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Der Politikthread

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Gilt das weltweit oder in Deutschland?

Das gilt innerhalb Deutschlands. Zitat aus der Quelle von eape:

"Küsten-& Binnenschifffahrt" + "nationaler Luftverkehr"

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutz_in_zahlen_verkehr_bf.pdf


…..Weltweit ist aber dafür der Transportsektor tatsächlich der größte CO2-Emitter noch vor den Energiezeugern….

Hast du mir dazu eine Quelle ? Also laut Statista sieht es so aus:

https://de.statista.com/statistik/d...lung-der-co-emissionen-weltweit-nach-bereich/
 
Zuletzt bearbeitet:
verteilung-der-co-emissionen-weltweit-nach-bereich-.png


Hier nochmal als Bild - ging im Beitrag vorhin irgendwie nicht.
 
Muss ich morgen noch einmal suchen. Kann aber sein, dass meine Statistik etwas älter oder neuer war. Und es hängt natürlich stark davon ab, wie man die Anteile splittet. Andere Statistiken nutzen z.B. private Haushalte oder teilen Energie und Wärme auf, und dann ist der Transportanteil schnell größer als der Rest. Also es ist nicht sinnvoll, sich darauf festzuklammern, ob der Transportsektor der größte oder zweitgrößte Sektor in der Statistik ist.
Fakt ist aber, dass er mit 20-30% einer der bedeutendsten Sektoren in der Rechnung ist und dass der PKW-Verkehr dort den Löwenanteil einnimmt.
Bei der Energieerzeugung sind wir auch immerhin dran, die Umweltschäden zu reduzieren. Und das mit Erfolg. Bei PKW müssen wir hingegen diskutieren, ob man wirklich schneller als 120-140km/h fahren muss.
 
Okay, aber was du schreibst, ist halt Unsinn. Warum kann man nicht an den 60% schrauben? Wenn man ein Tempolimit einführt, schraubt man doch gerade an den 60%, weil jeder der 45 Mio. PKW, der jetzt langsamer auf den Autobahnen unterwegs ist, CO2 spart. Und damit schraubt man auch an den 18%.

Jaein. Wie schon gesagt, ist das Tempolimit alleine einfach ein viel zu großer Theorie Faktor. Am Ende kann es auch gar nix bringen, wenn die Anzahl und Länge der Staus weiter steigen. Wenn das Umweltbundesamt selbst 0,3% Ersparnis im reinen Tempolimit sieht, ist das nicht viel- Gerade weil es auch niemand garantieren kann, das es auch so eintritt.
Das ist kein Filter, den man in einen Schornstein einbaut un damit XX % Emission spart und XX€ kostet. Da ist die Berechnung recht Easy..

Realistisch sehe ich die LKW´s vorne (immerhin 35% Anteil bei gerade mal 10 Millionen LKW) - ich denke das dort bald viele auf Alternative Antriebe umschwenken und das es in der Branche auch etwas einfacher vorran geht als im privaten Verkehr. Dann würden aus den 60% PKW sogar kurzzeitig noch mehr werden, wenn die 35% der LKW´s sinken. Hauptsache der Gesamtverbrauch Verkehr senkt sich.

Das man irgendwann so weit ist, die PKW´s so weit runter zu bringen, das Bahn, Luft, schiff auf 2 stellige % Zahlen kommen, werden wir wohl auf dieser Plattform nicht mehr diskutieren. Dafür ist die Anzahl an PKW einfach so groß und die Tendenz steigt ja auch noch..wir werden nicht weniger Verkehr auf den Straßen haben...
Verkehrsfluss und Vorbeugende Maßnahmen gegen die Stau´s wäre eine Maßnahme, die bei der aktuellen Lage helfen würde. Da kommt ein Tempolimit auch mit dazu - aber kein Starres sondern variabel. Wo es auch mal auf 80km/H runter gehen kann, wenn das Verkehrsaufkommen so hoch ist...
 
Ich weiss gar nicht, warum Ihr Euch ständig so um Umweltfaktor aufhängt. Außer Frage steht doch, dass es was bringt. Was ich aber noch viel wichtiger finde, ist die Zahl der tödlichen Unfälle, die man mit einem Limit verringern kann. Noch dazu all die Unfälle, die nicht tödlich ausgehen oder die fast Unfälle. Die Autobahn wäre einfach ein sicherer und besserer Ort mit Tempolimit. Das kann man doch ständig innerhalb der EU in anderen Ländern live erfahren.
 
