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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Lionheart aka Leon 7/10

Der Schlussfight ist klasse, der Rest überzeugt auch. Typischer Streetfighter Movie der guten alten Tage.

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Bloodsport 10/10

Die Mutter aller Vollkontakt-Filme, einfach nur geil! :huldig:
 
hab übrigens gestern gesehen, dass der ray aus bloodsports nen kleinen auftritt in akte x hat. hat mich gefreut den großen kerl mal wieder zusehen. :D
 
Leverage - Season 1
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Leverage lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Robin Hood und Oceans 11 beschreiben.
Die Geschichte dreht sich nämlich um vier Kriminelle, die zusammen mit dem ehemaligen Versicherungsermittler Nathan Ford (Timothy Hutton) denjenigen helfen, die, von mächtigen und skrupellosen Konzernen, betrogen und abgezockt wurden.

Dies passiert auf eine sehr lockere und humorvolle Art und Weise. Schließlich ist Leverage, genau so wie seine Film-Vorbilder, eine Unterhaltungsserie. Realistische Kriminalfälle sollte man hier also nicht erwarten. Stattdessen werden hochmoderne Sicherheitssysteme mit dem Handy gehackt, böse Buben mit den simpelsten Ablenkungsmanövern in die Irre geführt oder Laserschranken mit Alufolie überlistet. Das ist, wie gesagt, sicherlich nicht realistisch, macht aber unheimlich viel Spaß. Zudem sind die einzelnen Aufträge überraschend originell und spannend geraten. Die Geschichten sind intelligent, verschachtelt und bieten immer wieder frische Einfälle. Aus manchen Episoden könnte man glatt einen abendfüllenden Kinofilm machen. :dhoch:

Ebenso unterhaltsam und sympathisch sind die Charaktere gestrickt. Sie sind stark überzeichnet und decken nahezu alle Genre-Klischees ab, sorgen deswegen aber auch für reichlich gute Laune. Da hätten wir zum Beispiel den schwarzen (für die Quote :D) Hacker Hardison, der sogar die Computer an Bord eines Flugzeugs vom Boden aus neustarten kann, den eher einfältigen Kampfsportler Eliot, welcher jeden Auftragskiller in wenigen Sekunden aus den Socken haut oder die verrückte Meisterdiebin Parker, die selbst Fort Knox mit Leichtigkeit ausräumen könnte. Diese fast schon comichaften Figuren werden bestimmt nicht jedem gefallen, ich halte sie für passend und angenehm schräg. Gespielt werden sie von mehr oder weniger bekannten Seriendarstellern, die alle einen guten, wenn auch nicht außergewöhnlichen, Job machen. Allen voran der charismatische oscarpreisträger Timothy Hutton. Sogar mein, auf Ewigkeit zu Nebenrollen verbannter, Lieblings-Seriendarsteller Mark Sheppard (bekannt aus BSG, Supernatural, 24, Chuck, ...) ist dabei. :D


Leverage ist lockere Serienunterhaltung, die ich jedem Oceans 11-Fan nur ans Herz legen kann. Hier gibt es keinen dicken roten Faden, kein Effektgewitter oder oscarwürdiges Schauspiel. Dafür bekommt man kleine, clevere Geschichten, sympathische Charaktere und viel gute Laune geboten - und damit genau das richtige für langweilige Abende. Hoffentlich kommen Season 2 und 3 flott nach Deutschland.

7/10 Einbrüche (mit Tendenz nach oben)
 
Cast Away

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Wow, einfach nur wow.
Ein Film der zeigt, dass es nicht viel Feuerwerk braucht, um überragend zu sein. Überragend ist auch Tom Hanks in seiner Rolle und die wenig aber passend eingesetzte Musik.

Und...
...die Szene, in der er seinen "Freund" verliert ist für mich einer der bewegendsten Filmmomente überhaupt - Wahnsinn.


