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Waterworld galt nie als schlechtester Film aller Zeiten, aber zumindest als einer der größten Kassenflops neben Heavens Gate und Die Piratenbraut. Filme die Unmengen an Geld verschlungen haben und bei denen es am Set ständig Probleme gab.

Die Vergabe der Himbeeren hat nicht immer etwas mit unglaublich schlechten Filmen gemein. Im Gegenteil, es gibt viele Himbeerenfilme die unterhaltsamer sind als die Oscarfilme des selben Jahres. :D
 
Waterworld galt nie als schlechtester Film aller Zeiten, aber zumindest als einer der größten Kassenflops neben Heavens Gate und Die Piratenbraut. Filme die Unmengen an Geld verschlungen haben und bei denen es am Set ständig Probleme gab.

Die Vergabe der Himbeeren hat nicht immer etwas mit unglaublich schlechten Filmen gemein. Im Gegenteil, es gibt viele Himbeerenfilme die unterhaltsamer sind als die Oscarfilme des selben Jahres. :D

Der hat Unmengen an Geld verschlungen und dann kam es noch zwischen Costner und dem Studio zu einem Zerwürfnis. Die Presse hat dann über die Produktions-Eskapaden recht bereitwillig und ausufernd berichtet und den Film fast schon zu Grabe getragen. Entsprechend verhalten waren die Besucherzahlen. Aber wie man so liest, hat er diesen Malus des riesigen Flops an sich auch nicht ganz zu Recht.
 
einer der größten Kassenflops neben Heavens Gate und Die Piratenbraut.
Heaven's Gate ist ein toller Film- gehört zu meinen Lieblingen.
Man muss mit der eher ruhigen Erzählweise und über 3 Stunden Laufzeit klar kommen, aber alleine die Besetzung ist ein Traum!

HEAVEN'S GATE - DAS TOR ZUM HIMMEL



Ein hochkarätig besetzter, aufwendig gefilmter Spätwestern von Michael Cimino.
Besetzung: Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt, Brad Dourif, Isabelle Huppert, Joseph Cotten, Jeff Bridges, Mickey Rourke...
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten, dem sogenannten „Johnson County War“ von 1892.

Montana, Ende des 19. Jahrhunderts. Ein weites Land, aber nach Meinung einiger mächtigen Viehzüchter nicht weit genug für alle.
Mit allen mitteln versuchen sie, Einwanderer aus Osteuropa zu vertreiben, es werden sogar Todeslisten an Revolverhelden ausgegeben.
Die Viehbarone bezahlen für den Kampf gegen die unerwünschten Einwanderer auch Kopfgeldjäger,
von denen Nathan Champion (Christopher Walken) zunächst besonders skrupellos heraussticht.
Der einzige, der den Einwanderern zur Seite steht und Verständnis zeigt,
ist der Staatsanwalt James Averill (Kris Kristofferson), der damit den Zorn der Viehzüchter auf sich zieht.
Die beiden Männer kämpfen nicht nur auf gegnerischen Seiten, sondern auch um die Gunst der Bordellbesitzerin Ella (Isabell Huppert),
welche den mächtigen im Land ebenfalls ein Dorn im Auge ist- und auf der Todesliste steht.
Die Rivalität zwischen den Männern wird zu Hass, der nur noch Gewalt kennt-
und in einer langen, blutigen Schlacht zwischen den Parteien endet- bei der am Ende alle etwas verlieren...

