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John Wick

Hatte mir etwas mehr versprochen, trotzdem ein sehenswerter Actionstreifen.

Aber gerade in der Discoschießerei verhalten sich die Gegner ja unendlich dämlich.

7 von 10 nicht explodierenden Autos.
 
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Heute habe ich, zur Vorbereitung auf The Avengers 2, meinen Marvel-Rewatch gestartet.

Den Anfang machte natürlich Iron Man 1. Immer noch ein fantastischer Superheldenfilm, der mir auch nach unzähligen Sichtungen regelmäßig eine nerdige Gänsehaut beschert (zum Beispiel während des ersten Flugversuchs). Die Schauspieler brillieren, die Origin-Story wurde hervorragend in die (mittlerweile auch schon einige Jahre alte) Gegenwart transportiert und das Mischungsverhältnis aus Witz, Drama und Action überzeugt. Interessant auch, wie bereits so früh im, seiner Entwicklung noch gar nicht absehbaren, Marvel-Filmkosmos dezente Pfade aufgetan wurden, um ein gesamtes Universum erschließen zu können (etwa SHIELD oder Furys Post-Credits Szene). Zum Glück muss man sagen, sonst hätten die weiteren Filme wahrscheinlich nicht so schön ineinander gepasst. Lediglich Obadhia bleibt ein wenig blass und es ist faszinierend, dass Iron Man tatsächlich noch im Vor-Smartphone-Zeitalter gedreht wurde. Schon merkwürdig in einer derart futuristischen Produktion (Stark als innovativer Entwickler, etc.) noch Klapphandys und Hologrammtechniken zu sehen, die Microsoft schon fast mit ihrer HoloLens hinbekommt. :D

Ansonsten aber 'ne immer wieder runde Angelegenheit und nicht umsonst einer meiner liebsten Marvel-Filme. Gleich gibt's Iron Man 2.


Außerdem gab es gestern wieder mal Guardians of the Galaxy. Nach drei 3D-Sichtungen erstmals in 2D. Mal davon abgesehen, dass ich den Film abgöttisch liebe und er mittlerweile eindeutig auf Platz 1 meiner Marvel-Rangliste steht, will ich nur erwähnen, dass das ausnahmsweise noch mal eine Produktion ist, bei der ich unbedingt 3D empfehle. Man (vor allem die 3D-Kritiker) mag es ja kaum glauben, weil sich das Hirn natürlich recht schnell an den Effekt gewöhnt und daher gleich mit "Unspektakulär!" kommentiert, aber in 3D wirkt das Weltraumspektakel einfach deutlich beeindruckender. Passiert nicht häufig - seit Avatar 3D eigentlich sogar gar nicht mehr -, dass ich die 3D-Version eines Films derart bevorzuge, aber bei den Guardians entsteht dadurch noch mal ein ganz anderes Erlebnis. Farbenfrohe und fantasievolle Weltraumszenen aus dem Computer wirken in 3D eben doch noch mal ein ganzes Stück imposanter. Geiler Film, referenzwürdige (3D-)Präsentation. Habe es mir nun zur Aufgabe gemacht, bis zum Kinostart der Fortsetzung, jeden Monat ein mal die Guardians zu schauen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
So, Iron Man 2 Abspann läuft. Und ja, es ist und bleibt (leider) der schlechteste Marvel-Film. Sogar mit einem gewissen Abstand. Heißt jetzt nicht, dass er ein tatsächlich "mieser" Film ist - ich finde ihn wahrscheinlich sogar besser als die meisten anderen -, aber er wirkt einfach total zerfahren. Für sich genommen sind die einzelnen Plot-Bausteine gar nicht mal so übel: Whiplash wird visuell nett eingefangen und bietet interessante Anhaltspunkte. Genau so wie die Konkurrenz-Situation mit Hammer, der zudem noch grandios überzeichnet von Sam Rockwell verkörpert wird. Tony Starks "Krankheit" und das Verhältnis zu seinem Vater sind ebenfalls spannende und eigentlich sogar sehr wichtige Punkte. Und die SHIELD Nebenhandlung verknüpft die Vorkommnisse gekonnt - auch wenn Scarlett Johansson hier in nahezu jeder Szene falsch besetzt wirkt. Problem ist einfach, dass all diese Versatzstücke nicht zu Ende gedacht und in einem einzelnen Film verwurstet wurden, was schlicht zu viel ist. So erscheinen die Entwicklungen unausgegoren, oberflächlich, teilweise sogar albern und unglaubwürdig (vor allem die ganze Vater-und-sein-alle-Probleme-lösende-neue-Element-Geschichte). Es fehlt eine klare Linie, ein Ziel, eine greifbare Bedrohung. Wirklich schade um die ganzen vielversprechenden Teilelemente. Immerhin gibt es auch in Teil 2 wieder einige unterhaltsame Momente und ein fetziges Finale. Von daher: Schlechtester Marvel, aber immer noch ein solider bis guter Actionfilm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich genauso. Ich finde vor allem diese Krankheit (inklusive Ruckzuck-Lösung) und das neue Element verpackt als Rätsel, dass der Vater mal eben 30 Jahre zuvor scheinbar erschaffen hat (ja, ne, ist klar) total schlecht. Immerhin stimmen Action und Humor, und Hammer ist einfach eine Marke für sich. Super Charakter, der wohl leider in den weiteren Marvel-Filmen nicht mehr auftauchen wird.
 
