50 Shades of Grey
Die junge Literatur-Studentin Anastasia Steele (Dakota Johnson) trifft sich für ihre unerwartet erkrankte Mitbewohnerin Kate (Eloise Mumford) mit dem gutaussehenden Milliardär Christian Grey (Jamie Dornan) zum Interview. Etwas überfordert, aber sofort von dessen Ausstrahlung angetan, stellt sie ihm die Fragen, die Kate vorbereitet hat und muss eingeschüchtert feststellen, dass auch der Schönling Interesse an ihr zeigt.
Nachdem Christian auch nach dem Interview den Kontakt zu Ana sucht und ihr immer wieder absichtlich über den Weg läuft, verliebt sie sich in ihn. Es beginnt ein erotisches Spiel, das Ana vor schwierige Entscheidungen stellt. Der Milliardär ist nämlich kein gewöhnlicher Liebhaber. In seinem Appartement hält er zahlreiche BDSM-Spielzeuge bereit, die er nur zu gerne einsetzen möchte. Er legt Ana einen Vertrag vor, der klarstellt, dass eine romantische Bindung für ihn nicht in Frage kommt und ihre Beziehung eine rein sexuelle Form von Dominanz und Unterwerfung sein soll.
Zum Einstieg ein typischer Dialog:
Steele: "Schlafen wir nun miteinander?"
Grey: "Ich schlafe mit niemanden. Ich ficke. Hart."
Da kriegt man sogar in den billigsten Erotikfilmen bessere Dialoge zu hören. Ich hoffe mal, dass im Buch etwas besseres zu lesen ist (was ich bezweifle). Den ganzen Film über habe ich mir gedacht, ob das wirklich eine Literaturverfilmung ist, so krumm sind manchmal die Gespräche. Die Story passt auch auf einen Bierdeckel. Ich wartete immer auf einen Twist oder etwas spannendes. Da kam aber 2h lang leider gar nichts. Grey ist ein verkorkster Yuppie, welcher gerne Frauen schlägt. Oder auch nicht. Jedenfalls weiss man es nie so genau. Die einzige Erklärung, welche einem der Film gibt, ist dass er "auf 50 Facetten abgefucked" ist. Ok, da weiss ich nun viel mehr. Der Hauptprotagonisten scheint es zu reichen, denn näher wird nicht darauf eingegangen. Wer kann, sollte einen weiten Bogen um den Film machen.
2/10