Das wäre für mich ein wichtiger Faktor ausserhalb der Umwelt-Debatte.

Holland, Frankreich, Portugal, Spanien, Italien, Belgien, mit Abstrichen Luxemburg (da gilt 130, die Strafen sind hoch, aber da Luxemburger viel Geld haben, interessiert es sie dann doch oft nicht...), überall fährt man entspannter und letztlich sicherer als auf unseren Autobahnen.

Klar, das Verkehrsaufkommen, gerade im Schwerlastbereich, ist in vielen Ländern geringer als in Deutschland. Aber die Gebiete rund um Amsterdam, Lissabon, Barcelona, usw. sind auch randvoll mit Verkehr und trotzdem fährt es sich dort entspannter. Und somit auch sicherer.
 
Auch das sind nur subjektive Annahmen; Faktisch sieht das anders aus
https://www.adac.de/verkehr/positionen/tempolimit-autobahn-deutschland/

"
Führt ein Tempolimit zu weniger Unfällen?
Autobahnen sind bei Weitem die sichersten Straßen in Deutschland. Im Jahr 2017 wurden hier etwa ein Drittel aller Kraftfahrzeugkilometer gefahren. Der Anteil der Verkehrstoten ist im Vergleich dazu mit rund 12 Prozent unterdurchschnittlich. Die Zahl der auf Autobahnen Getöteten pro 1 Milliarde Fahrzeugkilometer liegt in Deutschland bei aktuell 1,6. Ein Zusammenhang zwischen generellem Tempolimit und dem Sicherheitsniveau auf Autobahnen ist auch im internationalen Vergleich nicht feststellbar: Länder mit genereller Geschwindigkeitsbeschränkung, wie Österreich, Belgien oder die USA, schneiden nicht besser ab als Deutschland.

Auch beim innerdeutschen Vergleich ereignen sich auf Abschnitten ohne Tempolimit nicht mehr Unfälle als auf Strecken mit Tempolimits von 120 oder 130 km/h. Eine höhere Unfallschwere (Getötete je 1000 Unfälle mit Personenschaden) lässt sich zudem ebenso wenig feststellen. Die eigentliche Schwachstelle in Sachen Verkehrssicherheit sind nach wie vor die Landstraßen, wo knapp 60 Prozent aller Verkehrstoten registriert werden, bei nur etwa 40 Prozent der Kfz-Fahrleistungen."
 
Ach, die Luxemburger fahren auch zu Hause so asozial?

ich dachte, die leben sich immer nur aus, wenn sie auf deutschen Autobahnen unterwegs sind.

EDIT: Sorry, zum Thema trag ich nix bei. Der Vergleich zur US-Waffenlobby wurde ja schon gezogen.
Es macht keinen Sinn, hierüber zu diskutieren, da es ein zu emotional besetztes Thema ist. Und da es eine starke Lobby gegen ein Tempolimit gibt, findet man eben auch "Belege", dass ein Tempolimit nichts brächte oder sogar kontraproduktiv wäre.

Unter anderen zählt halt auch der ADAC ganz klar zu dieser Truppe. "Freie Fahrt für freie Bürger".
Daher kann man denen natürlich bei diesem Thema genauso glauben wie der Tabakindustrie, wenn sie eine Studie über die Folgen des Rauchens veröffentlichen...


EDIT2: Ach fuck, jetzt hab ich doch was beigetragen...

Naja. Ich bin klar PRO Tempolimit. Und ich hab ne lange Pendelstrecke und bin zusätzlich des Öfteren beruflich auf der Straße.
Grade gestern aus der Hamburger Ecke nach Hause gefahren. 600km. ACC auf 150kmh eingestellt gehabt, aber wenn ein generelles Limit da wäre, hätt ich halt 130 eingestellt und ein paar Minuten länger gebraucht... So what?
 
Ach, die Luxemburger fahren auch zu Hause so asozial?

ich dachte, die leben sich immer nur aus, wenn sie auf deutschen Autobahnen unterwegs sind.



Naja. Ich bin klar PRO Tempolimit. Und ich hab ne lange Pendelstrecke und bin zusätzlich des Öfteren beruflich auf der Straße.
Grade gestern aus der Hamburger Ecke nach Hause gefahren. 600km. ACC auf 150kmh eingestellt gehabt, aber wenn ein generelles Limit da wäre, hätt ich halt 130 eingestellt und ein paar Minuten länger gebraucht... So what?

