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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also mir hat er gefallen und lediglich die Schockeffekte mag ich nicht. Ich mag die Blider, das Grundthema und ich mag die Athmosphäre des Films.

Meine Lieblingsszene:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=4L2ooG_MX9E[/vid]

Ihm Substanzlosigkeit und Ideenlosigkeit vorzuwerfen halte ich für ... nun ja, ich denke, das ist ja eine seiner Stärken, dass man sich inhaltlich in seine Filme einbringen muss. Und dazu gehört es natürlich auch, dass es Menschen gibt, die das eben nicht können und wollen.
 
Das trifft auf mich aber nicht zu. Ich liebe surrealistische Filme, aber da ist der französische Film aus den 70er Jahren deutlich weiter als es ein von Trier jemals sein wird. Meiner Meinung nach stützt er seine Filme viel zu sehr auf schockierende Vorschlaghammersymbolik ohne genug Substanz im Fundament zu haben.
Sein Rezept ist simpel. Sex und pseudophilosophische Ekelszenen. Eben das, was der gebildete Filmkenner sehen will. Und jedes Mal spricht man von einem Skandal. Wuuuhuuhu, Geschlechtsorgane in einem Mainstreamfilm.
Dann wie gesagt lieber den französischen Film, z.B. Bunuels Tryptychon. Das sind noch Filme eines ähnlichen Schlages, die aber nicht auf Skandal setzen, sondern viel feinfühliger mit Symbolik und Emotionen umgehen. Aber ich bin vielleicht auch zu sehr Fan des französischen Films, aber eben auch zu sehr Fan des surrealistischen Films um von Trier schätzen zu können. Das einzig Gute an Antichrist ist imo die Kameraarbeit.

Alexicious schrieb:
Ist das was eklig-gruseliges oder kann ich das nun bedenkenlos anklicken...? :skep:

Soll zumindest eklig-gruselig sein, aber ist noch schaubar, denke ich. Ist ja kein chien andalou. Dafür ist von Trier dann doch zu bürgerlich.
 
gestern gesehen....

The dark Knight rises

WTF??? im ernst jetzt???
grundsätzlich ist der film gar nicht mal so schlecht... hätte man nicht den schlechtesten comic bösewicht aller zeiten, der filmgeschichte dafür genommen...

ich saß bei jeder szene mit bane erst mal so da: :skep::staun::ugly:

zurückgespult... auf englisch die gleiche szene nochmal... genau so mies!!!

WTF??? :skep:

ich wusste ja, dass die stimme von bane seltsam sei... AAAAAAABER: ich wusste nicht dass helge schneider den synchronisiert hat :ugly::ugly::ugly: deswegen war der film zum brüllen lustig für mich :lol: die betonungen könnten echt von helge entsprungen sein :lachweg:

wenn ich bane aber jetzt mal aus der bewertung nehme, bleibt ein würdiger abschluss der trilogie, wobei mir der erste immer noch am besten gefiel, der zweite war mir zu wenig batman und zuviel joker (auch wenn ledger den perfekt verkörpert hat) und der dritte fällt leider ab, aber geht grade noch so...

weils batman ist bekommt er von mir extrem wohlwollende 7/10 ...
 
Die Szene kann man bedenkenlos anklicken! :D

Also erstmal weiß ich nicht, was daran so schlimm/verwerflich sein soll, wenn ein Künstler bestimmte Aspekte seiner Kunst so aufbereitet, dass sie auch von einem Mainstreampublikum angenommen werden. Das wirft z.B. auch niemand einem Tarantino vor. Abgesehen davon, würde ich Triers Filme nicht als Mainstreamfilme bezeichnen, auch wenn er sich über die Jahre eine recht große Fangemeinde aufgebaut hat.

Weiterhin halte ich den Skandal/Ekel-Vorwurf für ungerechtfertigt. Ich halte das sogar eher für mutig, Filme ohne die Schere im Kopf zu veröffentlichen, denn ich gehe davon aus, dass man mit Szenen, wie sie in Antichrist zu sehen sind, mehr Leute davon abhält ins Kino zu gehen, als man damit anlockt. Nur wenige Leute möchten blutende Penisse und abgeschnittene Klitoren auf großer Leinwand sehen. Gerade einem Arthaus-Publikum zu unterstellen, sie wären regelrecht geil auf sowas, halte ich für völlg abwegig, denn dann gäbe es viel mehr derartiges in der Ecke.

