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Der Sexualitätsthread (Hetero, Bi, Homo, Trans, LGBTQ, ...)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

"Nach einer beim Standesamt eingetragenen Änderung soll es mit einem Bußgeld bedroht sein, wenn man nicht mehr aktuelle Geschlecht des Betreffenden benennt (Offenbarungsverbot)."

Ich verstehe diesen Satz nicht. :???:


Ich bin eine Frau-also biologisch. Aber ich identifiziere mich als Mann. Das werde ich beim Standesamt auch so eintragen lassen. Wenn du mich aber weiterhin als Frau benennst, verklage ich dich und du zahlst eine Strafe von bis zu 10.000€.
 
https://transmann.de/trans-informationen/medizinisches/therapie-gutachten/

Eine Therapie ist im Fall Transidentität verpflichtend. Die Verpflichtung ist zwar nicht gesetzlich geregelt, aber es gibt Urteile und Richtlinien die diese Verpflichtung bindend machen.

  • BSG Urteil 1987: In diesem Urteil wurde festgelegt, dass eine Operation erst nach Ausschöpfung psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung möglich ist.
  • Standards of Care 1997: Hier wurde festgelegt dass die Therapie neutral gegenüber dem transidenten Wunsch sein muss, also weder diesen Wunsch forcieren noch ihn auflösen soll
  • Aber die Therapie muss in jedem Fall vor der Einleitung einer somatischen Behandlung stehen.
  • MDK-Richtlinien 2009: Hier legt der MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) ein mehrstufiges Behandlungsmodell vor, in dem auf jeden Fall auch die Psychotherapie enthalten ist. Auch hier ist eine somatische Angleichung erst nach Ausschöpfung aller therapeutischen Mittel möglich.
  • MDK-Richtlinien 2020: Auch hier legt der MDK, nach wie vor, großen Wert auf therapeutische Begleitung, wenngleich sich auch die Mindestzeiten der Therapiedauer geändert haben.
    Natürlich kann kein Mensch jemanden dazu zwingen, eine Therapie zu machen. Eine Therapie unter Zwang ist auch sinnlos, da man ein Ziel, das man nicht erreichen will, auch nicht erreichen kann.


Weiss nicht wie seriös die Quelle ist und auf welchem Stand, aber es gibt es wohl noch.
Auch wenn es nirgends im Gesetz steht :gerri:

Bin mir sicher auch das wird noch geändert/gelockert. Würde ich wetten...
 
Ich bin eine Frau-also biologisch. Aber ich identifiziere mich als Mann. Das werde ich beim Standesamt auch so eintragen lassen. Wenn du mich aber weiterhin als Frau benennst, verklage ich dich und du zahlst eine Strafe von bis zu 10.000€.
Aber der Satz ist doch grammatikalisch nicht richtig...
Da fehlt doch mind. das Wort "das". Dann ergäbe der Satz Sinn.
 
Ich bin eine Frau-also biologisch. Aber ich identifiziere mich als Mann. Das werde ich beim Standesamt auch so eintragen lassen. Wenn du mich aber weiterhin als Frau benennst, verklage ich dich und du zahlst eine Strafe von bis zu 10.000€.
Hmm, eher ich weiß, dass Du vorher Bärbel hießt und dass Du das hast in Klaus ändern lassen. Dann sollte ich Dich Klaus nennen und könnte bei (vermutlich wiederholter) Verwendung des Namens Bärbel bestraft werden. Seh ich Dich nach x Jahren mal auf der Straße, weiß von nix und schmettere Dir ein Bärbelschätzken entgegen dürfte wohl nix passieren. Da gabs doch letztens schon mal ein Urteil :?
 
Hmm, eher ich weiß, dass Du vorher Bärbel hießt und dass Du das hast in Klaus ändern lassen. Dann sollte ich Dich Klaus nennen und könnte bei (vermutlich wiederholter) Verwendung des Namens Bärbel bestraft werden. Seh ich Dich nach x Jahren mal auf der Straße, weiß von nix und schmettere Dir ein Bärbelschätzken entgegen dürfte wohl nix passieren. Da gabs doch letztens schon mal ein Urteil :?

