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Der Weltraum – Unendliche Weiten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Leute, ihr solltet den Podcast hören! :deal::D

1000 Jahre, das ist die Prognose für einen von Menschenhand erschaffenen, erdähnlichen Mars. Vorausgesetzt, wir finden bis dahin eine Energiequelle, die uns bereits auf der Erde von jeglichen Energieproblemen befreit. Anders ist das überhaupt nicht möglich.

Die erste Marsexpedition könnte dagegen in 30 Jahren passieren. Da wird aber nix passieren ausser hinfliegen, angucken, zurückfliegen. Das allein ist schon ne mörderische Aufgabe. Einen kultivierten Mars werden wir und unsere Kinder nicht erleben. Wenn die da ein Gewächshaus hinbauen, dann ist da schon viel erreicht.

@mondknall: Wasser, das brauchen sie nicht von der Erde mitbringen.
 
Urgs schrieb:
Hab mir heute diesen Beitrag aus meiner Lieblings-Podcastreihe angehört und bin sogleich ins Träumen gekommen! Wahnsinn, was für Strapazen auf die Missionare der Zukunft zukommen, genauso irre, daß die Wissenschaft es für ein legitimes Ziel hält, bis 3001 den Mars kolonisiert zu haben. Da werden Unsummen reingesteckt und das Ziel ist quasi unbekannt. Kein Mensch kann wissen, was aus so einer ersten Mission wird. Vielleicht drehen die allesamt durch. Eine Mission würde mindestens 2,5 Jahre dauern, 7 Monate müßte die Crew auf dem Mars verbringen. Gruselig ohne Ende! Kein Mensch kann wissen, was das für ein (Horror-)Trip sein wird. Das sollte man jemand verfilmen.

Wie seht ihr das? Ist der Mars die Erde von übermorgen? Ist es das ganze Geld wert?
Hört ich den großartigen Podcast an. Dauert 20 Minuten und postet dann eure Meinung.

Wirtschaftspolitisch sind Sachverhalte wie diese eher als Investitionen denn als Kosten zu betrachten, weil sie ja auch Beschäftigungseffekte etc. erzielen. Persönlich finde ich es wichtig dass die Menschheit sich visionäre Ziele setzt und nicht nur weiter vor sich hin degeneriert.
 
Urgs schrieb:
Leute, ihr solltet den Podcast hören! :deal::D

1000 Jahre, das ist die Prognose für einen von Menschenhand erschaffenen, erdähnlichen Mars. Vorausgesetzt, wir finden bis dahin eine Energiequelle, die uns bereits auf der Erde von jeglichen Energieproblemen befreit. Anders ist das überhaupt nicht möglich.

Die erste Marsexpedition könnte dagegen in 30 Jahren passieren. Da wird aber nix passieren ausser hinfliegen, angucken, zurückfliegen. Das allein ist schon ne mörderische Aufgabe. Einen kultivierten Mars werden wir und unsere Kinder nicht erleben. Wenn die da ein Gewächshaus hinbauen, dann ist da schon viel erreicht.

@mondknall: Wasser, das brauchen sie nicht von der Erde mitbringen.
Ja wenn das alles nur so leicht wäre.

Diese Welt hat Milliarden Jahre bebraucht um so zu werden wie sie jetzt ist. Mit optimalen Bedingungen zum Leben, deswegen gibt es ier auch so viel, warum auch immer, und jetzt schau dir den Mars an. Seht ihr Lebewesen? Warum wohl nicht? Der Mensch ist ja nicht mal in der Lage, auf der Erde irgendwas gezielt zu beeinflussen. Aber auf dem Mars funktionierts? Mit 10 Hanseln? Niemals.

Ich wette um 1 Kasten Bier dass sie es nicht schaffen.
 
Die Erde hatte auch damals uns nicht und nicht ihre Ressourcen, mit denen wir den Mars kichstarten können ;)

Wobei das natürlich etwas übertrieben ist. Aber so kriegt man den alten Brocken mit ziemlicher Sicherheit ans Laufen.
 
