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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Rein von der Ästhetik her, finde ich den schon wunderschön. Inhaltlich sicherlich sehr kontrovers und gerade die berüchtigten schlimmen Szenen, fand ich beim zweiten Sichten sogar noch schlimmer und konnte gar nicht richtig hingucken.

Ich liebe ja diese Szene als der Fuchs sagt "Chaos regiert". Gänsehaut! Wie aus nem düsteren Alptraum-Märchen für Erwachsene. Irgendwie isser das ja auch.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=4L2ooG_MX9E[/vid]
 
Alter! Ich hab den Film jetzt in den Player reingemacht und nebenbei noch ein bisschen rumgesurft und dachte nun die ganze Zeit, wow, das Menü ist ja schon mal fett gemacht! Nach 8 Minuten habe ich dann begriffen, dass es gar kein Menü war, sondern bereits der Film! :gerri:
 
Serenity
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Heute war es mal wieder Zeit für meine alljährliche Serenity-Sichtung. :D
Ich weiß gar nicht wie oft ich diesen Film mittlerweile gesehen habe, aber Joss Whedon's Sci-Fi-Epos ist immer wieder ein Genuß. Auch wenn ich Fox die Absetzung von Firefly wohl nie verzeihen werde, bin ich doch sehr glücklich darüber, dass Universal den Verantwortlichen schlussendlich die Möglichkeit gegeben hat, einen grandiosen Serien-Abschluss in Spielfilmformat zu erschaffen.

Dabei schafft es Whedon problemlos seine grandiosen Figuren und Geschichten auf eine abendfüllende Laufzeit auszuweiten. So begeistert Serenity nicht nur durch eine spannungstechnisch hervorragend ausgearbeitete Geschichte, sondern überzeugt ebenfalls im Bereich der Charakterzeichnung, Dialoge und sogar Action. Schon der erste Auftritt der Serenity (Für alle Nichtkenner: Die Serenity ist das Raumschiff.) und deren Crew ist ein filmischer Höhepunkt. Wenn die Kamera, untermalt von mitreißenden Melodien (siehe YouTube-Video), um das Schiff herumfährt, durch ein Fenster in den Innenraum hereinzoomt und dort minutenlang, ohne einen einzigen Schnitt, Captain Mal durch die Räumlichkeiten begleitet, während dieser dem Zuschauer seine Crew vorstellt, indem er wortwitzige Dialoge mit selbiger führt, habe ich jedes Mal eine Gänsehaut. Schon an dieser unscheinbaren Eröffnungsszene merkt man, was für ein hervorragender Autor und Regisseur Whedon doch ist. Da stimmt jede Kameraeinstellung, jedes gesprochene Wort und jede Bewegung. Das ist Kino auf höchstem Niveau, welches der Film glücklicherweise bis zum Ende halten kann. Dazu nehme man eine Riege brillanter, charismatischer Schauspieler, viel Liebe zum Detail und, für ein Budget von gerade mal 40 Millionen Dollar, absolut überzeugende Effekte und fertig ist ein originelles Sci-Fi-Spektakel.

Was lediglich ein kleines Geschenk an die trauernden Serien-Fans sein sollte, entpuppt sich im Endeffekt als einer der besten Genre-Filme der letzten Jahre. Serenity bietet eine packende Sci-Fi-Geschichte mit Herz, Witz und einem hohen Schauwert. Kurzweilig, frech und humorvoll. Ein Fest für Genreliebhaber.

Ich würde mir wünschen, dass Joss Whedon durch The Avengers nun endlich auch die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient. Dieser Mann hat nämlich unbeschreibliches Talent. Und das nicht nur als Drehbuchautor, sondern ebenfalls im inszenatorischen Bereich und Blockbustersegment. Bewiesen hat er das - sieht man mal von seinen grandiosen Serien-Schöpfungen (Buffy, Angel, Firefly, Dollhous) ab - schon 2005 mit eben diesem Film. Bemerkt haben es damals anscheinend nur die Firefly-Fanbase und einige Sci-Fi-Freunde. Hoffentlich vertrauen ihm die Hollywoodstudios in Zukunft mehr solcher Projekte an.​

9/10 Glühwürmchen


Auch wenn ich das Firefly-Theme im Film vermisse, das neue Leitmotiv ist grandios!
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Ud83soZpEj4[/vid]

:huldig:
 