Dafür gibt es ja schon eine Lösung:

Hallo ich benutze die Pronomen er/Ihm, wie verhält es sich inzwischen bei dir?
 
giphy-7.gif
 
Erinnerte mich jedenfalls an das Lied

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Die russische Übersetzung der Ansagerin : (Meine Damen und Herren, in wenigen Sekunden werden schwule Mädchen auf der Bühne sein. Leute mit schwachen, Nerven, Schwangere und Kinder bitten wir, die Halle zu verlassen. Alle anderen müssen sich auf den Boden legen und den Atem anhalten!)
 
ich muss sagen, ich bin da auch komplett offen für aber man sollte Kinder auch einfach mit sowas nicht überfordern. Die Kleinen kennen noch nicht einmal ihre eigene Sexualität und werden dann mit Dingen konfrontiert die imo einfach zu viel für sie sind. Das kann man alles im richtigen Alter ansprechen, eben einfach im Sexualkundeunterricht und dann auch dementsprechend gerne Leute dazu einladen.

Richtig! Aber auch die Eltern sind hier gefordert das der Nachwuchs sich nicht im Internet via Pornos "selbst aufklärt"...
 
Ich muss sagen, ich finde das Gendern auch schwierig.
Eigentlich stört man sich ja meist nur an der Nutzung des generischen Maskulins, also sprachlich.
Hab jetzt nicht gehört das in anderen Sprachen gegendert wird.
Eigentlich sollte doch auch klar sein das alle damit gemeint sind, völlig unabhängig vom Geschlecht.

Und Geschlecht selbst ist auch schwierig.
Ich bin biologisch männlich, sehe mich als Mann, hab aber öfters Probleme mit der Art meiner "Geschlechts Genossen" (Stichwort: toxische Männlichkeit), die ich als schwuler auch kennengelernt habe.

Und von Gleichberechtigung bei Berufen fange ich gar nicht erst an.
Was wurde mir an Berufen und Umschulung verwehrt (vor allem Verwaltung) weil ich keinen Rock trage.

Dennoch ist wie schon geschrieben wurde, biologisch das Geschlecht ziemlich klar.
XX oder XY oder auch mal Variationen wie XXY oder XXX.

Zur Sexualkunde, ich finde die wichtig.
Das Gendern darin eher nicht.
Sexualkunde würde ich sagen ab Klasse 4 passt das Recht gut.
Da lässt das Bienchen und Blümchen denken langsam nach.

Gendern ist auch mit das überflüssigste was ich mir vorstellen kann.
Nichts wird dadurch besser.
 
Bin da zwiegespalten.
Die Aufklärung muss früher stattfinden.
Eine Klassenkameradin unserer Tochter hatte ihre Periode mit 9 bekommen.
Dachte ich höre nicht recht.
Insgesamt ist die ganze Entwicklung, vor allem körperlich, spürbar früher.
Umwelteinflüsse etc. machen das möglich.
Nur wo und in welcher Form das richtig ist, da kann man geteilter Meinung sein.
Im Kindergarten wollte ich das ehrlich gesagt noch nicht haben.
 
Was bin ich froh das mich das absolut gar nicht kümmert.
Weder Beruflich noch Privat
Und umso mehr das der ganze Scheiß nicht aufkam, als ich auf der Schule war.
Beides zu benennen, also z.B "Liebe Lehrer und Lehrerinnen" absolut okay. Gerne.
Aber dieses "LehrerInnen" boooah. Schriftlich absolut nervig und akustisch klingts auch bescheuert, vorallem wenn da gefühlt eine Sekunde Pause zwischen ist
Dazu sei aber gesagt das das Gendern "noch?" kein Muss ist. Alles noch ermessenssache. Und ich hoffe das setzt sich auch nicht durch.
 
Bin da zwiegespalten.
Die Aufklärung muss früher stattfinden.
Eine Klassenkameradin unserer Tochter hatte ihre Periode mit 9 bekommen.
Dachte ich höre nicht recht.
Insgesamt ist die ganze Entwicklung, vor allem körperlich, spürbar früher.
Umwelteinflüsse etc. machen das möglich.
Nur wo und in welcher Form das richtig ist, da kann man geteilter Meinung sein.
Im Kindergarten wollte ich das ehrlich gesagt noch nicht haben.
Aber auch nur körperlich, geistig hab ich den Eindruck, das die Entwicklung stagniert bzw verfällt.
 
das seh ich anders.

Ich glaub wir sind mit 16 nicht für Klimaschutz auf die Straße bekommen und haben weltpolitische Themen als so wichtig erachtet, z.b....... die neuen Generationen sind auch wesentlich offener gegenüber Neuem.
 
Bekommt aber gleichzeitig keinen grammatikalisch korrekten Satz mehr raus, erwartet alles in den Schoß gelegt zu bekommen, ist unfähig sich selbst zu organisieren und hat völlig weltfremde Erwartungen an den Arbeitsmarkt.

Das ist zumindest das was man so hört.

Edit: Und jetzt kommt bitte nicht wieder jemand mit dem Sokrates Zitat
 
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