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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

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... und 1 weitere.
Gestern Guardians of the Galaxy gesehen. Ich kann mich kaum mehr an den Plot erinnern. Ich frage mich auch wo die viel zitierten tollen Charaktere waren. Ganz sicher jedenfalls nicht Baumbart, der Waschbär oder 08/15 Oberschurke. Die Gags fand ich auch nicht so pralle, der Introwalk war noch das amüsanteste. Was solls, 6/10.
 
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Findet Nemo

Ein wunderbarer Pixar Film für Groß und Klein über die abenteuerliche Reise zweier Fische quer durch den Ozean. Ein Film über Mut, Vertrauen und Freundschaft. Lustig, spannend, liebenswerte Charaktere, praktisch kein Gesang. So muss ein Animationsfilm aussehen. Nach wie vor ein Vorreiter in seinem Genre.

9/10


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Sherlock Holmes

Robert Downey Jr. überzeugt in seinem ersten Auftritt als legendärer Meisterdetektiv auf ganzer Linie. Zusammen mit Jude Law als Dr. Watson bilden die beiden ein kongeniales Gespann, das prächtig harmoniert. Begleitet von tollen Bildern eines düsteren und dreckigen London, einem gewohnt starken Score von Hans Zimmer, einer überzeugenden Story und viel Humor ist Regisseur Guy Ritchie ein kurzweiliger, spannender, richtiger guter Sherlock Film gelungen. Und Rachel McAdams ist auch noch dabei. :liebe:

8/10
 
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Dredd

Kompromissloser, harter, schnörkelloser Actionkracher. In seiner Art geradezu eine Hommage an die Actionfilme der 80er.
Der Film bietet rund 1 1/2 Stunden kurzweilige, mit Adrenalin vollgepumpte Unterhaltung. Leider fand ich die Antagonistin nicht überzeugend, was mehr an der Rolle als an Lena Headey lag, und das Ende war leicht enttäuschend.
Alles in allem aber klare Empfehlung. Die dystopische Judge Dredd Welt gefällt total, leider wird es ja wohl nix mit einer Fortsetzung - sehr schade. Habe den Film "nur" in 2D gesehen, 3D stellt hier sicherlich nochmal einen klaren Benefit dar. Wird dementsprechend nachgeholt. Ich freu mich drauf. :popcorn:

7/10
 
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The Expendables 3
7/10

"Guten Morgen. Letzter Aufruf zum Boarding."

Der Beginn und die letzte Stunde rocken, der Mittelteil schwächelt leider ziemlich. 1. ist die Handlung rund um das neue Team völlig unglaubwürdig und dämlich zugleich (von der abrupten Wiedervereinigung gar nicht zu sprechen), und 2. sind die Darsteller total uncharismatisch, und einfach völlig uninteressant. Ich will sie in solch einem Film nicht haben, The Expendables soll für die Ikonen des Genres stehen, oder zumindest für Typen die da gut reinpassen. Das zerstört einfach die komplette Mitte des Films. Das weitere Problem sind die One-liner, die bei den neuen gar nicht sitzen, und eher unfreiwillig komisch wirken. Wenigstens hat man am Ende dann wieder den gewohnten Trupp vor der Linse.

Was an dem Extended Cut nun erweitert sein soll verstehe ich auch nicht, es fühlte sich an wie ein harmloser FSK16 Actionfilm. Es störte mich zwar nicht wirklich, da sich Filme nicht nur auf ihre Gewaltdarstellung reduzieren sollten, aber ein wenig härter hätte es natürlich schon sein können. Vor allem bei den ganzen Ballereien ist es schon sehr komisch, wenn nirgends ein Tropfen Blut spritzt.

Für Teil 4 bitte wieder R-Rated und viel mehr Fokus auf die wahren Kinolegenden des Actionkinos, ganz egal wie alt sie auch sein mögen. Im dritten war vor allem Banderas der Hit, der hatte klar die besten Momente, Arnies wenige Szenen waren auch wieder klasse, und Gibson gab einen guten Schurken, auch wenn Van Damme im Vorgänger noch etwas besser war. Insgesamt gut, aber deutlich ausbaufähig.
 
