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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja! Noch sehr sehr viel mehr, ein geiler Fight jagt ein geilen Stunt hinterher. Hol dir aber die UK-Version die geht 104 Minuten die deutsche nur 88 Minuten.
Viel Story und einige harte Szenen wurden gekürzt und die vielen Knochenbrüche wurden tontechnisch abgeschwächt.
 
wobei man sich bei rotw am anfang wirklich durch die szenen mit dem vater und den elefanten "durchkämpfen" muss. :D
 
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Batman The Dark Knight Rises

Gestern Abend mit zwei Kollegen gesehen. Nach all den Lobeshymnen muss ich echt sagen: ich bin krass enttäuscht. Der 3. Teil ist meiner Ansicht nach mit Abstand der schwächste in der ganzen Trilogie.
Was da alles an schlechten und unnötigen Szenen drin war... Allein die Kapitalismuskritik - so platt und aufdringlich, dass sie ja auch der letzte Depp noch mitbekommt. Den Blödsinn mit den Waisenkindern hätte man auch komplett rausschneiden können.

Bemerkenswert finde ich auch, wie sicher Nolan bei den weiblichen Rollen ins Klo greift - durch die komplette Trilogie hindurch. Das scheint, als wäre das der Gegenpool zu den hervorragend besetzten männlichen Darstellern. Catwoman - komplette Fehlbesetzung. Ich kann Anne Hathaway mit ihrem Giraffenhals eh nicht ab, aber der merkt man halt auch noch an, dass sie im echten Leben beim Turnen vermutlich nicht mal ein Rad hinbekommt. Und Marion Cotillard - allein ihre
Sterbeszene
am Schluss, Theatergruppe erste Klasse :lol:.

Oder die Flugzeugszene am Anfang. Was war denn da die Idee dahinter? "Einmal Brainstorming bitte, ich brauche die
komplizierteste und unlogischste Variante, die man sich vorstellen kann, um einen Flugzeugabsturz zu fingieren - sie muss nur gut aussehen!
" :ugly:

Oder auch die Synchro von Bane. Ich bin kein DC oder Batman Experte, aber spricht der von der Betonung her in der englischen Version genauso bescheuert wie in der deutschen?

Das Tempo hat im Film bis zum letzten Drittel auch komplett gefehlt. Da gab es unzählige schwulstige Dialoge, die noch nicht mal gut geschrieben waren. Ich finds ja löblich, dass Nolan in seinem Batman das Drama des Charakters mit einbaut, aber das ist immer noch ein Superheldenfilm und da sollte man schon das entsprechende Verhältnis von Action und ruhigen Szenen wahren. Das hat hier meiner Ansicht nach überhaupt nicht gestimmt.

Und dann am Ende das super schmalzige Happy End, also ehrlich...

Alles in allem super enttäuschend und ich bin mittlerweile echt froh, dass demnächst wieder jemand anders übernimmt - so genial ich Nolans Interpretion des Batman Universums an sich auch finde.

7.5/10
 
War gerade mit meinem Sohn zum ersten Mal im Kino, Ice Age 4.

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War ganz okay, obwohl ich solche Filme ja nicht so gerne gucke. War allerdings auch mein erster Ice Age-Film, insofern hatte ich da noch keine Ermüdungserscheinungen. Aaron fand ich aber ziemlich gut. :D
 
John Carter

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Habe ja viel Negatives über diesen Film gelesen und gehört und wollte ihn mir daher beinahe nicht ansehen. Letztens dann aber dennoch die Blu-ray mitgenommen und siehe da, sie lagen alle völlig falsch. :D

Hat mich blendend unterhalten. Optisch empfand ich ihn als extrem gelungen und insbesondere dieser etwas trashige, in die Jahre gekomme Sci-Fi Charme konnte mich sofort überzeugen.
Man merkt auch anhand des Films sehr gut, wie sehr John Carter die großen Sci-Fi/Fantasy Werke unserer Zeit inspiriert hat.

//Edit
Lynn Collins hat eine hammer geile Figur in diesem Film. :staun:

9/10
 
Erst gestern hat mir meine Schwester davon vorgeschwärmt, er sei zu Unrecht so gefloppt. Irgendwann werde ich mir den einverleiben.
Vielleicht noch zuvor das Buch lesen.
 