Heaven's Gate ist alles andere als ein klassischer Western, obwohl er doch das typische Westernklischee enthält:
Den einsamen Helden, der alleine für das Gesetz kämpft.
Ansonsten aber ist hier ziemlich alles untypisch:
Das Thema des Films ist Fremdenhass, erste Anzeichen einer Modernen Gesellschaft halten Einzug
(Rollschuhbahn, komfortable Kutschen...), die Figuren laufen größtenteils in edlen, teuren Anzügen herum,
der klassische dreckige Cowboy kommt hier nicht vor.
Der Film hebt sich somit nicht nur thematisch, sondern auch optisch vom typisch amerikanischen Western ab-
obwohl er in den USA gedreht wurde.
Als Zuschauer muss man sich im klaren sein, dass dieser Film über 200 Minuten lang eine Geschichte erzählt-
und nicht auf Schiessereien und Action ausgelegt ist.
Erst im letzten drittel geht es recht brutal zur Sache, hier gibt's dann packend inszenierte und brutale Gefechte.
Heaven's Gate schrieb Filmgeschichte- im negativen Sinn.
Regisseur Cimino zeigte hier den Mut, in den USA einen Film zu drehen, der zeigte wie es wirklich war:
Die Amerikaner sind und waren nicht die Helden, in denen sie sich selbst in ihren Western gerne darstellten,
all der Rassismus und Hass den es auch im wirklichen Leben schon immer gab, wird hier gezeigt.
Dementsprechend floppte der Film in den USA an den Kinokassen
(er kostete 50 Millionen Dollar, spielte aber nur einen Bruchteil wieder ein),
kassierte dort beinahe nur negative Kritiken (Im Gegensatz zum Rest der Welt),
und stürzte die Produktionsfirma United Artists in den Ruin- diese wurde daraufhin von MGM aufgekauft.

10/10



Die Piratenbraut dürfte eigentlich jedem gefallen, der auch die "Pirates of the Caribbean" Filme mag.
Wenn die Tricks nicht teils so dilettantisch billig, und der deutsche Titel nicht gar so bescheuert gewesen wären,
hätte der evtl. sogar mehr Erfolg gehabt.

DIE PIRATENBRAUT



Die Piratin Lady Morgan (Geena Davis) ist auf der Suche nach einem großen Piratenschatz,
dessen Lageplan auf drei Stücke einer Schatzkarte verteilt ist- von denen sie bisher eines hat.
Natürlich sind auch noch andere Piraten hinter dem Schatz her,
vor allem Lady Morgan's Onkel Dawg (Frank Langella), der auch einen Teil der Schatzkarte besitzt.
Als dann Lady Morgan's Crew meutert, um sich mit Dawg zu verbünden,
und sie nur mit einer handvoll ihr treuer Piraten mitten in einem Sturm,
zufällig in der Nähe von Cutthroat Island, wo der Schatz liegen soll ausgesetzt wird,
treffen sich beide Parteien auf der Insel wieder...

Hier hat sich Actionspezialist Renny Harlin in den 90'ern mal an einem Familientauglichen Piratenfilm versucht,
der an den Kinokassen aber komplett floppte.
Auf der einen Seite hat man richtig hingeklotzt mit schönen Bauten, Schiffen und Kostümen,
auf der anderen Seite sind die meisten Stunts und Tricks dermaßen billig, dass es schon weh tut.
(Schlecht einkopierte Szenen, Stuntmen für Geena Davis mit nem Kreuz wie ein Bodybuilder,
Plastikschiffchen mit Plastikbesatzung bei den Sturmszenen auf dem Meer...)
Ausserdem ist der deutsche Titel mal wieder oberpeinlich.
Warum man nicht einfach beim Originaltitel „Cutthroat Island“ geblieben ist, frage ich mich sowieso-
aber selbst wenn es denn unbedingt ein deutscher Titel sein muss: Warum ausgerechnet „Die Piratenbraut“?
Hat sie nen Piraten geheiratet?
Die Piratin wäre dann schon richtiger gewesen, klingt aber wohl nicht so toll.
Alles in allem aber durchgehend spaßig, nicht langweilig und auch meist schön anzusehen.

7/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Film, für dessen Produktion mehrere Tiere gequält und getötet wurden, und ein lebendiges Pferd sogar in die Luft gesprengt wurde!!
Davon habe ich noch nie gehört- und ich bezweifle mal, dass das absichtlich geschehen ist. Oder gibt es dafür Beweise?

