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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Türenmacher schrieb:
Also ich fand sie eher unwichtig. Waren hauptsächlich ein paar Dialoge oder kurze ergänzende Szenen vor oder nach einer Hauptszene im Film. Hätte ohne die nichts vermisst. :D

Aber es sind 18 (!!) Minuten. :D

Bei Schnittberichte steht: Die Extended wirkt deutlich runder als die Kinofassung...

Komisch, bei den Amazon Rezensionen steht auch bei der Blu dass die Extended nur in englischer Sprache auf der Disc vorliegt. Häh? :D
 
Einige Situationen werden schon ausführlicher abgehandelt bzw. sind sehenswert, aber ob die den Film runder machen muss jeder für sich selbst entscheiden.

Auf der stinknormalen DVD war es zumindest untertitelt. :D
 
L.A. Confidential

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Ich habe das Buch geliebt, und der Film ist offensichtlich auch nicht so schlecht.
Außerdem habe ich wohl den richtigen zeitlichen Abstand gewählt, der nach dem Lesen des Buches vergangen ist, bis ich mir den Film angeschaut habe. Als der Film anfing habe ich gemerkt, dass ich mich kaum noch an den Plot und seine Twists erinnern konnte, aber immer wenn eine Szene vorbei war, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich war also einerseits nicht gespoilert durch Vorwissen, andererseits konnte ich rückblickend doch ganz gut zwischen Romanvorlage und Verfilmung vergleichen.
Ein Kritikpunkt am Film fällt mir aber ein, die Charaktere sind vielleicht etwas zu überzeichnet.

PS: Bei der Bildersuche habe ich gerade gelernt, dass es anscheinend auch eine Marihuanasorte namens L.A. Confidential gibt.


Black Swan

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Hat mir auch sehr gut gefallen. Der Film hat eine unglaublich dichte und packende Atmosphäre, die mich für 100 Minuten voll in ihren Bann gezogen hat.
Über Portmans Schauspielleistung muss ich hier wohl auch kein Wort mehr verlieren.
Außerdem: die Liebesszene zwischen Portman und Kunis war ja mal unendlich erotisch. Und das hat nicht einmal etwas damit zu tun, dass ich auf gleichgeschlechtliche Liebe abfahren würde.
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadt_der_Teufel

Was mir jetzt wieder bewusst wird: Im Roman erstreckt sich die Handlung über mehrere Jahre, fast ein ganzes Jahrzehnt.
Das ist wohl auch der Grund, warum im Film alles ein bisschen übertrieben und zugespitzt wirkt. Jedenfalls wirkt es, als spiele sich alles innerhalb weniger Wochen ab.
 
Die Höhle der vergessenen Träume 3D
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In seiner ersten und letzten 3D-Produktion enführt uns Werner Herzog in die Chauvet Höhle. Eine vor 20.000 Jahren, durch einen Felssturz, verschlossene Höhle, die 1994 erstmals von Forschern entdeckt wurde und bis heute abgeriegelt war. Herzog und sein Filmteam erhielten nun als erste Normalsterbliche die Genehmigung in der rund 400 m langen Höhle zu filmen und dem Zuschauer so eine längst vergessene Zeit ein wenig näher zu bringen.

Werner Herzog, eine Dokumentation über die Chauvet Höhle und moderne 3D-Technik. Diese Konstellation dürfte der feuchte Traum jedes Dokumentar-Liebhabers sein. Leider bin ich vom fertigen Produkt überraschend enttäuscht. Herzog's Vorhaben ist gut gemeint, scheitert jedoch an der Umsetzung. Und damit meine ich nichtmal die Inszenierung an sich. Diese ist nämlich typisch Herzog. Das heißt sehr ruhig, fast schon gemächlich, mit vielen langen, unkommentierten Einstellungen, welche die beeindruckenden Wandmalereien zeigen. Dazu gewohnt philosophisch und nachdenklich kommentiert.

Gegen diese Erzählweise ist absolut nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil. Die Höhle der vergessenen Träume ist keine reißerische N24-Doku, sondern eine gefühlvolle Zeitreise. Das große Problem ist ein anderes: Der Inhalt. Die Chauvet Höhle ist ein interessantes und beeindruckendes Stück Zeitgeschichte, keine Frage, jedoch bietet sie einfach nicht genug Stoff für eine Abendfüllende Dokumentation. Vor allem, da Herzog sich nur auf schmalen Stegen fortbewegen durfte, wodurch ihm keine differenzierten Aufnahmen und Perspektiven möglich waren. So bekommt man ein und dieselbe Einstellung gefühlte hundertmal vorgesetzt, was nicht gerade für Begeisterungsstürme sorgt, sondern eher ermüdend wirkt. Auch sonst wird die Höhle überraschend oberflächlich betrachtet. Herzog philosophiert zwar, wie man von ihm gewohnt ist, über Gott und die Welt, das Leben und die Träume der einst dort lebenden Menschen, wirklich Wissenswertes sucht man hingegen vergebens. Bis auf ein paar Fakten, die man genau so gut auf Wikipedia nachlesen kann, gibt es nur herzog'sche Gedankenergüsse. Ulkig finde ich übrigens immer, was Künstler so alles in diese Höhlenmalereien hineininterpretieren. Ich weiß ja nicht. Vielleicht hat da einfach nur ein paläontologisches Vorschulkind aus Langeweile ein paar Tiere an die Höhlenwand gekritzelt?

