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Der Sexualitätsthread (Hetero, Bi, Homo, Trans, LGBTQ, ...)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

steht vor den größten Problemen die vorherige Generationen nicht hatten, hat eine ungewissere Zukunft denn je, Eigentum wird wohl auf ewig ein Traum bleiben.
Sollen wa so jetzt weiter machen?
 
Da wollen Eltern immer dass es die eigenen Kinder mal besser haben als man selbst und dann isses auch nicht recht wenn sie den "Luxus" haben sich anderen dingen/Problemen zuzuwenden. Und gerade Sätze nicht richtig schreiben können betrifft z.B. alle Generationen. Da sind die heute nicht besser oder schlechter als unsereins früher oder die noch früher.
 
das seh ich anders.

Ich glaub wir sind mit 16 nicht für Klimaschutz auf die Straße bekommen und haben weltpolitische Themen als so wichtig erachtet, z.b....... die neuen Generationen sind auch wesentlich offener gegenüber Neuem.
Hab mich da etwas falsch ausgedrückt. Wir bekommen ja jedes Jahr Ferienjobber bzw. ehemalige Azubis in die Produktion . Das wird jedes Jahr weniger mit selbstständigem Arbeiten, Verständnis und Belastbarkeit.
 
Belastbarkeit ist aber auch so ne Sache, vllt. wollen sich junge Leute einfach nicht mehr so belasten und überlasten lassen. Ich kann das gut verstehen. Die Leute haben früher als ich, und im Gegenzug zu vielen anderen überhaupt, erkannt dass man nur 1 Leben hat und dieses eben auch genießen sollte und ein Job eben dafür da ist um gut zu Leben. Nicht anders herum.
 
Absolut.
Das ist IMO nichts schlechte und etwas wo ich sogar selber versuche mir das zumindest Teilweise anzueignen.
Das ist einfach eine wesentlich bessere und gesündere Herangehensweise an die Arbeitswelt als das was noch in meiner Generation üblich war und ist.
 
Wenn du es so meintest ist es natürlich etwas anderes, aber auch da würde ich gerne eher Forschungsergebnisse zu haben als einfach nur das Gefühl, nicht bzgl. des Bsp. mit dem zweijährigen, nonbinären Kind aber zumindest bzgl. der verschiedenen Pronomen und dem Gendern. Ich glaube da unterschätzen auch viele wiederrum Kinder und wollen sie zu sehr beschützen. Gerade in der heutigen Zeit in der ja praktisch alle bedeutend eher/mehr Helikoptereltern sind als bspw. in meiner Kindheit in den 90ern oder auch früher, u.a. auch durch die viel frühere Bekanntschaft mit dem Englisch geprägten Internet.

Auch das es schon lange vor dem Gendern so war das es Eltern gab die wiederrum ihre Kinder überforderten ist nicht von der Hand zu weisen, nur eben mit anderen Dingen, bspw. Fremdsprache in sehr jungen Jahren. Da ist jetzt wie ich finde dein Bsp. nicht unbedingt ein sehr extremes, nur eines mit einem anderen Themengebiet im Bereich "warum". Du wirst halt in jeder Generation Bsp. finden zu denen andere Eltern sagen "Das könnt ihr eurem Kind doch nicht antun!" und vorhersagen das das Kind dadurch in der Entwicklung gestört wird bzw. sich nicht gerade zu einem einfach gesagt guten Menschen entwickeln wird.

Und doch sind wir da wo wir heute sind. Oder vieleicht deswegen? :?
Bin ich grundsätzlich auch bei Dir, aber solche Themenerweiterungen (abseits der Standardentwicklung), sollten doch gerade in diesen jungen Jahren (ich sag jetzt mal überschlagmäßig Kindergarten und Volksschule) eher von den Eltern thematisiert und angesprochen werden, auf individueller Basis. Wenn Fragen von Kindern kommen oder sich aufgrund irgendwelcher Ereignisse/Situationen diese Gespräche ergeben. Aber nicht über den Kamm geschert, in Kindergarten Gruppen Informationsergüsse, die dort (noch) nichts zu suchen haben.

Mein Sohn (4) spielt auch mit den Puppen meiner Tochter (6) oder lackiert sich die Nägel, wenn sie es macht. Und umgekehrt spielt die Große ebenso mit seinen Autos oder handwerkt gerne herum. Das ist doch ganz normal und ich käme nie auf die Idee, dass zu thematisieren oder meinem Sohn zu verbieten sich die Nägel zu lackieren (hab ich im Freundes/Bekanntenkreis alles schon erlebt). Kinder sollten Alles was sie interessiert ausprobieren und sich austoben können, ohne Einschränkungen. Aber ich muss sie nicht mit Dingen konfrontieren, die sie nicht mal satzweise verstehen. Darum geht es mir in erster Linie.
 