Da fallen mir allerdings im Gegenzug massig Filme ein, vor allem aus dem asiatischen Raum, aber auch aus Italien,
in denen bewusst echte Tiere für Filme gequält, verstümmelt und langsam getötet wurden.
Oder schau dir mal Uwe Boll's "Seed" an...
 
Davon habe ich noch nie gehört- und ich bezweifle mal, dass das absichtlich geschehen ist. Oder gibt es dafür Beweise?

Da fallen mir allerdings im Gegenzug massig Filme ein, vor allem aus dem asiatischen Raum, aber auch aus Italien,
in denen bewusst echte Tiere für Filme gequält, verstümmelt und langsam getötet wurden.
Oder schau dir mal Uwe Boll's "Seed" an...

Völlig unabhängig davon, ob das auch in anderen Ländern und Filmen stattgefunden hat/stattfindet, ist es doch auch hier vorzuwerfen.

Mir wäre es aber grundsätzlich recht, wenn wir das Thema nicht schon wieder weiter vertiefen. :oops:
 
Davon habe ich noch nie gehört- und ich bezweifle mal, dass das absichtlich geschehen ist. Oder gibt es dafür Beweise?

Da fallen mir allerdings im Gegenzug massig Filme ein, vor allem aus dem asiatischen Raum, aber auch aus Italien,
in denen bewusst echte Tiere für Filme gequält, verstümmelt und langsam getötet wurden.
Oder schau dir mal Uwe Boll's "Seed" an...

Mit dem Unterschied dass der Film zeigen soll wie abgrundtief verdorben der Mensch ist. Die Szenen wurden ja von Peta zur Verfügung gestellt.

Bei HG gab man den Tieren Schnerzmittel, damit sie die offenen und absichtlich zugeführten Wunden nicht so sehr spüren. Der Film hat enorm dazu beigetragen dass die Schutzmaßnahmen in Hollywood verstärkt wurden. Dass in Asien alles auch heute noch viel schlimmer ist weiss ich, deswegen gucke ich mir auch keine Filme wie Musa an.

Ich wollte das Thema hier jetzt auch nicht vertiefen, sondern nur zum Ausdruck bringen wie egal mir Heavens Gate ist. Und was da beim Dreh alles geschah war wohl kaum alles Zufall.
 
Ich war gestern zum ersten mal mit meinem älteren Sohn (fast fünf Jahre alt) im Kino. Kein großes Kino, kein 3D, eher die Sorte Dorfkino. Was mir aber Recht war, denn die Preise dort sind ein Traum. Ich habe für beide Tickets 10,50 EUR gezahlt, dann noch 3.- für Popcorn (wo mir dann ein Zahn abgebrochen ist, siehe kotzen Thread).
Auch gut war, dass nur ca 10 Personen mit im Saal saßen und das Kino trotz der günstigen Preise kaum Werbung zeigt. Es gab genau einen "richtigen" Werbespot, einen Clip für ein regionales Restaurant und zwei Trailer. Nach fünf Minuten begann schon der Film, vorbildlich!

Es lief "Ich einfach unverbesserlich 3". Hat uns beide gut unterhalten, ich würde mal sagen bei der Reihe weiß man was man bekommt. Nicht mehr und nicht weniger. Etwas weniger Minions, was vermutlich daran liegt, dass die mittlerweile ihren eigenen Film oder Filmreihe bekommen. Das einzige was mich an dem Film gestört hat war der Synchronsprecher des Bösewichts. Joko Winterscheidt ist meiner Meinung nach nicht die beste Wahl für sowas. Aber scheinbar hat man ein Faible für seltsame Sprecher. Damals beim ersten Teil wurde Jan Delay für die Stimme des Bösewichts gewählt. Naja ...
Aber wenigstens war der Fiesling dieses mal echt unterhaltsam, da er in den 80ern hängen geblieben ist, was stellenweise für einen tollen Soundtrack sorgt. Die Musik hätte ruhig mehr Raum einnehmen dürfen.
Die Story dreht sich nun mehr um Gru, da er erfährt dass er einen Zwillingsbruder hat. Mit diesem bestreitet er prompt das jüngste Abenteuer.

