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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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Spring Breakers

Kurz: WTF?!

Lang: :sabber: -> :ruby: ->
fap.gif
-> :staun: -> :nein: -> :vogel: -> :shock: -> :shock: -> :skep: -> Ende

Korines Vorstellung der aktuellen Konsum- und MTV-Generation fällt, trotz dem ganzen Neon und Sonnenschein, um ein vielfaches düsterer aus, als ich es ihm zugetraut hätte. Meisterhaft inszeniert und überzeugend gespielt, wobei Franco, abgesehen von der nackten Haut und den Titten natürlich, definitiv der Star des Films ist. Nihilistischer wird man Hollywood heute wohl nicht erleben können und demzufolge bin ich geneigt, dem Streifen vorläufig das Prädikat Kinofilm des Jahres zu verleihen, wobei dies keinesfalls als eine uneingeschränkte Empfehlung intepretiert werden darf, da Spring Breakers, angefangen bei der Thematik, bis hin zur Besetzung, sehr, sehr stark polarisiert bzw. polarisieren wird.
 
Dieses Wochenende sehen müssen. Größter Drecksfilm den ich jemals sehen musste. Ich konnte eigentlich nur eins: Lachen.
 
ikeg.jpg


In the Line of Fire 8/10

"Bist Du wirklich bereit, eine Kugel abzukriegen?" - "Ich werde darüber nachdenken, wenn ich auf Dein Grab pisse!"

Das ist doch mal ein spannender Thriller! Schon viele Jahre nicht mehr im Player gehabt, macht aber immer noch eine Menge Freude. Der Film kommt sehr ruhig daher, und baut die Geschichte Stück für Stück auf, leben tut In the Line of Fire vor allem durch Clint und das Katz und Mausspiel mit Malkovich, dazu gibt es einen kleinen Nebenplot der romantischen Art mit Rene Russo.

Ich mag den Film einfach, er versteht es über die gesamten 130 Minuten spannend und unterhaltsam zu bleiben.

Kennt jemand Filme mit einer ähnlichen Thematik?
 
Hmmm… Filme wie “In the Line of Fire”?
- Die Stunde der Patrioten
- Der Schakal
- Absolute Power
- Shooter (ist sicher etwas actionreicher, ist aber auch ein politisches Katz- und Mausspiel)
- No Way Out
 
Wenn es etwas weniger politisch sein darf,
- Dirty Harry Reihe
- Auf der Flucht
- Bodyguard :gerri:
 
Pacific Rim

mako-mori-pacific-rim-movie.png


Eigentlich ein ganz cooler Film.
Ja ich glaube Ich mochte Ihn.
Zumindest die ersten 1,5 Stunden. Danach bin Ich eingeschlafen.
Das war mir für ein Actionspektakel einfach zu lang.
Das Ende hab ich aber wieder gesehen.

Ein paar Kritikpunkte habe ich aber dennoch.
zB sind die beiden Wissenschaftler ja völlig dämlich inszeniert. Das kann niemand über 12 lustig finden.
Auch dass Ron Perlman verheizt wird mit einer imho ziemlich bescheidenen Rolle fand Ich als Perlman Fan jetzt nicht so geil.

Wie immer bei sowas habe Ich mich im vorhinein nicht informiert und war ziemlich überrascht dass Charlie Hunnam die Hauptrolle spielt. Das hat sich dann in der Tat für mich als kleines Problem herausgestellt da ich in seinen Gesichtsausdrücken, im speziellen bei Wut, Trauer, Glück, Missmut, Euphorie, Angst und Begierde immer Jax Teller gesehen habe und nicht seine eigentliche Rolle.

Ja aber sonst,... Ich hätte noch gerne gesehen wie sich die beiden geküsst hätten. Das hat mir gefehlt am Schluss. Aber kuscheln war ja auch nett.

Achja eines noch, in der Vorschau kam ein Film,... Alter Schwede wasn Scheiß.

Also im Kino sah die CGI so derart beschissen aus sowas habe Ich gefühlt seit den 90ern nicht mehr gesehen.

Zudem der völlig pupertäre Witz. Also das so ein Rotz noch immer Geld bekommt...
Mit der Welt gehts bergab.

Hier das Meisterwerk:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Xf-mDOPIkRg[/vid]
 
Cthulhu schrieb:
Die ersten Kritiken zu R.I.P.D. fielen bisher auch vernichtend aus.

Ich frag mich einfach warum sich Jeff Bridges für den Scheiß hergibt.

Auf den halte ich ja sehr viel, aber das ist ja mal ein Totalausfall. Und das hätte er schon am Drehbuch erkennen können.

Gut, Ich muss zugeben Ich habe etwas ähnlichen auch bei Tron Legacy über Ihn gesagt, aber nach mehrmaligem sehen finde Ich den Film mittlerweile ja recht stylisch.

