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Der Politikthread

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Linke träumen von Umverteilung nach ihrem Gusto, ist ja ganz was Neues. Immer wieder erstaunlich wie schnell man die freiheitliche Gesellschaft bereit ist zu opfern, wenn es gegen bestimmte Gruppen geht und man dabei auch noch die stets klamme Staatskasse füllen kann.
 
Die "Vorstellungen" immer hier von ("Super"-)Reichen.... :ugly:

Ich habe manchmal den Eindruck das man unter Kindergartenkindern da realistischere Vorstellungen finden kann...:ugly:
Es geht um Milliardäre (≥1.000.000.000€ Vermögen) und Millionäre (≤999.999.999€ Vermögen).
Da geht es nicht um irgendein abstraktes "reich" oder "superreich".
 
Die versuchen nur grade ihre Fraktionszugehörigkeit zu retten da Le Pen ja angedroht hat nicht mehr mit der AfD zusammen arbeiten zu wollen und sie aus der ID Fraktion auszuschließen.
Muss man auch erstmal hinbekommen das man den anderen Rechtspopulisten zu Rechtsradikal ist und die nicht mehr mit einem zusammen arbeiten wollen :ugly:

Edit:
Vielen hat halt nicht gefallen das Krah in einem Interview gesagt hat das man die SS Leute ja nicht einfach so Pauschal als Verbrecher sehen kann.....
 
Ich finde es ja herrlich, dass die AfD selbst den Hardcore rechten Europas zu rechts ist.
Schon ganz schön schizo, aber lustig.
 
Solche radikalen Umverteilungsfantasien sind nie ohne drastische Eingriffe in die Freiheit der betroffenen Gruppen durchführbar.
Für mich geht es in erster Linie gar nicht mal um "Umverteilung" zur Finanzierung staatlicher Ziele oder die Beschneidung irgendwelcher "Freiheiten" - das ist für mich eher nachrangig, wenn vielleicht auch im zweiten Schritt wichtig.

Der größte Nutzen dieser "Umverteilung" ist primär der Kampf gegen die Macht des Geldes (auch Lobbies etc). Eine dramatische Umverteilung nach "oben" ist in vollem Gange, kaum noch aufzuhalten und zeigt uns jetzt schon die böse Fratze aller Nachteile unserer derzeitigen Demokratieform, durch mittlerweile extreme Beeinflussung (auch Korruption) der Repräsentanten und natürlich auch der Medien. Die Situation wird nicht besser, wenn die Schere weiter auseinander klafft. Gemeinnützigkeit im Zusammenhang mit Stiftungen, Erbschaften an die nächste Generation etc. - alles das muss drastisch neu aufgestellt werden. Dazu zähle ich auch eine wieder einzuführende Vermögensteuer und die Zerschlagung von (Immobilien)vermögen im Erbfall für das Gemeinwohl. Die Differenzierung hinsichtlich Unternehmensvermögen ist mir als Steuerberater durchaus bewusst, aber auch das kann man lösen.

Wir sollten langsam alle begreifen, dass wir nicht mehr über irgendwelche "Freiheiten" diskutieren sollten, sondern vor allem über (auch unbequeme) Pflichten, um den nachfolgenden Generationen nicht vollends einen Trümmerhaufen zu hinterlassen. "Freiheiten" sind in Zukunft wohl anders zu definieren als heute. Wirtschaftliche Diskussionen sollten ohne die Einbeziehung einer "Gemeinwohlökonomie" gar nicht mehr stattfinden, denn der Kapitalismus, wie wir ihn bisher kannten, ist am Ende, und zwar genau so wie unser derzeitiges Demokratiemodell. Wir brauchen radikalpolitische Veränderungen, wenn wir noch irgendetwas erreichen wollen.

Was sich vielleicht wie eine ultralinke Betrachtung anhört, ist für mich lediglich ein Plädoyer gegen den Neoliberalismus. Eine Kehrtwende muss m. E. zunächst drastisch aussehen, weil wir schon weit über das Ziel hinausgeschossen sind bzw. entgegen gearbeitet haben.
 
Wir sind hier in Deutschland ungefähr so weit vom Neoliberalismus entfernt wie der Pluto von der Sonne...
Und wenn ich schon höre dass man Freiheit in Zukunft anders definieren muss und alles einer Gemeinwohlökonomie unterordnen soll, dann wäre ich aus so einem Land raus. Viel Glück in der Utopie. Gott sei Dank gibt es so viele Beispiele wo dieser sozialistische Ansatz perfekt funktioniert hat.
 
Ich finde es ja herrlich, dass die AfD selbst den Hardcore rechten Europas zu rechts ist.
Schon ganz schön schizo, aber lustig.
Das ist ja nicht der Grund.
Aber deutsch und SS und so. Das geht halt bei den französischen Wählern nicht. Der Le Pen sind Krah und seine Aussagen doch egal, aber der französische Wähler ist halt angespannt, wenn es um Nazi und was damals alles war, geht.
Uns kanns recht sein, genauso wie BSW der AfD Stimmen abjagt.
Solange der rechte als auch der linke Rand sich gegenseitig/selbst schaden, isses ja gut.
Insofern muss man Krah und Le Pen eigentlich dankbar sein.
 
Wir sind hier in Deutschland ungefähr so weit vom Neoliberalismus entfernt wie der Pluto von der Sonne...
Und wenn ich schon höre dass man Freiheit in Zukunft anders definieren muss und alles einer Gemeinwohlökonomie unterordnen soll, dann wäre ich aus so einem Land raus. Viel Glück in der Utopie. Gott sei Dank gibt es so viele Beispiele wo dieser sozialistische Ansatz perfekt funktioniert hat.

Natürlich sind wir davon zum Glück noch weit entfernt. Von einer wirksamen Umverteilung von reich zu arm aber auch ganz ordentlich.

Die Schere bzgl. Vermögen geht immer weiter auseinander und der Effekt, dass sich der Reichtum immer mehr konzentriert, hat gerade in den letzten paar Jahren nochmal deutlich zugenommen.

Denkst du, dass das ok ist oder man das einfach so laufen lassen sollte?

Für mich ist klar, dass da einiges geändert werden muss. Die Monopoly Runden früher waren auch zum Ende hin immer ganz schlimm, als das Geld über kurz oder lang dann doch immer zu dem einen ging und alle anderen sich ewig aufgezehrt haben. :D
 
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