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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Schweinebacke finde ich auch originell. Und Manfred Lehmmann ist einer der besten deutschen Sprecher, keine Frage!

Der erste Film wird allerdings durch die Synchro inhaltlich sehr stark verändert, nicht nur in Bezug auf den Namen des Bösewichts. Nachzulesen auch hier:
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1105

Und in Teil 3 spricht eben nicht Manfred Lehmann Bruce Willis, sondern Daneberg. Das geht gar nicht. Außerdem wurde dort aus Yipphiekaye Motherfucker im Deutschen "Happy Birthday Schweinenase", warum auch immer. Die streichen also einfach mal DEN Spruch von Bruce Willis.
 
Heute mal wieder König der Löwen gesehen, weil die Kinder das wollten, aber nee, ich werde mit dem Streifen nicht mehr warm. Das ganze archaische Storykonstrukt gewinnt bei mir keine Sympathiepunkte, aber was mir diesmal besonders aufgefallen ist, ist das enge Charakterkorsett, in denen nahezu jede Figur gezwängt wird; das ist aus heutiger Sicht schon fast ungewöhnlich. Wenn man das beispielsweise mit einem modernen Disneyfilm wie Rapunzel vergleicht, wo jede Figur sich in Wandlung befindet, dann fragt man sich, warum gerade in den 90ern solche Stereotypen gewünscht wurden. Der Böse bleibt immer der Böse, der Dumme bleibt der Dumme, nur Simba versucht sich gegen sein Schicksal zu stemmen und muss am Ende erkennen, dass er vom Weg abgekommen ist und so etwas quasi den Untergang der Welt mit sich führt. Dagegen wiederum Rapunzel: Der Dieb wird zum Prinzen, die Halunken haben einen Traum, das strenge Pferd hat einen weichen Kern und Rapunzel gibt dem inneren Drang nach, sich dem vermeintlichen Schicksal zu widersetzen. Hier ist die Böse die "Mutter", die sich dem Wandel mit Gewalt widersetzt. Im Löwenkönig ist es der Onkel, der sich mit seiner für immer festgelegten Rolle im Schatten des Königs nicht abfinden möchte und daraus ausbricht. Nebenbei finde ich die Charakterzeichnung und die Dialoge oft auch nicht besonders gelungen. Und der einzige brauchbare Song, wird ständig durch Gelaber unterbrochen.
 
Das ist einfach modernes, aber nicht unbedingt besseres Storywriting, wie ich finde. Bei klassischen Dramen, der griechischen Tragödie und so, ist es ja üblich sehr viele Konstanten in der Umgebung des Protagonisten zu haben und dann seine Charakterwandlung, also seine schicksalshafte Reaktion, zu erleben. Ich mag solche scharf gezeichneten, pointierten Geschichten.
König der Löwen gehört für mich aber auch zu den schwächeren Disney-Filmen. Hat mich vor einem Jahr nicht mehr so gepackt wie die anderen Disney-Filme der 90er. Heute gucken wir übrigens zum Essen auf Wunsch meiner Freundin Pocahontas. :D
 
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Verrückte Weihnachten 9/10
(Christmas with the Kranks)

Da die Tochter über Weihnachten verreist, wollen die Kranks auf eine tropische Kreuzfahrt, und Weihnachten komplett boykottieren. Die Nachbarschaft ist darüber allerdings ziemlich empört, da Weihnachten traditionell von der kleinen Gemeinde gefeiert wird, bei der alle Häuser feierlich dekoriert werden. Zusätzlich soll dadurch auch die jährliche Weihnachtsfeier bei den Kranks ausfallen. Der selbst ernannte Sheriff der Gemeinde Vic Frohmeyer (Dan Aykroyd) versucht daher alles, um den Kranks (Tim Allen, Jamie Lee Curtis), die Idee wieder auszutreiben, aber alle Versuche scheitern.

Und dann kommt genau das, was nicht passieren durfte, die Tochter kommt über Weihnachten doch nach Hause, und das Chaos ist perfekt. Denn nun muss die Tradition wieder hergestellt werden, was in Anbetracht des engen Zeitfensters zu einer äußerst hektischen Angelegenheit wird.

Christmas with the Kranks hat Witz, Charme, und eine wirklich nette Geschichte. Immer wieder Pflicht bei mir, Jahr für Jahr!

