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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Stinklangweilig ist der

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@olddeadman30
Der Realfilm ist eine absolut beschissene Umsetzung von Shirows Meisterwerk, aber ein okayer SciFi Actionfilm mit ner herkömmlichen Originstory.
 
Mich wundert, dass sie im Realfilm Remake eine der coolsten Szenen
panzerbrechende Munition in der Uzi
nicht integriert haben.

Weil sie den gesamten Abschnitt mit dem Müllmann verknackt haben. Eine der stärksten Sequenzen im Anime, inklusive dem Reveal im Verhör, und dann diese verwässerte Scheiße, ohne jeglichen Impact.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern Gypsy auf Netflix beendet (wahrscheinlich als Einziger hier im Forum :O_o:). Ohne meine Vorliebe für Naomi Watts wäre ich allerdings wohl auch nicht weiter als vielleicht 3 Folgen gekommen. Ist mir wirklich unbegreiflich, warum man in diesem Fall nicht einfach "nur" einen 2-Stunden-Film gemacht hat und stattdessen eine fast 10-stündige Serie. Alles was mittlerweile große Serien über das normale Kino stellt, die Möglichkeit zur exzessiven Erzählung und Charakterentwicklung, das alles findet in Gypsy zu kaum einem Zeitpunkt statt.

Alles tritt folgenlang auf der Stelle, die wirkliche Brisanz und Spannung, das von Watts' Charakter aufgebaute Kartenhaus aus Manipulation und Lügen, kommt gerade mal in den letzten beiden Folgen in's Schwanken. Davor ist alles nichts weiter als ein spannungsloses Versteckspiel, mit Figuren die kaum Halt in der Story finden. Bis auf Watts' Figur ist wirklich niemand von Belang, und auch wenn die Serie vielleicht mit einem derart starken Fokus gedacht ist, sind die vielen Nebenschauplätze leider nur Verschwendung von guten Schauspielern und auch der eigenen Zeit.

Da fehlte einfach komplett das Tempo, wäre es durchgehend wie die letzten beiden Folgen gewesen, es wäre bestimmt ein erfrischender und spannender Psycho-Thriller auf Serienlänge geworden. Aber so...die Absetzung seitens Netflix ist nachvollziehbar, die haben garantiert gesehen das kaum jemand bis zum Ende, geschweige denn bis zur Hälfte durchgehalten hat. Trotzdem hätte mich schon interessiert wie es denn nun weitergegangen wäre. Gerade nachdem sich zum ersten Mal in der Serie alles zugespitzt hat. Aber wie gesagt, eine Filmreihe hätte meiner Meinung nach mehr Sinn gemacht.
Hab die Serie auch gesehen und fand sie eigentlich ganz okay.
 
THE FAST AND THE FURIOUS



Los Angeles: Immer wieder werden LKW-Fahrer von einer Bande in aufgemotzten Autos während der fahrt überfallen,
und deren Fracht gestohlen.
Aufgrund der getunten Fahrzeuge glaubt die Polizei, dass die Täter in der illegalen Straßenrennen-Szene zu finden sind,
und schleust den Cop Brian O'Conner (Paul Walker) in die Tuning-Szene ein.
Recht schnell trifft dieser auf Dom Toretto (Vin Diesel), den besten der illegalen Fahrer,
und verliebt sich in dessen Schwester Mia (Jordana Brewster).
Dom organisiert zusammen mit seiner Freundin Letty (Michelle Rodriguez) die illegalen Rennen, die nicht nur Geld bringen,
sondern durch immer stärkeres Tuning natürlich auch unmengen an Geld kosten- welches durch eben die Überfälle reingeholt wird.
Als die Trucker ankündigen, wegen des anhaltenden Misserfolges der Polizei zur Selbstjustiz zu greifen, und sich bewaffnen,
wird das ganze für alle beteiligten gefährlich...

