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Ist Justified so eine weitere Fall der Woche Serie? Von der Beschreibung her (harter Knochen sorgt in der Provinz für Recht und Ordnung) klingt das für mich ein bisschen nach Longmire.

Wenn die Serie gut ist wäre das vielleicht auch etwas für mich.

Edit: Cool, die Serie gibt es bei Amazon Prime zu gucken.
 
Mit Justified habe ich diese Woche auch wieder angefangen, nachdem mir Para-chan dazu riet. Hatte damals, als die zweite Staffel lief, die erste komplettiert (drizzt's damaliges Avatar sei Dank) und fand sie wirklich gut. Danach aber gänzlich aus den Augen verloren und jetzt, wo ich sie wieder aufrolle, bin ich, mitten in der zweiten Staffel, erneut schwer angetan - Olyphant ist eine supercoole sau und harmoniert perfekt mit Goggins, die beiden möchte ich ohnehin viel öfters in grösseren Produktionen sehen.
 
Ist Justified so eine weitere Fall der Woche Serie? Von der Beschreibung her (harter Knochen sorgt in der Provinz für Recht und Ordnung) klingt das für mich ein bisschen nach Longmire.

Wenn die Serie gut ist wäre das vielleicht auch etwas für mich.

Edit: Cool, die Serie gibt es bei Amazon Prime zu gucken.

Die erste Season besteht größtenteils aus Einzelepisoden. Ab Season 2 steht die übergreifende Handlung aber klar im Mittelpunkt.
 
Finde das eh klasse gelöst in der ersten Staffel. Fast alles Einzelepisoden mit loser Verknüpfung, die die Charaktere und das Umfeld gekonnt vorstellen und ab der zweiten Staffel fügen sich die Geschehnisse dann ziemlich überraschend zusammen. :dhoch:
 
Olyphant ist eine supercoole sau und harmoniert perfekt mit Goggins, die beiden möchte ich ohnehin viel öfters in grösseren Produktionen sehen.

Absolut! Freue mich immer wieder, wenn ich die beiden in anderen Rollen sehe. Und wieso Olyphant nur so wenige Filme dreht ist mir eh ein Rätsel. Der Mann ist pures Schauspielgold und die Lässigkeit in Person. Habe ihn erst gerade wieder, bei einer erneuten Sichtung von My Name is Earl, für grandios befunden. :D

olyphant-earl.jpg


:lol:
 
Raylan Givens ist einfach die Rolle seines Lebens! In der 5. Staffel hat er wieder so geniale Auftritte, cool ist da schon untertrieben :huldig:
 
Mit "My name is Earl" kann ich ja überhaupt nichts anfangen. Diese Ansammlung von geistig behinderten Redneck-Klischees ist einfach nicht witzig, nur ermüdend. Noch problematischer ist ja, dass man die echten Rednecks kaum toppen/persiflieren kann und die dadurch oftmals sogar viel witziger sind als die Serie :D.
 
Mit "My name is Earl" kann ich ja überhaupt nichts anfangen. Diese Ansammlung von geistig behinderten Redneck-Klischees ist einfach nicht witzig, nur ermüdend. Noch problematischer ist ja, dass man die echten Rednecks kaum toppen/persiflieren kann und die dadurch oftmals sogar viel witziger sind als die Serie :D.

Ich schaue MNIE gerade zum vierten Mal, bisher nur auf Englisch, diesmal auf Deutsch und finde es immer wieder spitze. Ermüdend finde ich die Klischees auch nicht. Im Gegenteil, da Earl endlich nochmal richtig derben, politisch unkorrekten, dummen Humor bietet, der das Herz dennoch am rechten Fleck hat und sich damit positiv von den ganzen ausgelutschten Beziehungs- und RomCom-Sitcoms abhebt. Ich lache mich da jedenfalls regelmäßig schlapp. Ist, neben Scrubs, Friends, Futurama und Community, auch in meiner Genre Top 5 zu finden. :D





CARRIEREVFEAT.jpg


Carrie (2013)

