Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Wirtschaftsthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Steffko schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
EZB senkt Leitzins auf 0,5%

Das ist ne absolute Katastrophe. Jeder, der auch nur nen Euro auf der Bank hat, wird jetzt in großem Stil enteignet. Und mal sehen wie lange die Lebensversicherer das durchhalten...

Was ist die Alternative? Zinsen erhöhen, damit die Sparer glücklich sind und dafür die Wirtschaft komplett abwürgen? :ugly:

Die Senkungen haben ja bisher auch so viel gebracht :D. Es gibt sowieso schon Geld ohne Ende, das überhaupt nicht abgerufen wird.


Cale schrieb:
Ich habe mein Geld ohnehin in Aktien und Fonds, langfristig immer noch die beste Anlage.

Aber doch bestimmt nicht den Großteil? Ich bin jedenfalls nicht bereit, so viel Geld dem Risiko auszusetzen, um auch nur die Zinsverluste auszugleichen.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Aber doch bestimmt nicht den Großteil? Ich bin jedenfalls nicht bereit, so viel Geld dem Risiko auszusetzen, um auch nur die Zinsverluste auszugleichen.

Selbstverständlich den Großteil. Ist und bleibt die beste Anlage - langfristig. Selbst nach dem letzten Crash, der immer als das größte Unglück seit dem schwarzen Donnerstag gehandelt wird, hatte ich nach einem halben Jahr die Verluste wieder drin. Sowas muß man natürlich aushalten können. Wer da in Panik sofort alles verkauft und erst wieder einsteigt, wenn die Preise schon längst wieder angezogen sind, hat natürlich deutlich mehr Verlust gemacht.

Da ich kaum Kapital in Sparanlagen liegen habe (i.P. nur daß, was man kurzfristig immer mal brauchen kann), habe ich da auch nichts auszugleichen. Das Risiko ist auch durchaus überschaubar, solange man keine "innovativen Finanzprodukte" kauft. Davon sollte man allerdings wirklich die Finger lassen, es sei denn, man will spielen. Der Aktienmarkt, besonders bei konservativ anlegenden Aktienfonds, ist aber ansonsten eine relativ sichere Angelegenheit. Nur die, die immer besonders smart seien wollen, fliegen regelmäßig auf die Schnauze. Börsenweisheit :grins:
 
Denk ich auch... Grade bei einem recht konservativ gemanagten Fonds (also ohne innovative Finanzprodukte, bei denen kein Mensch auch nur ansatzweise auf die dahinterliegenden Werte blicken kann) ist das Risiko wohl sehr klein.
Zur Not einfach die Werte der Fonds über die letzten Jahre anschauen, wer bei der Krise recht wenig Verluste gemacht hat, dürfte da wohl nachhaltig auf Basis von vernünftigen Anlageformen managen.

Beim Aktien- und Anleihenmarkt ist ja längst nicht alles nach dieser Hopp-oder-Topp Spielermentalität strukturiert, da kann man durchaus sein Geld langfristig anlegen, ohne ins Schwitzen zu kommen.
Und für die ganz konservativen gibts dann ja immer noch die Bundesschatzbriefe und -anleihen :D
 
Man muß sich schon anstrengen, um mit Aktien/-fonds längerfristig wirklich Minus zu machen. IdR nur dann, wenn man den Druck nicht ausgehalten hat und/oder den Trends hinterher läuft, das ist immer eine schlechte Idee.

Zur Not einfach die Werte der Fonds über die letzten Jahre anschauen, wer bei der Krise recht wenig Verluste gemacht hat, dürfte da wohl nachhaltig auf Basis von vernünftigen Anlageformen managen.

Jepp, dann nimmt man die Spitzen zwar nicht mit, aber vermeidet auch die großen Abstürze. Wobei es sogar Fonds gegeben hat, die in der Krise Gewinne gemacht haben. Da war aber auch 'ne ordentliche Portion Glück dabei :D

Natürlich gibt es auch Fonds, die nichts bringen. Dann machen deren Manager genau das, was ich oben beschrieben habe :grins:
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Steffko schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
EZB senkt Leitzins auf 0,5%

Das ist ne absolute Katastrophe. Jeder, der auch nur nen Euro auf der Bank hat, wird jetzt in großem Stil enteignet. Und mal sehen wie lange die Lebensversicherer das durchhalten...

Was ist die Alternative? Zinsen erhöhen, damit die Sparer glücklich sind und dafür die Wirtschaft komplett abwürgen? :ugly:

Die Senkungen haben ja bisher auch so viel gebracht :D. Es gibt sowieso schon Geld ohne Ende, das überhaupt nicht abgerufen wird.


Unter dieser Voraussetzung hat die Zinssenkung keinerlei Wirkung, ergo auch keine negative für die Sparer.

Cale schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Aber doch bestimmt nicht den Großteil? Ich bin jedenfalls nicht bereit, so viel Geld dem Risiko auszusetzen, um auch nur die Zinsverluste auszugleichen.