10/10
 
Muuhh schrieb:
ganz objektiv...ich bin immer wieder überrascht wie gut bloodsport(uncut) immer noch ist

Naja, objektiv kann man den Film nicht wirklich kritisieren. Höchsten das Genre banal finden, aber der Film selbst hat eine ausreichende Geschichte, oder sagen wir lieber mal Rahmenhandlung. Und das Turnier selbst inkl. der Fights, ist einfach klasse. Zurecht ist Bloodsport der wohl bekannteste und erfolgreichste Martial Arts Film aller Zeiten. Zudem ist die Musik klasse.

Und das der gute Bolo Yeung im Film schon 42 war, ist auch kaum zu glauben.
 
Muuhh schrieb:
edit: um was geht es denn in twin peaks?

Kurz gesagt; um einen Mord. In dem kleinen Ort Twin Peaks wird das beliebte Mädchen Laura Palmer ermordert und der FBI Agent Dale Cooper versucht das aufzuklären. Die Menschen in dem Ort sind dabei sehr eigen und es gibt viele Geheimnisse, auch "Übernatürliche".
Ich würd die Serie am ehesten als eine Mischung aus Krimi, Soap (Drama) und Mystery beschreiben.
 
Man sollte aber schon einen Faible für Lynch haben, sonst bekommt man schon beim Piloten Schlafanfälle. So ergings mir, ich kann mit Lynch rein gar nichts anfangen, durch Mulholland Drive musste ich mich durchquälen, für andere ist es ein Meisterwerk.

Ich konnte die Begeisterung für die mehr als seltsamen Werke von Lynch jedenfalls noch nie nachvollziehen.
 
Du stehst ja auch mehr auf amerikanisches Blockbuster- Action-und Popcornkino. Lynchs Filme sind abgründig-surreal, orientieren sich eher am europäischen Kino und bilden auf der Zugangsebene quasi nen alternativen Gegenentwurf zu dem was dir üblicherweise gefällt.
 
Urgs schrieb:
Du stehst ja auch mehr auf amerikanisches Blockbuster- Action-und Popcornkino. Lynchs Filme sind abgründig-surreal, orientieren sich eher am europäischen Kino und bilden auf der Zugangsebene quasi nen alternativen Gegenentwurf zu dem was dir üblicherweise gefällt.

Dass sowas die Lynch-Fans schreiben ist ja klar. Solang es möglichst wirr und abstrus ist, muss es ja irgendwie als niveauvolles Kino bezeichnet werden. Ich steh übrigens nicht nur auf amerikanisches Blockbuster- Action-und Popcornkino, nur bin ich mir nicht zu schade zuzugeben dass mir auch sowas gefällt.

Dann halt lieber Fincher, wenn wir schon bei Regisseuren ohne Popcorninhalt sind. Lynch ist mir einfach zu surreal, zu abgedreht, zu abstrakt.
 
Lynch hat ja nun auch Filme wie Blue Velvet, Elefantman, Straight Story oder eben Twin Peaks gemacht. Die sind allesamt leichter zugänglich und nicht möglichst wirr. So wie Picasso auch ganz klassisch malen konnte, ist Lynch durchaus in der Lage eine konventionelle Filmgeschichte meisterhaft zu erzählen. Darüber hinaus bietet er aber eben auch andere Zugangsmöglichkeiten an und verweigert in radikaleren Werken lineare und logische Erzählweise zugunsten einer absurden und surrealen Betrachtung.
An die Klasse eines Lynchs kommt der Fincher lange nicht ran. halte den eh für überbewertet.
 
The Town

Erstmal: Ein Hoch auf deutsche Filmuntertitel. "Stadt der Gnade"... Ganz groß. :fp:
"The Town" hat mir aber richtig gut gefallen und ist einer der wenigen Filme, in denen mir Ben Affleck nicht auf den Sack geht. Die Story ist wirklich spannend, wobei der Film recht ruhig daherkommt. Die Beziehungen der einzelnen Personen und die Stadt stehen im Vordergrund. Die Raubüberfälle sind eher Nebensache (sind aber ebenfalls gut inszeniert). Das raue Leben und die Perspektivlosigkeit in Charlestown kommen gut rüber und auch die Liebesgeschichte zwischen Gangster und (unwissendem) Opfer wirkt nicht aufgesetzt.