Und wenn Eltern keine Zeit dafür haben oder selber unsicher diesbzgl. sind dann ist das halt so, hat das Kind halt Pech gehabt. Sry aber nicht alle Eltern sind so verständnisvoll wie bspw. du, wenn der Vater ein sexistisches Arschloch ist das Homosexualität ständig mit Pädophilie gleichsetzt und Frauen auf ihre Brüste reduziert, willst du ihn dann das auch lieber dem Kind erklären lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber ein generelles Thema, wenn die Elter keine Zeit haben. Dann sind diese Kinder sowieso arm dran und haben entsprechende Defizite.

Wie gesagt, egal ob Kindergarten oder Volksschule; dort werden Kindern auch erzogen und sollten auch entsprechende Inhalte von den Pädagog:innen bekommen. Aber Themen wie Pronomen/Gendern gehören mMn nicht dazu, weil es dafür einfach viel zu Früh ist.
 
Bin ich grundsätzlich auch bei Dir, aber solche Themenerweiterungen (abseits der Standardentwicklung), sollten doch gerade in diesen jungen Jahren (ich sag jetzt mal überschlagmäßig Kindergarten und Volksschule) eher von den Eltern thematisiert und angesprochen werden, auf individueller Basis. Wenn Fragen von Kindern kommen oder sich aufgrund irgendwelcher Ereignisse/Situationen diese Gespräche ergeben. Aber nicht über den Kamm geschert, in Kindergarten Gruppen Informationsergüsse, die dort (noch) nichts zu suchen haben.

Mein Sohn (4) spielt auch mit den Puppen meiner Tochter (6) oder lackiert sich die Nägel, wenn sie es macht. Und umgekehrt spielt die Große ebenso mit seinen Autos oder handwerkt gerne herum. Das ist doch ganz normal und ich käme nie auf die Idee, dass zu thematisieren oder meinem Sohn zu verbieten sich die Nägel zu lackieren (hab ich im Freundes/Bekanntenkreis alles schon erlebt). Kinder sollten Alles was sie interessiert ausprobieren und sich austoben können, ohne Einschränkungen. Aber ich muss sie nicht mit Dingen konfrontieren, die sie nicht mal satzweise verstehen. Darum geht es mir in erster Linie.
haben wir früher als Kinder auch gemacht und niemand wäre damals auf die Idee gekommen zu denken das wir schwul werden würden oder gar im falschen Körper gefangen wären.
heutzutage wird alles viel zu sehr thematisiert und man versucht in allem was man sagt oder macht, vorallem auch bei Kindern, einen tieferen Sinn zu sehen.
Kinder haben doch überhaupt keinen Plan oder Interesse über ihre Sexualität zu reden und man sollte als Elternteil nicht gleich bei allem ein alarmsignal sehen.
einfach mal die Kinder unbeschwert machen lassen und weder in die eine noch die andere Schublade stecken zu wollen.
erst mit einer bestimmten reife und ab einem bestimmten Alter kann ein Kind für sich selbst entscheiden was es sein will.
 
Belastbarkeit ist aber auch so ne Sache, vllt. wollen sich junge Leute einfach nicht mehr so belasten und überlasten lassen. Ich kann das gut verstehen. Die Leute haben früher als ich, und im Gegenzug zu vielen anderen überhaupt, erkannt dass man nur 1 Leben hat und dieses eben auch genießen sollte und ein Job eben dafür da ist um gut zu Leben. Nicht anders herum.

Ja, dann kann ich mir aber auch kein Eigentum leisten, wenn mir ab tag 1 die work life balance so wichtig ist, obwohl das life daraus besteht, zuhause durch tiktok zu scrollen.

Leistung wird belohnt.
Aber das sehen ja mittlerweile wohl viele als Bedrohung. Obwohl natürlich genau das Gegenteil der Fall ist.
Da geht es nicht darum, dem "bösen Arbeitgeber" unbezahlte Überstunden zu geben, sondern sich z.B. Auch nebenher weiterzubilden oder Projekte abseits der Arbeit mit zu gestalten.

Was will man aber erwarten, wenn wir heutzutage Applaus sehen, wenn jemand davon redet, das in Zukunft Verkehr, Eigentum und Nahrung reguliert sein sollen.

