Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der hat sie glaub nicht mal gesehen :fp:

Letztens kam Indiana Jones, den kannte sie auch nicht - da war ich schon fast davor ihr eine zu zimmern und die Wohnung zu verlassen. Aber dann meinte sie "oh der ist ja ganz lustig". Noch mal gerettet :tip:
 
Krieg der Götter (3D)
kinocharts-krieg-der-gusby.jpg


Regievisionär Tarsem Singh verfilmt griechische Mythologie? Das kann nur gut werden! Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, welche ich, nach den mäßigen Kritiken, jedoch schon deutlich nach unten korrigierte. Und trotzdem wurde ich nun enttäuscht. Krieg der Götter ist eine optisch ansprechende, inhaltlich hingegen schnarchlangweilige Mischung aus 300, der Serie Spartacus und etwas Zorn der Titanen, ohne aber jemals die Qualitäten seiner "Vorbilder" zu erreichen. Ja, nicht mal die eh nur durchschnittliche Qualität der "... Titanen"-Actioner.

Das Problem ist einfach, dass Krieg der Götter sein mythologisches Potential nie wirklich nutzt. Zwar ist Singhs Bildsprache gewohnt gelungen, gefüllt werden die vielversprechenden Aufnahmen jedoch mit seelenlosen Hollywood-Klischees und unheimlich zähen Dialogen. Da wird dann minutenlang, in schwülstigen Monologen und kitschigen Reden, über den Krieg philosophiert, gekämpft wird schlussendlich aber nie bzw. nur sehr selten. Was bedauerlich ist, denn die wenigen Auseinandersetzungen zwischen unserem Reißbrett-Helden (der neue Superman: Henry Cavill), seinem immerzu schlecht gelaunten Gegenspieler (gewohnt hässlich: Mickey Rourke) und güldenen Jung-Göttern mit ulkigen Kopfbedeckungen, machen durchaus was her und sind sogar überraschend brutal inszeniert.

Zudem darf man(n) hier die wunderschöne Freida Pinto bestaunen, deren perfektes Erscheinungsbild in mancher Szene tatsächlich aussieht wie gemalt. :ruby: Ihre "Auch ein schöner (nackter) Rücken kann entzücken"-Szene wurde aber unglücklicherweise gebodydoublet.

Krieg der Götter ist hirnloser Hochglanz-Mythen-Kitsch. Audiovisuell - wie immer bei Tarsem Singh - hervorragend, inhaltlich aber absolut austauschbar und überwiegend langweilig. Bis auf vereinzelte überzeugende Keilereien und einige hübsche Menschen, bietet Singhs meiner Meinung nach schlechester Film nur (schn)ödes Geschwafel und einfallslose Charaktere. *schnarch*​

4/10 bescheuerte Kopfbedeckungen
 
Also bis auf die "Kostüme" fand ich den um Welten besser als die Titanen Schundfilme. Hab auch mit nix gutem gerechnet aber wurde dann doch einigermaßen unterhalten.
 
Ich finde die nehmen sich nicht viel. :D Die Titanen sind vielleicht noch etwas "hirnloser" präsentiert, schlechter ist die Story an sich jedoch auch nicht. Dafür gibts dann aber die volle Blockbuster-Action-Breitseite, während in Kampf der Götter nur gelabert wird.

Ich mag Tarsem Singh, seinen visuellen Stil und seine ruhigere Erzählweise normalerweise sehr, aber hier bin ich fast eingeschlafen. Hätte genau so gut die erste Stunde wegspulen und gleich zur Action springen können. Bis auf die lächerlichen Kostüme, verpasst man da nämlich nichts.
 
Bei mir wars halt so das ich bei den Titanen Filme direkt nach 5 Minuten einpennen könnte, aber Tarsem Singhs Stil und Art fesselt mich einfach immer wieder, auch wenn König der Götter sein bisher schwächster Film war.

