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Der Politikthread (6 Betrachter)

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Wie zynisch kann Politik sein, wenn man bei einem überführten korrupten Politiker auf dessen Lebensleistung verweist, die unter anderem aus persönlichen Verbindungen zu und Aktivitäten in neonazistischen Gruppierungen besteht.
Man darf über den Menschen nicht urteilen aufgrund eines Videos sondern muss sich seine Lebensleistung anschauen: aber auch da bitte nicht zu genau hinschauen, sondern nur die vorzeigbare Fassade anschauen.
Was für ein widerlicher Verein.
 
Jop, es is ein Wahnsinn. Und sich auf 45 000 grenzdebile und teils rechtsextreme beziehen. Ich schau grad die ganzen 17 Minuten und hab 200 Puls wenn ich diese NLP Schwafler höre. Einfach nur grauslich.
 
und wie immer gilt: nicht der typ ist das problem, sondern die, die solche typen wählen...
Wenn jemand über ein Jahrzehnt Gehirnwäsche betreibt, Angst und Hetze schürt und auf die Unwissenheit und Einfältigkeit der Menschen setzt und das bis zum Exzess manipulativ ausnützt, ist natürlich derjenige das Problem. Ich behaupte immer noch, dass ein Großteil der Wähler keine strammen rechten Recken und waschechte Nazis/rechtsextreme sind sondern nach diesem massiven Einfluss ihr X machen. Und weil die Opposition nix dagegen macht.

Allein dass nicht alle Parteien klipp und klar sagen “So lange Strache Parteimitglied ist, gibt es KEINE Gespräche jedweder Art auf allen Ebenen und bestehende Koalitionen in den Länder werden nach dem Ablauf eines Ultimatums rigoros aufgekündigt zeugt doch davon, dass es auch allen anderen mehr oder weniger wurscht ist. Kurz’ Wahlkampf ist perfekt darauf zugeschnitten und niemand durchschaut das. Die politische Kultur in AUT is absolut am Boden.
 
Wieviele FPÖ Wähler kennst du denn? Und aus welchen Kreisen?

Wenn du der Meinung bist, dass etwa 1,7 Millionen Österreicher nationalsozialistisches Gedankengut in sich tragen und rechtsextreme/radikale Gesinnung, kann ich dir den "ziemlichen Quatsch" nur zurück geben. Die Diskussion hatten wir aber hier schön öfters und ich hab eigentlich keinen Bock mehr drauf^^
 
das ist mir echt zu billig. strache ist "der böse" und "alle anderen" sind nur "opfer"? da gehe ich nicht mit.
ja, der typ ist ein problem, keine frage. aber nur weil er da ist, passiert noch nix. erst dadurch, dass er unterstützung erfährt erhält er eine gewisse macht oder einfluss. und diese unterstützung erfährt er durch leute, die ihn wählen. ansonsten kann er doch rumkrakelen, was er will.
 
Wieviele FPÖ Wähler kennst du denn? Und aus welchen Kreisen?

Wenn du der Meinung bist, dass etwa 1,7 Millionen Österreicher nationalsozialistisches Gedankengut in sich tragen und rechtsextreme/radikale Gesinnung, kann ich dir den "ziemlichen Quatsch" nur zurück geben. Die Diskussion hatten wir aber hier schön öfters und ich hab eigentlich keinen Bock mehr drauf^^
Das klingt bei dir alles ein wenig danach, dass "nicht sein kann, was nicht sein darf."
Aber es ist ja nun mal so, dass die FPÖ sich als stramm rechte Partei gibt. Und ich würde sogar sagen, dass sie sich selbst auch als stramm rechte Partei sieht.
Mit welchem Grund sollte man also annehmen, dass dann ausgerechnet ihre Wähler*innen nicht stramm rechts sein sollten? Das leuchtet mir absolut nicht ein.
 
Du kennst Strache's Status in AUT offenbar nicht. Die letzten Jahre WAR er die FPÖ. Hofer kam erst vor 2 Jahren als Präsidentschaftskandidat auf den Schirm, Kickl war bis zur Regierung nur als Mastermind im Hintergrund. FPÖ = Strache. Deswegen können die den auch nicht kicken. Allein der Streit um die FB Seite spricht Bände wies da im Hintergrund prodelt.

Und ganz ehrlich... was sind schon 45 000 Stimmen? Die, die großteils durch die Identitären mobilisert wurden. Selbst ohne EU Wahl wäre er sicher noch Parteimitglied.
 
Das klingt bei dir alles ein wenig danach, dass "nicht sein kann, was nicht sein darf."
Aber es ist ja nun mal so, dass die FPÖ sich als stramm rechte Partei gibt. Und ich würde sogar sagen, dass sie sich selbst auch als stramm rechte Partei sieht.
Mit welchem Grund sollte man also annehmen, dass dann ausgerechnet ihre Wähler*innen nicht stramm rechts sein sollten? Das leuchtet mir absolut nicht ein.
Wo sag ich, dass die Wähler nicht rechts sind? Das sollte doch klar sein. Mit stramm rechts meinte ich strafrechtlich und verfassungsrechtlich relevant. Dass Rechts ein Sprektrum der Politik ist muss man nunmal akzeptieren. Ich sehe nur die Meinung, dass jeder FPÖ Wähler Antisemit, Islamhasser und radikaler Nationalist ist als blödsinnig an.
 
Ich behaupte immer noch, dass ein Großteil der Wähler keine strammen rechten Recken und waschechte Nazis/rechtsextreme sind sondern nach diesem massiven Einfluss ihr X machen. Und weil die Opposition nix dagegen macht.

