Death Race 2000
Das Remake kam ja letztes Jahr mit Jason Statham und es entpuppte sich als sehr launiger Edeltrash mit hohem Unterhaltungspotential. Hier ist das Original von anno dunnemals mit David Carradine und Sylvester Stallone in den Hauptrollen. Soviel sei gesagt: Längst nicht alle Remakes sind schlecht und hier hinkt das Original dem Remake meilenweit hinterher. Lediglich die Idee, dass hier die Fahrer durch das Umnieten von Zivilisten Punkte sammeln können, ist wirklich cool und sie wird auch in einigen schönen Szenen gut genutzt. Ansonsten ist das Teil extrem billig gemacht und die Schauspieler sind auch nicht gerade Meister ihres Faches. Die Story kann man in die Tonne treten...B-Movie halt. Für eine bierseelige Runde sicher geeignet, aber dem Remake kann das Teil nicht das Wasser reichen.
4/10
Freitag der 13. (2009)
Innerhalb der Genrekonventionen sicher okay. Aber eben auch vollkommen spannungsarm. Teenies fahren zwecks Ficken, Saufen und Kiffen an den See. Wer immer auch mit Dope in Berührung kommt, oder die - natürlich maßgeschneiderten - Titten raushängt, ist tot und alle stellen sich dabei so entsetzlich dämlich an...

Liebe Drehbuchautoren, fällt euch denn echt nichts anderes ein? Kann man denn nicht mal einen Hauch von Kreativität zeigen? Die Kills sind jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Sie sind im Grunde nicht witzig und auch der anderen Seite auch nicht wirklich brutal (eine böse Energie wie z.B. beim Halloween-Remake fehlt vorn und hinten). Die Darsteller sehen gut aus und das war's auch schon. Jason hat eine ganz ordentliche physische Präsenz, aber auch hier liegt imo das Halloween-Remake vorn. Für einen US-Film ist das Teil auch in der normalen Kinofassung ziemlich zeigefreudig, was Möpse angeht (der
Titten Killer-Cut geht da noch einen Schritt weiter). Zudem ist der Streifen echt gut gefilmt. Man kann ihn sich als Slasher-Fan ansehen, aber gebraucht hätte es das Teil echt nicht.
5/10
Reise zum Mittelpunkt der Erde (3D)
Familienfilm, der - im Gegensatz zu Fluch der Karibik - wirklich so aussieht, als hätte man ihn nach einer Vergnügungspark-Attraktion gedreht. Das Ganze Teil wirkt wie eine große Fahrt auf dem Rummelplatz. Rundum Feel-Good-Abenteuer ohne auch nur einen Hauch von Spannung zu erzeugen. Dazu etwas banaler Humor, ein paar Effekte und das war's. Die Darsteller machen ihren Job und mehr nicht. Aber mehr konnte man bei dem Drehbuch wahrscheinlich nicht erwarten. So als reiner Film also wirklich eher nur für den Nachmittag mit dem 10-12 Jährigen Nachwuchs zu gebrauchen.
Meine Theke hat das Teil in der 2D- und in der 3D-Variante. Da nur letztere da war, kamen meine Freundin und ich gestern in den Genuss unseres ersten 3D-Filmes. Was für eine elende Scheiße. Das Ding wirkte nur extrem selten wirklich räumlich. Eher hatte man den Eindruck, dass da verschiedene Elemente des Filmes auf verschiedene Leinwände gepappt wurden. Sicher, es entstand ein räumlicher Eindruck, aber auf den einzelnen Ebenen war eben alles nur 2D. Dazu kommt auch noch eine erbärmliche Umsetzung. Massig Objekte wurden doppelt gezeichnet, oder waren total verschwommen und dem Ganzen die Krone aufsetzen tat der dämliche Farbstich, der sich durch das Tragen der 3D-Brille ergab. Da meine Freundin mit mir übereinstimmend das gleiche Seherlebnis hatte (Diverse Fehler sahen wir auf die gleiche Art), schließe ich mal eine persönliche Inkompatibilität aus. Bleiben eigentlich nur noch
- die blöden kleinen Papp-3D-Brillen
- der Fernseher
- der Film als solches mies für 3D umgesetzt
als Möglichkeiten, warum das so dämlich rüberkam. Kann da wer vielleicht mehr dazu sagen? Für mich persönlich ist 3D nach dem Streifen erstmal weg vom Fenster.
4/10