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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hm ja, das könnte schon gut hinkommen. Hab grad auch ein bissl gegoogelt und kam hier hin:

http://vipmoviesnob.com/2011/11/26/movie-review-hugo/

Aber dann dürfte der whl auch falsch liegen. Schade eigentlich^^

Was ich noch sagen wollte: Fands bissl krass dass am Montag Abend um 20:00 doch recht viele mit ihren 10 jährigen Kids und eventuell sogar jüngeren im Film waren. Die können den Film doch gar nicht wirklich verstanden haben...
 
Der_Geächtete schrieb:
Slumdog Millionär

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Aber Herr im Himmel Freida Pinto ist doch einfach nur noch Wahnsinn. Ich hätte auch nichts dagegen wenn mir ein Film einfach nur 1,5 Stunden Standbilder der Dame zeigt. Es wäre noch immer ein wunderbarer Film.

Sehe ich auch so. Echt eine der hübschesten Frauen überhaupt.
 
Yellowstone
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Wunderschön gefilmte und informative BBC-Dokumentation über den Yellowstone Nationalpark. Leider beschränken sich die Briten auch diesmal wieder hauptsächlich auf die Tierwelt. Ich bin ein Tierliebhaber und sehe auch dementsprechend gerne Berichte über Tierchen jeglicher Art. Trotzdem muss man zugeben, dass der Alltag von Bisons, Bären, Wölfen & Co - seien die Jungtiere noch so niedlich und ihr Verhalten teils beeindruckend intelligent - nicht unbedingt spannend ist. Aus diesem Grund bin ich auch kein sonderlich großer Fan von Planet Erde.

Hier hätte ich mir sehr viel mehr geologische Hintergrundinformationen gewünscht, die zwar immer mal wieder angeschnitten, insgesamt aber doch sehr oberflächlich abgehandelt werden. Schade, denn gerade der Yellowstone Park bietet so einige wirklich spektakuläre und interessante geomorphologische und geophysikalische Aspekte. So wird zum großen Yellowstone-Thema Geysir beispielsweise nur "Ja, die gibts da halt..." gesagt und gleich wieder auf die putzige Otter-Familie umgeschnitten, die sich gerade durch den Tiefschnee kämpft. Sieht alles überaus gut aus, ist mit traumhafter Musik und passenden Kommentaren unterlegt und bietet einen gelungenen Einblick in diesen bedeutsamen Nationalpark. Für die Höchstwertung mangelt es meiner Meinung nach aber einfach an inhaltlicher Substanz. Dennoch eine wunderschöne, teils berührende und handwerklich einwandfreie (Tier-)Dokumentation.​

8/10 Bärenbrüder
 
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Nun endlich gesehen.
Schwarz-Weiß liebe ich sowieso. Und auch als Stummfilm hat er super funktioniert. Sehr beeindruckend, wie es "The Artist" schafft, ohne das Mittel Sprache Emotionen zu vermitteln und über 100 Minuten zu fesseln.

Witzig auch, dass die beiden großen Favoriten für den Besten Film-Oscar (Hugo Cabret und The Artist) im Kern das gleiche Thema behandeln.
 
Contagion

hatte mehr erwartet. alles in allem schleicht der film ziemlich vor sich hin. ich habe nichts gegen ruhige filme, aber das war mir persönlich mit diesem kontext einfach zuviel des guten.

6/10
 
Cat Run
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"Eine rasante, hochexplosive und ultrabrutale Action-Gangster-Sex-Comedy mit Paz Vega als Edel-Callgirl Catarina in der Hauptrolle."

So beschreibt das Backcover den Film. Und was soll ich sagen? Das Backcover hat Recht. :D
Cat Run ist ein kurzweiliger, schwarz-humoriger Action-Triller, der zwar nur bedingt originell, dafür aber überaus unterhaltsam ist und sich vor allem durch seine teils heftigen Gewaltspitzen von der Konkurrenz abhebt.

Storytechnisch wird hier das altbekannte und schon häufig verwurstete "Korrupter US-Senator muss Zeugen eines Verbrechens beseitigen"-Muster gefahren. Das ist weder neu, noch wirklich spannend, reicht jedoch aus, um gute 100 Minuten bei Laune zu halten. Getragen wird Cat Run aber auch nicht von seiner Handlung, sondern vielmehr den überzeichneten Charakteren und deren Handeln. Paz Vega spielt dabei leider nur eine größere Nebenrolle und darf hier lediglich ihren Namen für das Cover hergeben und ihren - immerhin schon 36 Jahre alten und dafür wirklich beachtlich straffen :D - Körper in knappen Kleidchen präsentieren. Die Hauptdarsteller sind stattdessen zwei Kerle (Alphonso McAuley, Scott Mechlowicz), welche mehr oder weniger erfolgreich für den humoristischen Einschlag sorgen und durch die vorhersehbare Story führen dürfen. Highlight ist jedoch ganz klar Janet McTeer, welche in der Rolle der eiskalten britischen Auftragskillerin Helen Bingham brilliert und sich nicht nur für brauchbare Action-Szenen, sondern auch bitterböse One-Liner und heftige Blutergüsse verantwortlich zeigt. Und mit Blutergüsse meine ich nicht blaue Flecken, sondern tatsächlich reichlich fließendes Blut. In Cat Run geht es nämlich nicht gerade zimperlich zur Sache. Ganz im Gegenteil. Gezielte Kopfschüsse und abgetrennte Arme sind da nur die Spitze des Gore-Berges. Ich sage nur Zigarrencutter. :schreck:

