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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Heute schon bisschen früher da ich dann unterwegs bin.

Nr. 27:

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Chained (2012)
Hier gibt es einen Durschnittlichen aber durchaus sehenswerten Horrofilm. Ging auch völlig an mir vorbei, noch nie davon gehört, aber bei meiner Suche nach Horrorfilmen für diesen Marathon bin ich auf den gestoßen. Trailer sah gut aus, also dacht ich mir ich geb dem ne Chance. Kurz zur Story: Der Taxifahrer Bob führt ein dunkles Doppelleben. Niemand weiß, dass er ein Serienkiller ist und dass er seine Fahrgäste für sein perfides Spiel als Beute missbraucht. Jedenfalls bis er eines Tages den achtjährigen Tim und seine Mutter im Wagen mitnimmt. Während er keine Probleme hat, die Mutter vor den Augen ihres Sohnes zu töten, hat er gewisse Skrupel dem Jungen gegenüber. Daher verschont er ihn, nimmt ihn aber als Protegé bei sich auf. Fortan muss Tim alles für den psychotischen Taxifahrer erledigen, was dieser von ihm verlangt, wie beispielsweise die Leichen der Opfer zu beseitigen, die Bob ermordet. Dies geht mehrere Jahre so, doch als Tim älter wird, stellt sich für ihn die Frage, ob er in Bobs Fußstapfen als Taxi-Serienkiller treten oder dem Psychopathen und seinen Morden ein endgültiges Ende bereiten soll. Wenn ich "Chained" mit einem Wort beschreiben müsste, dann wohl mit BEKLEMMEND. Besonders intensiv ist das erste Drittel. Dem Schauspieler der dort den jungen "Rabbit" verkörpert, nimmt man die Rolle des verängstlichem Kind sofort ab. Leider verliert der Film während des zweiten Drittels ein wenig die Intensität, als dass alltägliche Leben des Serienkillers und seinem Gefangenen gezeigt wird. Das letzte Drittel wird dafür dann aber wieder hochspannend und das Ende kommt mit einem Twist, den ich nicht vorhergesehen habe. Das Handeln mancher Figuren am Ende fand ich leider nicht sonderlich logisch und hat mich dann ein bisschen aus der Atmosphäre gerissen und auch die Motive des Serienkillers waren so 08/15. Dennoch ein Psychothriller denn man sich durchaus mal anschauen kann, denn die Plus Punkte überwiegen.
6/10
 
Nr. 28:

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Dread (2009)
Quaid, Stephen und Cheryl starten ein Videoprojekt über das Thema Furcht. Dazu suchen sie nach Leuten, die ihre tiefsten Ängste vor der Kamera präsentieren möchten. Zahlreiche andere Studenten melden sich und berichten von ihren Ängsten. Alles sehr unspektakulär. Doch Quaid hat einen besonderen Bezug zur Furcht und steigert sich deshalb so immens in das Projekt hinein, dass er versucht die Leute zu zwingen, ihre Furcht zu besiegen. Wie er das anstellt? Seine Theorie lautet: Man muss sich seiner Angst erneut stellen und einen Ausweg finden. Dazu versucht er jede befragte Person wieder in ihre ursprüngliche Angstsituation zu versetzen, doch nur die Wenigsten schaffen es, ihrer Angst zu entkommen.
Neben dem blutigen Start zieht sich der restlicher Teil des Films wie Kaugummi. Gerade in der ersten Hälfte wird nur gelabert. Der Film kommt gar nicht auf den Punkt und sagt uns auch nicht, was er eigentlich will. Die Charaktere weisen keinerlei Originalität auf und erfinden das Rad ebenfalls nicht neu, da wirkt jeder wie aus dem Baukasten. Die Idee hinter dem ganzen Film scheint interessant zu sein, doch hier wird nur wenig überzeugt. Im Großen und Ganzen zieht sich die Handlung ins Unendliche und ist definitiv nichts für eingefleischte Horrorfans. Auch wenn der Film das Thema „Angst“ behandelt, so konfrontiert er uns eigentlich nicht mit Ängsten. Es gibt keinerlei Versuche, den Zuschauer zu schocken, ihm Angst einzujagen, oder ins Zittern zu bringen. Es braucht eine halbe Ewigkeit, bis der Film endlich Fahrt aufnimmt und dann ist das Spektakel schon wieder vorbei. Hier und da bekommt man noch die eine oder andere Halluzination mit massig Blut zu Gesicht, aber auch das kann dem geschulten und abgestumpften Filmauge nichts mehr anhaben. Neben den paar Halluzination gibt es noch ein paar Sex-Szenen, getreu nach dem Motto: Sex Sells! Nach und nach kommen dann noch ein paar Dialoge neben, vor und hinter der Kamera ins Spiel, die recht unmotiviert wirken. Hier fehlt es deutlich an Gefühl und Bindung zum Zuschauer, weshalb der gesamte Film einfach uninteressant wirkt. Erst gegen Ende baut der Film ein wenig Spannung auf und beginnt interessant zu werden, indem das gesamte Projekt die zweite Phase einläutet. Leider kommt diese gute Absicht viel zu spät, denn zwei Drittel sind bereits mit ödem Geschwafel verschwendet worden. Im letzten Drittel flippt der Film dann völlig aus und versorgt uns mit Gore-Szenen vom Feinsten. Dabei vergisst der Film völlig, welche Botschaft er eigentlich vermitteln wollte. Ob man ihn trotzdem schauen sollte muss jeder selbst entscheiden. Die erste 5 Min sind klasse, dann passiert ne knappe Stunde nichts und die letzten zehn Minuten sind wieder gut. Die Szenen zu Begin und Ende sind klasse, recht echt schwer zu schauen. Die Idee ist so gut aber die Umsetzung zu langweilig. Wer trotzdem Lust drauf hat, schaut ihn. Wer nicht 60 Minuten Zeit verschwenden will nur um 15 Minuten was gutes zu sehen lässt es.
4,5/10
 