Selbstverständlich den Großteil. Ist und bleibt die beste Anlage - langfristig. Selbst nach dem letzten Crash, der immer als das größte Unglück seit dem schwarzen Donnerstag gehandelt wird, hatte ich nach einem halben Jahr die Verluste wieder drin. Sowas muß man natürlich aushalten können. Wer da in Panik sofort alles verkauft und erst wieder einsteigt, wenn die Preise schon längst wieder angezogen sind, hat natürlich deutlich mehr Verlust gemacht.

Da ich kaum Kapital in Sparanlagen liegen habe (i.P. nur daß, was man kurzfristig immer mal brauchen kann), habe ich da auch nichts auszugleichen. Das Risiko ist auch durchaus überschaubar, solange man keine "innovativen Finanzprodukte" kauft. Davon sollte man allerdings wirklich die Finger lassen, es sei denn, man will spielen. Der Aktienmarkt, besonders bei konservativ anlegenden Aktienfonds, ist aber ansonsten eine relativ sichere Angelegenheit. Nur die, die immer besonders smart seien wollen, fliegen regelmäßig auf die Schnauze. Börsenweisheit :grins:


Dann hast du das ganze vermutlich auch ganz gut angestellt. Denn rein von der Wertentwicklung war im Grunde in den letzten ~13 Jahren im Bereich DAX, außerhalb von Dividenden, null zu holen (nominal!).
 
Steffko schrieb:
Denn rein von der Wertentwicklung war im Grunde in den letzten ~13 Jahren im Bereich DAX, außerhalb von Dividenden, null zu holen (nominal!).

Joah, wer natürlich einsteigt, wenn der DAX auf einem Rekordhoch ist, der darf auch keine großartige Rendite erwarten. Ist jetzt nicht so eine Überraschung. Das meinte ich mit dem Trend hinterherhecheln. Diejenigen, die tatsächlich vor 13 Jahren auf dem Höhepunkt eingestiegen sind, haben natürlich erstmal den Abstieg mitgemacht und mußten sich wieder hocharbeiten.
 
Aber bei so einem konservativen Fonds ist doch eigentlich auch nichts zu holen, oder? Ganz besonders, wenn man die Verwaltungsgebühren der Bank noch mal gegen den Zinsertrag rechnet.
 
Kommt auf den Fonds an, mit 5-8% Rendite ist man idR dabei. War natürlich auch schon mal negativ, klar. Templeton Growth (um mal eines der Schwergewichte zu nennen) hat über die letzten 10 Jahre knapp 60% gemacht. Nicht großartig, aber doch recht ordentlich. Und man muß natürlich erstmal den Ausgabeaufschlag wieder reinholen, einen so langen Atem muß man schon haben. Wie gesagt, nichts für kurzfristige Anlagen.

Btw. der TGF hat im letzten Jahr schon wieder über 20% gemacht und der ist wirklich konservativ. Selbst mit Nebenkosten bist Du da besser, als mit Tagesgeld :)
 
An wessen Leid labe ich mich?
Meine Freude gilt alleine dem Zuschlag für Hellweg und Möhrle. Du glaubst doch nicht, dass ich mich über die Insolvenz von Praktiker und Max Bahr gefreut habe oder freue?
 
Würde ich so nicht mal sagen. Das tragische an den Prokon-Anleihen sind nicht die 6% - ich kann ja bewusst das Risiko eingehen, wobei Prokon gefühlt eher einen höheren Kupon hätte zahlen müssen - aber Prokon hat ja ziemlich Gelder von finanziell ahnungslosen Menschen gesammelt, die keine Ahnung von Risikoprämie etc. haben....
 
dann muss man sich einfach mal informieren. Sorry aber ich steck doch mein Geld, und vor allem viel Geld, irgendwo rein wo ich absolut keine Ahnung davon hab wie das abläuft.
 
ZEIT.de:
MT. GOX: Eine Bitcoin-Börse taucht ab
Eine der größten Bitcoin-Börsen ist offline, Nutzer fürchten den Verlust von mehreren Hundert Millionen Euro. Experten sehen darin aber nicht das Ende der Kryptowährung.

bitcoin-mtgox-540x304.jpg

Ein Mann betrachtet die Website der Bitcoin-Börse Mt. Gox in Tokio (Archivbild). | © Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images

Martin Mischke hatte es kommen sehen. Schon vor einem halben Jahr hatte er versucht, seine Bitcoins – nach heutigem Kurs mehrere Tausend Euro wert – vom Handelsplatz Mt. Gox auf ein anderes Konto zu überweisen. Ohne Erfolg. "Ich musste mich plötzlich verifizieren", sagt Mischke, "das war bei Transaktionen in Bitcoin sonst nicht nötig." Als selbst ein Registerauszug vom Meldeamt nicht als Verifizierung reichte, ahnte Mischke, dass er sein Geld wohl nicht so bald wieder sehen würde.
[...]
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/bitcoin-boerse-mtgox

Ich bin mal gespannt, was dieses System implodiert...
 
Zurück
Oben