Mann Freezi, du hast Geschmack!

Langoliers habe ich auch mal im TV gesehen. Baut eine sehr gute Stimmung auf. Fand den wirklich super. Bis auf das Ende, wegen den CGI-Effekten.
Ein Film, den
ich wohl nie im Leben gekauft hätte. Kam trotzdem dazu den mal zu sehen. Sieht man sich das Cover an, denkt man zuerst an eine Serienproduktion. Auch der Film selber kommt oft so rüber.
Ethan Wate (Alden Ehrenreich) kann es kaum erwarten, die Highschool zu beenden und das Südstaatenkaff Gatlin zu verlassen. Während er nämlich gerne liest und die Welt bereisen will, verbringen die engstirnigen Bewohner der Kleinstadt ihre Zeit damit, Bücher zu verbieten und über die neue Schülerin Lena Duchannes (Alice Englert) zu lästern. Diese ist eine Nichte des Eigenbrötlers Macon Ravenwood (Jeremy Irons), weshalb schnell Gerüchte herumgehen, Lena sei eine Hexe und Satanistin. Ethan schert sich jedoch nicht um die Meinung der anderen und möchte Lena näherkommen - nicht zuletzt, weil er sie aus einem wiederkehrenden Traum zu kennen glaubt.
Die sich bald anbahnende Beziehung steht allerdings unter keinem guten Stern: So ziemlich alle sind gegen die Beziehung, auch Lenas Onkel und die Seherin Amma (Viola Davis), die seit dem Tod seiner Mutter für Ethan sorgt, sind gegen die junge Liebe. Denn die Duchannes sind eine Familie von Castern, die allesamt über magische Fähigkeiten verfügen und an ihrem 16. Geburtstag zur dunklen oder hellen Seite der Magie berufen werden. Bis zu ihrem Geburtstag versucht das junge Paar alles, um zu verhindern, dass Lena böse wird - nicht wissend, dass verborgene Kräfte längst planen, sie zu einem dunklen Caster zu machen...
Ok, die Zielgruppe dürfte klar sein. Ich gehöre da wohl nicht ganz rein, auf der anderen Seite fand ich den ersten Twilight-Film damals noch ganz akzeptabel. Beautiful Creatures fand ich um einiges besser als die Twilight Saga. Vor allem wegen den Darstellern. Diese verhalten sich um einiges "normaler" und man nimmt es ihnen ab, dass sie verliebt sind. Und obwohl Alden Ehrenreich irgendwie ulkig aussieht, hat der mir sehr gut gefallen. Wie Alice Engelert auch. Es herrscht irgendwie eine gute Chemie zwischen den beiden. Und wenn die Hauptdarstellerin im Film Charles Bukowski liest, kann der Film doch gar nicht so schlecht sein.
Das einzige was mich nervt: Der Film wird wohl nie eine Fortsetzung kriegen. Das Einspielergebnis war ziemlich mies. Schade, ich hätte gerne die weitere Geschichte der beiden gesehen. Aber die Welt ist halt nicht gerecht und will wohl lieber ein paar (mehr oder weniger) identische Vampirfilme mit Robert sehen.
Wenn wir schon dabei sind: Kann mal jemand Bart Wux die letzten beiden Twilight-Filme schenken?! Ich möchte seine Reviews dazu auch noch lesen.
6/10