@ Topic:

Grad Merida geschaut, jedenfalls ca. 45 Minuten und dann ausgemacht. Ich liebe Animationsfilme (Drachenzämen Leicht gemacht :huldig: ) aber das war einfach nicht mein Fall. Hab wirklich ne komplett andere Vorstellung von dem Film gehabt. Setting = Genial und dacht das wird ein Epic Adventure Movie, aber der spielt ja 80% in der Burg und es passiert nix. Schade. Nach Oben die zweite Pixar Enttäuschung für mich. Aber dafür hab ich jetzt Lust auf Ronja Räubertochter bekommen :grins:
 
ach ich find die kann man alle 3 schauen und man wird gut unterhalten
allerdings ist was die gr. mythologie betrifft filmmäßig wesentlich mehr drin, das hat man immer im kopf wenn man einen der filme schaut...is halt schade, dass das potential nicht genutzt wird
 
Arthur Christmas

arthur-weihnachtsmann-kinofilm-3D-wallacegromit-kinder-weihnachtsfilm-3.jpg


Ich versuche es nun auch mal mit einem etwas längeren Review. Vielleicht schaffe ich es dann auch auf die Liste von Dow Jones ;)

Seit dem ersten Nikolaus hat jeder Weihnachtsmann 70 Jahre lang vom Nordpol aus das jährliche Geschenkebringen geleitet. Der jetzige Weihnachtsmann, Malcom Santa, ist in seinem letzten Jahr und sollte am Ende der Festtage den Job an seinen ältesten Sohn Steve abtreten. Dieser hat das Geschäft eigentlich schon längst übernommen: Unter ihm wurde die weltweite Bescherung rationalisiert und mit technischer und elfischer Hilfe perfektioniert. Papa Weihnachtsmann ist sowieso langsam müde und mit der ganzen Bescherung ein wenig überfordert. Trotzdem will er noch ein Jahr dran hängen. Dass Supersohn Steve daran nicht gerade erfreut ist, dürfte klar sein...

Doch dann passiert etwas Unfassbares: Ein kleines Mädchen in Cornwall geht vergessen - ihr Geschenk wird nicht ausgeliefert, da es vom Hypermodernen Laufband fällt, als Papa Weihnachtsmann mal wieder ins Fettnäpfchen tritt. Steve kann seinen Vater davon überzeugen, dass ein einziges Kind nicht wichtig sei und ihr Geschenk einfach nachgeliefert werden soll. Ein nichtausgeliefertes Geschenk auf 2 Milliarden Kinder ist ein super Resulat. Das will Arthur, der tollpatschige jüngere Sohn der Weihnachtsfamilie, aber nicht hinnehmen. Er, der nur einen unwichtigen Job im Postamt hat und sowieso ein kleiner Schisser ist, glaubt noch immer an den Zauber von Weihnachten. Also schnappt er sich das vergessene Geschenk und macht sich zusammen mit dem uralten Opa Santa und der Einpackelfe Bryony auf eine turbulente Reise um die ganze Welt.

Ich war positiv überrascht von diesem Weihnachtsfilm. Klar wurde vieles modernisiert. Die Elfen sind alles Hightechagenten, die einen Ethan Hunt locker in den Schatten stellen, der Weihnachtsmann düst mit einem "Ufo" zu den Städten und die Einsatzzentrale am Nordpol erinnert an die NASA (nur einfach moderner und grösser). Als dann Arthur mit seinem bitterbösen Opa mit dem guten, alten Rentierschlitten auf die Odysee geht, bleibt manchmal kein Auge mehr trocken. Vor allem Dank dem Opa.
Der Film bietet Unterhaltung für die ganze Familie. Dieser Film funktioniert bei Kindern und Erwachsenen.
Einzig vom Schluss war ich ein wenig enttäuscht. Es folgt zwar das obligate Happy End, aber ich fand es jetzt nicht so der Hammer. Da haben die 90 Minuten vorher viel mehr hergegeben.

7/10

arthur-christmas.jpg
 
Auftrag Rache mit Mel Gibson. Kam gestern am Abend, ARD oder so.