Im eigenen Land geeeht es. Ich wohne ja bei Luxemburg und fahre da relativ viel. Da hast du halt 10 Leute, die normal fahren und einer, der meint, Gesetze gelten für alle, ausser für ihn... Da zahlst du halt deine 145€ (oder mehr) und gut ist. Für Luxemburger ist das so wie für uns 50€.

Gerade mit ACC bekommst du am Tage aber auch nur selten die 150 drauf, oder? Da sorgt das Auto ja auch noch für den richtigen (!) Abstand und beschleunigt/bremst dementsprechend. Ich hatte am Freitag die ACC auf 140 und selbst die erreicht man nur dann regelmässig, wenn man Spurenhopping betreibt...
 
Nö, ich konnte mich nicht beklagen. Bin die A7/A5 Richtung Süden gefahren (um 12 Uhr los), da waren die Straßen recht leer und ich hatte teilweise über lange Strecken auch die 150 drauf. Sogar am Kirchheimer Dreieck war es so leer, dass ich einfach durchgerollt bin.
Mit ACC muss man halt recht früh zum Überholen nach links, weil die Automatik natürlich viel früher vom Gas geht als man es selbst tun würde.

Und ja, es ist erschreckend, was der eigentlich richtige Abstand zum Vordermann ist :lol:
Und ich hab schon die zweitdichteste Auffahrstufe eingestellt, die von Skoda aufgrund des kurzen Brems- und Reaktionswegs nicht mehr empfohlen wird.

Ich fahr aber auch mit ACC, wenn mehr los ist. Ich schätze dieses problemlose mitrollen mit dem Verkehr und das stressarme Fahren dank ACC und Spurassistent so sehr, dass ich dafür auch in Kauf nehm, langsamer zu fahren.

Aber auf der A7 ist auch viel Baustelle dank achtstreifigem Ausbau und weite Strecken auf 120 runtergeregelt, muss man dazu sagen.
 
Ich weiss gar nicht, warum Ihr Euch ständig so um Umweltfaktor aufhängt. Außer Frage steht doch, dass es was bringt. Was ich aber noch viel wichtiger finde, ist die Zahl der tödlichen Unfälle, die man mit einem Limit verringern kann. Noch dazu all die Unfälle, die nicht tödlich ausgehen oder die fast Unfälle. Die Autobahn wäre einfach ein sicherer und besserer Ort mit Tempolimit. Das kann man doch ständig innerhalb der EU in anderen Ländern live erfahren.

Naja, dann müsste man auch sofort Tabak verbieten, denn der ist für WESENTLICH mehr Todesfälle verantwortlich. Und übermäßigen Alkoholkonsum noch obendrauf.
 
Im eigenen Land geeeht es. Ich wohne ja bei Luxemburg und fahre da relativ viel. Da hast du halt 10 Leute, die normal fahren und einer, der meint, Gesetze gelten für alle, ausser für ihn... Da zahlst du halt deine 145€ (oder mehr) und gut ist. Für Luxemburger ist das so wie für uns 50€.

Gerade mit ACC bekommst du am Tage aber auch nur selten die 150 drauf, oder? Da sorgt das Auto ja auch noch für den richtigen (!) Abstand und beschleunigt/bremst dementsprechend. Ich hatte am Freitag die ACC auf 140 und selbst die erreicht man nur dann regelmässig, wenn man Spurenhopping betreibt...
Erkenne nur ich eine gewisse Ironie?
 
Wieso Ironie?

In Verbindung mit der ACC hält der Wagen mit Sicherheit mehr Abstand zum Vordermann als die meisten Fahrer es tun. Demnach richtet sich auch die Geschwindigkeit. Autofahrer denken ja auch, bei 130 darf man dem Vordermann auf 10 Meter auffahren...
weil du erst die vorteile einer geschwindigkeitsbegrenzung in deutschland auf 130 hervorhebst mit dem schutz der umwelt und weniger verkehrstoten und später schreibst, dass man 150 eh selten erreicht.
 

194.000 Tote in 2017

https://www.gesundheit-adhoc.de/alk...op-ten-der-weltweiten-gesundheitsrisiken.html

sind halt schon was Anderes als knapp 400 durch Autobahnunfälle in 2017

https://www.destatis.de/DE/PresseSe..._unfallentwicklung.pdf?__blob=publicationFile

Von daher ist das Argument imo nicht greifend, die Geschwindigkeit zu reduzieren um weniger Todesfälle zu haben.
 
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