Fargo

Normalerweise mag ich die Filme der Coens, aber Fargo war mir storytechnisch einfach viel zu spannungsarm aufgebaut. Da half auch der ein oder andere witzige Dialog nichts. Kann die ganzen Lobhudeleien für den Film nicht nachvollziehen.

3/10
 
Gemessen an meinen Erinnerungen hätte ich Cap 1 eigentlich auch auf den letzten Platz gestellt. Jetzt, wo ich IM2 aber noch mal aufmerksam geschaut habe, landet der ziemlich eindeutig dort. Der hat echt einige haarsträubende Momente, die zweifelsfrei zum schlechtesten gehören, was Marvel je produziert hat. Wie gesagt, alleine die Sache mit der Krankheit ist dermaßen unglaubwürdig und bescheuert konstruiert. "Uuh, ich bin plötzlich so krank. Zum Glück kommt da gerade SHIELD und gibt mir 'n altes Video von meinem Vater, in dem er mysteriöse Andeutungen macht, die ich natürlich locker-flockig 30 Jahre später entschlüssele, indem ich zufälligerweise das uralte Expo-Modell meines Vaters finde und bemerke, dass die Anordnung der Gebäude einem neuen Element entspricht, das ich flott mit 'nem selbstgebauten Teilchenbeschleuniger zusammenschieße, es mir in die Brust setze und zack, vollständig geheilt bin!" .... Jaaaa, genau. :lol:

Ist jetzt nichts, was man nicht mit genügend Fanboy-tum irgendwie aushalten könnte, aber das war schon grenzwertig und, gerade im Vergleich zum ansonsten eigentlich ziemlich gut durchdachten und stimmigen Filmuniversum, ein mächtiger Dämpfer. Bis auf die SHIELD-Einführungen und -Erläuterungen trägt der Film auch kaum was zum Gesamtbild oder der Figur Tony Stark/Iron Man bei. Da fand ich Teil 3, mit seinem Selbstfindungstrip, wieder deutlich interessanter und besser.
 
Die Captain-Filme sind klar die miesesten. Ich weiß, dass ich mir damit jetzt keine Freunde mache, aber direkt darauf folgt für mich Avengers. Dieses elendig langweilige, glattgebügelte CGI-Action-Pseudospektakel ohne den Hauch von Charme. Zum Gähnen. :sleep:
 
Ich habe mich an Weihnachten nochmal durch die Marvel Filme geguckt und danach war Winter Soldier bei mir immer noch auf einem sicheren ersten Platz. Dann Guardians/Avengers. Der Rest im Mittelfeld und Die Iron Männer am Ende. Gerade 1&2 passen IMO nicht (mehr) so richtig ins Cinematic Universe.
 
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