Von Kritikern verrissen, von Genreliebhabern zum Geheimtipp ernannt. Ich kann beide Seiten verstehen. Cat Run ist beileibe nicht neu oder in irgendeiner Form innovativ. Die Handlung wandelt auf vorhersehbaren Wegen, die Schauspieler machen einen guten, ansonsten aber auch nicht weiter erwähnenswerten Job und die Inszenierung ist insgesamt auch "nur" solide. Was diesen B-Thriller allerdings besonders macht, sind die stark überzeichneten Figuren, eine ordentliche Prise Humor und nackte Haut, sowie sein verhältnismäßig hoher Gewaltgehalt. Durch diesen Genremischmasch, aus Gangster-Thriller, Komödie und blutiger Action, kommt zu keiner Sekunde Langeweile auf und einige herrlich unrealistisch-überspitzte Situationen (der Kampf mit dem Kerl ohne Beine und nur einem Arm, der Headshot oder auch die Kilt-Szene - siehe Spoiler :lol: ) bleiben im Gedächtnis. Und das ist doch schonmal was wert.
Kurzweilig, spritzig, sexy, lustig und blutig - Eine Mixtur, die sich meiner Meinung nach lohnt. Kein neuer Pulp Fiction, aber ein absolut unterhaltsames Vergnügen für Freunde absurder Actionkomödien der etwas härteren Gangart. :dhoch:

7/10 anzügliche Witze


Bei der Szene (aus dem Finale) hatte ich, nach einem kurzen Schockmoment, einen heftigen Lachflash. :ugly:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=0VJnc8xWM1I[/vid]
 
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Warrior 9/10

Starker Fighterfilm, der darüber hinaus auch ein fantastisches Filmdrama geworden ist. Ein moderner Rocky würde ich mal sagen, denn wie beim Klassiker mit Stallone stimmen auch bei Warzig alle Zutaten. Joel Edgerton und Tom Hardy spielen die ungleichen Brüder großartig, aber auch Nick Nolte als gebrochene Vaterfigur ist nicht zu verachten.

Titel und Cover können schnell den falschen Eindruck erwecken es handle sich hier um einen storylosen B-Fightfilm wie Undisputed oder Blood & Bone, aber dem ist absolut nicht so. Warrior ist ein fantastisches Drama mit toll inszenierten MMA-Fights! Gefühlkino für Männer sozusagen. ;)

Hat mir gar noch besser gefallen als The Fighter mit Bale und Wahlberg. Höchstens Kurt Angle als die russische "unbezwingbare" Kampfmaschine konnte ich nicht wirklich ernst nehmen. :D

Edit: Wieso steht da warzig? :ugly:
 
Trayal schrieb:
Super - Shut up, Crime!

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Man nehme etwas an satirischem Ausgangsmaterial, gebe tiefschwarzen Humor, eine Briese an Gewaltexzessen, zwei wirklich tolle und passende Schauspieler, so wie einen freizügigen Schuss Wahnsinn hinzu. Das Ergebnis dieser Mischung habe ich mir eben angesehen.

Keinerlei Längen, inhaltlich raffiniert, abgefahren, verdammt witzig und eine geniale Darbietung von Ellen Page, in Form einer kolerischen Soziopathin. Interessante Grundidee, die hervorragend und stilsicher umgesetzt wurde. Hat mich vom Anfang bis zum Ende bestens unterhalten und wird nun für großartig befunden. :dhoch:

5/5

Du weißt halt was gut ist. :D
 
Mehr als nett fand ich den auch nicht... oberes Mittelfeld würd ich sagen. Und Ellen Page war imo auch in Juno um Welten besser. Bei Super spielt sie halt ne Göre auf 180 die grad 3 Kilo Zucker gemampft hat.
 
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Pulp Fiction 10/10

"Du wirst jetzt diese Tüte durchwühlen und meine Brieftasche raussuchen." - "Welche ist es?" - "Die auf der Böser schwarzer Mann steht."

