Heute habe ich, zur Vorbereitung auf
The Avengers 2, meinen
Marvel-Rewatch gestartet.
Den Anfang machte natürlich
Iron Man 1. Immer noch ein fantastischer Superheldenfilm, der mir auch nach unzähligen Sichtungen regelmäßig eine nerdige Gänsehaut beschert (zum Beispiel während des ersten Flugversuchs). Die Schauspieler brillieren, die Origin-Story wurde hervorragend in die (mittlerweile auch schon einige Jahre alte) Gegenwart transportiert und das Mischungsverhältnis aus Witz, Drama und Action überzeugt. Interessant auch, wie bereits so früh im, seiner Entwicklung noch gar nicht absehbaren, Marvel-Filmkosmos dezente Pfade aufgetan wurden, um ein gesamtes Universum erschließen zu können (etwa SHIELD oder Furys Post-Credits Szene). Zum Glück muss man sagen, sonst hätten die weiteren Filme wahrscheinlich nicht so schön ineinander gepasst. Lediglich Obadhia bleibt ein wenig blass und es ist faszinierend, dass
Iron Man tatsächlich noch im Vor-Smartphone-Zeitalter gedreht wurde. Schon merkwürdig in einer derart futuristischen Produktion (Stark als innovativer Entwickler, etc.) noch Klapphandys und Hologrammtechniken zu sehen, die Microsoft schon fast mit ihrer HoloLens hinbekommt.
Ansonsten aber 'ne immer wieder runde Angelegenheit und nicht umsonst einer meiner liebsten Marvel-Filme. Gleich gibt's
Iron Man 2.
Außerdem gab es gestern wieder mal
Guardians of the Galaxy. Nach drei 3D-Sichtungen erstmals in 2D. Mal davon abgesehen, dass ich den Film abgöttisch liebe und er mittlerweile eindeutig auf Platz 1 meiner Marvel-Rangliste steht, will ich nur erwähnen, dass das ausnahmsweise noch mal eine Produktion ist, bei der ich unbedingt 3D empfehle. Man (vor allem die 3D-Kritiker) mag es ja kaum glauben, weil sich das Hirn natürlich recht schnell an den Effekt gewöhnt und daher gleich mit
"Unspektakulär!" kommentiert, aber in 3D wirkt das Weltraumspektakel einfach deutlich beeindruckender. Passiert nicht häufig - seit
Avatar 3D eigentlich sogar gar nicht mehr -, dass ich die 3D-Version eines Films derart bevorzuge, aber bei den
Guardians entsteht dadurch noch mal ein ganz anderes Erlebnis. Farbenfrohe und fantasievolle Weltraumszenen aus dem Computer wirken in 3D eben doch noch mal ein ganzes Stück imposanter. Geiler Film, referenzwürdige (3D-)Präsentation. Habe es mir nun zur Aufgabe gemacht, bis zum Kinostart der Fortsetzung, jeden Monat ein mal die
Guardians zu schauen.
