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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

immer wenn ich solche bilder sehe denke ich mir, wie gerne ich damals gelebt hätte...hat irgendwie was...der ganze neumodische scheiss mit seinem system ist einfach rotz
 
Das sieht nur auf den ersten Blick so hübsch aus. War ne harte Zeit, in der die Eltern mitunter ihre eigenen Kinder töteten, weil sie sie nicht sattkriegten. Schau dir die abgemagerten Hunde an und was die Jäger von der Jagd mitbringen.
Damals war die Erde kälter als heute, was zum Teil an der etwas kälteren Sonne lag, aber vor allem daran, dass es viele Vulkanausbrüche gab. Es gab wenig zu essen und viele Krankheiten. Und das ging vom Anfang des 15. - bis ins 19. Jahrhundert. Erst dann besserte sich das Kilma wieder. Muss schlimm gewesen sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit
 
Ziemlich beste Freunde

Ich hasse traurige Filme und daher war ich zugegebenermaßen extrem voreingenommen.... Aber der Film war wirklich klasse:dhoch:
Super Humor, total sympathische Ausstrahlung, ich denke mal, das ist das, was man Feel-good-movie nennt.
Uneingeschränkt zu empfehlen :dhoch:
 
Urgs schrieb:
abgewichste Scheiße ... auch ne interessante Wortwahl. :D

Zerfikka schrieb:
Wenn ich nen Trailer zu einem seiner Filme sehe, denke ich genau das. :D

Freezi schrieb:
Bevor ich mir einen Lars von Trier Film anschaue stecke ich meinen Pullermann eher in einen Mixer. Aber in einen Küchenmixer, bitte keine Schlüsse auf einen bestimmten KT-User schließen. :ugly:

Ach Trier ist klasse, der versteht es derzeit wie kein anderer Regisseur einen in einen Strudel von Gefühlen zu werfen. Grundsätzlich finde ich seiner Filme seltsam abstoßend und faszinierend zugleich. Melancholia ist hier keine Ausnahme, mit seiner unverhohlen Misanthropie, die es einem schwer macht diesen Film zu mögen. Finde ihn aber zugleich sogar auf irgendeine Art und Weise ziemlich schön und taktvoll. Ein Weltuntergang, der Lichtjahre von jeder Genre-gewöhnlichen Monumentalzerstörungsarie entfernt ist, eine seltene Intimität gewinnt und niemals schöner aussah.

Hypnotisierend und ist nach dem Ansehen nicht gleich wieder vergessen.
Ein schön angerichteter Happen, der nur schwer runter geht, Probleme beim Verdauen bereitet und trotzdem einen recht interessanten Geschmack hatte, bei dem man sich jetzt nicht ganz sicher ist, ob man ihn für köstlich oder ziemlich abstoßend empfinden sollte.
 
Weiß nicht, rein von den Bildern fand ich Antichrist wesentlich schöner und ansprechender. Melancholia hat so nen sehr flüchtigen Blick auf die Dinge, guckt teilweise gar nicht so genau hin, sondern wendet sich immer wieder ab, wie abgelenkt oder desinteressiert an dem was da passiert. Wahrscheinlich wie die Aufmerksamkeit eines Depressiven vermutlich wirklich ist. Es strengt ihn an, sich auf das alles zu konzentrieren. Das mag irgendwie authentisch sein, machts mir als Zuschauer aber auch nicht gerade leichter. Warum aber viele Kritiker behaupten, das wäre ein visuell beeindruckender Film, kann ich deswegen so nicht nachvollziehen. Man nehme nur die Szene, in der sie nachts auf der Hochzeit rausgehen und die Ballons steigen lassen. Alles in einem eklig gelben Licht irgendwelcher Strahler, die dort aufgebaut sind. Schön ist anders!

Wunderschön ist dagegen wirklich die Einführung in den Film, die ja technisch auch wieder an Antichrist erinnert und die im Prinzip den kompletten Film vorwegnimmt.
 
