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Looper

Nun gut: Ich liebe Zeitreisefilme, aber ich habe eben eine Vorstellung davon, was die Regeln betrifft. Zwar würde ich nicht soweit gehen, dem Film Logiklücken vorzuwerfen, allerdings bin ich mit dem Konzept nicht komplett einverstanden. Das ist aber rein subjektiv. Der Film an sich ist gut gemacht und durchaus spannend. Er erzählt sogar eine halbwegs originelle Geschichte und punktet durch tolle Schauspieler. Allerdings fehlt ihm das gewisse Etwas. Ich bin womöglich mit zu hohen Erwartungen rangegangen, aber Zeitreisefilme begeistern mich entweder oder enttäuschen mich. Im Falle von Looper bin ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht, dass aus der neuen Idee nicht unbedingt der Überhit wurde. So wirklich schlechtes kann ich über den Film nicht sagen. Er ist in sich legitim und insgesamt rund. Kann sich jeder angucken, der nen solide gemachten Film mit nem interessanten Ansatz ansehen möchte. Ich muss zusätzlich noch ein bisschen was für die "falsche" Zeitreisephilosophie abziehen. Und mit "falsch" meine ich das höchst subjektiv, denn wer weiß schon wie es wirklich sein müsste ;)

Im Spoiler erkläre ich kurz an einem abstrakten Beispiel, was ich meine:

Wie Zeitreise funktionieren soll weiß ich nicht. Ich gehe aber davon aus, dass wenn sie funktoniert, nichts weltbewegendes (im wahrsten Sinne) passiert. Ich glaube, man könnte durch Zeitreise eines von unendlich vielen Paralleluniversen erschaffen, keines der betroffenen Universen würde etwas vom Zeitsprung merken. Konkret: Reise ich 5 Minuten in die Vergangenheit und schnappe mir einen Rasierer, um meinem Ich aus der Vergangenheit den Kopf kahl zu rasieren, so wird er mich mit seiner albernen Glatze angucken, während ich mir durch mein wallendes Haar fahren und frohlocken werde: "Dachtest du etwa, dass mir dadurch auch die Haare abfallen werden? Weit gefehlt, törichter Narr aus der Vergangenheit! Haha, auf MICH hat das keinen Einfluss." Ich glaube übrigens auch nicht, dass es zum Kollaps kommen müsste, wenn ich mein Ich aus einer anderen Zeit konfrontiere. Natürlich habe ich keinen Plan von alledem, ich habe nur eine Vorstellung davon, wie mir Zeitreise in einem Film am liebsten präsentiert wird. Looper sieht das anders als ich. Deswegen dissen wir uns ein bisschen. Der Film würde übrigens mit meiner Theorie auch gar nicht funktionieren, daher muss ich nachsichtig sein. Puh!

Insgesamt hab ich Looper lieb. Schöner Film!

7/10
 
Zhadow schrieb:
Ist ja auch nicht mehr ganz die Jüngste, obwohl sie sich doch ganz gut gehalten hat. :D In Nikita und vor allem Bloody Marie fand ich sie aber auch immer sehr sexy.

Ne es ging nicht darum wie die jetzt aussieht sondern auch wie sie damals ausgesehen hat,das finde ich jetzt auch nicht mehr sexy :D
 
Death Race 2
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Death Race war 2008 meine persönliche Kinoüberraschung des Jahres. In dem hirnlosen Auto-Actioner lies Resident Evil-Regissur Paul W.S. Anderson u.a. Jason Statham in bewaffneten Musclecars um sein Leben fahren. Sozusagen eine Mario Kart Verfilmung für Erwachsene, mit reichlich handgemachter Männeraction, Blut, sexy Frauen und coolen Kerlen.

Death Race 2 ist das Direct-to-DVD Prequel, was die Vorgeschichte, rund um den, im ersten Teil angedeuteten, Fahrer Frankenstein und die Entstehungsgeschichte des namensgebenden Death Races, abhandelt. Die oben erwähnte Rezeptur, aus harten Kerlen (diesmal u.a. Luke Goss, Danny Trejo und Sean Bean), hübschen Mädels (Sind in diesem Knast denn nur Playmates inhaftiert?) und Musclecar-Rennaction, bleibt dabei bestehen, nur eben alles (budgetbedingt) zwei Nummern kleiner. Die Story wirkt noch beliebiger als im Vorgänger, die Kloppereien zwischen den Muskelmännern hätte Uwe Boll besser inszenieren können und die Autoaction ist etwas weniger imposant. Dennoch ist es vor allem letztere, die auch das Prequel durchaus sehenswert macht.