8 von 10. Ich mag dieses Rache-Konzept (die Bösen kriegen auf's Maul) und Mel Gibson nimmt man das auch stets ab.
 
BAZONG schrieb:
Auftrag Rache mit Mel Gibson. Kam gestern am Abend, ARD oder so.

8 von 10. Ich mag dieses Rache-Konzept (die Bösen kriegen auf's Maul) und Mel Gibson nimmt man das auch stets ab.

fand den auch sehr gut... vor allem hat der einen der krassesten schockeffekte der letzten jahre... :ugly:

hab da erst mal pausiert um mich wieder zu beruhigen :lol::lachweg:
 
Echt? Ich habe genau damit gerechnet, habe mich aber dennoch richtig erschrocken. :D

Wir reden von der Szene, in der das Mädel vom Auto überfahren wird, richtig?
Der Schockeffekt war gut, aber leider war die Szene total unrealistisch. Das Auto kommt genau in dem Moment an, in der sie aussteigt? Wie groß ist die Chance?
 
ich finde die 48fps technik echt mies, sieht aus wie bei ner billig rtl2 doku....
außerdem nimmt es dem film den filmlook, wie mingo schon gesagt hat
geht garnet, jeder hdtv hat ja auch diese künstlichen beschleuniger drin, den ich immer abschalte wenn ich jemandem den tv konfiguriere

es fällt vor allem bei schnellen bewegungen auf, der trailer nutzt eher kamerafahrten....aber achtet mal drauf als die hobbits in die tür fallen :schreck:
 
V - Die Besucher: Staffel 1 & 2
2626975558xoolp.jpg


V, was übrigens für "Visitors" steht, beginnt ohne Umschweife: Nach nicht einmal 5 Minuten, schweben bereits 29 riesige Raumschiffe über den größten Städten der Erde. Anstatt die Menschheit, in bester Roland Emmerich-Manier dem Erdboden gleich zu machen, treten die Aliens, in Form ihrer äußerst hübschen und überraschend menschlichen Anführerin Anna, an die Erdenbewohner heran und verkünden ein friedliches Zusammenleben mit den haarlosen Affen.

Der geneigte Alieninvasionskenner wird jetzt natürlich gleich sagen: "Denkste! Die führen doch was im Schilde!" und damit selbstverständlich recht behalten. Eine Serie über das friedliche Aufeinandertreffen von Menschen und Aliens wäre schließlich auch hochgradig langweilig. Man darf sich also auf eine weitesgehend spannende Geschichte gefasst machen, die wenig aufregend, mit reichlich Stereotypen und altbekannten Genre-Formeln beginnt, sich im Verlauf aber zum coolen Katz-und-Maus-Spiel zwischen Alienfreunden, Alienhassern und Alienaliens entwickelt.

Die aus allerlei anderen Serien bekannten Schauspieler machen eine sehr gute Figur - im Falle von Morena Baccarin (Firefly) und Laura Vandervoort (Smallville) ist das sogar wörtlich zu nehmen :ruby: - die Effektarbeit ist grundsolide und die flotte Erzählweise sorgt für Kurzweil, wenn auch den ein oder anderen klischeehaften Glaubwürdigskeitsverlust.

Eine Schande, dass diese vielversprechende Serie nach nur 22 Folgen abgesetzt wurde. Vor allem, weil sich die Charaktere in den letzten Episoden in eine interessante Richtung entwickeln und die Story nun erst richtig loszugehen scheint. Was bleibt ist ein bitterböser Cliffhanger und zwei unterhaltsame Staffeln einer gelungenen und leider viel zu früh "beendeten" Sci-Fi-Serie.​

7/10 DNS-Stränge
 
Batman - Under the Red Hood

Sehr gute Umsetzung des Comics, wenn auch man sich hier und da gewisse Freiheiten nahm.

Gefallen hat mir der Zeichenstil und die generelle Qualität.

Nur leider ist der Film nur eine gute Stunde lang.
 
Zurück
Oben