Zur 40 h Woche, da gibt es Grade eine Fette Diskussion im Reddit die es auch in die Medien geschafft hat.
https://www.fnp.de/ratgeber/karrier...tress-belastung-arbeitnehmer-zr-92242922.html
Was mir dabei auffällt. Die festen Arbeitszeiten stammen eben noch aus einer anderen Arbeitswelt bzw. Sind meist so gewählt weil es ein Tarif oder flächentarifvertrag in einer Branche vorsieht. Es berücksichtigt in keinster Weise die Art der Arbeit, die Messung der jeweiligen Produktivität der Arbeit und erst Recht nicht das Individuum an sich.
Es stammt aus einer Zeit in dem man feste Arbeitsabläufe und klare Tätigkeiten hatte.
Nun hat sich die Arbeitswelt aber faktisch bei vielen geändert, Stichwort "new work" hin zu einem Projekt getriebenen Workflow mit milestones und Targets.
Diese Art der Arbeit war früher einem eher kleinen Anteil der Belegschaft vorbehalten, Projektleiter und Führungskräfte.
Mittlerweile ist das aber in manchen Branchen, die normale Art der arbeitsführung z.b. in der it.
Da mit "Stunden anwesenheit" zu kommen ist Blödsinn. Diese Art der Arbeit und Leistungsbemessung zielt rein auf das erfüllen von zielen ab.
Da gehört die Fixierung auf Arbeitszeiten schon lange abgeschafft. Faktisch ist das in vielen Bereichen ganz im stillen auch so.
Ich habe zwar auch 38 Stunden im Vertrag stehen aber auch Vertrauensarbeitszeit. D.h. niemand misst meine Stunden nach. So arbeite ich auch im Home-Office nach meinem eigenen Tempo und der Freitag ist ein bisschen "Staubwischen bis zum Mittag".
Der einzige Unterschied ist das ich halt am Freitag "da" sein muss.
Faktisch kann ich in meinem Arbeitstempo auch keine 8 h "Arbeit" am Tag abliefern, dafür ist das was ich mache zu kompliziert. Ist aber kein Problem wenn man Vorgesetzte hat die das begreifen und solange man die Ziele erreicht ist es egal wie und wann man die Arbeit erledigt.
Nur, und das fällt auf, gilt das eben nicht für jede Art der Arbeit und auch nicht für jeden Angestellten. Es gibt auch Kollegen die sind halt 8 h da. Die braucht es auch. In einem gut geführten unternehmen berücksichtigt man, sofern möglich, einfach den individuellen Arbeitstyp und alle werden glücklich.
Das funktioniert im Home-Office natürlich besser als im Office, wo gerne Mal der Spruch kam "ah, halber gleittag?".
Wobei ich dann immer geantwortet hat "Logo, wer kann der kann"