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The Expendables 3
7/10

"Guten Morgen. Letzter Aufruf zum Boarding."

Der Beginn und die letzte Stunde rocken, der Mittelteil schwächelt leider ziemlich. 1. ist die Handlung rund um das neue Team völlig unglaubwürdig und dämlich zugleich (von der abrupten Wiedervereinigung gar nicht zu sprechen), und 2. sind die Darsteller total uncharismatisch, und einfach völlig uninteressant. Ich will sie in solch einem Film nicht haben, The Expendables soll für die Ikonen des Genres stehen, oder zumindest für Typen die da gut reinpassen. Das zerstört einfach die komplette Mitte des Films. Das weitere Problem sind die One-liner, die bei den neuen gar nicht sitzen, und eher unfreiwillig komisch wirken. Wenigstens hat man am Ende dann wieder den gewohnten Trupp vor der Linse.

Was an dem Extended Cut nun erweitert sein soll verstehe ich auch nicht, es fühlte sich an wie ein harmloser FSK16 Actionfilm. Es störte mich zwar nicht wirklich, da sich Filme nicht nur auf ihre Gewaltdarstellung reduzieren sollten, aber ein wenig härter hätte es natürlich schon sein können. Vor allem bei den ganzen Ballereien ist es schon sehr komisch, wenn nirgends ein Tropfen Blut spritzt.

Für Teil 4 bitte wieder R-Rated und viel mehr Fokus auf die wahren Kinolegenden des Actionkinos, ganz egal wie alt sie auch sein mögen. Im dritten war vor allem Banderas der Hit, der hatte klar die besten Momente, Arnies wenige Szenen waren auch wieder klasse, und Gibson gab einen guten Schurken, auch wenn Van Damme im Vorgänger noch etwas besser war. Insgesamt gut, aber deutlich ausbaufähig.

Habe ihn auch gerade gesehen und kann dir weitgehend zustimmen. Besser als der meiner Meinung nach völlig belanglose Erstling, aber nicht so stark wie der kurzweiligere zweite Teil. Die verjüngte Truppe war einen Drehbuchversuch wert, man hat sich bemüht ein wenig frischen Wind in die Filmreihe zu kriegen, ist im Endeffekt aber viel zu austauschbar geraten. Die Sprüche sind diesmal leider nur unlustige Standardkost, die Action ist solide bis gut und die Gewaltdarstellung war tatsächlich ein Witz - und damit sogar witziger als die meisten gewollten Gags. :D Bin jetzt kein Blut-Fanatiker, aber in einem harten Actionfilm darf auch hart geschossen und gestorben werden (wie in den Vorgängern eben - verstehe nicht wieso beim Thema Gewalt nun so drastisch zurückgerudert wurde).

Unheimlich peinlich und nervig fand ich - im Gegensatz zur restlichen Zuschauerschaft - aber Banderas. Der ging mit seinem affigen Rumgehampel und Gelaber gar nicht. Immerhin hat er mit seiner schnellen Action im Finale noch ein paar Akzente setzen können. Genau so wie Ronda Rousey, deren Charakter an sich zwar nicht der Rede wert war, die mit ihren MMA Fähigkeiten aber durchaus ein wenig kämpferische Abwechslung bieten konnte, während die anderen Neulinge und alten Expendables sich ziemlich stereotyp und gewöhnlich durch die Szenen prügelten.

Insgesamt würde ich sagen: Kopf aus, der faltigen Action-Gesichter zu liebe schauen und danach wieder vergessen. Der Einstieg war richtig gut, das Finale ein wenig repetitiv, aber nett anzusehen und alles dazwischen bedeutungsloses Blabla. Die ganze The New Expendables-Nummer hätte man sich sparen, den Film besser 'ne halbe Stunde kürzen und gleich die Alten gegen Gibson in den Ring schicken sollen. So bleibt's in meiner Welt bei E2 > E3 > E1. Auch wenn ich nicht gerade der größte Expendables-Fan bin (Teil 1 hat mich damals einfach massiv enttäuscht), habe ich mich doch so langsam mit der Reihe abgefunden. Kann man ganz gut nebenher schauen. :D

6/10 Adern am Arm
 
Zuletzt bearbeitet:
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The Grand Budapest Hotel


"Keep your hands off my lobby boy!"