Wer eine intelligente oder gar neue Story sucht, ist hier falsch.
Wenn man aber auf getunte Autos, rasante Rennen, gute Stunts, schnelle, aber nicht hektische Kamerafahrten steht,
kommt man hier auf seine kosten.
Die Negativpunkte, zumindest nach meinem Geschmack, sind:
Bis auf wenige ausnahmen gibt’s hier nur getunte Reiskocher,
erst am Ende donnert aus der Surround-Anlage der klang eines Musclecars.
Davon hätte ich doch gerne mehr gehabt/gehört.
Der Soundtrack besteht leider größtenteils aus nervigem Hiphop-
und wie immer nervt die ekelhafte krass-coole Hackfresse von Michelle Rodriguez.
Fazit: Hirnlos, aber optisch toll umgesetzt- und durchaus unterhaltsam.

7/10

2 FAST 2 FURIOUS

Aufgrund der Ereignisse im Vorgänger wird Brian O'Connor die Dienstmarke entzogen-
worauf er sich selbst privat in der Rennszene herumtreibt.
Als er bei einem Rennen von der Polizei gestellt wird, wird er vor die Wahl gestellt:
Knast oder gefährlicher Undercover-Einsatz im Milieu.
Ein verdächtiger Geschäftsmann in Miami, der in Drogengeschäfte verwickelt sein soll,
und nebenbei auch in die illegalen Straßenrennen verstrickt ist, muss überwacht werden-
so dass Brian seine Marke wiederkriegt.
Da der Auftrag nur schwer alleine zu schaffen ist, stellt er als Bedingung,
seinen ebenfalls einschlägig bekannten alten Kumpel Roman Pearce (Tyrese Gibson) als Verstärkung zu kriegen.
Das Problem ist: Die beiden haben sich zuletzt nicht freundschaftlich getrennt...

Vin Diesel hatte wohl keine Lust mehr bei diesem noch stumpferen Drehbuch als im Vorgänger mitzuspielen,
und drehte lieber seinen “Triple X“, so dass die Last der Hauptrolle hier alleine auf Paul Walker liegt.
Dieser macht seine Sache sogar recht gut, an dem äusserst mittelmäßigen Gesamteindruck des Films kann er aber auch nichts ändern.
Hier stehen die Action, die Mädels, die nervige Musik, und die getunten Reiskocher noch mehr im Vordergrund,
die Handlung interessiert kaum.
Lustigerweise hat man auch im zweiten Teil dafür gesorgt,
dass dem Zuschauer eine nervige Gesichtsbarracke als Schönheit verkauft werden soll:
War es im Vorgänger noch die nervige Rodriguez, packt man hier noch ne Schaufel drauf, und lässt Devon Aoki in die Kameras grinsen.
Für Freunde krasser Checker in getunten Reiskochern und generell Hiphop-Fans ist der Film sicher einen blick wert,
ich persönlich fand ihn eher ärgerlich.
Lediglich die Rennszenen selbst sind wieder aufwändig gefilmt und sehenswert.

3/10

THE FAST AND THE FURIOUS – TOKYO DRIFT

Sean Boswell (Lucas Black), ein Autofreak, steht auf illegale Straßenrennen,
die ihm schon so oft ärger bereiteten, dass er nun vor der Wahl steht:
Jugendknast, oder das Land verlassen.
Also ab nach Tokyo zu seinem Vater, der dort lebt.
Schon nach kurzer Zeit lernt er einige Leute aus Tokyo's Rennszene kennen, und wird herausgefordert-
doch hier werden keine normalen Rennen gefahren, sondern gedriftet, was er bisher nicht einmal kannte...
Natürlich gibt´s dann auch noch Stress mit anderen aus der Rennszene und sogar der Yakuza.

