Ferris macht blau
Ferris Bueller (Matthew Broderick) hat heute keine Lust auf Schule. Zwar sollte er eine Prüfung schreiben, aber das Wetter ist einfach zu schön, um nicht Blau zu machen. Er hat sich einen Plan ausgeheckt, täuscht seine Eltern und bindet das Ganze seiner Schwester Jeanie (noch vor Dirty Dancing und Nasenoperation: Jennifer Grey) auf die Nase.
Zusammen mit Kumpel Cameron (Alan Ruck) und seiner Freundin Sloane (Mia Sara) will er einen Tag verbringen, den sie nicht so schnell vergessen werden. Dafür leihen sie sich den Ferrari von Camerons Dad und die Sause kann beginnen.
Währenddessen merkt Schuldirektor Rooney (Jeffrey Jones), dass in Ferris' Plan irgendwas nicht stimmen kann und er macht sich höchstpersönlich auf, den Schulschwänzer zu überführen. Dem fehlt nämlich noch ein Fehltag, um die Versetzung zu verpassen. Und genau das ist es, was Schuldirektor Rooney nun vor hat. Er will Ferris Bueller überführen. Aber eigene Ungeschicktheit, Buellers Einfallsreichtung und eine schier tragische Portion Pech machen dieses Unterfangen fast unmöglich.
Habe den Film gestern zum ersten (!) Mal gesehen. Da ich die meisten Filme von John Hughes gut (Breakfast Club) oder sogar absolute klasse (Kevin 1&2) finde, musste ich den Film natürlich auch mal anschauen.
Und er macht auch noch heute sehr viel Laune. Natürlich sind einige Szenen heutzutage zu ulkig (Stichwort: der Rektor) und auch Ferris war für mich jetzt nicht der Symapthieträger, aber alles in allem ist es doch schön unterhaltsam. Dazu das ganze 80er Setting und schon hat man vergnügliche 90 Minuten. Cooler Film, dem man das Alter aber anmerkt. Was aber absolut nichts ausmacht.
8/10