Insgesamt hätte ich mir hier einfach eine wissenschaftlichere Herangehensweise gewünscht. Aber ok, es ist und bleibt ein Herzog und da gibt es nunmal keine Wissenschaft, sondern spirituelle, tugendhafte und nachdenklich stimmende Gedankengänge. :D

Auch 3D-technisch habe ich weitaus mehr erwartet. Höhlen sind, wegen ihrer klaren Linien und harten Schatten, schließlich prädestiniert für gute 3D-Effekte. Leider musste das Filmteam, wie Herzog zu Beginn anmerkt, mit semiprofessionellen Kameras und wenig Licht auskommen. Zwei KO-Kriterien für 3D. So wirken die meisten Aufnahmen sehr unsauber, unruhig und unter- bzw. überbelichtet. Stellenweise gibt es auch sehr ansehnliche und räumliche 3D-Bilder, die meiste Zeit erscheinen sie jedoch mittelmäßig. In Anbetracht der erschwerten Umstände und eingeschränkten Bewegungsfreiheit, überraschend gut, aber natürlich nicht vergleichbar mit großen 3D-Blockbustern.

Eine Bewertung fällt mir gerade sehr schwer. Die Höhle der vergessenen Träume ist eine waschechte Werner Herzog-Produktion. Fans des deutschen Ausnahmeregisseurs werden daher sicherlich entzückt vor dem Fernseher sitzen. Dokumentarfreunde, die eher einen wissenschaftlichen Ansatz erwarten, wie ich es einer bin, werden von Herzog's philosophisch-geschwollener Erzählweise wahrscheinlich ein wenig gelangweilt und Hollywood-Blockbuster-Fetischisten wohlmöglich sogar angewidert sein. So vergebe ich vorsichtige 6/10. Herzog-Anhänger legen noch 2 Punkte drauf und Doku-Hater lassen die Blu-ray natürlich von vornherein im Amazon-Lager liegen.​

Film: 6/10 Wandmalereien
3D-Effekt: 6/10 Wandmalereien
 
meinst du mich mit jack and jill?

ich hab ja nach dem trailer hier die üblichen über den film lästern gelesen und dachte mir, fuck it, ich schau ihn trotzdem an. ich stehe dazu, ich mag sandler filme. aber der war imo langweilig und nicht wirklich lustig. klar die ein oder andere lustige szene war dabei, aber allgemein gesehen wars einfach nur zeitverschwendung.
 
Sympathy for Lady Vengeance kann ich ja aufgrund der Rachetrilogy noch verstehen, auch wenn man mit Sympathy for Mr. Vengeance aus chronologischer Sicht anfangen müsste.

Aber warum um Gotteswillen "Ichi the Killer" und "i saw the devil?". Warum soll man sich nach einer guten Filmreihe (und Oldboy ist mehr als gut) sich beschissene Filme antun? :ugly:
 
ach komm, ichi, the killer ist nicht nur wegen der brachialsten gewalt-darstellungen kult; der soundtrack stammt von den göttlichen, kaum in europa bekannten boredoms :headbang::headbang::headbang:

dr. para (und sonst einige) fahren voll auf john zorn's naked city; yamataka eye war in der band DER sänger, bevor er musik abgeschworen hat und mike patton seine rolle übernommen hat...
 
Fanmake schrieb:
Sympathy for Lady Vengeance kann ich ja aufgrund der Rachetrilogy noch verstehen, auch wenn man mit Sympathy for Mr. Vengeance aus chronologischer Sicht anfangen müsste.

Aber warum um Gotteswillen "Ichi the Killer" und "i saw the devil?". Warum soll man sich nach einer guten Filmreihe (und Oldboy ist mehr als gut) sich beschissene Filme antun? :ugly:

I saw the devil ist doch Klasse! :shock:
 
Ich habe am Sonntag Black Swan auf Sky geschaut. Ich hatte mir ehrlich was anderes vorgestellt. Story war ok, schaispielerische Meisterleistung von Portmann. Insgesamt ne 7/10
 
I saw the Devil ist ne stupide und widerwärtige Gewaltorgie um ihre selbst willen. Wer das gut findet, okay, der wird hier ausgezeichnet bedient. Nur sollte man es dann auch ehrlicherweise unterlassen, diese uninspirierte und geistlose Jäger & Gejagter-Geschichte einem Arthaus-Publikum zu verkaufen.
 
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