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Kevin allein in New York 9/10

"Harry, ich bin jetzt ganz oben!" .......... :lol:

Auch wenn der Nachfolger indirekt eine Kopie des Vorgängers darstellt, ist es trotzdem ein Mordsspaß geworden. Durch New York und das Hotel bieten sich ganz andere Möglichkeiten, um den Humor noch auszubauen, und das gelang den Verantwortlichen auch. Teil 2 finde ich sogar noch komischer als das Original, und die klebrigen Banditen bekommen wieder ordentlich etwas ab. Allerdings hat man es hier dann auch etwas auf die Spitze getrieben, denn die ganzen Fallen von Kevin würden in der Realität 1. niemals so funktionieren, und 2. wären sie für das Opfer tödlich. :D Aber hey, es ist eine Weihnachtskomödie. ;)
 
Das ist einfach modernes, aber nicht unbedingt besseres Storywriting, wie ich finde. Bei klassischen Dramen, der griechischen Tragödie und so, ist es ja üblich sehr viele Konstanten in der Umgebung des Protagonisten zu haben und dann seine Charakterwandlung, also seine schicksalshafte Reaktion, zu erleben. Ich mag solche scharf gezeichneten, pointierten Geschichten.
König der Löwen gehört für mich aber auch zu den schwächeren Disney-Filmen. Hat mich vor einem Jahr nicht mehr so gepackt wie die anderen Disney-Filme der 90er. Heute gucken wir übrigens zum Essen auch Wunsch meiner Freundin Pocahontas. :D

Ich hab mir ja vor einiger Zeit mal Aladdin ausgeliehen, den ich in allerbester Erinnerung hatte. Damals im Kino gesehen und die ganze Zeit gelacht. Heute fand ich den Film einfach nur strange und auch verworren. Nach der Hälfte hatte ich keine Lust mehr, mir den weiter anzuschauen.
 
Aladdin mag ich eigentlich, aber habe ihn auch schon länger nicht mehr gesehen. Sehr positiv überrascht hat mich Der Glöckner von Notre Dame vor einer Weile. Erstaunlich harter, aber auch sehr schöner Film. Hercules und Mulan würde ich ja gerne noch einmal sehen. Kenne die nur aus meiner Kindheit. Und nach Ein Königreich für ein Lama waren die Filme leider nichts mehr für mich.. :(
 
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Die Eiskönigin!

Den fand ich gestern richtig toll. Schlummerte seit August auf meinem Receiver und nun doch mal drangemacht ihn zu sehen. Der Film hebt sich von anderen Disney Filmen ab, es gibt keinen Oberbösewicht & zwei weibliche Hauptrollen. Auch die Songs nervten dieses Mal nicht, einen fand ich sogar richtig gut.
 
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The Raid 2 4/10

Was für ein kolossaler Schwachsinn. Ich meine, was soll das sein, ein ernst gemeinter Film, oder eine Stuntshow mit amateurhaften Storyfetzen? Zwischen vielen chaotischen und hektischen Massenschlägereien, die mit der Zeit auch total langweilig werden, gibt es eine völlig belanglose und wirre Geschichte, die kein bisschen Spannung erzeugt. Da schlägt einer mit dem Baseballschläger um sich, dann eine mit dem Hammer, mit Flaschen und Messern; wer wen kaputt schlägt spielt dabei sowieso kaum eine Rolle, hauptsache es gibt ordentlich Gore und verrückte Typen die wild um sich schlagen. Zeitweise habe ich mich wie in einem Computerspiel gefühlt, wenn ständig aus einer Richtung drölfundzwanzig Leute gerannt kommen, die dann alle nach und nach verhauen werden wollen. Und den Unsinn bläst man dann auf 150 Minuten auf, mit einem Drehbuch das auf ein Stück Klopapier passt. Witzig (oder viel eher traurig), dass sich das Ding dann auch noch ständig ernst nimmt.

Teil 1 war definitiv um einiges besser, zumal er sich auf das Wesentliche konzentriert hat, und nie mehr sein wollte, als er konnte. Er bot auch die besseren Martial Arts Szenen, einfach weil sie bodenständiger und besser choreographiert waren. Bei The Raid 2 ist einfach alles viel zu wild. Die 4 gibt es dann auch nur wegen ein paar gelungenen Martial Arts Szenen, und dem beeindruckenden Fight am Ende in der Küche. Der Rest ist aber totaler Quatsch.

Lustig inde ich allerdings, wie dieser Film von diversen Leuten in den Himmel gelobt wird, die der Meinung sind aus Hollywood käme nur noch seelenloser Actionmist. Da muss ich dann mal stark grinsen, und über den Slogan "Der beste Actionfilm aller Zeiten" kann man sich sowieso nur totlachen
 
Hab am 24. wieder The Guardians of the Galaxy gesehen, bevors auf die Zech Tour ging und ich bleibe bei meinem Kino Fazit: Unterhaltsamer Film, der jedoch völlig overrated ist und hauptsächlich durch seine Musikwahl und seine Gags punktet, während er abseits davon höchstens mittelmäßig ist.
 
Ja, darauf müssen wir mal anstoßen. :D Habe das wirklich genau so empfunden.