Ich bezweifle allerdings dass sich das Ding hier noch steigern wird.
 
Ich finde, auf dem Papier klingt das eigentlich ganz amüsant. Halt wie eine Mischung aus Men in Black und Ghostbusters. Aber da hört es dann wohl auch schon auf.

Tron: Legacy fand ich grundsätzlich super, aber dass er da überhaupt mitgespielt hat, liegt möglicherweise auch einfach daran, dass Tron vermutlich einen relativ hohen Stellenwert bei ihm hat und er nostalgische Gefühle gegenüber dem Original hegt. Und letztlich macht es einfach Sinn, dass er in einer Fortsetzung mitmacht.
 
Zhadow schrieb:
Hmmm… Filme wie “In the Line of Fire”?
- Die Stunde der Patrioten
- Der Schakal
- Absolute Power
- Shooter (ist sicher etwas actionreicher, ist aber auch ein politisches Katz- und Mausspiel)
- No Way Out
 
Wenn es etwas weniger politisch sein darf,
- Dirty Harry Reihe
- Auf der Flucht
- Bodyguard :gerri:

Kenne ich fast alles. NWO aber nicht. Bodyguard habe ich auch noch nie gesehen, steht aber im Regal. :D
 
Only God Forgives

u9L3cnL.jpg



Eine Nacht drüber geschlafen und noch immer ein sehr, sehr widerspenstiger, schwer verdaubarer Film. Visuell absolut fantastisch und bestechend gefilmt - auf so was stehe ich ja grundsätzlich, da ich auf gekonnte Kameraführung, Bildkomposition und Lichtsetzung um Lichtjahre mehr gebe als auf CGI-Gewitter und Szenarien zum Schieß-Mich-Tot-Budget und hier punktet Refns neues Werk mit der höchstmöglichen Punktzahl.
Auch die eigenwillige, irgendwie hypnotisierend-elektrisierende Atmosphäre hat mich voll in seinen Bann gezogen und nicht einmal die ach so verpöhnte, explizite Gewaltdarstellung stieß mir sauer auf (da sie einfach in den Kontext passte und nie wirklich dem Selbstzweck diente, wie bei einem Splatter), aber auf inhaltlicher Ebene hat mich der Film schon ziemlich verwirrt und zwar so sehr, wie das zuletzt ein Inland Empire von Lynch tat. Ich zerbreche mir noch immer den Kopf darüber, aber mittlerweile kristallisiert sich schon soetwas wie ein vollständiges, für mich schlüssiges Bild heraus. Werde ihn mir aber deshalb mit Sicherheit noch ein zweites Mal ansehen - entweder im Kino oder sobald er auf Blu-ray zu haben ist.

Dass Only God Forgives nur oberflächlich sei und keine "Seele" besitzt, was ihm viele Reviewer und Kinogänger attestieren wollen, ist für mich aber ziemlicher Bullshit. Denen wäre gut daran geraten etwas genauer und aufmerksamer hinzusehen und auch mal die grauen Hirnwindungen anzustrengen. Der Film weiß schon eine Menge zur erzählen, aber die Art und Weise wie er dies tut, unterscheidet ihn grundsätzlich von den meisten anderen Filmen. Ob einem dies gefällt oder man etwas damit anzufangen weiß, steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben, aber ihm Oberflächlichkeit und inhaltliche Leere anzukreiden ist Schwachsinn.

Insgesamt bin ich sehr angetan und bereue den Kinogang überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, 2013 ist mir bisher nur Stoker untergekommen, der mich ähnlich fasziniert hat, aber empfehlen kann ich ihn eigentlich kaum jemanden so recht. Sehr unangenehm, unkonventionell und fast schon ungenießbar, aber gerade das macht ihn unter anderem so faszinierend.

Deshalb eine große Warnung an alle Blockbuster Cineasten hier, denen auch Refns Drive gefallen hat: Only God Forgives ist definitiv ein "Arthouse"-Werk, welches selbst dort die Gemüter recht stark spaltet. Das ist aber auch gut so, denn Kunst soll auch polarisieren.
 
Das der Film viel erzählt, kann ich nicht behaupten. Er deutet eventuell einiges an, aber besonders viel passiert dort nicht.
 
:lol: fikka

Wieso soll Kunst polarisieren? Wer bestimmt sowas? Kunst hat doch die Freiheit alles zu sein und zu dürfen oder nicht? Die Aussage erinnert mich an meinen Kunstlehrer.
 
Also wenn ein Film seine Story vor mir verschlüsselt und vesteckt und zwar so, dass ich sie nur durch mehrmaliges gucken oder durch Hilfe aus dem Internet erkenne, dann kann mich der Film mal kreuzweise. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Ich hab mir den Film übrgens sehr aufmerksam angeschaut.
 
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