Schweift aber jetzt vom eigentlichen Thema ab.
 
Belastbarkeit ist aber auch so ne Sache, vllt. wollen sich junge Leute einfach nicht mehr so belasten und überlasten lassen. Ich kann das gut verstehen. Die Leute haben früher als ich, und im Gegenzug zu vielen anderen überhaupt, erkannt dass man nur 1 Leben hat und dieses eben auch genießen sollte und ein Job eben dafür da ist um gut zu Leben. Nicht anders herum.
Ich sehe da, zumindest für Deutschland, immer noch einen erheblichen Zielkonflikt.

Bedenken sind m. E. sehr wohl begründet! Ich kenne zwei Familien, die Ihre Kids schon in jungen Jahren "transsozialisiert" haben und damit die Entwicklung einer Geschlechteridentität maßgeblich beeinflusst haben. Beide Fälle sind sehr woke junge Eheleute, die es bestimmt gut meinten, aber das Kind viel zu früh in die Richtung beeinflusst haben, die sie mit ihrer Einstellung für die einzig richtige halten. Der eine Junge ist jetzt mit 11 (!!!) Jahren in eine echte Identitätskrise gerutscht und ein Fall für den Kinderpsychiater, weil die Eltern immer meinten, er wäre lieber ein Mädchen.
Zum anderen Thema anbei nochmal mein Post aus Januar. Das Kind ist jetzt in einer Tagesklinik und wird auch dort beschult, aber das Umfeld ist wohl die Hölle. Die Eltern sind auf dem besten Weg in Richtung Scheidung.

Das ist ein ganz schwieriges Thema und m. E. ein gutes Beispiel dafür, dass die Kids bis zur Volljährigkeit von "institutionellen" oder selbsternannten Aufklärungsstellen (Schulen, Kindergarten etc.) zur Geschlechterfindung, wozu ich aber leider auch teilweise die Eltern zähle, bloß in Ruhe gelassen werden sollten. Auch durch die soziale Inkompetenz vieler Eltern habe ich die Befürchtung und sehe es teilweise auch, das "normale" Schul- oder Sozialisationsprobleme irgendwohin projeziert werden, wo sie nicht hingehören. Das betrifft dann eben nicht nur die Kids selbst, sondern auch die Eltern, die damit nicht richtig umgehen (können).
 
Das ist aber ein generelles Thema, wenn die Elter keine Zeit haben. Dann sind diese Kinder sowieso arm dran und haben entsprechende Defizite.

Wie gesagt, egal ob Kindergarten oder Volksschule; dort werden Kindern auch erzogen und sollten auch entsprechende Inhalte von den Pädagog:innen bekommen. Aber Themen wie Pronomen/Gendern gehören mMn nicht dazu, weil es dafür einfach viel zu Früh ist.
Denke ich nicht, zumindest wenn man das thema gendern/pronomen im Bezug auf Aussprache und grammatik sieht, nicht auf das Thema sexuelle orientorung/Geschlecht. Sowas fließt dann halt ganz normal in den Deutschunterricht mit ein und die Kids wachsen damit ganz selbstverständlich und mühelos auf. Es sind ja da eher erwachsene Menschen die sich da jetzt auf einmal vor einem vermeintlich unlösbare problem sehen, was ja schon peinlich ist. Die Jugend hat angeblich keine echten Probleme und die älteren machen nen affen weil sie 3 Wörter anders aussprechen sollten ( nicht mal müssen!). Da fragt man sich dann halt auch wer die wahren Lappen sind.
 
drop-the-mic-obama-mic-drop.gif
 
die älteren machen nen affen weil sie 3 Wörter anders aussprechen sollten ( nicht mal müssen!)

Ich glaube, viele wollen die Gendersprache einfach nicht. Es geht nicht um nicht Können oder nicht Verstehen. Es geht um nicht Wollen. Und das möchten die Befürworter einfach nicht verstehen oder hören und genau deshalb gibt es Aufregung auf beiden Seiten. Schwierig wird es spätestens, wenn man als Lappen, x-phob oder sonstwas deswegen beschimpft wird.
 
Bekommt aber gleichzeitig keinen grammatikalisch korrekten Satz mehr raus, erwartet alles in den Schoß gelegt zu bekommen, ist unfähig sich selbst zu organisieren und hat völlig weltfremde Erwartungen an den Arbeitsmarkt.

Das ist zumindest das was man so hört.

Edit: Und jetzt kommt bitte nicht wieder jemand mit dem Sokrates Zitat

Stimmt leider. Zum Glück gibt es aber auch Ausnahmen.
 
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