Hat halt eine sehr eigene Ästhetik, die aber wunderbar zum Film passt.
Antichrist ist für mich sowieso ein ganz eigens Thema...der Trier Film mit dem ich bisher am wenigsten klar komme. In seinen Bildern klasse, aber der wurde mir fast schon zu viel. Steckt wohl irgendwo zwischen Genialität und absolutem Wahnsinn fest. Ähnlich wie Lynch Inland Empire, von dem ich auch nicht ganz weiß, was ich von ihm halten soll.
 
Tja , Geschmäcker sind halt verschieden ( zum Glück).
Mir hat Melancholia sehr gut gefallen . Ich fand auch Kirsten Dunst sehr gut in ihrer Rolle. Ich weiß persönlich jetzt auch nicht ,was man an dem Film eklig oder abstossend finden kann .
 
Seinen Blick auf die Menschen, auf die ganze Welt. Eine Sicht, die Frau Dunst mit dem gefühllos vorgetragenen Satz auf den Punkt bringt, dass "die Welt es verdient hat unterzugehen".

Selbstverständlich hat Fräulein Dunst die Rolle super gespielt, keine Frage. Das allein macht die Rolle aber nicht sympatisch. Im Gegenteil, es ist eine zutiefst unsympatische Figur. Man kann vielleicht noch Mitleid mit ihr haben, in einigen Momenten. Mehr aber auch nicht.
 
Unknown identity. Ziemlich gut. Kann man gucken.

Edit

Was mich übrigends an bluray stört ist, wie sehr man doch das meist schlechtgemachte CGI sieht. das ist echt ein Nachteil.
 
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Real Steel 9/10

Der Film hat genau meinen Nerv getroffen. Nach dem Trailer hatte ich gar keine großartige Lust den Film zu gucken, aber jetzt bin ich total begeistert. Die Vater-Sohn Geschichte erinnert an Over the Top, und der Aufstieg eines Underdogs im Boxen erinnert an Rocky. Auch wenn die Geschichte konstruiert und leicht zu durchschauen ist, der Film ist einfach tolles Unterhaltungskino!

Der Kleine hat auch richtig gerockt, und Jackman klar die Show gestohlen. Was manche hier für Probleme mit dem Knirps hatten verstehe ich nicht, der hat weder genervt, noch war er irgendwie ein kleiner arroganter Bengel. Endlich mal wieder ein Kind dass nicht permanent störend auffiel!

Der große Kampf war dann auch richtig klasse....

und erinnerte einen teilweise an Rocky III, IV und Rocky Balboa. Mein einziger Kritikpunkt gilt den Bots, ich hätte es besser gefunden wenn Atom eine eigene Seele gehabt hätte, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet dass er plötzlich eigenständig handelt, aber leider blieb es dann doch nur eine leere Blechhülle. Der ständige Fokus auf seine blauen Augen waren daher etwas verwirrend, ich dachte in der Dose würde mehr stecken.


Nichts desto trotz hat mich Real Steel blendend unterhalten, und gab mir während seiner zwei Stunden Laufzeit keine Ruhepause! Definitiv eine positive Überraschung, und daher auch von mir eine kleine Hype-9. :)
 
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Fright Night (2011) 7,5/10

"Ich will nen Vampir töten." - "Viel Spaß."

"Scheiß Ebay!" :D

Ein durchaus anständiges und sehenswertes Remake. Das Original von 1985 bietet zwar einen viel spannenderen Aufbau der Geschichte, dafür gibt es in der Neuauflage aber etwas mehr Action. Das Original bleibt für mich aber der etwas bessere Film, da die Geschichte wie bereits erwähnt besser erzählt wird, und die Maskentechnik einen sehr viel abstoßenderen Eindruck hinterlässt. Hier ist die Neuauflage definitiv harmloser.

Nett fand ich den kurzen Auftritt von Chris Sarandon, der meiner Meinung nach auch der etwas bessere Jerry war. Dennoch hat mich auch Farrell überzeugt.

Und Imogen Poots ist ja mal süß! :)
 
#9
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Ich hatte hohe Erwartungen an #9. Wie sollte es auch anders sein, bei einem Animationsfilm, der von Tim Burton und Timur Bekmambetov produziert, von der Fachpresse durchaus positiv aufgenommen wurde und auf einem gelungenen Kurzfilm von Special Effects-Meister Shane Acker (u.a. Die Rückkehr des Königs) basiert. Leider hat mich die Langfilmfassung seiner düsteren Zukunftsvision in nahezu allen Belangen enttäuscht.