Das neueste Werk von Ausnahmeregisseur Wes Anderson ist ohne Frage mein persönlicher Film des Jahres.
Ein grandioser Ensemblefilm, bei dem einfach alles stimmt.
Allein Andersons Drehbuch hat den Golden Globe und hoffentlich auch Oscar verdient. Feiner Humor, skurrile Charaktere, herrliche Dialoge und irrwitzige Situationen.
Die Handlung ist dramatisch, lustig, tragisch, zu jedem Zeitpunkt kurzweilig und bietet sogar Action mit einer wahnwitzigen Verfolgungsjagd, die ihresgleichen sucht.
Der Cast strotzt nur so vor bekannten Gesichtern, und wirklich jedem merkt man eine ungeheure Spielfreude an. Ob der wie immer großartigen Tilda Swinton, die wirklich alles (und alle Altersklassen) spielen kann, ob die junge Saoirse Ronan, von der wir in den nächsten Jahren und vielleicht Jahrzehnten bestimmt noch einiges erwarten dürfen, ob Größen wie Bill Murray, Adrien Brody, Jude Law, Willem Dafoe oder Owen Wilson, die zum Teil noch so kleine Nebenrollen mit Leben erfüllen. Alle sind sie perfekt besetzt und überzeugen ausnahmslos. Sie werden nur noch übertroffen vom sensationellen Ralph Fiennes, der in seiner Rolle des Monsieur Gustave H. brilliert und den Oscar aber sowas von verdient hat, sowie von Newcomer Tony Revolori als Lobby Boy Zero. Das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller lässt einem das Herz aufgehen.
Regisseur Wes Anderson präsentiert die Geschichte von Monsieur Gustave und Zero in wunderschönen Bildern und geht auch hierbei eigene Wege, in dem der Film in mehrere Akte aufgeteilt ist und in mehreren Zeitebenen spielt, die sich u.a. auch im jeweiligen Bildformat voneinander unterscheiden (4:3, 1,85:1, 2,35:1). Die unterschiedlichen Bildformate stören den Sehgenuss nicht im Geringsten, ganz im Gegenteil, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Musikalisch wird der Film ganz wundervoll untermalt durch den Score von Alexandre Desplat.

The Grand Budapest Hotel hat mich von Anfang bis Ende gefangen genommen. Für mich jetzt schon ein All Time Classic, einer dieser Filme, die ich mir immer wieder werde anschauen können. Ein Kunstwerk. Ein Meisterwerk. Danke, Wes Anderson.

10/10
 
No One Lives UK Blu-ray, O-Ton

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Selten dämliche Story und wirklich NULL Spannung. Dafür legen manche Leute 60 EUR oder mehr für ein Ösi-Mediabook hin, obwohl es die uncut BD für nichtmal 10 EUR gibt. 4 Punkte noch für die guten, handgemachten Gore-Effekte. Der Film stammt vom gleichen Regisseur, welcher The Midnight Meat Train realisiert hat.

4/10
 
Silent Hill

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Hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Jetzt verstehe ich, wieso der Film im Allgemeinen als die beste Videospielverfilmung aller Zeiten bezeichnet wird.
Ich fand es richtig klasse, wie sehr man sich an verschiedenen Elementen aus den Spielen bedient hatte. Der Anfang zum Beispiel, als die Protagonistin Rose Da Silva in Silent Hill ankommt und das erste Mal in die "Höllenwelt" gelangt, erinnerte mich sehr stark an den Anfang von Silent Hill 1.
Auch dass sie den Soundtrack aus den Spielen (Teil1-3) teilweise einfach übernommen haben, hat bei mir für Gänsehautmomente gesorgt.
Am besten fand ich dieses Stück aus dem genialen Silent Hill 2, dass im Film sogar mehrmals abgespielt wurde:

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Eine der besten Melodien, die Videospiele jemals hervorgebracht haben. Zu gut für diese Welt. :huldig:

Was ich übrigens auch gut fand, war, dass das Ende
kein wirkliches "Happy End" war (also genau wie in den Spielen). Ich fand es sogar ziemlich traurig irgendwie.
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In dem Sinne möchte ich eine klare Empfehlung für diesen Film aussprechen. Unabhängig davon, ob man die Spiele gespielt hat oder nicht. Wenn man auf gute, tiefsinnige Horrorfilme steht, wird man damit seine Freude haben, denke ich.

