el_barto
I command thee, kneel!
Dazu mal was realistisches abseits vom Sensations-Wissenschaftsjournalismus:
http://scienceblogs.de/wasgeht/2016/01/21/hypothetischer-planet-koennte-existieren/
http://scienceblogs.de/astrodicticu...-des-neuen-planeten-in-unserem-sonnensystems/
http://scienceblogs.de/wasgeht/2016/01/21/hypothetischer-planet-koennte-existieren/
Die Forscher warnen aber selbst vor voreiligen Schlüssen. Die Modelle sind stark vereinfacht, um überhaupt analytisch lösbare Gleichungen zu erhalten. Außerdem ist die Zahl möglicher Parameterkombinationen sehr viel größer als die wenigen Parameter, mit denen man die Gleichungen tatsächlich gelöst hat.
Kein Planet kann so entdeckt werden
Mit keiner dieser Methoden kann ein Planet entdeckt werden. Sie können nur Hinweise darauf liefern, dass es ein massereiches Objekt im äußeren Sonnensystem geben könnte. Das größte Problem dabei ist die geringe Zahl bekannter Asteroiden im äußern Kuiper Gürtel. Aus nur 13 Objekten lassen sich wenig konkrete Schlüsse ziehen. Falls es einen neunten Planeten gibt, dann könnte er am ehesten entdeckt werden, wenn mit mehr bekannten Asteroiden seine mögliche Bahn und sein Standort stärker eingeschränkt werden kann
http://scienceblogs.de/astrodicticu...-des-neuen-planeten-in-unserem-sonnensystems/
.Alle kommen zu dem Schluss, das die Umlaufbahnen der Asteroiden Hinweise auf einen unbekannten Planeten enthalten könnten. Eine konkrete Entdeckung so eines Planeten hat aber nicht stattgefunden.
Auch jetzt nicht. Batygin und Brown haben in der neuen Arbeit ebenfalls die schon bekannten Daten der fernen Asteroiden genutzt und sie erneut analysiert. Es ging vor allem darum, einen Mechanismus zu finden, wie genau die gravitativen Störungen eines Planeten die beobachteten Auffälligkeiten bei den Asteroiden erzeugen können. Die bisherigen Modelle hatten der Meinung von Batygin und Brown alle ein paar Mängel und deswegen haben sie selbst noch mal nachgesehen. Sie haben einerseits ein mathematisches Modell aufgestellt um damit testen zu können, wie sich so ein Planet verhalten und auswirken könnte und andererseits auch Simulationen am Computer angestellt um die Bewegung der Himmelskörper zu verstehen.
Sie haben dabei – ein weiteres Mal – festgestellt, dass man die Beobachtungen tatsächlich gut durch die Existenz eines Planeten erklären kann, der sich weit entfernt von der Sonne befindet. Die gravitativen Störungen die er ausübt können sich unter gewissen Umständen “aufschaukeln” – das nennt man “Resonanz” und kommt im Sonnensystem öfter vor – und so dafür sorgen, dass die Bahnen der Asteroiden auf die gleiche Art und Weise verändert werden.