Hat man nämlich die erste Filmhälfte, samt beschämend schlechter Langweil-Handlung, austauschbaren Lieblos-Charakteren und amateurhafter Gladiatorenkämpfe, überstanden, gehts auf die actiongeladene Rennstrecke, wo dann auch die restlichen 40 Filmminuten stattfinden. Zum Glück, denn hier blüht Death Race 2 auf und sorgt für reichlich Blechschäden. Nicht ganz so aufregend wie im Vorgänger, aber immer noch kurzweilig unterhaltsam.

Death Race 2 ist beileibe kein guter Film. Jedenfalls nicht im klassischen Sinne. Allein die Tatsache, dass es in diesem herrlich bescheuerten Genre (Auto-Rennaction) aber nahezu keine Alternativen gibt, lässt mich eine kleine Empfehlung für Krawall-Freunde und Fans des ersten Teils aussprechen. Wobei ich Anderson's Erstling in fast allen Belangen ein ganzes Stück besser finde.​

5/10 Runden
 
Jiders schrieb:
looper.jpg

Looper

Nun gut: Ich liebe Zeitreisefilme, aber ich habe eben eine Vorstellung davon, was die Regeln betrifft. Zwar würde ich nicht soweit gehen, dem Film Logiklücken vorzuwerfen, allerdings bin ich mit dem Konzept nicht komplett einverstanden. Das ist aber rein subjektiv. Der Film an sich ist gut gemacht und durchaus spannend. Er erzählt sogar eine halbwegs originelle Geschichte und punktet durch tolle Schauspieler. Allerdings fehlt ihm das gewisse Etwas. Ich bin womöglich mit zu hohen Erwartungen rangegangen, aber Zeitreisefilme begeistern mich entweder oder enttäuschen mich. Im Falle von Looper bin ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht, dass aus der neuen Idee nicht unbedingt der Überhit wurde. So wirklich schlechtes kann ich über den Film nicht sagen. Er ist in sich legitim und insgesamt rund. Kann sich jeder angucken, der nen solide gemachten Film mit nem interessanten Ansatz ansehen möchte. Ich muss zusätzlich noch ein bisschen was für die "falsche" Zeitreisephilosophie abziehen. Und mit "falsch" meine ich das höchst subjektiv, denn wer weiß schon wie es wirklich sein müsste ;)

Im Spoiler erkläre ich kurz an einem abstrakten Beispiel, was ich meine:

Wie Zeitreise funktionieren soll weiß ich nicht. Ich gehe aber davon aus, dass wenn sie funktoniert, nichts weltbewegendes (im wahrsten Sinne) passiert. Ich glaube, man könnte durch Zeitreise eines von unendlich vielen Paralleluniversen erschaffen, keines der betroffenen Universen würde etwas vom Zeitsprung merken. Konkret: Reise ich 5 Minuten in die Vergangenheit und schnappe mir einen Rasierer, um meinem Ich aus der Vergangenheit den Kopf kahl zu rasieren, so wird er mich mit seiner albernen Glatze angucken, während ich mir durch mein wallendes Haar fahren und frohlocken werde: "Dachtest du etwa, dass mir dadurch auch die Haare abfallen werden? Weit gefehlt, törichter Narr aus der Vergangenheit! Haha, auf MICH hat das keinen Einfluss." Ich glaube übrigens auch nicht, dass es zum Kollaps kommen müsste, wenn ich mein Ich aus einer anderen Zeit konfrontiere. Natürlich habe ich keinen Plan von alledem, ich habe nur eine Vorstellung davon, wie mir Zeitreise in einem Film am liebsten präsentiert wird. Looper sieht das anders als ich. Deswegen dissen wir uns ein bisschen. Der Film würde übrigens mit meiner Theorie auch gar nicht funktionieren, daher muss ich nachsichtig sein. Puh!

Insgesamt hab ich Looper lieb. Schöner Film!