Und vielleicht bekommt ja der ein oder andere sogar durch diesen Film Lust, die alten Silent Hill Spiele zu spielen. Was meiner Meinung nach jeder Mensch auf dieser Welt getan haben sollte. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Boyhood

Der sechsjährige Mason (Ellar Coltrane) lebt mit seiner Schwester Samantha (Lorelei Linklater), die nur ein paar Jahre älter ist, und seiner Mutter Olivia (Patricia Arquette) in Austin, Texas. Die Eltern leben getrennt, sein Vater Mason Sr. (Ethan Hawke) arbeitet in Alaska. Der Junge steht kurz vor dem Eintritt in die erste Klasse.
Zwölf Jahre vergehen, die beiden Geschwister werden erwachsen, erleben Erfolge und Rückschläge in der Schule, Freundschaften und die erste Liebe. Aber auch zahlreiche Umzüge innerhalb des Bundesstaates Texas stehen an, hervorgerufen durch ihre Mutter. Olivia gerät stets an die falschen Männer, und nach der unvermeidlichen Trennung zieht die Kleinfamilie in ein neues Zuhause. Nebenbei studiert sie und wird Lehrerin. Aus dem zunächst eher sprunghaften Mason Sr. wird im Verlauf der Jahre ein sesshafter Mann, der sich zunehmend um seine Kinder kümmert.

Richard Linklater kannte ich von den "Before"-Filmen (Before Sunrise, Before Sunset und Before Midnight). Diese haben mich (vor allem die ersten beiden) ziemlich fasziniert: Ethan Hawke und Julie Delpy unternehmen in beiden Filmen einen Spaziergang und reden miteinander. Das wars. Trotzdem wissen sie zu unterhalten.
Als ich von Boyhood hörte, war ich zumindest interessiert. Denn das Konzept ist sehr spannend: Seit 2002 drehte Linklater bereits an einem Spielfilmprojekt, das alljährlich die gleichen Darsteller vor der Kamera versammelte - unter ihnen auch sein Lieblingsdarsteller Ethan Hawke. Jahr für Jahr versammelte er ihn und Patricia Arquette als Elternpaar und mit Ellar Coltrane einen Darsteller für den in Realzeit heranwachsenden Mason. Durch dieses einmalige Projekt kann der Zuschauer quasi direkt an der Entwicklung der Figuren teilnehmen. Er bekommt die Möglichkeit, Menschen über einen längeren Zeitraum beim Leben zuzuschauen. So steht bei Boyhood auch eine Familie im Vordergrund, bei der wir die Kinder als Kinder kennenlernen, sie von ihrem ersten Schultag an begleiten, bis sie das College abschliessen bzw. besuchen. Auch hier gibt es keine filmischen Dramatisierungmassnahmen (bis auf die Männer mit einem Alkoholproblem), das meiste läuft ziemlich normal und alltäglich ab. Trotzdem kommt der Film mit einer entspannten Leichtigkeit daher, so dass man ihm seine Länge überhaupt nicht anmerkt. Glück und Rückschlag erleben wir mit den Figuren, kleine und grosse Probleme, uns bekannte alltägliche Sorgen und Ängste. Das spannende Experiment kann in seiner Gesamtheit komplett überzeugen, ist wunderbar inszeniert und zugleich ein typisches Panorama einer amerikanischen Kindheit und Jugend. Kein Film den man immer wieder sehen muss, aber einer den man mindestens einmal gesehen haben sollte.

8/10
 
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Predestination

Vorzüglich! Predestination ist ein intelligentes und erstaunlich ergreifendes Sci-Fi-Zeitreise-Drama. Macht es wie ich, schaut euch ausnahmsweise keinen Trailer an, lest keine inhaltlichen Beschreibungen und lasst euch von diesem außergewöhnlich ernsten Zeitreisefilm verzaubern.