Shocktober # 2

Annabelle (BD)

Joah, ganz guter (bemüht auf oldschool machender) Horrorstreifen. Anhand der unzählig schlechten reviews wollte ich mir selbst ein Bild machen und ich fand den wirklich nicht schlecht. Ganz solide. Wer "The Exorcist" oder "Insidious" mag, kann gerne einen Blick riskieren.

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Die jumpscares sitzen, und ich mochte auch das Thema der 70er Jahre und die damit verbundenen Morde von Charles Manson, welche in dem Film thematisiert werden. Ich bin, durch die Schwangerschaft meiner Frau und die Geburt meines Sohnes, wohl derzeit eher "empfänglich" (Wortspiel) für solche Werke. :D

6/10
 
Hannibal Rising
Noch nie gesehen, und für geil befunden... leider etwas vorhersehbar, aber trotzdem spannend... cast war echt gut gewählt und trotz des recht hohen Gorefaktors ein immer noch erträgliches Maß, um nicht in die splatter Ecke zu passen...
 
Die Familie - Deutsche Produktion u.a. des ZDF. Dort lief er auch vor kurzem im Nachtprogramm. Story: Mutter und Tochter fahren zu einer Gruppentherapie in ein Gebirge in Polen. Der charismatische Therapeut Einar ist der Tochter nicht geheuer und schon bald passieren komische Sachen. Eindruck: sehr gute Darsteller und v.a. eine sehr intensive Atmosphäre. Hat mir bis zum offenen Ende sehr gefallen. Toller dt. Psychothriller. 8/10
 
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Saw V
5/10

Neben Teil 4 der Tiefpunkt der Reihe, Teil 5 ist wirklich ziemlich langweilig. Die Handlung wird immer wirrer, und man versucht zwanghaft mehr zu sein als man jemals sein wollte.

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Saw VI 7/10

Wieder deutlich unterhaltsamer, die Fallen sind spaßiger, und auch wenn man das eigentliche Konzept mit den richtig schuldigen Menschen längst verlassen hat, kann ich mit den Mitarbeitern der Krankenversicherung in den tödlichen Fallen gut leben. ;)

Im Hintergrund wird das zusammenhängende Story-Konstrukt weiter gesponnen, denn mittlerweile spielen alle Filme der Reihe teilweise parallel zueinander.

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Saw VII 7/10

Der damals letzte Teil wirkt wie ein Fan-Service, denn man lässt hier goretechnisch echt die Sau raus. Das ganze wirkt auf perfide Art aber sehr spaßig, und irgendwie scheint man beim siebten Teil Spaß daran gefunden zu haben attraktive Frauen auf möglichst deftige Weise zu richten, denn nie war der Frauenanteil in den makaberen Fallen so hoch wie in Teil 7.

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Bin echt gespannt wie die Reihe mit dem nun startenden Jigsaw weitergehen wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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