7/10

Glückwunsch ;)
Du hast das Zeitparadoxon verstanden!

Looper umschifft das ganz geschickt, will es gar nicht und versucht es erst recht nicht zu erklären :)
 
MiXeR schrieb:
Death Race 2
death-race-2-dvd-0k8zd4.jpg


Death Race war 2008 meine persönliche Kinoüberraschung des Jahres. In dem hirnlosen Auto-Actioner lies Resident Evil-Regissur Paul W.S. Anderson u.a. Jason Statham in bewaffneten Musclecars um sein Leben fahren. Sozusagen eine Mario Kart Verfilmung für Erwachsene, mit reichlich handgemachter Männeraction, Blut, sexy Frauen und coolen Kerlen.

Death Race 2 ist das Direct-to-DVD Prequel, was die Vorgeschichte, rund um den, im ersten Teil angedeuteten, Fahrer Frankenstein und die Entstehungsgeschichte des namensgebenden Death Races, abhandelt. Die oben erwähnte Rezeptur, aus harten Kerlen (diesmal u.a. Luke Goss, Danny Trejo und Sean Bean), hübschen Mädels (Sind in diesem Knast denn nur Playmates inhaftiert?) und Musclecar-Rennaction, bleibt dabei bestehen, nur eben alles (budgetbedingt) zwei Nummern kleiner. Die Story wirkt noch beliebiger als im Vorgänger, die Kloppereien zwischen den Muskelmännern hätte Uwe Boll besser inszenieren können und die Autoaction ist etwas weniger imposant. Dennoch ist es vor allem letztere, die auch das Prequel durchaus sehenswert macht.

Hat man nämlich die erste Filmhälfte, samt beschämend schlechter Langweil-Handlung, austauschbaren Lieblos-Charakteren und amateurhafter Gladiatorenkämpfe, überstanden, gehts auf die actiongeladene Rennstrecke, wo dann auch die restlichen 40 Filmminuten stattfinden. Zum Glück, denn hier blüht Death Race 2 auf und sorgt für reichlich Blechschäden. Nicht ganz so aufregend wie im Vorgänger, aber immer noch kurzweilig unterhaltsam.

Death Race 2 ist beileibe kein guter Film. Jedenfalls nicht im klassischen Sinne. Allein die Tatsache, dass es in diesem herrlich bescheuerten Genre (Auto-Rennaction) aber nahezu keine Alternativen gibt, lässt mich eine kleine Empfehlung für Krawall-Freunde und Fans des ersten Teils aussprechen. Wobei ich Anderson's Erstling in fast allen Belangen ein ganzes Stück besser finde.​

5/10 Runden

Hab den Film bisher bewußt gemieden, gibts den wenigstens richtige Action, oder ist das alles CGI?
 
Gibt ausschließlich "echte" Action. Bis auf zwei, drei CGI-Blutspritzer, ist das alles handgemacht. Die haben anscheinend auch die Autos und Waffeneffekte aus dem ersten Teil verwendet. Kann sich daher durchaus sehen lassen. Überhaupt ist das für eine Direct-to-DVD Fortsetzung sehr ordentlich. Da gibt es weitaus schlimmere Vertreter. :D

Bin nun auf Teil 3 gespannt. Der sieht auch nicht übel aus und scheint, durch sein Offroad-Setting, ein bisschen frischen Wind in die Filmreihe zu bringen.

Ist übrigens wieder so ein Film, wo ich mich frage, wieso die FSK den nicht "ab 18" durchgewunken hat. Selbst in der Uncut spritzt nur selten Blut. Ok, in einer Szene wird jemand von Stahlstangen durchbohrt. Das aber auch nur relativ unspektakulär. Da ist jeder The Expendables oder Stirb Langsam brutaler. :D
 
Death Race 2 ist doch sogar auf dem Index hierzulande. Und dann ist er nicht brutal? Ich dachte da gibt es Gore zu sehen.

Wollte ihn mir nämlich auch mal kaufen.
 