Weil der Film ohne Vorwissen am besten funktioniert, belasse ich es diesmal auch bei der Genrebezeichnung, die eigentlich schon genug aussagt und bei Freunden der Thematik hoffentlich Interesse weckt. Ich möchte jedoch noch darauf hinweisen, dass diese australische Produktion kein Actionfilm ist. Wer hier Terminator-Radau oder aber die locker-leichte Unterhaltung eines Zurück in die Zukunft erwartet, könnte enttäuscht oder vielleicht sogar, wie bei mir geschehen, überrascht werden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern erzählt Predestination nämlich eine sehr ernste, zuweilen sogar rührende und unkonventionelle Geschichte, in der nicht nur die Zeit an sich im Mittelpunkt steht, sondern vielmehr noch ein emotionaler Plot, der Themen wie die Geschlechterfrage, gesellschaftliche Stereotypen und Schicksal anspricht. Für diesen ernsten Unterbau lässt sich der Film auch angenehm lange Zeit. So konnte ich in der ersten Filmhälfte noch gar nicht einschätzen, wohin die Reise geht und welches Ziel die Story nun eigentlich genau verfolgt. Im Finale laufen die Fäden dann zusammen und werden, für geübte Genregucker, auch sehr schnell deutlich - da hätte man vielleicht noch etwas länger mit dem Mysterium spielen können. Das ändert aber nichts am wirklich hervorragenden Vorlauf, der überraschend bedeutungsvolle Wege geht und in seiner Gänze Aspekte aufgreift, die man in derartigen Produktionen sonst nur sehr selten vorgesetzt bekommt.

Geschultert wird der Film von einem routinierten Ethan Hawke und noch viel mehr der unglaublich aufspielenden Sarah Snook, die mit ihrer Ausstrahlung, ihrem emotionalen Timing und der Verkörperung ihres außergewöhnlichen Charakters so manchen erfahrenen Hollywood-Kollegen mit Leichtigkeit überflügelt - und selbigen in Zukunft hoffentlich häufiger Konkurrenz machen darf.

Visuell ist Predestination eine eher kleine Nummer. Sauber gefilmt, beschränken sich die deutschen Autoren- und Regiebrüder Spierig (Daybreakers) ansonsten auf das Nötigste. Nämlich ein ansehnliches und authentisches Zeitkolorit, das sich meist irgendwo zwischen den 1950ern und 90er Jahren abspielt und durch einige fiktiv-futuristische Elemente aufgebrochen wird. Rasante Action, Effektgewitter oder andere US-Sommerblockbuster-Zutaten gibt es hier schlicht und ergreifend nicht.

Aber das muss es auch nicht, überzeugt Predestination doch vor allem durch seine spannende Geschichte, deren Schwerpunkte in diesem Genre schon fast einzigartig anspruchsvoll sind. Auch wenn nicht alle eventuellen Fragen geklärt werden und über die (Zeitreise-)Logik gestritten werden darf, ist Predestination mein persönliches Zeitreise-Highlight des Jahres. Clever erzählt, einwandfrei gefilmt und fantastisch gespielt.

Unbedingt ansehen - der Film hat es verdient und sollte nicht im Regal, zwischen B-Movies und anderen miesen Covern (die deutsche DVD suggeriert ja eher 'ne beschissene Action-Flachzange der Marke The Asylum...) verrotten! Hier erscheint der Film übrigens am 05. Februar. Ich habe zur französischen Blu-ray (nur O-Ton, kein Deutsch) gegriffen, die bereits erhältlich ist.

8/10 Zeitsprünge
 
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Ist das Leben nicht schön? 7/10

Der Klassiker unter den Weihnachtsklassikern. Eine wunderbare Geschichte mit einem ebenso wunderbaren Ende. Sicherlich etwas kitschig und dem Alter entsprechend naiv, aber trotzdem halt schön und irgendwie auch zeitlos.

Und dazu passend... :D

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Eine schrecklich nette Familie

4x11+12 Frohe Weihnacht 9/10

2x13 Vom Himmel hoch... 9/10

8x13 Warum sind wir nicht eingeladen? 8/10

11x08 Schreckliche Weihnachten 7/10
 
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