Carrie ist wieder einer dieser Filme, welche die Remake-Hater und "Früher war alles besser!"-Vertreter aus ihren altertümlichen Löchern kriechen lässt. Denen sei gleich gesagt, dass ich einen feuchten Furz auf literarische Vorlagen oder vergangene Verfilmungen lege, weil ich finde, dass jedes Produkt es verdient hat, alleinstehend betrachtet zu werden. Und dann ist mir auch egal, dass Brian De Palmas Verfilmung - die ich jedoch nie gesehen habe - vielleicht noch tiefgründiger ist und Stephen Kings Romanvorlage das gestörte Mutter-Tochter-Verhältnis, sowie die Hintergründe feiner zeichnet. So lange mich die neue Carrie unterhält, und das tut sie, ist doch alles tutti. Da braucht es meiner Meinung nach nicht immer eine zwanghafte Gegenüberstellung, wobei ich prinzipiell natürlich nichts gegen Vergleiche habe und sie zeitweise sogar angebracht sind. Man sollte gerade Remakes und (verspätete) Fortsetzungen aber nicht immer sofort (meistens noch bevor man das Endergebnis überhaupt gesehen hat) verurteilen, nur weil das Original angeblich ja sooo gut war und da sicherlich keine Neuverfilmung jemals herankommen wird. Das halte ich für überstürzt und den Neuinterpretationen/Fortsetzungen gegenüber einfach ungerecht. Aber genug gestänkert.

Im Grunde ist Carrie '13 eine übernatürliche Coming-of-Age Story. In der Schule gemobbt und zu Hause von ihrer religiös wahnhaften Mutter unterjocht, entdeckt Carrie, die eigentlich nur versucht sich in die jugendliche Gesellschaft zu integrieren, dass sie telekinetische Fähigkeiten besitzt. Joa, eigentlich war das auch schon die ganze Handlung und das ist auch gut so. Reduziert auf die wichtigsten Leitmotive der literarischen Vorlage (gestörte Mutter, Erwachsenwerden, Telekinese, Hass/Rache), transportiert die Neuverfilmung die schrecklichen Ereignisse gekonnt in das neue Jahrtausend (Gemobbt wird diesmal z.B. auch über das Internet) ohne den Kern der Vorlage zu vernachlässigen. Simpel, aber effektiv, würde ich sagen. Die Geschichte ist spannend, besitzt den unverkennbaren King'schen Aufbau, wird getragen von herausragenden Hauptdarstellern, dezent eingesetzten, aber überzeugenden (Telekinese-)Effekten und einem intensiven Sounddesign. Wenn Carrie in einen Konflikt mit ihrer Mutter gerät, man durch ein tiefes Wummern aus dem Subwoofer förmlich ihre aufkeimenden Aggressionen spürt und sich selbige daraufhin explosionsartig entladen, indem das gerade noch schüchterne, junge Mädchen das gesamte Mobiliar des Wohnzimmers an die Decke schießen lässt, dann hat man durchaus einen gewissen Respekt vor dem fiktiven Charakter, den Schauspielern und zudem noch eine Gänsehaut.

Ja, ich finde Carrie '13 gelungen. Der temporeiche, sich immer weiter zuspitzende Handlungsaufbau ist grandios, die (in ihrem Rahmen) glaubwürdig inszenierte und fachgerecht in das Jahr 2013 verfrachtete Szenerie stimmungsvoll und die Schauspielerei schlichtweg super. Dass man (anders als in der Buchvorlage) nur wenig über das Vorher und Nachher erfährt, einige Aspekte lediglich stiefmütterlich behandelt werden und die psychologischen Themen und familiären Konflikte nur das Fundament für eine verhältnismäßig oberflächliche Achterbahnfahrt der Gefühle eines übernatürlich begabten Mädchens legen, empfinde ich dabei gar nicht mal als besonders negativ, da sich dieser kurzweilige, aber intensive Ausschnitt aus Carries Leben insgesamt sehr rund anfühlt. Frischzellenkur geglückt, Carrie ist eindeutig im rasanten YouTube-Zeitalter angekommen, wenn auch auf Kosten einiger dramaturgischer Details.

7/10 Bibelstunden
 
Soweit ich weiß, hält sich die Neuverfilmung ja ziemlich stark an der von de Palma. Da frag ich mich schon, wo da der Sinn ist, ausser dem ganzen nen aktuellen Look zu geben. Wobei ich das Original eh nie so supertoll fand, aber gerade durch den 70er-Look hat er auch heute noch seinen Reiz.
 