Das von Trier es nicht nötig hat, auf solche "billigen" Effekte zu setzen, zeigt auch sein letzter Film "Melancholia", der mich auf eine ganz andere Art und Weise viel stärker empört und abgestoßen hat. Den habe ich viel stärker als Provokation empfunden und mochte den Film eigentlich überhaupt nicht. Nixdestotrotz hat er es geschafft, dass ich ihn noch ne halbe Woche mit mir im Kopf mit rumgeschleppt hatte. Das verdient meine Anerkennung!
 
Melancholia halte ich für noch billiger als Antichrist. Mit seinem inflationären Einsatz des wohl meistdiskutiertem Akkord der Musikgeschichte wirkt das schon fast selbstironisch, so sehr ist der Film auf das Arthauspublikum zugeschnitten.

Und natürlich sind diese Artsyfartsy-Leute genau auf so etwas geil. Verständlicherweise. Aber diese erlösende Überschreitung der eingefahrenen Filmgrenzen gelang bereits vor fast 100 Jahren. Jetzt werden die Motive der 30er und 70er noch einmal für das moderne Bildungsbürgertum aufbereitet. Mit noch mehr Skandal, Blut und Titten! OUT NOW!!!

Tarantino damit zu vergleichen halte ich für unsinnig. Das ist ein Mainstream-Regisseur, zumindest in dem Sinne, dass er den Großteil der Kinogänger erreichen will. Und das schon immer. Seine Filme leben von einer überragend stilisierten Coolness, die jeden anspricht, weil sie universell ist.
 
Naja, belassen wir es dabei. Deine Kritik selbst ist völlig substanzlos und kommt über die grundsätzliche, undifferenzierte Ablehnung (war alles schon mal da!) und einer seltsamen Verachtung für das Bildungsbürgertum (im Beitrag davor wars noch das Mainstreampublikum) nicht hinaus. Warst du nicht der Typ, der sich aus einfachen Verhältnissen gerade hochstudiert, in eine höhere Gesellschaftsschicht? Noch nicht angekommen oder fühlste dich nicht richtig angenommen vom Bildungsbürgertum? :D
 
Haha, von mir aus. Bin weder angekommen noch wurde ich angenommen. Und jeder wird von seiner Vergangenheit gezeichnet. Tut aber nichts zur Sache.
Meine Kritik ist nicht substanzlos. Und es ist dämlich, das zu behaupten, während ich konkrete Beispiele und bessere Umsetzungen ähnlicher Thematiken nenne. Es reicht nicht riesige Explosionen zu zeigen um einen guten Actionfilm zu machen und es reicht nicht Muschis mit klassischer Musik zu unterlegen um einen intelligenten Arthausfilm zu produzieren. Ist aber von mir aus Geschmackssache. Manchen reicht eben die Atmosphäre (ist sogar imo legitim), aber mir nicht. Ich schaue zu mindestens 50% Indie-Filme und finde in anderen Filmen neben diesen unkonventionellen Aufnahmen auch mehr Tiefe in der Symbolik. Von mir aus bin ich aber auch zu blöd um sie in von Triers Filmen zu erkennen oder ich verachte ihn einfach nur, weil er imo spannende Motive stark reduziert, oder einfach nur weil ich das Bildungsbürgertum verachte, das diese Filme mag. (Dient nur deiner Genugtuung :) )
 
eape schrieb:
Von Trier ist nur ein Effekthascher. Das sind alternative-Filme für das Mainstreampublikum, ohne Substanz, ohne Ideen. Aber Hauptsache die Szenen schocken die Presse.

Aha,....

Schonmal "Dancer in the Dark" gesehen?

Oder "Dogville" ?

Deine Aussage ist jedenfalls vollkommener Käse, man kann zu Ihm als Person stehen wie man will, und da stehe ich auch nicht hundert Prozent dahinter. Aber mal pauschal so ne flache Meldung raus zu hauen is schon sehr unqualifiziert.
 
Trier Filmen Substanz- und Ideenlosigkeit vorzuwerfen, halte ich auch für sehr gewagt bzw. für Schwachsinn. Das ist imo das einzige, wovon seine Filme leben, während ich mit seiner handwerklichen, stilistischen Machart weniger kann.
 
eape schrieb:
Ne, ich meine in erster Linie die beiden aktuellen Filme. Vielleicht war er mal besser.

Und die Person kenne ich gar nicht. Kenne nur die Filme.

Dann differenzier aber zwischen diesen beiden Filmen und anderen.

Und merke Dir "Pauschalaussagen sind nie gut"

Hallo ich bin Eape und finde Antichrist und Melancholia nicht gut.
 