Yay, endlich stehe ich mit meiner 9/10 für John Carter nicht mehr alleine da. :bier: :D
Genau diesen altmodischen Sci-Fi-Charme fand ich auch so genial.


Children who chase lost voices
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Ich muss zugeben, dass ich von Children who chase lost voices, dem neusten Anime von Makoto Shinkai (5 Centimeters per Second), mehr erwartet habe. Die Interpretation der Agartha-Sage - in der es eine zweite Welt im Inneren unserer Erde gibt, von der aus Götter über die Menschen der Oberwelt, sowie Leben und Tod bestimmen - bildet dabei den Grundstein für ein melodramatisches Abenteuer, das optisch ein Genuß ist, inhaltlich aber leider zu wünschen übrig lässt.

Was hätte man nicht alles aus dem Mythos Agartha machen können? Anstatt einer verwunschenen Unterwelt, präsentiert uns Shinkai eine überraschend geradlinige Reise, die zwar mit dem ein oder anderen Fantasiewesen aufgepeppt wird, ansonsten aber erstaunlich schlicht daherkommt. An die detailverliebten Märchenwelten der Studio Ghibli Produktionen, von denen sich Anime-Poeth Makoto Shinkai diesmal merklich hat inspirieren lassen, kommen die Jäger der verlorenen Stimmen nicht heran.

Das heißt aber nicht, dass wir es hier mit einem schlechten Film zu tun haben. Was die Handlung an Substanz vermissen lässt, macht sie durch ihr hohes Erzähltempo nämlich wieder wett. Zudem gefällt das Potpourrie aus ruhigem Melodram und klassischem Abenteuer, sowie die sympathischen Charaktere. Audiovisuell ist Children who chase lost voices außerdem ein, vielleicht etwas kitschiger, insgesamt aber überaus delikater Augen- und Ohrenschmaus. Jede Einstellung gleicht einem wunderschönen Aquarellgemälde, der stimmige Soundtack sorgt für Gänsehaut und sogar die deutsche Synchronisation kann sich hören lassen.

Erstaunlich ist ebenfalls immer wieder, wie erwachsen Animes sich doch anfühlen. Obwohl ihr Äußeres auf Kinderfilme schließen lässt, verbergen sich dahinter meist mitreißende, sowie gefühlvolle Filme für Erwachsene, die mit den seelenlosen Hollywood-Zeichentrickfilmen absolut nicht zu vergleichen sind. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich die japanischen Animationsfilme sehr gerne sehe, sondern weil es tatsächlich so ist. Ich bin zwar ein Anime-Freund, aber beileibe kein verblendeter Fanboy, der aus Prinzip alles genial findet. Auch Children who chase lost voices ist da keine Ausnahme, trägt seine Handlung angenehm ernst und emotional vor und schreckt auch nicht vor ein wenig Blut zurück.

Alles in allem bin ich dennoch ein wenig enttäuscht. Die Präsentation ist eine Wucht, die Figuren gefallen und die Handlung wird - trotz seiner schwerfälligen Themen, wie Liebe, Freundschaft und Vergänglichkeit - leicht verdaulich vorgetragen. Wobei eben dieses "leicht Verdauliche" gleichzeitig auch den größten Kritikpunkt darstellt. Vermisst habe ich nämlich (Charakter)Tiefe und (noch) mehr Fantasie. Children who chase lost voices ist ein kurzweiliges Abenteuer, das für sich genommen hervorragend funktioniert, aber bei weitem nicht mit den großen Genre-Schwergewichten mithalten kann.​

7/10 Stimmen
 
Den gibt es bereits zu kaufen? Habe ich vollkommen übersehen...

Bin ja ein riesiger Makoto Shinkai Fan, da die beiden "Vorgänger" 5 Centimeters per Second und The Place Promised In Our Early Days zu meinen liebsten Animationsfilmen gehören. In ihrer Präsentation waren bisher alle seine Filme beispiellos, aber insbesondere ihr Inhalt hatte sie ausgezeichnet, mit ihren ruhigen, fast schon trocken-nüchternen Betrachtungsweisen und Themen, die einem genau vor Augen führten, dass es sich hier um einen Animationsfilm für Erwachsene handelt, ohne großen Klamauk und Aufreißern.