Ich würde den dritten Teil auf eine Stufe mit dem zweiten Teil stellen, da ich beide Teile etwas besser als den Erstling finde. Aber wie gesagt, wer Gru und die Minions mag, macht auch mit diesem Film nichts verkehrt.
 
Hab Teil 1 und 2 längere Zeit nicht mehr gesehen, für mich hat Teil 3 aber leicht die Nase vorn. Ich fand den Gegner mit dem 80er Vibe einfach echt lustig und dieses Geheimagenten-Spiel viel gelungener als die Bösewicht-Nummer von Teil 1.
 
baby driver
full-baby-driver-tracklist-released-696x464.jpg


geil gemachter streifen
aufgrund dessen, dass die geilsten fahrszenen am anfang sind und das finale eher standard ist NUR

8/10

sollte man sich definitiv im kino geben, alleine die shootouts mit der mucke :huldig:






Making-a-Murderer-Logo-Netflix.jpg

was war da denn los? ich wusste schon länger, dass das justizsystem in den usa antiquiert ist, aber das schlägt dem fass den boden aus....einfach unfassbar
meine freundin hatte ein paar jahre jura studiert, die is wild geworden beim schauen :lol:

usa at its best

10/10 hammer doku, da können sogar die gerichtsfilme einpacken. bekommt hollywood nicht besser hin die scheisse, bin immer noch sauer
 
Total recall remake, habs nicht ausgehalten...
Immer wieder lustig... :D

TOTAL RECALL (2012)



In der Zukunft gibt es auf der Erde zwei Kolonien, auf entgegengesetzten Seiten des Planeten.
Verbunden sind diese durch einen Tunnel, in dem ein riesiger Expressfahrstuhl durch's Erdinnere führt.
Der Fabrikarbeiter Douglas Quaid (Colin Farrell) ist ein Pendler, und kann seinem Leben nichts mehr abgewinnen-
die immer gleichen Abläufe öden ihn zusehends an.
Zufällig erfährt er von der Firma Rekall, welche mit Gedankenimplantationen für jedermann werben.
Trotz der Warnung seines Kollegen und besten Freundes Harry (Bokeem Woodbine) meldet er sich bei Rekall-
doch schon das Gespräch vor der Gedankenimplantation verläuft anders als gedacht:
Plötzlich ist nicht nur die Polizei hinter ihm her, auch seine Frau (Kate Beckinsale) entpuppt sich als Agentin, die gegen ihn arbeitet...

Viel negatives habe ich im Vorfeld gehört, das Remake sei eine seelenlose Hochglanzproduktion,
komme bei weitem nicht ans Original heran- und sei somit komplett überflüssig.
Ohne Vorbehalte habe ich mir den Film jetzt angesehen- und muss sagen: Ich finde ihn um einiges besser als das Original.
Colin Farrell passt erstaunlich gut in seine Rolle, und kommt glaubhaft rüber.
Mein größter Kritikpunkt am Original war Schwarzeneggers miserables Schauspiel, da ist Farrell die eindeutig bessere Wahl!
Allgemein ist auch die komplette Umgebung trotz Hightech viel trostloser dargestellt, als noch im Original,
was aber natürlich ohne heutige CGI-Tricks nicht machbar gewesen wäre.
Es gibt neben den generell guten Tricks auch einige Neuerungen in der Grundstory, die sehr gut in die Handlung passen-
und auch bei Kennern der Story keine Langeweile aufkommen lassen.
Was dagegen ganz klar zurückgefahren wurde, ist die Gewaltdarstellung-
dafür gibt es beinahe durchgehend gut gemachte Actionszenen zu bestaunen.
Genau so muss dieser Stoff meiner Meinung nach heutzutage aussehen- und kein bisschen anders.

9/10
 
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