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Der Wirtschaftsthread

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EZB beschließt Anleihenkauf in Höhe von mindestens 1,1 Billionen Euro

Mal sehen, was daraus wird. Vielleicht wird uns das allen um die Ohren fliegen. Bringen wird es meiner Meinung nach eh überhaupt nichts. Kredite waren sowieso schon spottbillig und die aktuell niedrige Inflation basiert fast ausschließlich auf dem niedrigen Ölpreis - und der ist weltweit so niedrig, nicht nur in Europa.

Dass sich der Euroraum aktuell in der Deflation befindet, mag durch den Ölpreis kommen. Die Inflation war aber auch schon vorher extrem niedrig. Wenn du Öl und Co. rausschmeißt, liegen wir seit gut einem Jahr unter 1%.
 
In der Theorie kann ich den Hintergrund der Anleihenkäufe ja nachvollziehen, aber praktisch kann ich mir irgendwie die erhoffte Wirkung auch nicht so ganz vorstellen. Das kommt mir alles zu sehr nach theoretischer Wirtschaftslehre vor. Aber dazu bin ich dann wohl doch nur ein zu kleines Licht.

Interessant ist dann immer die Reaktion der Börsen darauf. Da steigen die Kurse so lange schon nicht mehr aufgrund fundamentaler Unternehmensdaten, sondern alleine aufgrund dieser und anderer Handlungen der EZB. Da kann man sich nur freuen wenn man Aktien besitzt. Aber irgendwann muss dann auch langsam mal wieder ein Anstieg der Zinsen erfolgen und mir macht Sorge wie die Börsen dann darauf reagieren. Wirtschaftlich gesund kommt mir das alles schon lange nicht mehr vor. Das ist nur wieder so ein kurzfristiges und gefühltes Kurzschlusshandeln. Und am Ende wundert man sich warum immer mehr Menschen mit Altersarmut zu kämpfen haben, wenn die Lebensversicherungen bei weitem nicht mehr die Gewinne erwirtschaften um auch ordentliche Lebensversicherungsrenten oder Einmalzahlungen auszahlen zu können.
 
Da steigen die Kurse so lange schon nicht mehr aufgrund fundamentaler Unternehmensdaten, sondern alleine aufgrund dieser und anderer Handlungen der EZB.

Es muss ja nicht mal die EZB sein, es kann alles mögliche sein. Das, was Aktienmärkte einmal sein sollten, sind sie heute überhaupt nicht mehr, eher das Gegenteil davon. Auf die eine oder andere Weise müssen wir die ganze Kacke eh bezahlen und ausbaden. Wenn ich allein bedenke, wie viel tausend Euro ich pro Jahr durch die beschissenen Leitzinsen verliere, wenn in den nächsten Jahren die letzten Festgelder ausgelaufen sind.
 
In der Theorie kann ich den Hintergrund der Anleihenkäufe ja nachvollziehen, aber praktisch kann ich mir irgendwie die erhoffte Wirkung auch nicht so ganz vorstellen. Das kommt mir alles zu sehr nach theoretischer Wirtschaftslehre vor. Aber dazu bin ich dann wohl doch nur ein zu kleines Licht.

Interessant ist dann immer die Reaktion der Börsen darauf. Da steigen die Kurse so lange schon nicht mehr aufgrund fundamentaler Unternehmensdaten, sondern alleine aufgrund dieser und anderer Handlungen der EZB. Da kann man sich nur freuen wenn man Aktien besitzt. Aber irgendwann muss dann auch langsam mal wieder ein Anstieg der Zinsen erfolgen und mir macht Sorge wie die Börsen dann darauf reagieren. Wirtschaftlich gesund kommt mir das alles schon lange nicht mehr vor. Das ist nur wieder so ein kurzfristiges und gefühltes Kurzschlusshandeln. Und am Ende wundert man sich warum immer mehr Menschen mit Altersarmut zu kämpfen haben, wenn die Lebensversicherungen bei weitem nicht mehr die Gewinne erwirtschaften um auch ordentliche Lebensversicherungsrenten oder Einmalzahlungen auszahlen zu können.


An der Börse werden Erwartungen gehandelt. Und wenn die EZB etwas macht, das die Erwartungen (nach oben oder nach unten) verändert, dann ist das natürlich für die Börse sehr relevant und die Kurse reagieren darauf.
 
Jepp, und bis auf einige seltene Ausreißer ist die Börse diesbezüglich eigentlich ziemlich rational, was die Kurserwartung angeht.

Das Beklagen der Kapital-Lebensversicherungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das war schon immer einer der schlechtesten Kapitalanlagen. Sie war primär für die Versicherer selber sinnvoll, der Versicherte hat nur das bekommen, was vom Festmahl auf den Boden gefallen ist. Wer etwas rechnen konnte (und nicht blind seinem Bankberater geglaubt hat), der hat keine KLV abgeschlossen, sondern Aktien der Versicherungsgesellschaft gekauft :D
 
Und die sind heute noch ziemlich interessant :D

Ändert aber nichts daran, dass sehr viele Menschen LVs als Altersabsicherung oder zur Abzahlung einer Immobilie haben und am Ende in die Röhre schauen.
 
Jepp, und bis auf einige seltene Ausreißer ist die Börse diesbezüglich eigentlich ziemlich rational, was die Kurserwartung angeht.

Das Beklagen der Kapital-Lebensversicherungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das war schon immer einer der schlechtesten Kapitalanlagen. Sie war primär für die Versicherer selber sinnvoll, der Versicherte hat nur das bekommen, was vom Festmahl auf den Boden gefallen ist. Wer etwas rechnen konnte (und nicht blind seinem Bankberater geglaubt hat), der hat keine KLV abgeschlossen, sondern Aktien der Versicherungsgesellschaft gekauft :D
och.... ich freue mich auf dieses steuerfreie Geld im Alter - und da die Verträge sehr alt sind hat und haben noch einen hohen Garantiezins... und zur Zeit bekommt man nirgends wo anders solch hohe Zinsen :grins:
 
Diese Altverträge haben aber auch nur im Vergleich zu den aktuellen Verträgen einen hohen Garantiezins. Den erreiche ich ja heute immer noch selbst mit einem stockkonservativen Aktienfonds :D
 
Wenn man nur mit dem Garantiezins rechnet ist es ja auch OK. Viele verlassen sich aber halt auf die Renditeversprechen der Versicherer (oder haben sich verlassen) und die kriegen sie zur Zeit eben nicht zusammen. Da hätten Sie gleich in Aktienfonds investieren können.
 
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