Musste das denn sein?
Nach dem eh schon schwachen zweiten Teil wird die Messlatte gleich noch ein paar Meter weiter runter gesetzt.
Eine Story, die vermutlich ein Kind mit vorliebe für Plastik-Autos geschrieben hat,
Schauspieler die wohl dafür bezahlt haben mitspielen zu dürfen, und hässliche Plastikverspoilerte Reiskocher wohin man sieht.
Dass zum Ende des Films dann auch noch ein Japsen-Motörchen in einen Mustang eingebaut wird
setzt dem ganzen dann die Krone der Peinlichkeiten auf.
Einzig und alleine der Schlussgag war ganz nett- ebenso der kurze Auftritt von Sonny Chiba.
Scheinbar hatte nicht mal mehr Paul Walker lust auf diesen Mist, verständlicherweise...

1/10

FAST & FURIOUS

Dom Toretto lebt inzwischen mit Freundin Letty in Costa Rica.
Doch Dom will nicht ewig so weitermachen- und auch nicht Letty's leben zerstören,
da er immer noch gesucht wird. Er verlässt sie, und taucht alleine unter.
Einige monate später erfährt Dom, dass Letty in Los Angeles ermordet wurde.
Auf der Suche nach den Mördern kehrt Dom zurück, erfährt dass ein Drogenbaron darin verwickelt sein soll-
und trifft seine Schwester Mia sowie den Ex-Cop, und inzwischen FBI-Agent, O'Conner.
Gemeinsam versucht man nun herauszufinden, was Letty mit der Sache zu tun hatte-
und mischt nebenbei natürlich auch das Drogenkartell gewaltig auf...

Ganz klar, die Story ist hier wieder nebensache.
Allerdings entfernt man sich hier erstmals ein Stück von der bisherigen Haupthandlung um illegale Autorennen,
und setzt verstärkt auf Action.
Dank der Originalbesetzung funktioniert der Film auch ähnlich gut, wie schon der erste Teil-
toll gefilmte Autorennen durch die nächtliche Stadt und die Mexikanische Wüste machen Laune,
und dass die nervige Rodriguez nur eine kurze Rolle hat, ist in meinen Augen ebenfalls ein Pluspunkt.
Flotte Inszenierung, coole Sprüche, eine schöne Auswahl an Fahrzeugen-
und natürlich die Originalbesetzung des ersten Teils garantieren gute Unterhaltung mit wenig Hirn.

7/10

FAST & FURIOUS 5

Dom Toretto wird zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt.
Bei der Überführung ins Gefängnis wird er jedoch von seiner Schwester Mia und Brian O'Conner befreit-
so dass sie danach alle untertauchen müssen.
Es gelingt ihnen sich in Rio de Janeiro zu verstecken, doch irgendwann ist man gezwungen, zu Geld zu kommen.
Brian sagt einem bekannten zu, bei einem vermeintlich einfachen Autodiebstahl mitzuhelfen- doch dahinter steckt deutlich mehr.
Der Überfall gelingt, allerdings sterben dabei einige FBI-Beamte, die für den Transport zuständig waren.
Denn die Fahrzeuge wurden vom FBI konfisziert, und gehören Gangsterboss Reyes- und dieser will sie wiederhaben.
In einem der Fahrzeuge sind Hinweise auf alle Verstecke von Reyes' Vermögen auf einem Chip gespeichert.
Somit ist jetzt nicht nur das FBI unter der Führung von Agent Hobbs (Dwayne Johnson) hinter ihnen her,
sondern auch die Männer von Reyes.
Man beschliesst, einige alte Bekannte zu kontaktieren,
darunter auch O'Conners alten kumpel Roman Pearce, um Reyes sein Vermögen abzunehmen-
und damit endgültig untertauchen zu können.
Doch Hobbs ist ihnen mit seinem schwerbewaffneten Einsatzkommando schon auf den Fersen...