Wenn ich in manchen Kritiken etwas von "dystopischen und mythologischen Kontexten", "Schöpfergeschichten" oder "philosophischen Dramen" lese, muss ich mich doch fragen, ob da manch einer nicht etwas zu viel in diesen Animationsfilm hineininterpretiert. Denn selbst wenn Autor und Regisseur Shane Acker genau diese Aspekte ansprechen wollte, so merkt man dem Film zu jeder Sekunde seine Kurzfilm-Herkunft an. Egal ob die, prinzipiell sehr interessante und apokalyptische Hintergrundgeschichte, in der die Menschen, ganz ähnlich wie in Terminator, den Kampf gegen intelligente Maschinen verloren haben, die Charaktere oder aber die Animationen, alles wirkt sehr schlicht und eindimensional. Mir fehlt es hier einfach an Substanz. Bis auf vereinzelte Lichtblicke, in denen dann tatsächlich ein Hauch von Philosophie aufblitzt, bleibt #9 überraschend gehaltlos.

Die leblos wirkenden Figuren stolpern dabei von banalen Dialogen in, hübsch gefilmte, aber gleichermaßen sinnfreie Actionszenen. Die Story drumherum überzeugt mit einigen geheimnisvollen Momenten, fühlt sich jedoch so an, als hätten die Verantwortlichen den 5-minütigen Kurzfilm lediglich auf Spielfilmlänge aufgeblasen. Auch die Animationen an sich können nur bedingt begeistern. Während die Atmosphäre und das Endzeit-Setting noch angenehm erwachsen daherkommen und dadurch einen erfrischenden Kontrast zur ansonsten so kunterbunten Animationsfilm-Konkurrenz bieten, erreichen die Animationen zu keiner Zeit die Qualität von Dreamworks & Co. Alles wirkt verhältnismäßig glatt und detailarm. Fast wie aus einer Videospielzwischensequenz anno 2005. Immerhin können sich die rasanten und hübsch choreographierten Actioneinlagen sehen lassen.

#9 bewegt sich weg von gewohnt bunter, kindgerechter Animationsfilmkost, hin zum eher nachdenklichen, düsteren Endzeit-Epos. Eine erquickliche Richtung, die viele gute Ansätze bietet und im Großen und Ganzen auch überzeugt. Dennoch bleiben die Geschichte und deren Charaktere leider erstaunlich kraftlos. Zudem bewegt sich die visuelle Präsentation auf einem nicht gerade zeitgemäßen Niveau. Da wäre meiner Meinung nach sehr viel mehr drin gewesen.​

#6/10
 
Der Film ist auch nur mit einem Bruchteil des Budget entstanden den z.B. ein Pixar für solch Käse wie Cars verbrät. Daher halt auch der "billigere" Look.
 
Natürlich. Ist auch verständlich und "schlecht" sieht er ja auch nicht aus.
Aber trotzdem muss er sich mit aktuellen Animationsfilmen messen und da zieht er leider den Kürzeren.

Ist aber auch gemein. Denn gerade im Bereich der Computereffekte merkt man einem Film schließlich meistens sein geringes Budget an. Und da #9 komplett animiert ist, sieht man das dort natürlich noch deutlicher, als beispielsweise bei einem Realfilm, der nur ein paar vereinzelte miese Effekte vorzuweisen hat.
 
Ich mochte den Film auch nicht sonderlich, was aber nicht an der Technik lag. Ich mag solche depressiven Filme einfach nicht, wenn ich nen Film gucke, möchte ich zumindest in irgendeiner Form unterhalten werden.
 
Ich finde eher das ganze Artdesign des Films hässlich, die Figuren sprechen mich null an. Das es mal ein eher düsterer Animationsfilm ist, fand ich hingegen sehr erfrischend.
 
Och, wirklich depressiv fand ich den Film jetzt auch nicht. Sondern einfach etwas ... langweilig. :D

Und die Sackboys finde ich ebenfalls lahm. Nicht wirklich hässlich, aber eben viel zu glatt und emotionslos.
 
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