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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Besonders witzig ist, wenn ihr manchmal im Hintergrund die Gesichtszüge entgleisen, weil sie Szene selber amüsant findet. :D
     
    Kleiner Nachfasser zu meiner MacGyver-Aussage bei X-Men Apocalypse:
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    Mister Cool
    8/10

    Lässiger 90er Actionfilm von und mit Keenen Ivory Wayans. Wer sie nicht auseinanderhalten kann, Keenen ist der Scary Movie Regisseur und bekannt aus Glimmer Man, sein Bruder Damon u.a. aus Last Boy Scout. Im Original heißt der Film A Low Down Dirty Shame, und ist ein wirklich unterhaltsamer Film mit guten One-linern und ebenfalls guten Shootouts. Jada Pinkett als Sidekick ist echt der Hit, die bringt die besten Zoten. Da der Film schon unglaublich lange OOP ist und 1994 auch ein DtV Release war, dürften ihn wohl die wenigsten kennen. Wer aber Filme wie u.a. Last Boy Scout mag, sollte auch hier seinen Spaß mit haben.

    Edit: Lief bei uns doch im Kino.
     
    Zuletzt bearbeitet:
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    Nerve 7/10

    Es ist ein Teenie-Thriller, aber dennoch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Gegen Ende wird es aber zu hanebüchen. Das Ende selbst ist dann leider einfach nur schlecht bzw. hat teilweise schon Schämniveau. Daher eine Abwertung.
     
    Trumbo
    Wieder ein Film mit einem echten Hintergrund. Deswegen war ich gleich gefangen. Film fängt für mein Empfinden ziemlich schnell an. Man wird ohne große Infos oder sowas ins Geschehen geworfen und ich musst erstmal verfolgen bzw verstehen was da nun plötzlich das Problem sein soll. Es gibt keine große Erklärung der Situation, der Haltung der Personen untereinander oder ähnliches. Er geht los und dann muss man sich reinfuchsen. Prinzipiell ist der Film gut. Gute Geschwindigkeit, der Hauptdarsteller macht seine Sache überragend. Die anderen sind ok aber bleiben nicht hängen. John Goodman find ich hier auch sehr sehr gut. Wertet das ganze gleich auf. Punktabzug muss ich für 2 Sachen geben. Erste Sache ist die Länge. So gut der Film ist find ich 2 Stunden zuviel. Nur etwas. Denke 1 Stunde und 45 min hätten es auch getan. Am Ende hab ich zumindest gemerkt das ich mich schon konzentrieren musste dran zu bleiben.

    Zweiter Kritikpunkt: Ich lese nach solchen Filmen immer nach wie sehr er sich ans Orginal gehalten hat. Hier hab ich überall gelesen das es wohl logische und Inhaltliche Fehler bezüglich der eigentlichen Situation gibt. Das schadet dem Film nicht da es nicht auffällt wenn man die Situation nicht kennt. Sollte man es kennen bzw wie ich halt nachlesen ist es schon ein Bumper für den ganzen Film. Der Film ist natürlich trotzdem zu empfehlen, das Setting und die Umsetzung sind auch positiv hervorzuheben. Wer die Geschichte kennt wird über vermeidliche Fehler im Film vllt ärgern.
    6/10
     
    Nach dem unfassbar genialen Excision und dem sehr guten Suburban Gothic folgt nun der dritte Streich von Richard Bates Jr.:

    Trash Fire

    War Suburban Gothic noch ein mit viel Witz angehauchter Film, so ist nun Trash Fire wieder ein echter Schlag in die Magengrube, bei dem einen die Lacher im Halse Stecken bleiben.

    /slash schrieb:

    Gibt leider keinen Trailer, sondern nur einen Clip:

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    Ansehen, wer die Gelegenheit dazu hat!
     
    The Girl with all the Gifts

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    Ein Pilz befällt einen Großteil der Menschheit und verwandelt sie in "Hungries", um mal das Zombieklischee außen vor zu lassen. Zurückgedrängt in wenige "sichere" Orte suchen sie nach einem Ausweg aus der Misere. Und genau den glauben sie in Melanie gefunden zu haben...

    Schlauer Zombiefilm, ohne die üblichen Klischees, dafür mit starken Charakteren und gutem Drehbuch. Unbedingt ansehen, wenn ihr mit dem Gerne was anfangen könnt. :dhoch:
     
    Ein weniger schlauer, dafür umso witziger Film, voll mit Klischees ist "Attack of the Lederhosen Zombies", ein kleines, aber feines Juwel des Genrekinos aus Österreich... :D

    Lief vor kurzem in Wien im Gartenbaukino als Eröffnungsfilm des Slash-Filmfestivals und wohl bald auf dem Datenträger der Wahl erhältlich!