Die Wandlung zum Actionfilm mit einigen Rennszenen, die sich im Vorgänger schon andeutete, ist hier vollzogen.
Mit Dwayne Johnson hat man Vin Diesel einen würdigen Gegner entgegengesetzt,
der nicht nur optisch gut in den Film passt, sondern auch Spaß an seiner Rolle zu haben scheint.
Trotz der eher langen Laufzeit von über zwei Stunden kommt hier keine Langeweile auf,
dafür sorgen Prügeleien, große Waffen, tolle Autojagden und coole Sprüche.
Auch die Idee, viele Nebenrollen aus den Vorgängern wieder auftauchen zu lassen ist gelungen.
Lediglich den Schlussgag fand ich diesmal echt daneben... trotzdem der bisher beste Teil der Reihe!

8/10

FAST & FURIOUS 6

Dank der Millionenbeute aus dem letzten Coup führen Dom, Brian und der Rest der Crew ein luxuriöses Leben in Südamerika,
da man von dort nicht ausgeliefert wird.
Eigentlich wollen sie alle nur noch in Ruhe ihr Leben führen,
doch es dauert nicht lange bis Agent Hobbs bei Dom auftaucht- mit einem aktuellen Foto von Letty.
Hobbs bittet Dom und sein Team um Unterstützung,
da in Moskau ein schwer bewachter Militärtansport überfallen und ausgeraubt wurde.
Da waren Profis mit speziellen Fahrzeugen am Werk- was liegt da näher, als eben solche um Hilfe zu bitten?
Dom lehnt allerdings zunächst ab, bis er erfährt wo das Foto von Letty aufgenommen wurde: Sie war an dem Überfall beteiligt...

Im Grunde eine gelungene Fortsetzung, wenn da nur nicht dieses vollkommen lächerliche Ende wäre...
Die Verfolgungsjagd mit den "Rampcars" am Anfang des Films ist allerdings eines der Highlights der gesamten Reihe.
Ansonsten alles wie gehabt: Spektakuläre, aber übertriebene Action, eine Portion Story,
coole Sprüche, und flotte, rasant gefilmte Autorennen samt einem Panzer.
Das unendlich in die Länge gezogene Ende auf der Flugzeugrollbahn zieht den Film allerdings dermaßen runter,
dass ich einige Punkte abziehen muss.
Allerdings machen die letzten Szenen im Film, welche den Abspann unterbrechen, durchaus Neugierig auf den nächsten Teil...

6/10

FAST & FURIOUS 7

Owen Shaw, der Anführer der gegnerischen Gruppe aus dem Vorgängerfilm,
hat zwar schwer verletzt überlebt, ist aber stark entstellt und nicht mehr ansprechbar.
Allerdings hat er einen Bruder, den extrem brutalen Deckard (Jason Statham), welcher einst für die Regierung die Dreckarbeit erledigte-
und die 20 Mann, die ihn irgendwann töten sollten im Alleingang ausschaltete.
Er verwüstet das komplette Krankenhaus in dem sein Bruder liegt- und erlöst ihn von seinen Qualen.
Danach startet er einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen die Truppe von Dom Torretto.
Diese kriegen allerdings Unterstützung einer obskuren Regierungsorganistaion unter der Leitung von "Nobody" (Kurt Russel)...

Klar, die F&F Reihe lebt schon immer von teils übertriebenen Actionszenen-
aber mit dem siebten Teil werden die Actionszenen langsam echt lächerlich.
Keine Frage: Aufwändig gemacht und toll gefilmt ist das alles immer noch, aber mir wird die Reihe langsam einfach zu Blöd.
Dazu kommt, dass der siebte Teil gleichzeitig eine Fortsetzung vom Vorgänger,
aber seltsamerweise auch vom dritten Teil, "Tokyo Drift" ist.
Da hilft es auch nur bedingt, dass die Neuzugänge in der Reihe hervorragend passen,
und Statham einen wirklich coolen Gegner abgibt.