Man wirft dem Menschen ja oftmals vor, dass er arrogant sei und sich für die Krone der Schöpfung halte - ein komplettes Terraforming eines anderen Planeten in wenigen hundert Jahren würde diesem Gedanken dann quasi die Krone aufsetzen :D.

Ich würde uns zutrauen, die Erde in etwa 1.000 Jahren in einen zweiten Mars zu verwandeln, umgekehrt und über eine solche Distanz ist das ganze aber ungleich schwieriger.
 
Naja, so gesehen kann der Mensch hier etwas beeinflussen. Er erwärmt das Klima und genau das müsste er auch auf dem Mars machen. :D
Sicherlich, heute und morgen kann er das nicht. Aber findet er das, was er am dringensten braucht, nämlich eine nahezu unendliche Energiequelle, dann wird auch der Mars als Lebensraum ein Stück weiter in greifbare Nähe rücken.

Das ist natürlich alles Utopie, aber es macht doch Spaß, sich das vorzustellen. Und das sind ja keine Sci-Fi-Autoren, die sich sowas aus den Fingern saugen, sondern Wissenschaftler.
 
Es ist nicht das Energyproblem sondern der Mensch und die Kunst, seine Probleme zu lösen. Wenn ich mir so eine Marsmission vorstelle, dann sind spätestens nach 5 Jahren alle dortigen Menschen tot. Weil sie sich umgebracht haben.
 
Ich will das wenigstens als Film sehen. Wie die da 7 Monate ausharren müssen, Proben nehmen und sich gegenseitig in ihrer Paranoia anfeinden. Stells mir da echt gruselig vor! :schreck:

Mars_Earth_Comparison.png
 
Anstatt den Mars zu besiedeln sollten die Menschen eher aufhören, sich wie bekloppte fortzupflanzen. Es gibt eh schon viel zu viele Menschen. Wenn man das mal in den Griff kriegen würde, bräuchte man auch nicht andere Planeten kolonisieren.
 
Oxblood schrieb:
Das einzige wirklich gruselige ist, daß es da noch keine Luft gibt...und Essen.

Sach das nicht. In dem Podcast sagt ja dieser Deutsche, der über ein halbes Jahr auf ner Raumstation war, daß niemand sagen kann, wie es ist, wenn man so weit von der Erde entfernt ist. Er wußte immer, wenn etwas Schlimmes passiert (Blindarm z.B), in gut einer Stunde ist er wieder unten. Wenn die blaue Kugel hinter dir immer kleiner wird, das kann nach nem Jahr schon zu Paranoia führen. Und er erzählt auch, wie die auf der ersten Raumstation, die länger als ein halbes Jahr oben war, sich mit Houston angelegt haben, sich von denen nix erzählen lassen wollten. Die werden da sehr eigen, nach einer gewissen Zeit in der Autonomie! :D
 
ES Blackburn7 schrieb:
Anstatt den Mars zu besiedeln sollten die Menschen eher aufhören, sich wie bekloppte fortzupflanzen. Es gibt eh schon viel zu viele Menschen. Wenn man das mal in den Griff kriegen würde, bräuchte man auch nicht andere Planeten kolonisieren.

Das läuft unserer Natur zuwider. Anstatt zu versuchen uns einzuschränken, müssen wir unsere vorhandenen Ressourcen (auch Menschen sind Ressourcen) nutzen um neue Lebensräume zu erschliessen. Andernfalls stagnieren wir oder sterben aus. Beides ist inakzeptabel meiner Meinung nach.
 
Ich finde eher, der Mensch sollte nicht das Geld für irgendwelche Raumfahrprojekte ausgeben, sonder diesen verdammten Meeresmülltepich bekämpfen oder sonstiges für die Erde tun. Es gebe doch gar keine Gründe überhaupt irgendwas zu besiedeln, wenn nicht der Mensch die Natur ausbeuten würd.
 
Es wird kein Geld für eine Marsmission da sein, nicht in diesem Leben, die großen Probleme kommen in jedem Fall noch und ich glaube, da verschwendet kein Mensch einen Gedanken an den Mars. Aber Urgs, Marsfilme wirds immer geben. :grins: Ich schau die mir auch gerne an.
 

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