Bei von Trier verhält es sich so wie mit meiner Freizeit im Kindesalter - will ich sie damit verbringen, eine anstrengende Klassenarbeit zu schreiben, oder Spass auf dem Skateboard zu haben? Definitiv letzteres, also können mir seine Filme gestohlen bleiben, zumal ich ihn persönlich für einen Idioten halte.

Ich finde es allerdings reichlich unschön, dass man hier fast schon zu persönlich wird, urgseli.
 
Trayal schrieb:
Trier Filmen Substanz- und Ideenlosigkeit vorzuwerfen, halte ich auch für sehr gewagt bzw. für Schwachsinn. Das ist imo das einzige, wovon seine Filme leben, während ich mit seiner handwerklichen, stilistischen Machart weniger kann.

Auch bei meinen beiden genannten Beispielen?

Die finde ich beide stilistisch grandios!
 
Bisher war Dogville der einzige Trier Film, der mich wirklich begeistern konnte.
Antichrist war überhaupt nicht meins und den Rest seiner Filme, den ich bisher gesehen habe, tümpelt irgendwo im Durchschnitt herum, da ich wie gesagt seine Film inhaltlich meist recht ansprechend finde, aber es an der Umsetzung mMn hapert.
Melancholia genießt aber eine Sonderstellung. Eigentlich mochte ich den Film beim Ansehen nicht, aber irgendeine seltsame Faszination ließ ihn mich weiter verfolgen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass er doch einen bleibenden Eindruck hinterließ und ich nicht so recht weiß, ob ich ihn nun klasse finden soll oder nicht. :D
 
Der_Geächtete schrieb:
eape schrieb:
Ne, ich meine in erster Linie die beiden aktuellen Filme. Vielleicht war er mal besser.

Und die Person kenne ich gar nicht. Kenne nur die Filme.

Dann differenzier aber zwischen diesen beiden Filmen und anderen.

Und merke Dir "Pauschalaussagen sind nie gut"

Hallo ich bin Eape und finde Antichrist und Melancholia nicht gut.

Ok, danke! :lol: Beim nächsten Mal passe ich auf.

Ich kann ihm weiterhin, äähh, dem Film Antichrist, Ideenlosigkeit und Substanzlosigkeit mit bestem Gewissen vorwerfen. Schaut euch wirklich mal Bunuels Filme an, wenn ihr euch für ähnliche Beziehungsgeschichten interessiert. Er hat nicht halb so viel leidenschaftlichen Sex oder Blut aber die Filme halte ich für ungemein wertvoller.
 
Trayal schrieb:
Bisher war Dogville der einzige Trier Film, der mich wirklich begeistern konnte.
Antichrist war überhaupt nicht meins und den Rest seiner Filme, den ich bisher gesehen habe, tümpelt irgendwo im Durchschnitt herum, da ich wie gesagt seine Film inhaltlich meist recht ansprechend finde, aber es an der Umsetzung mMn hapert.
Melancholia genießt aber eine Sonderstellung. Eigentlich mochte ich den Film beim Ansehen nicht, aber irgendeine seltsame Faszination ließ ihn mich weiter verfolgen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass er doch einen bleibenden Eindruck hinterließ und ich nicht so recht weiß, ob ich ihn nun klasse finden soll oder nicht. :D

Hast du "Dancer in the Dark" gesehen?


Wenn nein, sieh in Dir unbedingt an.
 
Trayal schrieb:
Bisher war Dogville der einzige Trier Film, der mich wirklich begeistern konnte.
Antichrist war überhaupt nicht meins und den Rest seiner Filme, den ich bisher gesehen habe, tümpelt irgendwo im Durchschnitt herum, da ich wie gesagt seine Film inhaltlich meist recht ansprechend finde, aber es an der Umsetzung mMn hapert.
Melancholia genießt aber eine Sonderstellung. Eigentlich mochte ich den Film beim Ansehen nicht, aber irgendeine seltsame Faszination ließ ihn mich weiter verfolgen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass er doch einen bleibenden Eindruck hinterließ und ich nicht so recht weiß, ob ich ihn nun klasse finden soll oder nicht. :D

Das liegt nur am Tristanakkord. Das ist genau die Stimmung, die allein dieser Akkord in sich trägt. http://www.youtube.com/watch?v=ZNxQJ8jQYm0
Lieber Tristan und Isolde hören als sich den Film reinzuziehen. Danach wirkt der Film wie eine Vergewaltigung Wagners.
 
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