6/10

FAST & FURIOUS 8

Dom und Letty verbringen ihre Flitterwochen in Havanna, und versuchen ein normales Leben zu führen.
Das ändert sich schon bald, denn Cyber-Terroristin Cypher taucht aus dem nichts auf-
und es gelingt ihr, Dom durch Erpressung zum Verräter an seiner Familie und seinen Freunden zu machen.
Dom gelingt mit Hilfe von seinem Team und Hobbs eine gefährliche EMP-Waffe zu stehlen.
Kaum haben sie das geschafft, setzt Dom erst Hobbs ausser Gefecht,
verschwindet dann mit besagter Waffe, und liefert sie bei Cypher ab.
Auftritt Mr.Nobody: Diesem gelingt es, sowohl Dom's Familie und Team,
als auch Hobbs und seinen Erzfeind Deckard an einen Tisch zu kriegen.
Gemeinsam sollen sie alle jetzt Cypher das Handwerk legen, die Waffe zurückholen-
und klären, warum Dom scheinbar die Seiten gewechselt hat...

Schon der Einstieg in den Film ist natürlich "dezent" übertrieben-
kommt aber zugegebenermaßen cool rüber und ist wie üblich spektakulär gefilmt.
Ebenso rasant (und übertrieben) geht es weiter- nur, dass es diesmal einfach Spaß macht zuzusehen,
was man hier für Ideen und Gegner aufgefahren hat.
Die coolsten Szenen haben hier allerdings Johnson und Statham- dagegen können Diesel und seine restliche Crew einpacken.
Russel kommt ebenfalls recht cool daher- er passt inzwischen richtig gut in die Reihe.
Die böse Gegenspielerin des Teams verkörpert Charlize Theron überzeugend,
und sogar Helen Mirren hat eine kleine Rolle übernommen.
Nur Scott Eastwood bleibt eher blass, und fällt eigentlich nur durch die unübersehbare Ähnlichkeit zu seinem Vater auf.
Generell geht F&F 8 mehr in Richtung Agentenfilm mit vielen Actionszenen,
der Regie-Wechsel zu Gary Grey hat dem Film wahrlich gut getan.
Auch die Auswahl der Fahrzeuge ist diesmal überragend,
selten so viele wirklich coole Autos (und Kettenfahrzeuge) in einem Film gesehen.
Bei der Jaws-Anspielung kurz vor Ende musste ich wirklich lachen- macht Spaß, der Film!
Überraschung gelungen. Meiner Meinung nach der bisher beste Teil der Reihe.
Hätte ich nach den beiden vorherigen Filmen nicht mehr geglaubt.

9/10
 
Ich fand Teil 8 einfach zu übertrieben, als das ich den ernsthaft genießen konnte. Für mich steht Teil 5 an erster Stelle, danach hat man einfach immer weiter und weiter gemacht. Frei nach dem Motto Bigger is Better. Gefiel mir dann nicht mehr so gut.
 
Dass 8 besser wegkommt als 5-7 kann ich auch nicht nachvollziehen, zumindest aber dass 2 und 3 übel sind, da bin ich mit ihm einer Meinung.

5 ist mein persönlicher Favorit, dann folgen 6+1, gefolgt von 7, von 4+8, und dann >>>>> 2 und ganz am Ende Tokyo Drift, den ich einfach nur ganz übel finde.
 
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Goliath
8/10

Ganz tolle Serie, super geschrieben und acht Folgen lang spannend. Hier wird auch nichts künstlich aufgeblasen, die acht Episoden sind perfekt. Billy Bob ist natürlich wie immer klasse. Bin gespannt ob das ganze bei einer zweiten Staffel wieder so gut funktioniert.

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The Night Manager 8,5/10

Wow, einfach nur wow. Exzellente Thriller Serie mit einer Prise James Bond Feeling. Tolle und abwechslungsreiche Settings (Ägypten, Schweiz, Spanien, Türkei), und eine unglaublich dichte Spannung. Vor allem die Dynamik zwischen den beiden Hauptpersonen ist grandios. Auch hier wieder acht Folgen, die einfach das perfekte Pacing bieten. Darüber sollte sich Netflix mal Gedanken machen, denn zwölf Folgen sind oft einfach zu viel.