So, Abspann läuft. Was soll ich sagen? Ein über weite Strecken regelrecht abstoßender Film mit einer widerwärtigen Kirsten Dunst. Mir fällt es wirklich schwer, den Film in irgendeiner Art und Weise zu mögen, da er bzw. sein Regisseur das selbst wohl auch überhaupt nicht möchte und die Zuschauer mit seiner zur Schau getragenen Menschenfeindlichkeit in fast jeder Einstellung vor den Kopf stößt. Am Ende wird dieser Ekel vor den Menschen auf fast unerträgliche Weise auf die Spitze getrieben, in dem der Film in kalten Bildern Todesängste portraitiert. Kleinere Momente blitzen zwar auf, die ab und an doch noch letzte Spuren von Menschlichkeit erahnen lassen, aber am Ende wird wirklich alles von der großen Gefühllosigkeit, von Melancholia ausgelöscht. Deprimierend im extremsten Sinne.

Dennoch sicherlich ein Film, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Ohne Wertung
 
Ne, Melancholia ist dann wohl nichts für mich. :ugly: Da gebe ich mir lieber Anaother Earth, der eine ähnliche Thematik bietet, aber bei weitem nicht so verstörend depressiv daherkommt.

In meinen Augen haben solche Filme eh keine Daseinsberechtigung. Wenn ich schon was wie "abstoßend" oder "widerwärtig" lese... Wieso sollte ich mir sowas anschauen? Dann lieber noch mal ab ins Kino und sich von The Avengers angenehm berieseln lassen. :D
 
Ich weiß nicht, ob es in dem Film wirklich um das geht, was du als ähnliche Thematik bezeichnest. Mir kommt es eher so vor, als wäre das letztlich nur ein Gleichnis, ein Bild, um der Innenansicht einer Depression filmisch näherzukommen. Im Grunde ist es ja total banal. Da hat sich ein Planet hinter der Sonne versteckt und nun kommt er plötzlich auf die Erde zu und droht sie zu zerstören. Eigentlich ziemlich albern.
Tatsächlich ist der Film in zwei Teile gesplittet. Im ersten Teil torkelt die offensichtlich depressive Kirsten Dunst durch ein Leben, das sie nicht mehr erträgt und stößt alle vor den Kopf. Das Leben wird von ihrer Umwelt bestimmt, sie kommt damit aber nicht mehr klar, es macht sie regelrecht fertig. Die Umwelt verliert jeglichen Zugang zu ihr oder lehnt ihn von vornherein ab. Der zweite Teil spielt dagegen in ihrer depressiven Welt, die dem Untergang geweiht ist und darin ist sie mit ihrer Gefühllosigkeit die absolute Herrin, während ihre Schwester - eigentlich interessiert ihr zu helfen - irgendwann kapitulieren muss, sich komplett auf die Schwester einstellen muss und ihre Ängste nicht mehr unter Kontrolle hat.
 
Oh man, im Leben könnte ich so einen Film nicht gucken, das hört sich wirklich viel zu depri an. Auf Filme, die mich mit einem scheiß Gefühl zurücklaßen, hab ich gar kein Bock mehr. Wenn ich abstoßende und widerwärtige Sachen erleben will, begebe ich mich zur Arbeit und schlage mich mit der Kundschaft rum. :ugly:

@Mixer

Es wird Zeit, daß ich mir die Firefly BD Box besorge und nen Rewatch einleite. Serenity hab ich hier schon lange stehen aber will den irgendwie nicht gucken ohne nochmals die Serie genossen zu haben. Traurig nur das Einspielergebnis von dem Film, 38 Millionen eingespielt und 39 Millionen hat er gekostet. :nein:
 
Naja, ich finds schon interessant, wenn ein Film solche Gefühle hervorruft. Ich schätze, dass zeigt einfach nur wie normal und halbwegs gesund ich bin. Lars von Trier leidet ja selbst unter Depressionen und das verfilmt er halt auch. Bei solchen Filmen gehts halt auch um die Auseinandersetzung mit einem Thema, über den Filmkonsum hinaus. Insofern hat der Film viel richtig gemacht. Filme, die mich einfach nur berieseln wollen, ohne jegliche Intelligenz, finde ich eigentlich nur beleidigend. Und das ist auch ein blödes Gefühl, nach einem Film.
 
