr schön fand ich die Idee mit der doppelten Beichte,

also einmal beim Pfaffen und dann nochmal vor dem Jungen. Die Einstellung durch das Kellergitter war sehr gelungen, fand ich!

kann ich dir so zustimmen. als er aber die beichte beim pfarrer abgelegt hatte....meinst du er hat die kirche da "verhöhnt"? denn er hat nicht ein verbechen aus seiner kriegszeit gebeichtet...eher...naja..."Lapalien" ^^.
Ich muss ehrlich sagen...ich fand das ende überraschend...ich hab nämlich gehofft, dass er wirklich bewaffnet ist und noch ein paar leute mitnimmt, auch wenn das der familie nicht gut getan hätte. schließlich war er immer noch ein arsch und hielt, trotz der sympathie zu den chinesen, an seiner meinung fest.
 
Gute Frage, was er sich da gedacht hat. Ich schätze, er wollte die Rechnung nicht offen zurücklassen, auch weil seine Frau ja unbedingt wollte, daß er zur Beichte geht. Und das mit seinen Söhnen, zu denen er nie eine Beziehung aufbauen konnte, das war sicherlich schon ehrlich gemeint. Das hat ihm bestimmt leid getan und solche Art Sünden gehören dann auch in den Beichtstuhl.

Seine große Sünde, die hat er dem Pfaffen meiner Meinung nach nicht erzählt, weil er eben kein Idiot ist. Man sieht ja, wie der Pfarrer reagiert. 20 Ave Maria und das wars. So büßt man nicht für das was er getan hat. Er war ein Mann der Tat und so wie der Junge anfangs zu ihm kommt, um für seinen Diebstahl Buße zu tun und für ihn zu arbeiten, so hat er gleichzeitig seine Buße für den Mord an dem Jungen vollzogen und das von Anfang an. Er hat dem Jungen eine Perspektive gegeben und ihm die Richtung gezeigt. Als er erkennen mußte, daß das allein nicht reicht, hat er sogar sein Leben geopfert, um dem Jungen die schwerste Hürde zu nehmen, damit er auf dem richtigen Weg bleibt. Sein Freitod ist damit gleichzeitig aber auch die wahre Buße für seinen Mord an den Jungen im Koreakrieg. Er selbst wird das als keinen zu hohen Preis angesehen haben, denn man kann wohl davon ausgehen, daß er eh nicht mehr viel Zeit gehabt hat. Er war ja offensichtlich schwer krank.

All das kann einem erst mit dem Ende des Films klar werden. Ein Selbstjustizfinale wäre so betrachtet unlogisch und falsch. Und das ist eben witzig, ich habe auch bis fast zum Ende gedacht, er haut jetzt noch mal auf die Kacke, wie er das ja auch ein paar Mal im Film gemacht hat. Dabei ist es so offensichtlich: Er lässt sich frisieren und sogar rasieren, was er nie hat machen lassen. Er kauft sich einen maßgeschneiderten Anzug, was wohl immer sein Traum war. Und er gibt am Ende den Hund ab. Das alles waren ja eindeutige Anzeichen dafür, daß ihm klar war, er würde seinen letzten Weg gehen.
 
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