Kubo And The Two Strings
Zauberhafter Stop-Motion Samurai-Film von Laika (Coraline, ParaNorman), in dem sich Titelheld Kubo auf eine abenteuerliche Reise begibt und dunkle Mächte mit Musik und Origami bekämpfen muss.
Die Geschichte an sich bleibt vorhersehbar, ihre Inspiration, das Setting und die Musik sind jedoch ein magischer Abstecher in die japanische Kultur und Sagenwelt, der in diesem Genre, zwischen seiner meist austauschbaren CGI-Konkurrenz, angenehm heraussticht. Der Grundton ist erneut etwas düsterer als gewöhnlich in amerikanischen Animationsfilmen, der Humor ist gut geschrieben und setzt nicht nur auf flache Slapstick, sondern auch ordentlichen Wort- und Dialogwitz und die Animationen sind beeindruckend.
Vor den Stop-Motion Künstlern, Kostümbildnern und Kulissenbauern kann ich nur meinen Hut ziehen. Aufnahmen, die so glaubwürdig und detailliert erscheinen, dass man sie für ge-motion-capture-te Computeranimationen halten könnte, welche ihre reale, handgemachte Herkunft dabei aber dennoch nie verleugnen. Immer wieder faszinierend, welche Bilder sie mit Puppen erschaffen können.
Laika wird von Film zu Film besser. Freue mich schon auf ihr nächstes Projekt.
8/10 Blatt Papier
Auf die Sets und Kostüme komme ich immer noch nicht klar. War fest davon überzeugt, dass sie einiges dazu animiert haben, aber nein, alles handgemacht. Irre.

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Grundidee ist sehr ähnlich zu Rocky, Southpaw ist aber deutlich mehr Drama als Boxerfilm. Obwohl die wenigen Fights richtig klasse umgesetzt sind. 8/10

