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Der Weltraum – Unendliche Weiten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zumindest ist das die traditionelle, exzeptionalistische Sicht der Wissenschaft und der Menschheit an sich. Wir müssen was GANZ GANZ besonderes sein.

Na, so narzistisch bin ich gar nicht.
Grundlegend sind wir wir ja auch nur zusammengewürfelte Chemie. Biomasse, die es in der Art und Weise eigentlich überall geben könnte. Ich sehe uns also nicht als irgendwas ganz besonderes, als Schöpfung der Krone, als überlegenes, auserkorenes, über alles erhabenes Wesen. Wir sind da nicht besser oder schlechter als jedes Schwein oder Kellerassel. Trotzdem denke ich, dass Leben nicht ganz so einfach entsteht. Es muss schon viel dafür zusammenkommen, das Fehlen von einer Sache oder das zuviel sein einer anderen macht schon alles zunichte. Und auch wenn die Grundvoraussetzungen dafür vorhanden sind heißt es noch nicht das daraus dann etwas entsteht. Bei einer fast unendlichen Anzahl an Möglichkeiten müsste es eigentlich irgendwo auch Leben in irgendeiner Form geben. Und seien es nur Bakterien oder Pantoffeltierchen. Aber bei einer unendlichen Zeitdimension ist die Frage danach was wirklich parallel vorhanden ist eben auch ein Faktor. Vielleicht gabs schon den Aufstieg und Untergang von Leben (wie wir es hier jha sogar vor Ort mit den Dinosauriern erlebt haben) und Arten und Zivilisationen. Vielleicht kommt das aber auch erst nach uns. Vielleicht wird irgendwann vielerorts auf einmal Leben entstehen. ODer eben auch nicht. Das ist alles sehr spannend sich vorzustellen und auszumalen.
Grundsätzlich schließe ich da nichts aus, deshalb kann ich mir gut vorstellen dass es irgendwo was gibt, das Gegenteil davon würde mich aber auch nicht überraschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Leben im mikroskopischen Sinne, bezweifle ich auch nicht, daß es sowas relativ häufig gibt. Aber je komplexer es wird, desto weniger glaube ich daran. Wenn man sich mal ansieht, was hier auf der Erde an Voraussetzungen und Besonderheiten notwendig war, um höheres Leben zu ermöglichen, dann muß man daß erst nochmal irgendwo anders finden. Und selbst hier sind wir ja ein paar Mal an der kompletten Auslöschung nur knapp vorbei geschrammt. Wir hatten perfekte Voraussetzungen und viel Glück.
 
Bei Leben im mikroskopischen Sinne, bezweifle ich auch nicht, daß es sowas relativ häufig gibt. Aber je komplexer es wird, desto weniger glaube ich daran. Wenn man sich mal ansieht, was hier auf der Erde an Voraussetzungen und Besonderheiten notwendig war, um höheres Leben zu ermöglichen, dann muß man daß erst nochmal irgendwo anders finden. Und selbst hier sind wir ja ein paar Mal an der kompletten Auslöschung nur knapp vorbei geschrammt. Wir hatten perfekte Voraussetzungen und viel Glück.

Wobei du bei Milliarden Varianten schon ne recht große Chance hast, dass so etwas noch mal auftritt. So selten es auch sein mag. Selbst 100 Fälle wären gemessen an der Gesamtzahl der Fälle statistisch ja nicht existent.
 
Abwarten, bis jetzt sind es nur statistische Berechnungen. Wenn man die Basiswerte nur groß genug macht, kriegt man am Ende immer was Akzeptables raus.
 
Ist irgendwie auch frustrierend, dass man weiß, dass man alles was man da draußen sieht nie wirklich wird erforschen können. Also so richtig. Klar, man hat schon viel erfahren und man wird auch noch viel erfahren, aber halt nicht so richtig richtig :D.
 
Ich frag mich nur, in welcher Weise diese unbegreifliche Größe des Alls überhaupt Sinn ergibt. Was soll das, wenn es nicht irgendwie die Möglichkeit gibt, sich darin komfortabel und schnell fortzubewegen.

Ich glaube, den Sinn werden wir in der Tat nie verstehen. Ziemlich sicher wäre der Mensch auch nicht in der Lage zu begreifen, wieso diese Erde so perfekt aufeinander abgestimmt ist, alles so wirkt als ist es von Hand erschaffen und die restlichen Mrd. Planten völlig sinnlos sind.

Ich weiß, Zeit ist relativ. In dieser Einheit zu denken macht nur Sinn, weil das menschliche Gehirn so tickt. Aber meine Güte, was soll das hier alles? :D Wenn ich die Bilder von den Planeten sehe, würde ich zu gern wissen, was das alles soll. Was am Anfang war, um wieder bei der Zeit zu bleiben, vor dem Urknall.
 
Ich meine, selbst das Licht braucht ewig lange, um das All zu durchreisen. Auf dem Bild siehst du Lichtquellen, die kommen aus der Zeit als das Weltall „nur“ 800 Millionen Jahre alt war. Wtf?! Das muss ja nicht unbedingt für Menschen Sinn ergeben. Aber für das Weltall an sich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wobei das vermutlich schon die falsche Frage ist. Einen Sinn gibt es ja nur bei uns Menschen. Und wenn man betrachtet was wir so anstellen - nicht mal da :D.

Wenn das All keinen Sinn ergeben würde, dann könnten wir auch keine Rückschlüsse aus den vorhandenen Informationen ziehen. Es muss also einen Grund haben, warum es solche Dimensionen angenommen hat und sich nicht mit der Hälfte begnügt. Vielleicht ist auf dem Bild ja auch irgendwo wieder die Erde zu sehen, wie wenn man zwei Spiegel gegenüberstellt. :D
 
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Ich schau mir in letzter Zeit öfter mal Dokus über das All und seine Entstehung an. Das ist alles eigentlich so fucking unbelievable dass es fast schon weh tut, vor allem, dass es uns überhaupt gibt. Und wenn man sich nur vorstellt, dass es über uns unendlich weit weiter geht. Das macht uns einfach nur unbedeutend :schreck::staun:
 
Und was genau sieht man da?
This landscape of “mountains” and “valleys” speckled with glittering stars is actually the edge of a nearby, young, star-forming region called NGC 3324 in the Carina Nebula. Captured in infrared light by NASA’s new James Webb Space Telescope, this image reveals for the first time previously invisible areas of star birth.
Credits: NASA, ESA, CSA, and STScI
 

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