Habe in meinem erweiterten Umfeld viele FPÖ Wähler und das sind in der tat keine strammen, rechten Recken und Neonazis. Natürlich sind das keine Kosmopoliten und haben recht konservative Ansichten, also sind damit tendenziell gesellschaftlich im rechten Spektrum zu verorten (das liegt aber in der Natur der Sache, jemand im linken Spektrum wird auch keine FPÖ wählen), was aber nicht unbedingt ihre wirtschaftlichen Ansichten betrifft.

Die meisten unter ihnen sind Arbeiter und waren mal SPÖ Wähler.

Der harte Kern sind sicherlich Faschos aber das würde ich jetzt nicht jedem Wähler attestieren. Ihre politische Mündigkeit hinterfrage ich aber trotzdem oft :D
 
Ich sehe nur die Meinung, dass jeder FPÖ Wähler Antisemit, Islamhasser und radikaler Nationalist ist als blödsinnig an.
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen die offen antisemitisch ist, dann ist man vermutlich selbst Antisemit*in.
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen, die mit islamfeindlicher Politik für Wähler*innenstimmen wirbt, dann ist man vermutlich selbst Islamhasser*in.
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen, die für radikalen Nationalismus steht, dann ist man vermutlich selbst Nationalist*in.

Blödsinnig ist es das Gegenteil anzunehmen, das würde nämlich so klingen:
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen die offen antisemitisch ist, dann ist man vermutlich selbst nicht Antisemit*in.
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen, die mit islamfeindlicher Politik für Wähler*innenstimmen wirbt, dann ist man vermutlich selbst nicht Islamhasser*in.
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen, die für radikalen Nationalismus steht, dann ist man vermutlich selbst nicht Nationalist*in.
 
Der harte Kern sind sicherlich Faschos aber das würde ich jetzt nicht jedem Wähler attestieren. Ihre politische Mündigkeit hinterfrage ich aber trotzdem oft :D

Und genau DA liegt das Problem, was BitByter anspricht. Ist wie mit unseren AfD-Wählern. Keiner nennt sich selbst rechts, jeder will angeblich nur Protest wählen, sie wählen aber rechts!

Wer rechts wählt, wählt halt rechts.
 
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen die offen antisemitisch ist, dann ist man vermutlich selbst Antisemit*in.
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen, die mit islamfeindlicher Politik für Wähler*innenstimmen wirbt, dann ist man vermutlich selbst Islamhasser*in.
Wenn man kein Problem damit hat, eine Partei zu wählen, die für radikalen Nationalismus steht, dann ist man vermutlich selbst Nationalist*in.

Und hier sind wir an dem Punkt angelangt warum ich deine Ansichten oftmals nicht mehr teilen kann, da sie in meinen Augen nur noch in Schwarz Weiss geteilt sind und du selbst viele Dinge viel zu radikal und undifferenziert angehst. Zumindest in meinen Augen, deswegen halt ich eine Diskussion darüber mit dir für wenig zielführend denn auf einen grünen Zweig kommen wir da nicht. :)

Keiner nennt sich selbst rechts, jeder will angeblich nur Protest wählen, sie wählen aber rechts!

Ich denke viele der Wähler würden sich als rechts bezeichnen. Was ja prinzipiell ja auch kein Problem ist. Die politische Gesinnung als solches ist ja nicht verboten.
 
Wer rechts wählt, wählt halt rechts.

Rechts sein halte ich, obwohl ich selbst hart backbord links bin, an sich für nicht verwerflich. CDU/CSU und ÖVP gehören ja ebenso dem rechten Spektrum an.

Das Problem ist die Positionierung der FPÖ nach außen hin. Sie präsentieren sich ja nach außen hin als legitime Partei im rechten Spektrum (obwohl es sich bei ihnen natürlich um Faschos handelt), natürlich mit einem Kübel Kreide intus und schreien sofort laut auf, wenn jemand es wagt das öffentlich wegen irgendeines Einzelfalls anzukreiden. Gebe unseren Medien auch eine wesentliche Mitschuld, welche ihnen dabei helfen diese Maske zu wahren, statt sie ihnen vom Gesicht zu reißen.
 
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Ich glaube, hier wird rechts unterschiedlich definiert, was dann zu Missverständnissen führen kann.

Natürlich wird es das. In Deutschland zum Beispiel will ja niemand das Label rechts haben, weil das dort sofort synonym für Nazis gilt, was natürlich Unsinn ist. Selbiges gilt, durch die Bank, für alle “Volksparteien“'. Stattdessen hängt man sich so wahnsinnig dubiose Dinge wie “mitte“, “konservativ“ (ein klassisches Attribut des rechten Spektrums) oder “bürgerlich“ um, statt sich einfach einzugestehen, dass man sich im rechten Spektrum befindet. Ist ja grundsätzlich in einer Demokratie in Ordnung, das zu sein.

Ich bin da einfach und klassisch, es gibt ein linkes und ein rechtes Spektrum. Darauf kannst du alles einordnen.
 
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Strache ist wohl wieder bald back in bussiness. Es is einfach unfassbar, dass man den Kerl nicht klein bekommt. Und mir kann auch niemand erzählen, dass die restlichen Parteien keine Möglichkeit haben einen scharfen Protest gegen sowas aufzusetzen.

Das ganze Video könnt ihr in DE wahrscheinlich nciht schauen:

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what ??? :schock: Ich wage mal die Behauptung, dass sich das die AfD nach so einer Geschichte nicht trauen würde. Das ist ja unfassbar....
 
Ach die verharmlosen doch auch an jeder ecke. Knicken manchmal nur ein, weil sie eben noch nicht so einen großen Support wie die FPÖ aufweisen können.
 
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