154 Minuten Poesie in Sprache, Musik und bewegten Bildern.
 
Freezi schrieb:
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Warrior 9/10

Starker Fighterfilm, der darüber hinaus auch ein fantastisches Filmdrama geworden ist. Ein moderner Rocky würde ich mal sagen, denn wie beim Klassiker mit Stallone stimmen auch bei Warzig alle Zutaten. Joel Edgerton und Tom Hardy spielen die ungleichen Brüder großartig, aber auch Nick Nolte als gebrochene Vaterfigur ist nicht zu verachten.

Titel und Cover können schnell den falschen Eindruck erwecken es handle sich hier um einen storylosen B-Fightfilm wie Undisputed oder Blood & Bone, aber dem ist absolut nicht so. Warrior ist ein fantastisches Drama mit toll inszenierten MMA-Fights! Gefühlkino für Männer sozusagen. ;)

Hat mir gar noch besser gefallen als The Fighter mit Bale und Wahlberg. Höchstens Kurt Angle als die russische "unbezwingbare" Kampfmaschine konnte ich nicht wirklich ernst nehmen. :D

Edit: Wieso steht da warzig? :ugly:

Eben auch gesehen. Ende ist mir zu offen.
8/10
 
Faster
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Kerniger Rache-Thriller mit einem grimmigen The Rock und hohem Unterhaltungswert.
Hier gehts von der ersten Minute an zur Sache. Story, Charaktere... pff, wer braucht denn sowas? Es vergehen gerade mal sieben Minuten und ein einziger, in Richtung Kamera geschnaufter Satz von Dwayne Johnson, bis der erste Kopfschuss fällt. So muss das sein.

Die simple Rache-Story dient dabei lediglich als Aufhänger, um den beachtlich aufgepumpten WWE-Star, mit seinem 1970er Chevelle SS und dickem Revolver, von einem hübsch gefilmten Schauplatz zum nächsten zu manövrieren. Dabei macht The Rock sogar dem Terminator Konkurrenz und spricht im gesamten Film vielleicht eine halbe Seite Text. Das Ganze natürlich mit versteinerter Miene. Der gute Mann ist nicht ohne Grund einer der wohl besten Actionstars der heutigen Zeit. Groß, stark, sympathisch-wortkarg. So gehört sich das für einen Actionhelden.

Zwischendurch wird Mucki-Manns schonungslos inszenierter Rachefeldzug durch zwei Nebenhandlugnsstränge, über einen abgehalfterten Cop (Billy Bob Thornton) und einen Killer-Schönling (Oliver Jackson-Cohen) in der Midlife Crisis, aufgelockert. Diese Geschichten wirken teilweise zwar etwas konstruiert und schwach auf der Brust, fügen sich schlussendlich aber doch überraschend gut in das Gesamtbild ein. Das Finale bringt dann natürlich auch wieder den obligatorischen Twist mit sich, der zunächst noch überraschen kann, dann aber schnell durch ein gewohnt glückliches Ende entkräftet wird.

Faster ist ein rasanter, schnörkelloser und männlicher Rache-Trip. Er erfindet das Genre nicht neu, besticht jedoch durch charismatische Charaktere, auf das Nötigste reduzierte Dialoge und harte, wenn auch eher seltene, Schusswechsel. Das alles verpackt in stimmige Hochglanz-Bilder und treibende Musiktracks. Ach ja, 'ne hübsche Frau gibt es mit Maggie Grace (Lost) natürlich auch. Sieht gut aus, fühlt sich kurzweilig an und zeigt "Den Felsen" in Höchstform. So macht Rache Spaß. :dhoch:

8/10 Snuff-Filme
 
Captain America

Naja, ich mag ja dieses Setting, sprich 30er - 40er Jahre mit Fantasy-Elementen, aber Cpatain America war einfach too much. Filme wie Liga der außergewöhnlichen Gentlemen haben es ja noch geschafft, diesen Zukunfts-Touch einigermaßen glaubhaft in den Vergangenheit zu bringen, aber in diesem Film hat das einfach nicht richtig funktioniert.

Außerdem fand ich die Gesamtlage immer sehr verwirrend. Hydra scheint ja eindeutig auch Hitlers Regime ausschalten zu wollen, aber trotzdem bleibt das Nazi-Regime bis zum Ende bestehen. Und obwohl die Hydra eigentlich nur eine Wissenschafts-Abteilung ist, haben die irgendwie Truppen direkt an der Front (z.B. in Italien)? Alles sehr verwirrend. Auch komisch, dass die Amerikaner einfach überall auftauchen können, wo sie wollen, egal wie tief der Ort hinter den feindlichen Linien ist. Und warum kommt das Schild von CA eigentlich immer zurück wie ein Boomerang? Alles sehr seltsam. Und unglaubwürdig. Und unspektakulär. Seeeeehr mittelmäßig, muss man nicht gesehen haben :sleep:
 
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