Pocahontas

Woah, was für ein schöner Film. Teilweise war ich zu Tränen gerührt. Am schönsten fand ich die Szene als John Pocahontas versucht hat zu erklären, dass sie das Land auf beste Weise nutzen werden, weil sie ja die erfahrenere Kultur sind und sie ihm dann die Schönheit der Natur zeigt und was er alles daran nicht versteht.

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EDIT: Deutsche Version finde ich sogar besser bei dem Lied, aber habe ich nicht in guter Qualität auf die Schnelle gefunden.
 
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Tammy

Nicht wirklich gut, aber dennoch eine irgendwie sympathisch-verquere Komödie mit emotionalem Unterbau und besser als ich nach den teils vernichtenden Kritiken gedacht habe. Getragen wird dieses Road-Movie von Melissa McCarthy und Susan Sarandon, die hier, befreit von schwerem Storyballast, als grobschlächtige Enkelin und alkoholsüchtige Großmutter durch Amerika heizen, platte Zoten raushauen und manchmal ein wenig rührselig werden.

Also nichts neues an der Komödien-Front und weit davon entfernt eine ernstzunehmende Komödienempfehlung zu sein, aber doch erstaunlich "nett" und zuweilen (insbesondere in der ersten Filmhälfte) sogar recht witzig, was vor allem an McCarthys körperlicher Klamauk-Präsens liegt. Ja, sie ist sozusagen der weibliche Kevin James und spielt die immerzu selbe Rolle, aber dafür liebe ich das Pfundsweib. Auch hier wettert sie sich wieder unsympathisch-charmant und irgendwie mitleidserregend durch den Film. Susan Sarandon hingegen hat sicherlich schon bessere Charaktere gespielt und wird stellenweise echt unter der Gürtellinie verkauft, harmoniert aber immerhin gut mit ihrer Film-Enkelin. In Nebenrollen gibt es dann sogar noch große Namen wie Dan Aykroyd zu sehen.

Das größte Problem von Tammy wird sein, dass der Film als Schenkelklopfer-Komödie vermarktet wird, es eigentlich aber gar nicht ist. Während McCarthy regelmäßig deftige Sprüche raushaut und gekonnt aufs Gesicht fällt, schleicht sich eben doch relativ häufig ein ernster Unterton ein, der Themen wie Familienprobleme, verschwundene Lebensfreude, Alkoholsucht und Versagen aufwirft. Jedoch nicht so ausgeprägt und gut umgesetzt wie in anderen Dramödien. Und an dieser Stelle hat Tammy eben zu kämpfen. Der Film ist weder eine herausragende Komödie, noch eine ernstzunehmende Bereicherung der Indie-Tragödien-Szene, weder Fleisch noch Fisch. Dazu kommt noch McCarthy in ihrer gewohnten, fülligen Standard-Rolle, viele vorhersehbare, uralte Witze und eine nur hauchdünne Rahmenhandlung. Von daher kann ich die negativen Meinungen sehr gut nachvollziehen, muss den Film aber dennoch etwas in Schutz nehmen, weil die meisten wahrscheinlich eine Gag-Parade der Marke Hangover & Co erwartet haben, was er aber nicht ist und auch gar nicht sein will. Habe die 90 Minuten jedenfalls mit einem herzlichen Grinsen im Gesicht gut überstanden und kann, gemessen an meinen Erwartungen, daher schon fast von einer positiven Überraschung sprechen. Auch wenn das Ganze wieder schnell vergessen sein wird.

5/10 Fruchttaschen
 
Die letzten Tage gesehen:

Transformers 4 - Ära des Untergangs 3D

Nach vielen schlechten Kritiken hier im Forum waren meine Erwartungen relativ niedrig. Umso mehr war ich von dem Film überrascht. Natürlich mangelt es dem Film ein bisschen an Story (haben hier ja auch viele bemängelt), allerdings war diese in den letzten Transformers-Filmen ja auch quasi nicht vorhanden. Bild und Ton waren der Hammer, 3D war bei diesem Film einfach nur genial. Für mich deutlich besser und unterhaltsamer als Teil 2 & 3, schon allein wegen des Hauptdarstellers. Bemängeln kann ich noch, dass der Angestellte so wenig Screentime bekam, spielte ja 1zu1 die Rolle aus Silicon Valley. :D

7/10


Drachenzähmen leicht gemacht 1 & 2 3D

Ein wundervoller Film und eine absolut gelungene Fortsetzung, beide für mich auf einer Stufe. Der 3D-Effekt war bei beiden Filmen der Hammer! Die Flugszenen sind einfach nur atemberaubend in 3D!

9/10


John Carter


Den Film habe ich nun zum zweiten mal angeschaut und mir gefällt er immernoch. Von einem Meisterwerk weit entfernt, aber der Eintrag in die Rekordbücher als "größter Flop aller Zeiten" hat der Film absolut nicht verdient. Hätte gerne noch eine Fortsetzung gesehen in denen er evtl. noch andere Welten bereist.

7/10
 
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