Ich hab mir die Kinoversion angesehen und diese hat schon eine Laufzeit von 120min.. Den Film werde ich mir auf jeden Fall noch auf Blu-ray holen und bin gespannt auf den Extended Cut (knapp 30min. länger).

"the Town" hat nur ein Problem: Idioten-Cops. Aber das scheint wohl echt in jedem Film aus diesem Genre so zu sein. Es gibt immer einen super-duper Special Agend der den vollen Durchblick hat und hinter ihm eine Truppe, die sich wohl selbst ins Gesicht schießen würden, wenn man ihnen nicht sagt, wie sie eine Waffe abzufeuern haben.

8.5/10
 
Trekkie2063 schrieb:
Muuhh schrieb:
edit: um was geht es denn in twin peaks?

Kurz gesagt; um einen Mord. In dem kleinen Ort Twin Peaks wird das beliebte Mädchen Laura Palmer ermordert und der FBI Agent Dale Cooper versucht das aufzuklären. Die Menschen in dem Ort sind dabei sehr eigen und es gibt viele Geheimnisse, auch "Übernatürliche".
Ich würd die Serie am ehesten als eine Mischung aus Krimi, Soap (Drama) und Mystery beschreiben.

Wobei Lynch angeblich sauer war dass man TP nach der 2. Season abgesetzt hat, und so ist es dann auch nachher keine wirkliche Krimiserie mehr sondern nur noch abgedreht :)
 
Urgs schrieb:
Lynch hat ja nun auch Filme wie Blue Velvet, Elefantman, Straight Story oder eben Twin Peaks gemacht. Die sind allesamt leichter zugänglich und nicht möglichst wirr. So wie Picasso auch ganz klassisch malen konnte, ist Lynch durchaus in der Lage eine konventionelle Filmgeschichte meisterhaft zu erzählen. Darüber hinaus bietet er aber eben auch andere Zugangsmöglichkeiten an und verweigert in radikaleren Werken lineare und logische Erzählweise zugunsten einer absurden und surrealen Betrachtung.
An die Klasse eines Lynchs kommt der Fincher lange nicht ran. halte den eh für überbewertet.

Kann ich dir nur zustimmen. Für die lynch-Fanatiker gibts dann so Sachen wie Mulholland Drive und Lost Highway....und für Leute, die meinen, sie verstehen Lynch gibts dann Inland Empire :ugly:
 
Gerade erst gesehen, dass Jim Carrey letztens SNL gehostet hat. :dhoch:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=bd7lttA5rVM[/vid]

:lol: Ich liebe ihn. :D
 
The perfect Dark schrieb:
Kann ich dir nur zustimmen. Für die lynch-Fanatiker gibts dann so Sachen wie Mulholland Drive und Lost Highway....und für Leute, die meinen, sie verstehen Lynch gibts dann Inland Empire :ugly:

Lost Highway hab ich bis heute nicht verstanden. :lol:

Trotzdem ein arschgeiler Film. Und immer wieder bedrohlich. :schreck:
 
Lost Highway ist z.B. einer der wenigen Lynchs, mit denen ich nie warm geworden bin. Verstanden hab ich den eh nicht, genauso wenig wie Inland Empire. Zu dem finde ich aber nen emotionalen Zugang, zu Lost Highway leider überhaupt nicht. Bin auch immer wieder erstaunt darüber, wie gut LH angekommen ist.
 
Ich liebe LH. Nur raff ichs halt nicht was Lynch von mir will.

@Topic:

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Ah, damals im Kino gesehen mit der ganzen Familie. Und jetzt erst das 2. mal. Was für ein toller Film. Es muss der beste Western nach "The Unforgiven" sein. Costner und Duvall gefallen mir zusammen. Außerdem hat die überflutete Stadt nen tollen Flair. Somit heben sich Anfang, Mittelteil und Schluß toll voneinander ab. :)
 
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