Bevor ich mir einen Lars von Trier Film anschaue stecke ich meinen Pullermann eher in einen Mixer. Aber in einen Küchenmixer, bitte keine Schlüsse auf einen bestimmten KT-User schließen. :ugly:
 
@Urgs
Das sehe ich anders, ich hab nix gegen Filme mit einer guten und intelligenten Story aber ich lasse mich genauso gerne berieseln. Was ich nicht leiden kann, sind Dramen oder solche Psychoanalysen, die mir meine Laune vermiesen. Mich nimmt so etwas viel zu sehr mit und dann bräuchte ich Stunden um wieder klar zu kommen. Ich sehe absolut keinen Sinn darin, mir so etwas anzutun. :P

@Freezi
Der Mixa ist doch nen Süßen, stell dich mal nicht so an. :D
 
Zerfikka schrieb:
Das sehe ich anders, ich hab nix gegen Filme mit einer guten und intelligenten Story aber ich lasse mich genauso gerne berieseln. Was ich nicht leiden kann, sind Dramen oder solche Psychoanalysen, die mir meine Laune vermiesen. Mich nimmt so etwas viel zu sehr mit und dann bräuchte ich Stunden um wieder klar zu kommen. Ich sehe absolut keinen Sinn darin, mir so etwas anzutun. :P

Ich spreche nicht spezifisch von intelligenten Filmen, dagegen habe ich auch nichts einzuwenden, aber Trier geht dann einfach in eine Richtung die ich absolut nicht ausstehen kann.
 
Freezi schrieb:
Bevor ich mir einen Lars von Trier Film anschaue stecke ich meinen Pullermann eher in einen Mixer. Aber in einen Küchenmixer, bitte keine Schlüsse auf einen bestimmten KT-User schließen. :ugly:

Allein dieser Vergleich lässt ja schon ne düstere, triersche Seite bei dir erahnen. Wie kommt man denn bitte darauf? Wer weiß, was du hinter deinem neurotischen Hang zu Oberflächlichkeit in deinen dunklen Seelenwinkleln vergraben hast! :D
 
Urgs schrieb:
Freezi schrieb:
Bevor ich mir einen Lars von Trier Film anschaue stecke ich meinen Pullermann eher in einen Mixer. Aber in einen Küchenmixer, bitte keine Schlüsse auf einen bestimmten KT-User schließen. :ugly:

Allein dieser Vergleich lässt ja schon ne düstere, triersche Seite bei dir erahnen. Wie kommt man denn bitte darauf? Wer weiß, was du hinter deinem neurotischen Hang zu Oberflächlichkeit in deinen dunklen Seelenwinkleln vergraben hast! :D

Nenn mich Dexter! :D
 
Um zum Thema, leichte Filmkost zurückzukommen, hab vorhin Flypaper beim essen geschaut.

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Geht im Grunde genommen um einen verrückten Bankraub, bei dem alles schief geht. Ist ganz klar als Komödie einzuordnen. Der Storyverlauf ist etwas konstruiert und natürlich völlig unrealistisch. :D
Aber allein Patrick Dempsey zu sehen, wie er zunehmend abdreht weil ihm seine Meds fehlen, ist sehr unterhaltend. :lol:

jute 7/10 gibts dafür

Freezi schrieb:
Zerfikka schrieb:
Das sehe ich anders, ich hab nix gegen Filme mit einer guten und intelligenten Story aber ich lasse mich genauso gerne berieseln. Was ich nicht leiden kann, sind Dramen oder solche Psychoanalysen, die mir meine Laune vermiesen. Mich nimmt so etwas viel zu sehr mit und dann bräuchte ich Stunden um wieder klar zu kommen. Ich sehe absolut keinen Sinn darin, mir so etwas anzutun. :P

Ich spreche nicht spezifisch von intelligenten Filmen, dagegen habe ich auch nichts einzuwenden, aber Trier geht dann einfach in eine Richtung die ich absolut nicht ausstehen kann.

Das war doch gar nicht an dich gerichtet du elender Zwischenposter. :D
 
Hab ich mir auch gedacht nachdem ich es gepostet hab. :lol:

Anders kann ma die Filme ja leider nicht beschreiben.
 
Nun ja,
was ich auf jedenfall noch interessant fand, dass das Bild "Jäger im Schnee" eine gewisse Rolle in dem Film spielt

brueg-gr.jpg


Zufälligerweise hatte ich mich gerade erst mit dem Bild beschäftigt. Es ist wohl in der Zeit der "kleinen Eiszeit" entstanden und ist eines der eindrücklichsten Bilder, die diese schlimme Epoche beschreiben.
 
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