MiXeR schrieb:
Erstaunlich ist ebenfalls immer wieder, wie erwachsen Animes sich doch anfühlen. Obwohl ihr Äußeres auf Kinderfilme schließen lässt, verbergen sich dahinter meist mitreißende, sowie gefühlvolle Filme für Erwachsene, die mit den seelenlosen Hollywood-Zeichentrickfilmen absolut nicht zu vergleichen sind.

Full Ack. Kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich den letzten Animationsfilm aus Hollywood gesehen habe, der inhaltlich nicht nur nach Schema-F ablief und zum Großteil nur aus irgendwelchen aneinander geketteten Gags bestand, ohne wirklichen Tiefgang.

Wieso eigentlich tischen einem Pixar, Dreamworks und co. ausnahmslos derartiges auf?
 
Ein riskanter Plan.

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Fing stark an aber ließ genauso stark nach. Da war mir wieder zuviel Friede Freude Eierkuchen und seichte Unterhaltung drin.
Gerade der Schluss passte NULL zum Film. Alle haben sich lieb und das "Päärchen" ging gar nicht auch wenn die Tante nett anzuschauen war.

5,5/10

PS: Ed Harris sieht ganz schön schlecht aus.
 
Trayal schrieb:
John Carter

http://de.disney.ch/7_CHARACTERS/promos_590x410/590x410_johncarter.jpg

Habe ja viel Negatives über diesen Film gelesen und gehört und wollte ihn mir daher beinahe nicht ansehen. Letztens dann aber dennoch die Blu-ray mitgenommen und siehe da, sie lagen alle völlig falsch. :D

Hat mich blendend unterhalten. Optisch empfand ich ihn als extrem gelungen und insbesondere dieser etwas trashige, in die Jahre gekomme Sci-Fi Charme konnte mich sofort überzeugen.
Man merkt auch anhand des Films sehr gut, wie sehr John Carter die großen Sci-Fi/Fantasy Werke unserer Zeit inspiriert hat.

//Edit
Lynn Collins hat eine hammer geile Figur in diesem Film. :staun:

9/10
Full Ack!
 
Trayal schrieb:
Den gibt es bereits zu kaufen? Habe ich vollkommen übersehen...

Bin ja ein riesiger Makoto Shinkai Fan, da die beiden "Vorgänger" 5 Centimeters per Second und The Place Promised In Our Early Days zu meinen liebsten Animationsfilmen gehören. In ihrer Präsentation waren bisher alle seine Filme beispiellos, aber insbesondere ihr Inhalt hatte sie ausgezeichnet, mit ihren ruhigen, fast schon trocken-nüchternen Betrachtungsweisen und Themen, die einem genau vor Augen führten, dass es sich hier um einen Animationsfilm für Erwachsene handelt, ohne großen Klamauk und Aufreißern.

Verhältnismäßig ruhig und erwachsen ist Children who chase lost voices auch, aber man merkt doch deutlich, dass sich Shinkai diesmal vorwiegend bei Ghibli bedient hat, was meiner Meinung nach nicht unbedingt die beste Entscheidung war.

Obwohl man Shinkai's Einfluss nicht leugnen kann, wirkt der Inhalt eher kurzweilig und verspielt. Anstatt um die nüchterne Betrachtung realer, menschlicher Probleme, geht das Ganze mehr in die Märchen-Richtung. Das ist ebenfalls sehr schön und unterhaltsam, dadurch aber auch weniger greifbar bzw. berührend als seine anderen Werke. Wobei die Beweggründe der Charaktere auch hier menschlich und nachvollziehbar sind.

Fand ich, wie gesagt, ein wenig schade. Gerade weil Shinkai ansonsten diese außergewöhnlich erwachsenen Filme macht. Animes vom Typen "Ghibli-Märchen" gibt es schließlich zu Genüge.

Aber naja, schlecht ist Children who chase lost voices deswegen natürlich nicht.
Er muss sich eben nur mit den bekannten Ghibli-Genrekönigen messen und zieht in diesem Vergleich dann leider den Kürzeren.
 
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