So weit ich das gelesen habe - kenne die de Palma Version wie gesagt nicht, dafür aber das Buch - ist der neue Carrie kein einfaches Remake des ersten Films, sondern eher eine Neuverfilmung des Romans. Die wichtigen Stationen des Buches werden auch sehr deutlich abgeklappert, wobei sie teilweise uminterpretiert oder verschoben wurden (bspw. der "Steinregen", der hier erst später stattfindet und nicht wie im Buch in Carries frühster Kindheit). De Palma ist den Stoff damals anscheinend etwas freier angegangen und hat andere Schwerpunkte gesetzt. Daher würde ich auch beiden Filmen ihre Daseinsberechtigung zusprechen. De Palma für den inneren, psychologischen Horror und die Neuverfilmung als eher leicht verdauliche Mystery-Thriller-Variante für die aktuelle Generation.

Eine einfache De Palma-Kopie hätte heute wahrscheinlich keinen mehr ins Kino gelockt. Jedenfalls nicht die Zielgruppe der 15 - 25 jährigen. Von daher kann ich die Modernisierung schon verstehen. Wirklich notwendig war dieses "Remake" jetzt natürlich nicht, aber andererseits ist es eine immer noch spannende und zeitlose Geschichte, die auch heute noch funktioniert. Mit zeitgemäßen Effekten vielleicht sogar noch etwas besser. Wer seinen Interessenschwerpunkt bei den Charakteren und deren inneren Konflikten legt, ist bei De Palma aber wahrscheinlich besser ausgehoben. Ich habe Stephen Kings Geschichten eigentlich immer als kurzweilige Horror-Unterhaltung angesehen und genau das ist der neue Carrie geworden. Die ganzen Unkenrufe, von wegen "Was haben sie nur aus der Vorlage gemacht?", kann ich deswegen auch nicht ganz verstehen. Finde den Film sogar sehr "originalgetreu", mal abgesehen davon, dass das religiöse Thema hier abgeschwächt und einige (für einen 90 Minuten Film vielleicht auch etwas zu umfangreiche) Hintergründe weggelassen wurden.
 
Im Roman gibts ja, soweit ich mich nach bestimmt über 20 Jahren erinnere, immer solche Rückblicke aus der Gerichtsverhandlung oder mittels Zeitungsartikel?! Erinnere mich nicht mehr so genau. Das hat mir früher in der ersten Verfilmung immer gefehlt. Ist der Blickwinkel jetzt mit drin?
 
Ne isser nicht....das nimmt in filmen mmn auch spannung

aber ich fand den auch gut zu schauen...nur das carrie mutter verhältnis hat mir im film nicht so gepasst
 
Ich hab den neuen Film noch nicht gesehen. Ich fand damals schon Sissy Spacek viel zu hübsch für die Rolle und nun nehmen sie eines der schönsten Mädchen der Branche und wollen ein Mobbingopfer aus ihr machen. Das kam mir schon im Trailer so unglaubhaft vor, weiß nicht, ob ich mir den Film ansehen kann.
 
thehobbitt.jpg


Der Hobbit - Smaugs Einöde
7/10

Also mir hat der erste Teil besser gefallen. Im zweiten wirkte mir alles ein wenig zu konstruiert. Die Herr der Ringe Atmosphäre wird nicht mal annähernd erreicht, und der digitale Look ist teilweise ziemlich schwer zu ertragen. Dass die Orks aus CGI bestehen stört mich nicht mal, aber der komplette Film sieht einfach viel zu künstlich aus.

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Die Chroniken der Unterwelt - City of Bones 4/10

Was für ein Unsinn. Ich mag normalerweise diese "Klasse B" Fantasyfilmchen wie Jumper oder Ich bin Nummer 4, aber City of Bones ist einfach nur ganz großer Mist. Unglaublich platt und kitschig, und mit einem Dialogbuch zum Davonlaufen. Der Höhepunkt war die Erkenntnis dass Bach ein Schattenjäger war und seine Musik Dämonen verjagen kann. Und dann die aufgesetzte Dramaturgie und die völlig eindimensionalen Charaktere. Einfach nur grausam.

Das beste am Film war das Ghostbusters Zitat und die wirklich hinreißende Lily Collins. :liebe:
 
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