Tom Hiddleston wäre ein absolut starker Bond, das hat er mit der Serie unterstrichen. Umso tragischer dass jetzt erstmal wieder der Betonblock ohne Ausstrahlung weitermachen wird.

Auch hier darf man gespannt sein, inwieweit eine zweite Staffel funktionieren wird. Und wenn ja, geht man den Weg einer echten Nachfolge-Staffel, oder eher den Weg von True Detective. Ich hoffe wenn ersteres.
 
Zu Fast & Furious 8:

Klar ist auch der achte übertrieben- aber hier fand ich die ganze Inszenierung einfach deutlich witziger.
Der ganze Film wirkt trotz vieler Actionszenen teils einfach mehr wie eine Komödie,
und nimmt sich nicht mehr so ernst wie die Vorgänger.
Und diese ganz großen Fremdschäm-Momente wie das Flugzeug-Rollfeld (Teil 6)
sowie der Panzerstunt und der Autosprung (Teil 7) fehlen hier zum Glück auch.
Doch, für mich ganz klar der beste Film der Reihe bisher!
 
Fremdschäm-Momente haben gefehlt? Ferngesteuerte Autos, U-Boot-Verfolgungsjagd, Auto-Tauziehen, Torpedo mit der Hand wegschieben. Oder das Rennen zu Beginn, mit dem brennenden Auto und der Rückwärtsfahrt. Überhaupt das gesamte Finale war so prall gefüllt mit abstrusen Ideen und frei von Logik, dass ich mich als Zuschauer teilweise nicht mehr ernst genommen gefühlt habe.
 
Fremdschäm-Momente haben gefehlt?

Und diese ganz großen Fremdschäm-Momente wie das Flugzeug-Rollfeld (Teil 6)
sowie der Panzerstunt und der Autosprung (Teil 7) fehlen hier zum Glück auch.

;)

Überhaupt das gesamte Finale war so prall gefüllt mit abstrusen Ideen und frei von Logik
Schon der Einstieg in den Film ist natürlich "dezent" übertrieben-
kommt aber zugegebenermaßen cool rüber und ist wie üblich spektakulär gefilmt.
Ebenso rasant (und übertrieben) geht es weiter- nur, dass es diesmal einfach Spaß macht zuzusehen,
was man hier für Ideen und Gegner aufgefahren hat.

:p
 
Ich erwarte doch keinen durchgängig realistischen Film, der sich an jegliche Naturgesetze hält. Aber eine gewisse innere Logik, die auch in den vorherigen Teilen durchaus zu erkennen war, erhoffe ich mir halt schon.
 
Und ich frage mich, wo du bei den Vorgängern, speziell eben Teil 6 und 7, die Logik gefunden haben willst...

Der Witz ist doch, dass du Punkte erwähnst die ich so ähnlich ebenso geschrieben,
und somit auch für mich erklärt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Logik ist doch da. Denn wenn es im Film knallt und zischt, dann rummst es auch ordentlich im Heimkino. FF ist bestes Demomaterial für die potente Anlage. Geht quasi immer und das Denken bei der Reihe hatte ich schon mit Teil 1 eingestellt. So kann man sich auch viel mehr auf die Unterhaltungswerte konzentrieren.:D
 
Das hab ich doch so auch nie geschrieben.

Ich beziehe mich lediglich auf die Wertung von Teil 8, die ich halt in der Form nicht teilen kann. Dafür war der Film mir einfach zu abgehoben. Einen Trend, den man in Teil 5 schon eingeschlagen hat, den man aber noch im Griff hatte. Danach ging es halt immer weiter und in Teil 8 haben sie es mMn einfach komplett auf die Spitze getrieben, dass es mich nur noch genervt hat. Dadurch sage ich aber nicht, dass ich Teil 6 oder 7 als logisch empfinde. Davon war halt nie die Rede.
 
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