Gore gibts da nicht wirklich zu sehen. Einer wird, mit entsprechendem Blutverlust, überfahren, ein anderer, wie gesagt, aufgespießt und einer verbrennt. Dazu sterben regelmäßig Männer und Frauen in explodierenden Autos. Das ist natürlich "brutal", aber nichts, was einen Indexeintrag rechtfertigen würde. Wenn bei Rambo kleine Kinder in brennende Hütten geworfen und Leute förmlich zerfetzt werden, ok, aber das hier? Ne, das ist maximal Expendables-Härtegrad. Ach, nicht mal das, wenn ich so drüber nachdenke. Dagegen ist jede Folge Dexter das reinste Schlachtfest. :D

Wahrscheinlich ist der nur aufm Index, weil die TV-Showkomponente relativ fragwürdig ist. Ist ja sozusagen American Gladiators bis zum Tod. :ugly: Wobei das in Teil 1, den ich sogar deutlich härter in Erinnerung habe, ja auch schon so war.
 
James Bond: Skyfall - 2 / 10

Habe mir den Film die Tage mal mit einigen Kollegen für 3€ als On-Demand-Version gesehen. Es waren zwar nur 3€, aber da will ich das Geld zurück. Das war ja mal gar nix. Egal ob man es jetzt als Bond-Film sieht oder als einzelnen Film betrachtet.

Während der Anfang noch Hoffnung machte, dass es zumindest ein halbwegs unterhaltsamer Action-Film werden könnte, den man sich mal antun kann, der Rest danach war einfach nur schwach, zäh und langweilig und wirkte nach „Billigproduktion“ und nicht nach 150-200 Mio. :ugly:

Von Bond, der Bier trinkt :fp:, die langatmige Inszenierung über schwache Dialoge, einen lächerlichen Bösewicht bis hin zur Handlung und dem Ende ist das alles grausig gewesen. Hätte ich allein gesehen, dann wäre ich entweder zwischendurch eingeschlafen oder hätte einfach ausgeschaltet. Craig ist noch immer eine absolute Fehlbesetzung für Bond. Da ist der neue Q drei Klasse besser, wenngleich in den ersten Szene noch sehr gewöhnungsbedürftig. Aber der hat in einem Film ein massive Steigerung während Craig von Film zu Film abbaut.

Skyfail ist der neue Tiefpunkt der Bond-Filme.
 
darthELIAS schrieb:
Dexter Staffel 7

Einfach mal alle Prinzipien über Bord werfen und das schlechte Morddezernat aller Zeiten küren. Das beschreibt wohl die siebte Staffel ganz gut. Für mich existiert kein Grund mehr die Serie weiter zu schauen, nur noch Eierlauf und Stagnation bei jedem Charakter. *schnarch*

Häh? :staun: Grad Dexter hat sich doch mal ein gutes Stück weiterentwickelt in der 7. Staffel. Also ich fand das war (bis aufs Ende) die beste Staffel seit der vierten. Vor allem Isaac hat gerockt!

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Hat mich sehr positiv überrascht. Wurd von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten was auch mit am tollem Setting lag. Die Anspielungen und Charaktere waren echt gelungen. :dhoch:

8/10
 
Guten Geschmack kann man sich eben nicht kaufen. Den hat man oder hat man nicht. Ihr Banausen habt ihn definitiv nicht! Skyfall ist geil. Punkt. Ende. Aus. Widerstand zwecklos.
 
dynosys schrieb:
darthELIAS schrieb:
Dexter Staffel 7

Einfach mal alle Prinzipien über Bord werfen und das schlechte Morddezernat aller Zeiten küren. Das beschreibt wohl die siebte Staffel ganz gut. Für mich existiert kein Grund mehr die Serie weiter zu schauen, nur noch Eierlauf und Stagnation bei jedem Charakter. *schnarch*

Häh? :staun: Grad Dexter hat sich doch mal ein gutes Stück weiterentwickelt in der 7. Staffel. Also ich fand das war (bis aufs Ende) die beste Staffel seit der vierten. Vor allem Isaac hat gerockt!

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Hat mich sehr positiv überrascht. Wurd von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten was auch mit am tollem Setting lag. Die Anspielungen und Charaktere waren echt gelungen. :dhoch:

8/10
Bei Isaac kann ich dir nur zustimmen. Der kreativste Charakter in der Staffel, hätte ihn mir mehr im Vordergrund gewünscht. Bei Dexter war das eine Achterbahnfahrt, zwar viel Tam Tam in der Mitte, aber das Ende führt es zum üblichen zurück.
 
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