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    Die Handlung ist recht schnell erzählt:

    Zombies, Schneekanonen, Après-Ski-Hütten-Gaudi und Gore. Was kann da noch schief gehen?
     
    Sicario

    Kate Macer ist ursprünglich in einem Einsatzkommando in Entführungsfällen eingesetzt. In einem Einsatz entdeckt ihr Team jedoch zahlreiche Tote, die offensichtlich Drogenkriegen zum Opfer fielen. Ihr wird angeboten, fortan in diese Sparte zu wechseln und einen berüchtigten Drogenboss aufzuspüren. Sie sagt zu, merkt aber bald, dass Ihre Partner Matt Graver und der geheimnisvolle Alejandro ihr eigenes Spiel spielen und sie nur als Lockvogel und Gehilfin missbraucht wird...

    Durch lange, ruhige Einstellungen erzeugt "Sicario" eine sehr dichte Atmosphäre und lässt den Zuschauer sehr nah an die Geschehnisse heranrücken. Das erinnerte mich an "Zero Dark Thirty" und gefiel mir sehr gut, ebenso wie die Farbgebung und die durchweg starken schauspielerischen Leistungen. "Sicario" nimmt sich für jede Scene Zeit und verzichtet völlig auf schnelle Action-Schnitte. Alles wirkt authentisch und real. Leider gilt dies mMn nur bedingt für den finalen "Showdown", den ich wegen Spoilergefahr nicht näher beschreiben möchte: hier geht alles zu glatt und wirkt eindimensional und gestellt.
    Dennoch insgesamt unbedingt sehenswert!

    8 von 10 Calls of Juarez

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    The Equalizer

    Robert McCall jobbt in einem Baumarkt, hat aber definitiv in seinem früheren Leben mal eine Einzelkämpferausbildung genossen - wie und wo und warum erfährt man nicht. Zumindest ist er jetzt sowas wie die gute Seele dort und setzt sich aufopferungsvoll für seine Mitmenschen ein. Als er miterlebt, wie die Prostituierte Teri von ihrem Zuhälter misshandelt wird, will er sie freikaufen. Als dies scheitert, hat er die Russenmafia auf dem Hals...

    Man kann beim "Equalizer" weder von einer sonderlich originellen Story, noch von großem Tiefgang sprechen. Was man aber ganz klar sagen kann: der Film macht Laune und das, was er sein will - Popcorn-Kino mit geilen Kampfszenen - macht er einfach gut! Denzel Washington spielt seine Rolle mMn überragend und auch die zahlreichen Nebenrollen, meist später seine Opfer in den toll inszenierten Kämpfen - sind überraschend wenig platt.
    Es ist auch immer wieder spannend anzusehen, wie unser Held seinen Widersachern stets einen Schritt voraus ist! Tolles Unterhaltungskino!

    8,5 von 10 Stapelchips
     
    Hardcore Henry

    Hardcore-Herny.jpg


    Was für ein abgedrehtes Spektakel. Von der Perspektive hin zum stummen Charakter, die Videospielreferenzen sind kaum zu zählen.
    Dazu abgedrehte Actrion, eine schwachsinnige, aber unterhaltsame Story und der Hauptdarsteller aus District 9 der in mehreren verrückten Rollen glänzt.

    Schwarzhumorig, ultrabrutal und sehr empfehlenswert für Filmabende :D.

    Lest möglichst wenig über den Film, schaut keine Trailer, so macht Hardcore noch mehr Laune.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Horns

    Nie etwas von dem Film gehört und heute auf Prime zufällig entdeckt. Wie ich jetzt im Nachhinein sehe, ist der wohl durchwachsen bei der Kritiik angekommen. Ich hatte dagegen meinen Spaß mit dem Streifen. Der Film beginnt damit, dass ein Typ beschuldigt wird, seine Freundin umgebracht zu haben. Er hält sich natürlich für unschuldig. Er ist auf freiem Fuß und wird ständig von einer Journalistenmeute verfolgt. Eines Morgens wachsen ihm plötzlich Hörner und nicht nur das. Die Menschen, die seine Hörner sehen können, offenbaren ihm ungefragt ihre geheimsten Gedanken und Wünsche, was für sehr komische Momente sorgt. Letzlich bieten die Hörner ihm auch die Möglichkeit, den wahren Mörder ausfindig zu machen.
    Mich hat's zumindest gut unterhalten. Gut inszeniert, mit viel Liebe zu im Detail. Gute Effekte und Darsteller und ein kurzweiliges, vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas zu viel wollendes Drehbuch. Das Ende ist auch eher Standard, aber ansonsten ...

    7/10

    Horns-4.jpg
     
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